Mittwoch, 13. Oktober 2010

Die Kölner Kantorei musiziert im Rahmen des internationalen Vokalmusik-Festivals „Concordia Vocis“ auf Sardinien

Spanien, Paraguay, Holland, Brasilien und die Philippinen - so tönte es bis letzte Woche beim 19. internationalen Vokalfestival Concordia Vocis, das in diesem Jahr schon seit Ende August an verschiedenen Spielstätten auf Sardinien stattfindet.

In drei langen Chornächten gibt sich ab dem 14. Oktober 2010 auch die Kölner Kantorei die Ehre. Die diesjährige Konzertreise mit Vorführungen in der Inselhauptstadt Cagliari (Basilika Santa Croce), in Tortolì (Kathedrale Sant’Andrea) in der wunderschönen Ogliastra und in Alghero (Dom Santa Maria) an der Nordwestküste von Sardinien ist nicht die erste Sardinien-Tour des Chors. Schon im Herbst 2002 folgte die Kölner Kantorei einer Einladung zum renommierten Festival „Voci d’Europa“ in Porto Torres.
Der Gesangverein unter Dirigent Volker Hempfling erarbeitet vielfältige, anspruchsvolle Chorliteratur, vornehmlich A-cappella-Werke der Romantik und des 20./21. Jahrhunderts sowie regelmäßig auch größere Chorwerke vom Barock bis in die Gegenwart.
Vom 14. bis 16. Oktober 2010 präsentiert die Kantorei neben „Exsultate Justi“ von Andreas Hakenberger, „Selig sind die Toten“ von Heinrich Schütz, „Agnus Dei“ bearbeitet von Florian Maier und „Ich hebe meine Augen auf“, Psalm 121 von Albert Becker auch Werke zeitgenössischer Autoren wie Patrick Rydman (Kyrie, Gloria), Hreidar Ingi Thorsteinsson (Ubi caritas et amor), Algirdas Martinaitis (Sanctus), Wolfram Buchenberg (Von 55 Engeln behütet, Ich bin das Brot des Lebens), Gunnar Eriksson (Salve Regina - To the mothers in Brazil), Carl W. Haywood (Didn't my Lord deliver Daniel), Nees Vic (Ave Maria, Pater Noster) und Simon Wawer (Silent). Beginn der Konzerte jeweils 21.00 Uhr.

Das internationale Vokalmusik-Festival „Concordia Vocis“ hat Tradition auf Sardinien: Seit mehr als 15 Jahren treffen sich Vokalmusik-Ensembles aus der ganzen Welt auf der italienischen Mittelmeerinsel, um zu beweisen, dass man keine Instrumente braucht, um gute, stimmungsvolle Musik zu machen.

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