Donnerstag, 30. April 2009

Kein Schweinegrippe-Fall in Italien und auf Sardinien

Trotz Ausbreitung der Schweinegrippe in Europa gibt es in Italien und auf Sardinien nach Angaben der italienischen Zeitung „L’Unità“ keinen bestätigten Fall der „influenza suina“.
„Allerdings gibt es mehrere Verdachtsfälle und die Gefahrenlage ist hoch“, berichtet Ferruccio Fazio vom Gesundheitsministerium. In Neapel ist heute morgen eine 63-jährige Mexikanerin erkrankt. Den Angaben zufolge handelt es sich um eine Gast-Dozentin der „Università degli studi di Salerno“. Ob es sich bei der Erkrankung um die neue mexikanische Grippe handelt, prüft jetzt das Krankenhaus Cotugno in Neapel. Ein erhöhtes Risiko besteht laut Gesundheitsministerium insbesondere für aus Mexiko zurückgekehrte Reisende und für ihre Kontaktpersonen.

Mittwoch, 29. April 2009

Cantine Aperte 2009 - Tag der offenen Kellereien auf Sardinien

Auf Sardinien gibt es viele Möglichkeiten auf kulinarischen Pfaden zu wandern.
Einer ist der Abstieg in die Unterwelt: Hier gibt es alte Gewölbekeller zu besichtigen, imposante Holzfässer zu bestaunen und edle Tropfen vom Fass zu probieren.
Freunde der sardischen Weine können Ende Mai einen guten Tropfen auf einem Spaziergang durch die Weingüter und Kellereien der Insel genießen. Die Italienweite Veranstaltung „Cantine Aperte 2009“ findet am Sonntag, den 31. Mai 2009 statt.
Schon morgens öffnen zahlreiche sardische Weingüter ihre Weinkeller und präsentieren ihr aktuelles Weinsortiment. Zudem bietet der Tag der offenen Kellereien in zahlreichen Gemeinden der Insel viele Attraktionen rund um den Wein, so beispielsweise ein Spaziergang durch die Weinberge mit fachkundiger Führung.
Veranstalter des Weinfestes ist der Verein "Movimento Turismo del Vino".

Homepage des Veranstalters

Weitere Informationen zu Wein, Weinanbau und Weingebieten auf Sardinien: www.sardinien.com/wein

Dienstag, 28. April 2009

14. Cagliari Grandprix – außergewöhnliche Tage am Strand auf Sardinien

In Zusammenarbeit mit der Stadt und der Provinz Cagliari veranstaltet der Sportverein „Wave Sardegna“ zum 14. Mal ein außergewöhnliches Sportevent am Hausstrand der Inselhauptstadt.

„Cagliari Grandprix” nennt sich das Ereignis bei dem es vom 30. April bis 3. Mai 2009 eine Einführung in die Geheimnisse des Surf, Wind- und Kitesurfens, eine Regatta um das Sant’Elia-Kap und den „Teufelssattel“ sowie eine malerische Küstenwanderung gibt.

Für Hochspannung und Wettkampfstimmung sorgen insbesondere Surfer, Windsurfer und Katamaransegler, die bei der Regatta am 2. Mai gegeneinander antreten. Mit von der Partie ist auch der Wahl-Hawaiianer und Pokalsieger im Wellenreiten Francisco Porcella, der am 30. April am Poetto-Strand Wind, Strömung und Surf-Techniken erklärt. Der Sonntag steht hingegen ganz im Zeichen eines schönen Spaziergangs vom „Lazzaretto“ im Stadtviertel Sant'Elia zum Hausstrand der Hauptstadt.

Freitag, 24. April 2009

G8-Gipfeltreffen in L’Aquila – die Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien befürworten den Umzug des Treffens von Sardinien in die Abruzzen

Nach Informationen der italienischen Presseagentur Adnkronos befürwortet die amerikanische Regierung die Verlegung des G-8-Gipfels von Sardinien in die vom Erdbeben verwüstete Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila. Aus italienischen Diplomatenkreisen in Washington hieß es gestern Nacht, die Haltung der Amerikaner sei positiv.
Auch Lynn Eccles, Sprecherin der Dowing Street sagte gestern Abend: „Die Entscheidung den Gipfel zu Verlegen gebührt der italienischen Verwaltung. Großbritannien wird Italien in jeder Weise unterstützen.“
Aus Berlin hieß es hingegen, eine Stellungnahme gäbe es erst im Laufe des heutigen Briefings im Kanzleramt. Die Regierungen der anderen G8-Länder haben sich bisher noch nicht geäußert.

Um Kosten zu sparen und dem geschundenen Abruzzen zu neuem Auftrieb zu verhelfen, hatte Italiens Ministerpräsident Berlusconi gestern unerwartet angekündigt das Gipfeltreffen ins mittelitalienische Erdbebengebiet umziehen zu wollen. Mit dem Abzug von Sardinien sollen Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen und die Aufmerksamkeit der Welt in das Bebengebiet gelenkt werden.

