Donnerstag, 28. Februar 2008

Mit Skyeurope von Innsbruck und Prag nach Olbia (Nord-Sardinien)

Mit der slowakischen Billigairline Skyeurope geht es diesen Sommer nicht nur von Wien, sondern auch vom tschechischen Prag direkt nach Olbia. Außerdem bietet der Low Cost Carrier eine Umsteigeverbindung von Innsbruck nach Wien und dann weiter nach Olbia an. In diesem Jahr wird es also noch einfacher von Tirol direkt an die Costa Smeralda zu kommen! Mehr Informationen gibt es auf der Website von Skyeurope.

Mittwoch, 27. Februar 2008

Sardinien: Tuifly Winterflugplan 2008/2009 eröffnet

Startschuss für den Tuifly Winterflugplan 2008/2009. Ab sofort können 730 wöchentliche Flüge zu rund 50 Zielen, unter anderem auf die schöne Mittelmeerinsel Sardinien, für die bevorstehende Wintersaison gebucht werden.
Der Winterflugplan ist bereits seit gestern, dem 26. Februar 2008 – und damit schon drei Monate früher als im Vorjahr – im Internet, im Reisebüro oder im Tuifly-Service-Center buchbar.
Schwerpunkt im Winterflugplan 2008/2009 ist neben den Kanarischen Inseln Italien mit 120 wöchentlichen Verbindungen. Nach Olbia, an der „Costa Smeralda“ geht es in der kommenden Wintersaison jedoch nur noch ab Hannover, Köln-Bonn, Stuttgart und München. Die Verbindungen ab Hamburg und Frankfurt wurden gestrichen. Außerdem bietet Tuifly weiterhin Flüge in die Inselhauptstadt Cagliari ab Stuttgart, Köln-Bonn und München.
Auch im kommenden Winter gilt das TUIfly-Serviceversprechen: Auf allen mittleren und längeren Strecken werden kostenlos alkoholfreie Getränke und Bordmenüs angeboten. Kissen und Decken sowie Zeitungen und Zeitschriften sind auf allen Flügen gratis.


TUIfly.com - Willkommen an Board.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Sardinien: Sagra della Zipola (Faschingsgebäck) in Narbolia


Im knapp 18 km von Oristano entfernt liegenden Dorf Narbolia wird am 24. Februar die „Sagra de Sa Zipua a Bentu“ gefeiert. Die Zipula ist ein zartes kringelförmiges Spritzgebäck und wird insbesondere während der Karnevalszeit gereicht wird. Die Feierlichkeiten beginnen gegen 16.00 Uhr. Auf einem kulinarischen Rundgang entlang der Via Regina Margherita werden Gäste und Besucher mit lokalen Zipulas verwöhnt. Ab 18.00 Pop sowie sardische Musik für Jung und Alt.

Montag, 18. Februar 2008

Sardinien, Cagliari: Forscherteam des Nationalen Rates für Forschung (CNR) hat Gen gegen Fettleibigkeit entdeckt


Ein Forscherteam der sardischen Abteilung des Nationalen Rates für Forschung (CNR) ist bei der Untersuchung der DNA von Personen aus der Region Ogliastra auf ein verändertes Gen gestoßen, das normalerweise bei Fettleibigen auftritt. Das mit Adipositas in Zusammenhang gebrachte Gen heißt FTO (Fat Mass- and Obesity-associated). Die sardische Forscherin Manuela Uda geht davon aus, dass dieses neue Gen bei der Früherkennung von Risikopersonen und bei der Gesundheitsvorsorge helfen kann. Bei der Studie hat man sich auf die Gene von 4000 Sarden konzentriert, die an der Ostküste Sardiniens - der Ogliastra - leben, da dieses Gebiet über Jahrtausende isoliert war und die Bevölkerung homogen geblieben ist. Die Personen die sich der Studie unterzogen haben, waren zwischen 14 und 102 Jahre alt. Das veränderte Gen wurde bei 46% der Personen gefunden, die mit leichter Fettleibigkeit zu kämpfen haben. Forscher sind der Meinung, dass diese Entdeckung auch die Erstellung von genauen Diagnosen und richtigen Therapien zur Verhinderung von Fettleibigkeit unterstützen kann.

