Donnerstag, 28. Januar 2010

Nostra Signora di Bonaria: Die Basilika in der Inselhauptstadt Cagliari feiert alljährlich drei Feste zu Ehren der Schutzheiligen von Sardinien

Rund um die Basilka Nostra Signora di Bonaria, in der Inselhauptstadt Cagliari, feierte die Kirche drei Feste zu Ehren der Patronin der Seefahrer und höchsten Schutzheiligen von Sardinien.
Friedlich und harmonisch geht es am 25. März 2010 zu. An diesem Termin, wird dem historischen Tag gedacht, an dem im Jahre 1370 eine Marienstatue an das Strandufer vor den Toren Cagliaris gespült wurde.
Der Legende nach geriet, in diesem Jahr ein spanisches Segelschiff auf hoher See in einen schweren Sturm. In ihrer Not warfen die Seeleute die gesamte Fracht über Bord, darunter eine schwere Kiste. In dem Moment, als die Kiste das Wasser berührte, legte sich wunderbarerweise der Sturm. Die Kiste wurde an den Strand vor Cagliari geschwemmt, wo sie von den Brüdern des Klosterordens "Nostra Signora della Mercede" gefunden wurde. Sie enthielt eine Marienstatue, welche in der linken Hand das Jesuskind und in der rechten eine brennende Kerze hält. Seitdem gilt die Madonna di Bonaria als Patronin der Seefahrer.
Auch das Patronatsfest am 24. April 2010 vereint Fans und Gläubige rund um die Basilica Nostra Signora di Bonaria. Wie am 25. März, gibt es auf diesem Fest, das der heiliggesprochene Papst Pius X. 1870 einführte und bei dem er die Madonna von Bonaria zur höchsten Schutzheiligen von Sardinien erhob, vor allem Besinnliches.
Den größten Zuruf hat alljährlich hingegen das Fest zu Ehren von Nostra Signora di Bonaria am ersten Sonntag im Juli. Die gelungene Mischung aus Sommerfest, Bootsprozession und engagierten Gläubigen soll auch am 4. Juli 2010 wieder zahlreiche Personen aus der ganzen Insel in die Hauptstadt Cagliari locken.

Weitere Infos zur Basilika Nostra Signora di Bonaria


Mehr Feste auf Sardinien

Mittwoch, 27. Januar 2010

Streikkalender Italien für Februar 2010: Mehrere Streiks behindern den inneritalienischen Flugverkehr

Mehrere Arbeitsniederlegungen in Italien behindern den Flugverkehr von und nach Sardinien im Februar 2010. Vor allem die italienischen Fluggesellschaften Altialia, Meridiana, Eurofly, Air One Cityliner und Air One sind diesmal betroffen. Vor allem am 5. Februar ist Vorsicht angesagt, wenn man über Mailand oder Rom nach Sardinien anreist. Bei dem vierstündigen Generalstreik werden bei allen großen italienischen Gesellschaften die Arbeit niedergelegt.

5. Februar 2010
Streik des Kabinen-Personals der Piloten von Altialia, Meridiana, Eurofly, Air One Cityliner und Air One

16. Februar 2010
Streik des Kabinen-Personals der Piloten von Meridiana und Eurofly

Da bei beiden Arbeitsniederlegungen keine Fluglotsen streiken, ist nicht mit Behinderungen bei Direktflügen von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sardinien zu rechnen.
Quelle: Italienisches Transportministerium

Dienstag, 26. Januar 2010

Das Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto hat in Cagliari (Süd-Sardinien) die Foto-Ausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti“ verlängert

Wegen des großen Besucherandrangs hat das Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto in Cagliari auf Sardinien seine Wanderausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti“ (dt. 99 Klick +1. Fotografien, bezaubernde Geschichten) verlängert.
Die Schau war zunächst nur bis 31. Januar 2010 geplant. Nach Angaben des Kunst- und Kulturzentrums haben zahlreiche Besucher die Ausstellung in den vergangen zwei Monaten gesehen: „Aufgrund des großen Interesses wird die Foto-Ausstellung deswegen bis 28. Februar 2010 zu besichtigen sein“, freuen sich Flavio Piras, Vorsitzender des Giov-Anna Piras Fonds und Kunstsammler Antonio Manca.

