Mittwoch, 6. August 2008

Fährverbindungen nach Sardinien: Sardinien kippt das Monopol der Tirrenia

Der sardische Gouverneur Renato Soru und der italienische Transportminister Altero Matteoli haben das Ende des Tirrenia-Monopols auf Fährverbindungen nach Sardinien beschlossen. Der halbstaatliche Reederer Tirrenia aus Neapel verbindet die Insel ganzjährig mit dem italienischen Kontinent und kassiert dafür kräftig staatliche Zuschüsse. Künftig werden die staatlich garantierten Strecken international ausgeschrieben. Welche Fährgesellschaft die Tirrenia-Strecken übernehmen könnte, ist zur Zeit noch völlig unklar.
Betroffen sind im Übrigen nicht nur die Tirrenia-Verbindungen von Genua und Civitavecchia nach Olbia, Porto Torres, Arbatax und Cagliari, sondern auch die Strecken von Sardinien nach Carloforte, La Maddalena und auf das benachbarte Korsika, die von der Tirrenia-Tochter Saremar betrieben werden. Besonders die kleine Tirrenia-Tochter fiel in letzter Zeit durch ihren schlechten Kundenservice auf. Die Fährpläne sind seit Monaten nicht mehr online einsehbar. Die Muttergesellschaft Tirrenia hingegen machte vor ein paar Wochen wegen der angeblich schlechten hygienischen Verhältnisse an Bord Schlagzeilen.

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