In der Zwischenzeit hat ein weiteres Nachbeben die Abruzzen erschüttert. Die gestrige Erschütterung kurz vor Mitternacht hatte eine Stärke von 4,0 auf der Richter-Skala.

Donnerstag, 23. April 2009

G8 in L’Aquila? Silvio Berlusconi will das Gipfeltreffen im Juli von La Maddalena abziehen

Der italienische Ministerrat von Silvio Berlusconi hat heute morgen auf einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, das geplante G8-Gipfeltreffen, das für Anfang Juli auf der sardischen Insel La Maddalena angesetzt war, in das Erdbebengebiet von L’Aquila zu verlegen. Berlusconi sagte heute in der mittelitalienischen Stadt: „Es wäre ein Zeichen in die richtige Richtung, das Treffen in L’Aquila abzuhalten“.
Allerdings müssen die acht Teilnehmerländer des Gipfeltreffens erst noch zustimmen. Amerikanische und andere Sicherheitsdienste sind seit Monaten in dem nordsardischen Inselarchipel La Maddalena unterwegs, um mögliche Sicherheitsrisiken abzuwägen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen.
Die Entscheidung, den Gipfel der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands auf La Maddalena abzuhalten, geht auf eine Entscheidung des ehemaligen Ministerpräsidenten Romano Prodi vom Juni 2007 zurück. Die geplanten Investitionen in die Infrastruktur von La Maddalena sollten die wirtschaftlichen Ausfälle abfedern, die der Abzug der amerikanischen Truppen von den nordsardischen Inseln verursacht hat. Silvio Berlusconi, der auch schon mit dem Gedanken gespielt hat, den Gipfel in das im letzten Jahr von einer Müllkatastrophe geplagte Neapel zu verlegen, will mit dem Abzug des Gipfels von Sardinien nun Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen lassen und die Aufmerksamkeit der Welt in das mittelitalienische Erdbebengebiet lenken. Neuesten Meldungen zufolge wolle Berlusconi jedoch das G-8-Treffen der Umweltminister auf La Maddalena abhalten.

Dienstag, 21. April 2009

Ryanair fliegt ab Juli von Frankfurt Hahn nach Cagliari: Neue Billigstrecke von der Finanzmetropole nach Südsardinien

Der Billigflieger Ryanair kündigte heute eine neue Verbindungen ab dem Flughafen Frankfurt-Hahn an und feiert mit Tickets ab 18,00 Euro. Neues Ziel ist die sardische Hauptstadt Cagliari im Süden der kleinen Mittelmeerinsel.
Mit dieser zusätzlichen Kapazität will die irische Airline die Zahl der zwischen Deutschland und Cagliari durchgeführten Flüge erhöhen.
Die neue Strecke in den Süden der Mittelmeerinsel wird vom 5. Juli bis 24. Oktober 2009 angeboten und zwei mal pro Woche, mittwochs und sonntags, bedient.
Ab Cagliari fliegt Ryanair nun dreiundzwanzig Destinationen an.

Weitere Informationen zu Flügen nach Sardinien

Nach der Luxussteuer schafft Cappellacci auch die Kurtaxe auf Sardinien ab

Nach Abschaffung der Luxussteuer plant der neugewählte Inselgouverneur Ugo Cappellacci für den Haushalt 2009 nun auch das Aus für die Kurtaxe. Dies berichtete Tourismus-Referent Sebastiano Sannitu am vergangenen Donnerstag der sardischen Tageszeitung „Unione Sarda“. Künftig sollen Erholungsorte auf Sardinien keine „Tassa di Soggiorno“ (Aufenthaltssteuer) mehr erheben dürfen. "Die Position der Region ist eindeutig: Wir sind keine Freunde der Kurabgabe und wir sehen keine Notwendigkeit für eine Kurtaxe. In Zeiten genereller Krise soll der Tourismus auf Sardinien nicht noch benachteiligt werden“, meint Sannitu.
Als erste Gemeinde auf Sardinien hatte Villasimius, der kleine Küstenort an der Südostküste, die ungeliebte Steuer eingeführt. Ende Mai 2008 hatte dann auch die Gemeinde Sorso, bei Sassari, beschlossen dem Beispiel von Villasimius zu folgen.
Die im Regionalhaushalt 2007 der Vorgängerregierung beschlossene Kurtaxe sollte helfen Unterhalt, Verwaltung und Anschaffung von Erholungseinrichtungen der einzelnen Gemeinden zu finanzieren. Dabei stand es den Gemeinden der Insel frei eine Kurtaxe zu erheben oder nicht.

