Donnerstag, 4. Juni 2009

Porto Torres: Unzureichende Beschilderungen und neue Hafenmolen sorgen für Verwirrung

Wer derzeit mit der Fähre am nordwestsardischen Porto Torres an- oder abreist, sollte sich auf Verwirrung einstellen: Vor knapp einem Monat wurde eine neue Hafenmole eingeweiht, doch Infrastruktur und Hafenbüros stehen an der alten Stelle.
In Porto Torres legen zahlreiche Genua-Fähren an: ganzjährig die täglichen Genua-Fähren von Tirrenia, mehrmals wöchentlich die Grandi Navi Veloci, und zur Saison außerdem die Moby. Hinzu kommen noch die Sncm-Fähren nach Frankreich und die Grimaldi mit Ziel Barcelona und Civitavecchia. Fast jede Fähre legt an einer anderen Mole an – und je nach Wind und Wetter kann der Kapitän und das Hafenamt den Anlegesteg kurzfristig ändern.


Die neue Hafenmole in Porto Torres


Zur Zeit sehen die Fährpläne folgende Anlegestege vor:

- GNV Grandi Navi Veloci, Tirrenia und Moby, jeweils aus Genua: Molo Nuovo
- Grimaldi Lines aus Barcelona und Civitavecchia: Industriehafen (Porto Industriale)
- Sncm aus Marseille, Toulon, Ajaccio und Propriano: Handelshafen (Porto Commerciale)


Fähren und Fährhäfen auf und nach Sardinien auf einer größeren Karte anzeigen

Die Ticketbüros von Tirrenia, GNV und Moby befinden sich allerdings noch an der alten Anlegestelle im Industriehafen. Da die verschiedenen Molen zur Zeit noch nicht ausgeschildert sind, sollte man deshalb lieber eine Viertelstunde eher als sonst am Hafen auftauchen und von Weitem nach dem Schiff der Gesellschaft Ausschau halten, mit der man abfährt.

>> Alle Informationen zum Fährhafen Porto Torres

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