Freitag, 15. Februar 2008

Tempus de Baristas – Doku aus Sardinien im Sardischen Kulturzentrum Berlin

Am 16. Februar 2008 um 15.00 Uhr präsentiert das Sardische Kulturzentrum Berlin den Dokumentarfilm "Tempus de Baristas" von David Macdougall.
Der Film aus dem Jahr 1992/1993 wurde vom Istituto Superiore Regionale Etnografico (Nuoro) und der Londoner BBC produziert und auf Sardisch mit englischen Untertiteln aufgeführt. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Sardischen Kulturzentrums Berlin http://www.sardanet.de/. Hier ein Auszug aus der Filmbeschreibung:

Der amerikanische Regisseur beschreibt die Charaktere und das soziale Dilemma dreier Generationen sardischer Berghirten. Der Jüngste, noch ein Schüler, wird das Hüten aufgeben, da sich ihm mehr Möglichkeiten bieten als den beiden älteren Männern zu ihrer Zeit. Sie haben sich zu ihrem Lebensweg verpflichtet, wobei dies für den einen Ehelosigkeit bedeutet hat und für den zweiten andere Arten von Erschwerungen. Der Film veranschaulicht Aspekte der Transformation pastoraler Gemeinschaften, zum Beispiel unter dem Druck fallender Produktionskosten, sozialer Aufstiegschancen und besserer Arbeitsbedingungen.


Nach der Filmvorführung ist eine Diskussion mit Teilnehmern des Seminars "European Cameras: The seeds of deconolization" des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt Universität Berlin, unter der Leitung des Filmemachers Marius Holden sowie ein Weinumtrunk vorgesehen. Wer zu der Filmvorführung nicht kommen kann, der kann den Film in voller Länge auch auf der Website der Regione Autonoma della Sardegna herunterladen (Sardisch mit italienischen Untertiteln)

Donnerstag, 14. Februar 2008

Sardinien: Luxussteuer auf Zweitimmobilien am Meer unzulässig

Sardinien 14.02.2008: Die Region Sardinien darf von Besitzern einer Zweitimmobilie am Meer künftig keine Abgaben mehr verlangen. Das hat das italienische Verfassungsgericht entschieden.
Die Erhebung der Luxussteuer diskriminiere in diesem Fall die nicht auf Sardinien ansässigen Besitzer, hieß es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Beschluss. Das Verfassungsgericht erklärte die entsprechende regionale Steuer auf Zweitimmobilien am Meer und auf eventuelle durch den Verkauf solcher Immobilien erzielten Wertsteigerungen für verfassungswidrig und nichtig. Die „Tassa sul Lusso“ (Luxussteuer) hatte Gouverneur Renato Soru im Haushaltsplan 2006 zusammen mit anderen Sonderabgaben eingeführt.
Die im gleichen Gesetz verankerten Steuern für Yachten und Jets ab 14 Metern Länge sowie die Einführung einer Kurtaxe für die Sommersaison 2008 bleiben indes bestehen.
Die Entscheidung ob die Luxussteuer auch für Yachten und Jets gilt, die für kommerzielle Zwecke bzw. Geschäftsreisen genutzt werden, wird hingegen vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg entschieden.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Österreichische Nationalmannschaft bereitet sich auf Sardinien auf die EM vor

ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger hat am 03. Februar das Vorbereitungsprogramm für die Fußball-Europameisterschaft EURO 2008 bekanntgegeben. Unter anderem wird die österreichische Nationalmannschaft auf Sardinien auf das Turnier vorbereitet.
Der Startschuss für den finalen EM-Countdown fällt am 28. April, wenn sich die Spieler einem dreitägigen Leistungstests unterziehen müssen. Nach einem einwöchigen Urlaub steigt von 8. bis 11. Mai ein dreitägiges Trainingslager in Lindabrunn. Von dort geht es direkt weiter ins nächste Trainingslager nach Sardinien, wo das ÖFB-Team im selben Hotel wohnt, wie das deutsche Nationalteam vor der WM 2006. Den Kader für Sardinien, der zwischen 23 und 30 Spieler umfassen wird, nominiert der Teamchef noch vor der letzten Runde der österreichischen Bundesliga. Offen ist noch, wie viele ÖFB-Legionäre nach Pula reisen, wird in den internationalen Ligen doch länger gespielt als in Österreich. Nach dem Italien-Trip stehen zwei Tage Pause auf dem Programm, ehe ein einwöchiger Aufenthalt in Lindabrunn folgt.
Die Österreicher sind damit das dritte Nationalteam, dass sich in Südsardinien auf ein internationales Turnier vorbereiten. 2004 hat die Mannschaft von England unter David Beckham ein Trainingslager auf der Insel absolviert, 2006 hat sich das deutsche Nationalteam um Jürgen Klinsmann auf Sardinien auf die WM in Deutschland vorbereitet. Auch der Dokumentarfilm Deutschland. Ein Sommermärchen des Regisseurs Sönke Wortmann, der die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zur und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zeigt, beginnt im sardischen Trainingscamp.

Link: Meldung des ÖFB: Lindabrunn, Sardinien und Graz - So läuft der EURO-Countdown für unser Nationalteam ab(Foto: ÖFB)

Dienstag, 12. Februar 2008

Stammt Kolumbus aus Sardinien? Neue Theorie über die Herkunft des Entdeckers der neuen Welt

Mit einer gewagten These tritt in diesen Tagen die spanische Autorin Marisa Azuara an die Öffentlichkeit: Christoph Kolumbus ist auf Sardinien und Sohn eines sardischen Adelsgeschlechts.
In dem kleinen Städtchen Sanluri in der sardischen Marmilla soll der neuzeitliche Entdecker des amerikanischen Kontinents als Sohn von Salvatore da Piccolomini und Isabella Alagon d’Arborea geboren sein- das behauptet zumindest die spanische Marisa Azuara in ihrem 2007 erschienen Buch „Christoval Colón. Más grande que la legenda“ (zu deutsch: „Christoph Kolumbus. Größer als die Legende.“). Demnach ist der Name Christoph Kolumbus nur ein Pseudonym und der berühmte Seefahrer stammt von der sardischen Regentin und Volksheldin Eleonora d’Arborea und der spanischen Familie Alagón von Saragossa ab. Das will die Spanierin in zweijähriger Forschung in Archiven in Cagliari, Oristano, Alghero, Turin und dem Archiv der Krone von Aragon herausgefunden haben.
Zur Zeit der Geburt Christoph Columbus um 1451 war Sardinien Teil des Königreichs von Aragon, denn seit derSchlacht von Sanluri von 1409 herrschte das nordspanische Königshaus über die gesamte Insel. So spielt diese neue These den Theorien in die Hände, nach denen der Entdecker spanische Wurzeln habe und nicht aus Genua stamme, wie zumindest Kolumbus selbst in seinem Testament behauptete. Die Erklärung für diese vermeintliche Unstimmigkeit liefert die Autorin gleich mit: Als Genuese seien im 15. Jahrhundert nicht nur die Einwohner der Stadt, sondern auch die ihrer Kolonien bezeichnet worden, und schließlich sei Sardinien auch genuesische Kolonie gewesen. Mit dem gleichen Argument beanspruchen übrigens gleich mehrere Städte im Mittelmeer, Geburtsstadt von Kolumbus zu sein. So behauptet Calvi auf Korsika, Christoph Kolumbus sei Korse - schließlich sei die sardische Nachbarinsel auch Kolonie der italienischen Seerepublik gewesen.
Ob Kolumbus nun Sarde, Spanier, Italiener, Portugiese oder, wie einige Studien behaupten, gar Norweger war, wird auch dieses Buch nicht letztendlich belegen können. Weltweit bekannt wird die Theorie aber dennoch bald werden: Der spanische Ableger des History Channel dreht in diesem Frühjahr auf Sardinien einen Dokumentarfilm über die Theorien von Arisa Azuara.