Nur ein Jahr nach Einführung der Kurtaxe fordern die neugewählte Regierung und der Hotelverband der Provinzen Sassari und Olbia Tempio nun wieder freie Gemeinden und Erholungsorte auf Sardinien.
Der regionale Städte- und Gemeindetag Anci sieht allerdings keinen Anlass, die bisherige Linie der Vorgängerregierung von Renato Soru in Sachen Kurtaxe zu verändern: „In einer Zeit, in der die Gemeinden immer auf der Suche nach Einnahmequellen sind, sollte die Wahlfreiheit der Kommunen, eine Abgabe einzunehmen oder nicht, bestehen bleiben.“
Auch Salvatore Sanna, Bürgermeister von Villasimius, sprach sich gegen den Verzicht auf die Abgabe aus. „Im Gemeindehaushalt, der im Januar 2009 verabschiedet wurde, sind die veranschlagten Einnahmen aus der Kurtaxe schon enthalten. Was tun? Ein Verzicht ist unrealistisch. Die befürchtete Flucht der Touristen hat 2008 nicht stattgefunden. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir zur Saison 14,1% mehr Gäste verzeichnet“, sagt Sanna.

Heute wurde der Haushaltsentwurf 2009 in erster Lesung dem Regionalparlament zugeleitet. Es bleibt also abzuwarten, höchstwahrscheinlich wird er aber so verabschiedet.

Protestbewegung gegen den G8-Gipfel auf La Maddalena: Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen organisieren Protestaktionen

Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen bereiten ihre Protestaktionen gegen den G8-Gipfel Anfang Juli auf Sardinien vor.
Die sardischen Aktionisten wollen mit ihrer Protestbewegung „Mesa Sarda. A fora su G8“ (“Sardischer Tisch. Raus mit G8“) vor allem für soziale Gerechtigkeit und nationale Souveränität kämpfen. Sie organisieren ein Treffen „aller Nationen ohne eigenen Staat“, zu der sie auch Sardinien zählen. Das Treffen soll am 8. und 9. Juli an noch unbekanntem Ort stattfinden und am 10. Juli in einer Demonstration in Olbia gipfeln.
Globalisierungskritiker und die italienische No-Global-Bewegung wollen ebenfalls Proteste organisieren: „Die Gipfel-Teilnehmer werden von uns hören“, versprach der italienische Aktivist Francesco Caruso am vergangen Sonntag in einem Interview mit der sardischen Tageszeitung L’Unione Sarda. Obwohl einige Netzwerke mit Schlauchbooten bis auf die Tagungsstätten auf La Maddalena vordringen wollen, hält Caruso den Erfolg dieser Protestaktion aufgrund der hohen Präsenz von Sicherheitskräften für eher unwahrscheinlich. „Die Tatsache, dass sich die Großen der Welt auf einer Insel verstecken, ist ein Zeichen von Schwäche. Seit Jahren weist die Globalisierungskritik auf Wirtschafts- und Umweltrisiken hin. Jetzt, wo all unsere Vorhersagen eingetreten sind, verbarrikadieren sich die Großen der Welt“ fasst Caruso die Kritik an dem Gipfeltreffen auf La Maddalena zusammen.
Globalisierungsgegner und Sicherheitskräfte hoffen auf einen friedlichen Gipfel und gewaltlose Proteste. Beim letzten G8-Gipfel in Italien in Genua 2001 kam es zu schweren Auseinandersetzungen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen zwischen der italienischen Polizei und den Demonstranten und einem Todesfall.
Der Ernstfall wurde am Wochenende schon geprobt: In Olbia haben Rotes Kreuz, Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr eine groß angelegte Notfallübung absolviert.

Montag, 20. April 2009

353. Sagra di Sant Efisio in Cagliari - auf Augenhöhe mit Prinz und Prinzessin

Die meisten Menschen kennen Prinzen und Prinzessinnen nur aus den Hochglanz-Illustrierten oder Boulevard-Magazinen.
Gäste und Besucher des alljährlichen Festes zu Ehren des Heiligen Efisio in Cagliari aber können zwei Mitglieder der britischen königlichen Familie sowie eine saudische Prinzessin Anfang Mai auf Augenhöhe erleben. Einem Bericht der sardischen Tageszeitung „Unione Sarda“ zufolge soll die Inselhauptstadt nämlich Prinz Michael von Kent, seine Gattin Baronin Marie-Christine von Reibnitz und die saudische Prinzessin Raja el Daouk zum berühmtesten Fest Sardiniens eingeladen haben. Inoffiziellen Stimmen zufolge will auch Italiens Premier Silvio Berlusconi am 1. Mai dem Geheiligten Ephisius seinen Respekt zollen.

Prinz Michael von Kent, dessen voller Name Michael George Charles Franklin Windsor lautet, ist ein Enkel von König Georg V.. 1978 heiratete er in Wien die Baronin Marie-Christine von Reibnitz. Königin Elisabeth II. gewährte den Frischvermählten eine Wohnung im Kensington Palace. Prinz Michael ist Commonwealth-Präsident der königlichen Lebensrettungsgesellschaft, Großmeister der Grand Lodge of Mark Master Masons of England and Wales and its Districts and Lodges Overseas und unterstützt zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen.

