Montag, 26. Januar 2009

Unwetter und Sturm auf Sardinien: Der Januar verabschiedet sich stürmisch

Rekordverdächtige Windstärken und meterhohe Wellen hatten Sardinien am letzten Januarwoche im Griff. Mit bis zu 160 Stundenkilometern pfiff ein kräftiger Libeccio und Mastral-Wind um das Capo Carbonara im Süden der Insel, im nordwest-sardischen Alghero wühlte der Wind das Meer so sehr auf, dass sich ein Sprühregen aus Meerwasser über die Küstenstadt legte. Auf offener See sorgten bis zu 20 Meter hohe Wellen dafür, dass die meisten Sardinien-Fähren in den Häfen liegen blieben. Vor allem die Verbindungen zu den Inseln Carloforte und La Maddalena sowie die Strecke zwischen Korsika und Sardinien waren betroffen. Im Flugverkehr kam es zu zahlreichen Störungen: Viele Flüge nach Cagliari und Alghero wurden nach Olbia umgeleitet, auch die München-Cagliari-Maschine der TUIfly musste aufgrund starker Windböen zunächst auf dem Flughafen Olbia-Costa Smeralda landen.
Große Schäden hat das Unwetter aber nicht angerichtet: Während dasselbe Tief in Spanien und Südfrankreich für schwere Schäden und mehrere Todesopfer sorgte, kam Sardinien mit einigen umgefallenen Bäumen und niedergewehten Straßenschildern glimpflich davon.
Für die kommende Woche ist schon wieder Wetterbesserung vorhergesagt.

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