Donnerstag, 3. Juni 2010

Sardiniens Provinzflughäfen Tortolì und Oristano für den Linienverkehr freigegeben – Umsteigeverbindungen über Rom möglich

Die beiden Provinzflughäfen Tortolì und Oristano werden in diesem Jahr erstmals im Liniendienst bedient. Ab Tortolì heben in diesem Sommer regelmäßig Maschinen des Typs ATR42 in Richtung Olbia, Mailand-Malpensa, Verona und Rom-Fumicino ab. Anbieter der Strecke ist die italienische Fluggesellschaft Meridiana, geflogen wird mit Gerät der dänischen Danish Air Transport. Nach Oristano, an der mittleren Westküste Sardiniens gelegen, fliegt hingegen die niederländische Denim Air von Rom-Fumicino und Brescia aus. Die Sitzplätze der kleinen Fokker 50-Maschine werden über die Website http://www.flyoristano.com/ vertrieben.
Alle Verbindungen starten Mitte Juni.
Die beiden Provinzialflughäfen Sardiniens führen seit Jahren ein Schattendasein. Sie wurden einst mit massiven Fördermitteln gebaut, aber nie richtig genutzt. Oristano-Fenosu wird in diesem Jahr erstmals für den kommerziellen Flugbetrieb freigegeben, der kleine Flughafen Arbatax-Tortoli wird seit Jahren von einigen wenigen Charterfliegern bedient und war im letzen Jahr Pleite gewirtschaftet worden.
2010 hat die sardische Regionalregierung von Gouverneur Ugo Cappellacci ein umfangreiches Förderprogramm für die beiden Provinzflughäfen beschlossen, um die sardische Periphierie besser an das internationale Flugverkehrsnetz anbinden sollen. Vor allem die Verbindungen an Italiens wichtigsten Flughafen, den römischen Airport Fumicino, sollen künftig für eine bessere Anbindung der beiden Regionen sorgen. Dazu werden aber noch Codeshare-Abkommen mit nationalen und internationalen Carriern notwendig sein. Wer zum Beispiel in Rom-Fumicino oder Mailand-Malpensa umsteigen will, muss für jeden Flug separat einchecken und bei Verspätungen wird der Anschlussflug nicht garantiert. Die Hoffnung, auch Low-Cost-Verbindungen in die sardische Provinz zu locken, dürfte für die beiden Flugplätze zunächst noch in weiter Ferne liegen: Ihre Landebahnen sind für die großen Maschinen von Ryanair und Co. viel zu klein.
Für Urlauber außerdem wichtig: Es gibt an den beiden Flugplätzen noch keine Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Allerdings lassen sich die ersten Autovermieter in den kleinen Terminals nieder.

>> Mehr Informationen zum Flughafen Oristano auf der offiziellen Website
>> Mehr Informationen zum Flughafen Arbatax-Tortolì auf der offiziellen Website

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