Vom 1. bis 4. Mai 2009 erinnert die Sagra di Sant Efisio zum 353. Mal an das Gelübde, dass die Stadt Cagliari 1655 dem Schutzpatron von Capoterra und der Diözese Cagliari ausgesprochen hatte, als er die Inselbewohner vor der Pest rettete. Cagliaritaner und Gläubige lösen ihr Versprechen einer alljährlichen Wallfahrt Anfang Mai regelmäßig mit einer prunkvollen Trachten- und Reiterprozession ein. Vier Tage lang ziehen die Gläubigen über Giorgino und Pula bis nach Nora, wo Ephisius der Legende nach, im Jahr 345 n. Chr. sein Martyrium erlitt. Am Morgen des 4. Mai treten sie die Rückreise nach Cagliari an, die bei Anbruch der Dämmerung an der Chiesa di Sant’Efisio endet.


2006 hatte die Stadt Cagliari dem UNESCO-Komitee vorgeschlagen, die Sagra di Sant’Efisio in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. Ziel des UNESCO-Programms ist es, die über Jahrhunderte überlieferten Traditionen wie das Fest zu Ehren des Heiligen Efisio als Teil des Kulturerbes der Menschheit zu erhalten. Über die Neueinschreibungen in diese Liste entscheidet das zwischenstaatliche Komitee im Herbst 2009.

Weitere Informationen zur Sagra di Sant’Efisio bei www.sardinien.com

Freitag, 17. April 2009

Andreas Legath und und Pinuccio Sciola in Wasserburg am Inn: Klingende Steine aus Sardinien in der Ausstellung „Destillationen"

An die gemeinsame Ausstellung des deutschen Malers Andreas Legath und des sardischen Bildhausers Pinuccio Sciola in der Pasinger Fabrik bei München schließt sich vom 26. April bis Pfingstmontag 1. Juni im oberbayerischen Wasserburg am Inn eine weitere Ausstellung mit Werken der beiden Künstler an.
Die Ausstellung ist umfangreicher als die vorangegangene in Pasing und zeigt eine veränderte Werkauswahl, so daß sich ein Besuch auch für jene lohnt, die die Pasinger Ausstellung bereits besucht haben.
Außerdem lohnen auch die malerische Altstadt von Wasserburg und der Ausstellungsort, die Galerie im Ganserhaus, einem Bürgerhaus aus dem 16. Jh. mit prächtiger Renaissancefassde einen Besuch. Die Eröffnung ist am Samstag, 25. April, 18 Uhr. Beide Künstler werden anwesend sein.

Donnerstag, 16. April 2009

Sicherheitsmaßnahmen, Straßensperrungen und geschlossene Fähr- und Flughäfen zum G8-Gipfel im Juli auf La Maddalena

Knapp drei Monate vor dem G8-Treffen auf La Maddalena werden immer mehr Details zu den Sicherheitsmaßnahmen anlässlich des Gipfels vom 8. bis 10. Juli 2009 bekannt.
Damit soll die Sicherheit der Tagungsteilnehmer gewährleistet und Gipfelgegner und Protestaktionen möglichst weit vom Tagungsgelände entfernt gehalten werden. Italien wird, wie bei solchen Großveranstaltungen üblich, das Schengener Abkommen über den Verzicht von Personenkontrollen im Grenzverkehr außer Kraft setzen. An den Flug- und Fährhäfen sowie an den Granzen nach Italien wird also mit längeren Wartezeiten durch Passkontrollen zu rechnen sein.
Geschäftiger Boot- und Fährverkehr zwischen La Maddalena und Palau: Während des G8-Gipfels ist das Archipel für Privatboote gesperrt

Das Tagungsgelände auf La Maddalena und dem Kreuzfahrtschiff MSC Fantasia wird von drei Sicherheitsgürteln umgeben, in denen der Verkehr eingeschränkt beziehungsweise gesperrt wird. Das Hafenstädtchen Palau wird massiv von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen sein, Privatfahrzeuge brauchen einen Pass und die Fährüberfahrten nach La Maddalena müssen vorangemeldet werden. Die äußerste Sicherheitszone erstreckt sich bis nach Olbia, wo an den Gipfeltagen ebenfalls mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss.
Das Meer rund um das La Maddalena-Archipel wird für Ausflugsboote und private Jachten, Schiffe und Boote großräumig gesperrt. Wie bereits berichtet, werden Flüge nach Olbia vom 7. bis 10. Juli auf andere sardische Flughäfen umgeleitet. Allein der Flughafen Alghero rechnet während des G8-Gipfels mit 50.000 zusätzlichen Passagieren, die an den Flughafen an der Korallenriviera umgeleitet werden. Fluggesellschaften wie TUIfly und Air Berlin prüfen derzeit, welche Auswirkungen die Flughafensperrung auf ihre Flugverbindungen haben.Der Fährhafen Golfo Aranci wird vom 3. bis 13. Juli gesperrt, weil hier zwei Kreuzfahrtschiffe anlegen, die als Basis für 3000 Sicherheitskräfte, dienen. Ob auch der Fährhafen Olbia für ein oder zwei Tage für den zivilen Fährverkehr blockiert wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Einschränkungen wird es auch am Fährhafen Santa Teresa Gallura geben, von wo die Fähren nach Korsika ablegen.