Mehr Informationen über die Herkunftsdiskussion von Christoph Kolumbus bei Wikipedia
Mehr zum Buch „Christoval Colón. Más grande que la leyenda »
(Foto: Wikimedia Commons)

Mittwoch, 6. Februar 2008

Sardinien: Luxussteuer soll helfen Umwelt und Küsten zu schützen

Mit der Luxusabgabe will die Region Sardinien seine Umwelt und Küsten schützen. Die Regelung sei Teil der Regierungsstrategie Tourismus, Umweltschutz und Wachstum ins Lot zu bringen. Den Kurs hatte die Führung unter Gouverneur Renato Soru im Haushaltsplan 2006 festgelegt. Die Sonderabgaben auf Privatjets, Yachten und Villen sorgten schon 2007 für Aufsehen.

Cagliari: In ihrer Sitzung am 1. Februar 2008 hat das sardische Regionalparlament die in Artikel 2 des Haushaltsplan 2008 verankerten regionalen Steuergesetze verabschiedet. Sonderabgaben auf Privatjets und Boote ab 14 Metern Länge und Luxussteuern auf Zweitimmobilien am Meer sollen die Umwelt schützen. Außerdem soll mit dem Steueraufkommen in Küstenschutz und Infrastruktur investiert werden.
Die im Haushaltsplan 2006 beschlossene „Tassa sul Lusso“ (Luxussteuer) sorgte bereits 2007 für Aufsehen. Die Sonderabgaben lösten vor allem unter Besitzern von Privatyachten und Multimilliardären, die im Sommer auf Sardinien weilen, Unmut aus. Die Mitte-Rechts-Opposition sprach sich für die ersatzlose Streichung der Steuer aus.
Fest steht, dass auch im Jahr 2008 für Yachten und Jets ab 14 Metern Länge sowie Zweitimmobilien am Meer eine Luxussteuer fällig wird. Neu ist, dass die fällige Steuer nicht mehr jährlich sondern wöchentlich zu entrichten ist. Zudem trifft die Sonderabgabe in diesem Jahr auch Besitzer von Jets und Yachten, die auf Sardinien wohnhaft sind. Für Bootsbesitzer die mindestens 10 Monate in sardischen Häfen vor Anker gehen, entfällt die Luxussteuer. Die Regierung stellte außerdem klar, dass Erben einer Zweitimmobilie am Meer nicht von der Luxusabgabe betroffen sind. Es sei denn, die Immobilie ist vermietet.
Die Abgaben richten sich nach der Größe des Luxusartikels: Ein 14 bis 15,99 Meter langes Boot kostet beispielsweise 120 Euro wöchentlich, während für Maxiyachten zwischen 30 und 60 Metern 2.500 Euro pro Woche fällig werden. Ab der fünften Woche entfällt die Steuer. Für Privatjets sind ähnliche Abgaben zu zahlen.

Montag, 4. Februar 2008

Mit Luxair ab Findel nach Cagliari – interessante Sardinien-Verbindung für Gäste aus Luxemburg, dem Saarland und Rheinland-Pfalz

Im Sommerflugplan von Luxair ist auch diesen Sommer die traditionelle Sardinien-Verbindung Luxemburg-Cagliari zu finden. Vom 10. Mai bis 27. September fliegen die Luxemburger von Findel in die sardische Hauptstadt. Der internationale Flughafen Luxemburg-Findel liegt fünf Minuten von Luxemburg-Stadt und 25 Auto-Minuten von Trier entfernt, ist also auch für Sardinien-Fans aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland interessant. Auch die sardische Nachbarinsel Korsika wird von Luxair angeflogen. Ab Luxemburg geht es vom 10. Mai bis 04. Oktober 2008 jeden Samstag jeweils nach Bastia im Norden und Ajaccio im Südwesten der Insel.Buchbar sind die Flüge über die Internetseite von Luxair http://www.luxair.lu/. Zusätzliche Informationen sind im außerdem Reisebüro, im Luxair Call Center (+352) 2456-4242 oder bei Luxair Saarbrücken (06893) 83329 erhältlich.