Mittwoch, 15. April 2009

Marco Carta: Der sardische Castingshow-Star gibt im Sommer zwei Konzerte in Alghero und Cagliari

Marco Carta, der 23-jährige sardische Musiknewcomer und diesjährige San Remo-Gewinner gibt in diesem Sommer zwei Konzerte auf Sardinien: Am 4. September in Alghero (Anfiteatro M. Pia) und am 6. September in Cagliari auf der Messe, einem der größten Veranstaltungsgelände der Stadt.
Der Castingshow-Star aus Cagliari, dessen Heimatstadt ihn erst am vergangenen Dienstag zu einem berühmten Bürger der Stadt (Cittadino illustre“) erklärt hat, gibt damit seiner Heimat nur zweimal die Ehre.
Konzertkarten sind ab sofort bei Sardegna Concerti, v. Sulis 41, Cagliari – tel. 070/684275, erhältlich.

(Foto: Wikimedia Creative Commons)

Dienstag, 14. April 2009

Pulsar-Forschung: Astronomen aus Cagliari forschen nach Strahlung im Gamma-Bereich

Pulsare oder Neutronensterne in der Milchstraße oder in fernen Galaxien sind für Astronomen so etwas wie ein natürlicher Teilchenbeschleuniger, und zwar präziser als man ihn auf der Erde nachbauen kann. Denn die Sonnen in der letzten Phase ihrer Evolution strahlen hohe Energie-Mengen aus, deren Ursprünge von internationalen Forscherteams untersucht werden. Ein Expertenstab um Alberto Pellizzoni hat sich an der Universität Cagliari auf Radiowellen und das hochenergetische Gamma-Spektrum spezialisiert und wertet Daten der AGILE- und FERMI-Satelliten der NASA aus.

>> Interview mit Alberto Pellizzoni: Pulsar-Forschung im Gamma Bereich
>> Astronomie auf Sardinien

(Foto: NASA/Wikimedia)

Porto Rotondo Boat Show 2009: Ausstellung von Jachten, Motorbooten und Seglern in Nordsardinien


Bei der alljährlichen Porto Rotondo Boat Show 2009 in Porto Rotondo am Rande der Costa Smeralda gibt es die letzten Neuigkeiten aus dem Wassersport zu sehen: Jachten, Jollen, Segler, Fisherman-Boote und Dignis werden nicht nur zu Land, sondern auch „in water“ im Hafenbecken des nordsardischen Jachthafens präsentiert. Außerdem gibt es Ausstellung und Verkauf gebrauchter Wasserfahrzeuge. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich ein neues Boot zuzulegen oder einfach nur ein paar Jachten aus der Nähe bestaunen will, ist vom 25. April bis 3. Mai in Porto Rotondo genau richtig. Eintritt ist frei.

Freitag, 10. April 2009

Autoslalom Guspini-Arbus: 2009: Motorsport an der Costa Verde

Röhrende Motoren, heiße Reifen, bunte Rennschlitten, enge Kurven: Beim Autoslalom an der Costa Verde am 25. und 26. April geht es auf der steilen Serpentinenstrecke zwischen Guspini und Arbus um Tempo und Fahrkönnen.


Aus ganz Sardinien reisen Motorsportfreunde mit ihren hochgerüsteten und umgebauten Kleinwagen und ultraleichten Rennwagen Richtung Costa Verde. Die technischen Proben finden am Samstag statt, die eigentlichen Rennen am Sonntag zwischen 10 und 17.30 Uhr.


(Fotos: arbus-sardegna.it)

>> Das komplette Programm des Autslalom Guspini-Arbus

Gepäckkontrollen in Cagliari: Keine Ausnahmen und Toleranz beim Handgepäck für Ryanair-Kunden

Der Flughafen Cagliari, der seit 2 Wochen mit zwei Boeing 737-800 Heimatflughafen des irischen Billigfliegers Ryanair ist, achtet besonders gründlich auf die Durchführung der Regeln für das Handgepäck. Ryanair gewährt pro Passagier und Flug die Mitnahme von einem Stück Handgepäck bis zu einer Maximalgrenze von zehn Kilogramm Gewicht sowie der Außenmaße 55x40x20 Zentimeter. Zusätzliche Handtaschen, Laptoptaschen oder sonstiges Gepäck sind nicht gestattet, sondern müssen in dem Gepäckstück verstaut werden.

Ryanair-Passagiere am Flughafen Cagliari: Wer nicht mit leichtem Gepäck reist, sollte seinen Koffer sicherheitshalber aufgeben

Im Flughafen der sardischen Inselhauptstadt wurde eigens für Ryanair-Kunden eine Kontrollstelle eingerichtet, an der Größe und Gewicht mitgebrachter Taschen und Koffer kontrolliert werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte also schon bei der Flugbuchung das Gepäck gleich mitbuchen. Reisende, die mit zuviel Gepäck in Cagliari einchecken wollen, müssen das Gepäck teuer nachlösen oder im Extremfall kann Ryanair die Beförderung der Fluggäste verweigern.Ryanair fliegt ab Cagliari Ziele in Deutschland und der Schweiz an. Von der sardischen Inselhauptsatdt geht es zwei- bis dreimal wöchentlich nach Düsseldorf-Weeze, Karlsruhe und Basel. Die Iren bauen ihr Angebot in den Süden Sardiniens stetig aus. Erst letzte Woche wurde eine neue Verbindung von Pescara an der Adriaküste nach Cagliari angekündigt.

Flughafen Olbia Costa Smeralda vom 7. bis 10. Juli geschlossen – Flüge werden nach Alghero und Cagliari umgeleitet

Der G8-Gipfel Anfang Juli auf der sardischen Insel La Maddalena hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr nach Sardinien. Der Flughafen Olbia-Costa Smeralda wird nach Informationen von sardinien.com vom 7. bis 10.Juli 2009 für die zivile Luftfahrt geschlossen und Linien- und Charterflüge auf den Flughafen Alghero und in Einzelfällen auch nach Cagliari umgeleitet. Aber nicht nur der Flugverkehr nach Olbia, sondern auch Flüge zu den anderen sardischen Airports sind von dem Treffen der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands betroffen. Da der Luftraum Nordsardiniens großräumig gesperrt wird, hat dies auch Auswirkungen auf Flugrouten und Zeitfenster für den Start- und Landebetrieb in Alghero und Cagliari. Über die Flugzeiten und mögliche Flughafenänderungen informieren die Fluggesellschaften.

Donnerstag, 9. April 2009

Erdbeben in den Abruzzen: Auch Sardinien hilft mit Solidarität und Hilfsgütern

Nach dem verheerenden Erdbeben in den Abruzzen am vergangenen Montag will auch die Region Sardinien dazu beitragen, die Not in der mittelitalienischen Krisenregion zu lindern. Regionalpräsident Ugo Cappellacci hat der Region Abruzzen die Solidarität der Sarden versprochen und eine Soforthilfe von 100.000 Euro zugesagt. Eine Eingreiftruppe des sardischen Zivilschutzes mit insgesamt 480 Helfern steht auf Abruf bereit. Die Sarden wollen mit Hundestaffeln, schwerem Räumgerät, Wassertransportern, Ambulanzen, Feldküchen und Stromgeneratoren helfen. Außerdem sollen die sardischen Universitäten Studenten der Universität von L’Acquila aufnehmen, die kurz vor ihrer Abschlussprüfung stehen, um Ihnen einen reibungslosen Studienabschluss zu ermöglichen.

Sardinien selbst war von dem Erdbeben in Mittelitalien nicht betroffen. In Italien, das zu den geologisch aktivsten Ländern Europas gehört, stößt die afrikanische mit der eurasischen Platte zusammen. Sardinien gilt jedoch als weitgehend erdbebensicher. Vermutlich ist das geologische Deckmaterial der Insel besonders tief mit Richtung Erdmitte reichenden Gesteinsmassen verbunden.

Mittwoch, 8. April 2009

Wappen-wechsel-Dich: Die Region Sardinien ändert ihr offizielles Regionalwappen

Der neue Regionalpräsident Ugo Cappellacci hat vor zwei Wochen ein Dekret unterzeichnet, das mit umgehender Wirkung das Regionalwappen von 1952 wieder einsetzt. Erst 2005 hatte der damalige Gouverneur Renato Soru das in die Jahre gekommene Wappen durch die Flagge der Region ersetzt.

Wappen-wechsel-Dich: Die Region Sardinien kehrt zu ihrem alten Regionalwappen (links) zurück


Das alte und jetzt wieder aktuelle Logo der Regione Autonoma della Sardegna zeigt ein kleines, golden eingefasstes Symbol mit den vier Mohren, deren Gesichter nach links gewandt und mit Augenbinden versehen sind. Die Flagge Sardiniens hingegen zeigt vier nach rechts gewandte Mohrenköpfe mit Stirnband. Die Fahne greift damit Symboliken aus der sardischen Unabhängigkeitsbewegung auf, die das Sardinien-Symbol mit Stirnband statt Augenbinde darstellten und damit Aufklärung, Befreiung und Emanzipation der Sarden demonstrieren. Die Sardinien-Flagge ist in dieser Form seit 1999 offiziell in Gebrauch.
Die Rückkehr zum alten Wappen ist für Ugo Cappellacci ein Akt „der Bewahrung von Kulturerbe, dessen historische und symbolische Bedeutung dazu beiträgt, das kulturelle Erbe zu bewahren und Stetigkeit in das Archiv der Verwaltungsakte bringt“. Kein Wunder, dass nach diesem Dekret alle offiziellen Dokumente, Unterlagen, Siegel, Stempel, Briefpapier, Visitenkarten, Prospekte und Werbemittel, die das Wappen der Region tragen und erst vor vier Jahren neu aufgelegt wurden, neu gedruckt und die Webseiten der Region umgestellt werden.
Dieser symbolische Akt und die Eile, mit der das Dekret verabschiedet wurde, ist ein eindeutiges Zeichen dafür, wie die neue sardische Regierung mit den politischen Entscheidungen der Vorgängerregierung abrechnen will. Für Kritiker ist dieses Spiel des Wappen-wechsel-Dich ein Symbol der politischen Restauration der neuen Mitte-Rechts-Koalition, die seit einem Monat die Geschicke der Regionalregierung leitet.

(Grafik: L'altra Voce)

Sagra del Torrone: Honignougat-Fest in Tonara am Ostermontag

Jedes Jahr am Ostermontag findet in Tonara eines der erfolgreichsten Veranstaltungen der Barbagia statt: Die Sagra del Torrone. Beste Einblicke werden den Besuchern da geboten - hier kann man den Geheimnissen des althergebrachten Verfahrens zur Herstellung von sardischem Honignougat auf die Spur kommen. In großen Kupferkesseln wird noch heute die süße Spezialität Der helle sardische Honig aus Eischnee, Honig, Mandeln oder anderen Nüssen zubereitet. In Tonara kann man an diesem Wochenende hautnah dabei sein!

Dienstag, 7. April 2009

Flughafen Cagliari eröffnet neue Landebahn: Mehr Sicherheit und schnelle Abfertigung in Südsardinien

Der Flughafen Mario Mameli di Elmas bekommt eine neue Start- und Landebahn: Am 8. April um 6 Uhr wird die nagelneue Piste von Elmas nach eineinhalbjähriger Bauzeit in Betrieb genommen. Sie wurde anstelle der alten Piste erbaut und ermöglicht eine schnelle Abfertigung und dank eines Instrumentenlandesystems Starts und Landungen auch bei geringen Sichtweiten. In den letzten anderthalb Jahren mussten vor allem in den Wintermonaten regelmäßig Flüge aufgrund von Nebel abgesagt oder verschoben werden.
Die neue Piste ist mit 2.803 Metern genauso lang wie der alte Runway und ermöglicht bis zu sieben Starts und sieben Landungen pro Stunde. Mit einem weltweit einzigartigen automatischen Materialprüfsystem soll die Abnutzung des Pistenbelags überwacht werden.



Die neue Piste ist der vorläufige Höhepunkt des Ausbaus des größten Flughafens der Insel. Auf dem Flughafen sind mittlerweile mehrere Flugzeuge der Meridiana und Rynair sowie einer Frachtfluggesellschaft stationiert. Mit 16 Parkpositionen ist die Kapazität des Flughafenvorfelds damit an der Grenze angelangt. Nach der Investition von 23 Millionen Euro für die neue Start- und Landbahn fordert deshalb die Flughafenverwaltung von der Politik den Ausbau der Rangier-, Abstell- und Abfertigungsflächen.

Sulcis und Iglesiente - die schönsten Strände und Badeziele an der Südwestküste von Sardinien

Das Gebiet des Sulcis Iglesiente bietet zahlreiche wunderschöne Strände mit feinem oder grobkörnigen Sand, duftenden Macchia-Sträuchern, glasklarem Wasser und mediterraner Landschaft.
Kilometerlange Dünenstrände und einmalige Buchten aber auch imposante Industriedenkmäler, antike Stätten sowie menschenleere Bergregionen prägen diesen Küstenstrich, dem die beiden Inseln Sant’ Antioco und San Pietro vorgelagert sind.
Frühen Eroberern bot sich das Sulcis Iglesiente als günstiger Ausgangspunkt für ein Vordringen auf die italienische Mittelmeerinsel. Die ersten, die über das Meer kamen, waren die Phönizier, dann kamen die Punier. Sie hatten es auf die verschiedenen Mineralien abgesehen, dessen Adern sich durch das gesamte Gebiet ziehen. Silber, Blei, Zink, Kupfer, Eisen und Kohle lockten später auch Römer, Pisaner und Spanier an. Deshalb sind auch heute noch die Ruinen von Lagerhallen, Förderanlagen sowie Bergschächten an oder in der Nähe vieler Strände zu sehen. Entdecken Sie die schönsten Badeziele entlang der Südwestküste Sardiniens.

Mehr Informationen über das Sulcis Iglesiente und seine Strände gibt es bei Sardinien.com



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Montag, 6. April 2009

Lunissanti: Mittelalterliche Osterriten im Nordwesten Sardiniens

Am heutigen Montag der „Settimana Santa", der Karwoche, scheint in Castelsardo das Mittelalter wieder lebendig. An der mittelalterlichen Kirche „Santa Maria" beginnt in den frühen Morgenstunden die Prozession des „Lunissanti". Bei Sonnenaufgang wird die Messe am Altar des „Cristu Nieddu" (schwarzer Christus) gelesen. Danach startet der Pilgerzug aus drei Chören und 10 Gruppen, die die 10 Stationen des Leidenswegs Christi darstellen. Die Pilger ziehen etwa zehn Kilometer weit in eine romanisch-pisanische Basilika in Tergu, wo sie die „Misteri" der Madonna darbieten. Die Chöre begleiten die Zeremonie mit dem „Attitu", lateinischen Klagegesang. Sie beklagen den getöteten Gottessohn.



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Sarah Wiener: Karwoche auf Sardinien. Dokumentation über die Osterfeierlichkeiten in Castelsardo am Donnerstag auf 3sat

Sarah Wiener, nach eigenen Angaben Deutschlands prominenteste Köchin, ist in der Karwoche nach Sardinien gefahren. Im Norden der Insel, im mittelalterlichen Castelsardo wird das Leiden Christi auf besondere Weise begangen. Das will sie miterleben - und dabei in die Kochtöpfe schauen. Sarah Wiener taucht in dem Film ein in die Welt der Confraternitá, der Bruderschaft von Castelsardo. Sie lernt, wie auf Sardinien gekocht wird: Artischockensalat, Gnochetti, Ostergebäck. Und sie fährt hinaus auf das Land, um zu sehen, wie die Artischocken geerntet und Pecorino, der würzige sardische Käse, gemacht wird.

3sat zeigt die Dokumentation am Donnerstag, den 09.04.2009 um 15 Uhr.

Wer die Sendung verpasst hat, kann hier die DVD von Sarah Wiener auf Sardinien bestellen.

Donnerstag, 2. April 2009

Logistisches Großaufgebot für den G8-Gipfel auf La Maddalena im Juli. Berlusconi verspricht Gaddafi ein Beduinenzelt

Drei Monate vor dem G8-Gipfel auf La Maddalena vor Sardinien weiß die Gipfel-Organisation noch nicht, wo sie alle Gipfelteilnehmer unterbringen soll. Das berichtet die römische Tageszeitung la Repubblica am Mittwoch. Noch sei nicht klar, wo die insgesamt 4500 Journalisten untergebracht werden sollen. Deshalb wurde jetzt eine Ausschreibung veröffentlicht, in der Boote und Kreuzfahrtschiffe gesucht werden, die mehrere tausend Pressevertreter aufnehmen können.
Zahlreiche Gipfelteilnehmer, Sherpas und Beobachter werden hingegen auf dem Luxuskreuzfahrtschiff MSC Fantasia mit einer Kapazität für fast 4000 Personen untergebracht. Barack Obama, der mit 1000 Begleitern anreist, wird aus Sicherheitsgründen aber nicht auf dem 333 Meter langen Schiff logieren. Auch der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper äußerte Sicherheitsbedenken. Ohnehin wird eine logistische Meisterleistung verlangt, um alle 4000 Teilnehmer rechtzeitig zum Tagungsort auf La Maddalena zu bringen, denn der Riesenkreuzer hat zu großen Tiefgang, um im Hafen der kleinen Insel anlegen zu können. Zumindest die Sicherheitskräfte scheinen untergebracht: 16.000 Agenten der Sicherheitsbehörden werden auf umliegende Hotels und auf drei griechische Hotelschiffe verteilt.
Der für seine schrillen Auftritte bekannte libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi, der von dem nicht weniger illustren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ebenfalls nach Maddalena eingeladen wurde, bekommt von der italienischen Regierung ein Beduinenzelt zur Verfügung gestellt, um stilgerechte Empfänge und Treffen am Rande des Gipfels abhalten zu können.

Mittwoch, 1. April 2009

Sommerflüge von Luxemburg nach Cagliari; Bequeme Sardinienflüge auch für Urlauber aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Im Sommerflugplan von Luxair ist auch 2009 wieder eine Verbindung von Luxemburg in die sardische Inselhauptstadt Cagliari im Angebot: Ab Luxemburg geht es von Mai bis September 2009 jeden Samstag nach cagliari im Süden der Insel.
Der internationale Flughafen Luxemburg-Findel liegt fünf Minuten von Luxemburg-Stadt und 25 Auto-Minuten von Trier entfernt, ist also für Sardinien-Fans aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland interessant. Buchbar sind die Flüge über die Internetseite von Luxair http://www.luxair.lu/. Zusätzliche Informationen sind im außerdem Reisebüro, im Luxair Call Center (+352) 2456-4242 oder bei Luxair Saarbrücken (06893) 83329 erhältlich.

Frühling auf Sardinien: Wandern zwischen Traumbuchten und verwunschenen Bergen und Tälern

Sardinien ist im Frühling, wenn es im Norden noch kühl und regnerisch ist, ein beispielloses Paradies für Wanderer, Kletterer, Gleitschirmflieger, Segler, Golfer und Mountain Biker.
Im April ist die Insel besonders bei Wanderern beliebt. Die blühende Macchia und saftig grünen Berge und Täler tun ihr Übriges dazu. Selbst die beliebten Traumbuchten der sardischen Ostküste wie die Cala Goloritzé, die nur nach einer anderthalbstündigen Wanderung zu erreichen ist, sind um diese Zeit noch frei von Badeurlaubern und Ausflugsbooten. Einsame Küstenstreifen wie die Costa di Nebida und die Cala Domestica oder verwunschene Berge und Täler wie im WWF-Park Monte Arcosu oder den Monte dei Sette Fratelli wollen erwandert werden!

Mehr Informationen zu Wandern und Wanderstrecken auf Sardinien gibt es auch im sardinien.com Wanderführer