Im Schlossviertel der Inselhauptstadt Cagliari sind ca. 100 Fotografien von insgesamt 73 Künstlern zu bestaunen. Darunter das wohl bekannteste Foto von Robert Doisneau „Baiser de l'Hôtel de Ville“, das ein sich vor dem Pariser Rathaus küssendes Paar zeigt, das gewaltige Bild von Henri Cartier-Bresson, das eine Menschenmenge präsentiert, die auf Mahatma Gandhis Trauerfeier wartet und das 1936 entstandene Foto Dorothea Langes, das eine heimatlose Mutter mit ihren drei Kindern portraitiert.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 13.00 und von 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen.

Mehr zur Foto-Ausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti” im Ghetto in Cagliari

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

Flughafen Olbia wird weiter ausgebaut: 55 Millionen für den Airport Costa Smeralda im Nordosten von Sardinien

Der Flughafen Olbia Costa Smeralda wird weiter ausgebaut: Insgesamt 55 Millionen Euro wollen die Regierung in Rom, die Region Sardinien und die private Betreibergesellschaft des Flughafens Geasar in den nächsten Jahren in den nordostsardischen Flughafen investieren. Die Piste nochmals verlängert werden, damit auch vollbeladene Großraummaschinen in Olbia landen können. Außerdem soll die Infrastruktur rund um den Flughafen verbessert werden. So soll die Staatsstraße SS 199 ausgebaut werden, die den Flughafen mit der Schnellstraße SS 131 und der Ortsumfahrung Olbia verbindet. Östlich des Flughafens soll die enge Brücke über den Fluß Rio Padrongianus erweitert werden, die vor allem in den Sommermonaten als Nadelöhr der SS 125 Richtung Porto San Paolo gilt und häufig für Staus und Behinderungen sorgt.
Der Flughafen Olbia war erst in den letzten Jahren massiv ausgebaut worden und gilt als der modernste Flughafen Sardiniens. Erst 2009 wurde die Start- und Landebahn verlängert und ein neues Terminal für Privatflugzeuge eröffnet. Auch für den Umweltschutz wird in Olbia einiges getan: In diesem Jahr hat Olbia die Umweltmanagementnorm ISO 14001 erhalten.

>> Mehr Informationen zum Flughafen Olbia bei sardinien.com

Montag, 25. Januar 2010

„Die Untersuchung des Raumes“ - Nivola-Ausstellung in Nuoro im Herzen von Sardinien

Seit dem 22. Dezember 2009 findet das Werk des international bekannten sardischen Bildhauers Costantino Nivola in Nuoro Beachtung.
„L’investigazione dello spazio“ (dt. Die Untersuchung des Raumes) heißt die derzeitige Ausstellung, die im Tribu, dem ehemaligen Gerichtsgebäude der Provinzhauptstadt Nuoro, zum 21. Todesjahr des Künstlers aus Orani gezeigt wird.
Die umfangreiche Schau im Herzen von Sardinien widmet sich nicht nur Nivolas Skulpturen, Keramiken und Bildern. Vielmehr zeigt sie seine Werke und Auftragsarbeiten für öffentliche Räume.
Die Berühmtheit des sardischen Bildhauers und Malers und das große Interesse privater sowie öffentlicher Institutionen am Werk Nivolas erklärt sich nämlich durch seine Tätigkeit als Werbegrafiker in New York sowie seine Freundschaft mit den Architekten Le Corbusier und Saul Steinberg. In New York, auf den Philippinen und auf Sardinien befinden sich an öffentlichen Plätzen mehrere Großskulpturen, Installationen, Paneele, Tafeln und Bilder des sardischen Künstlers: So zum Beispiel das Denkmal für die Gefallenen auf der Insel Batam in Corregidor (1958), Fassadenpaneele für das Gebäude der Mutual of Hartford Insurance Company in New York (1957), das Wandpaneel für den Olivetti-Ausstellungsraum in New York (1953-1954), die Piazza Satta in Nuoro (1965) und viele andere.
Die Ausstellung „Nivola - L’investigazione dello spazio" ist noch bis zum 21. März 2010 zu besichtigen.

Ausstellungsort: Ex Tribunale, Piazza Santa Maria della Neve, Nuoro.
Öffnungzeiten: Täglich von 9.30 bis 13.00 und von 16.00 bis 19.30 Uhr.
Montags geschlossen.

Noch mehr Sardinien-Dokus im TV: "Sardinien - Insel der Feen und Hirten" - ein Film über die Suche nach der sardischen Identität am 29.01.2010 in 3sat

Am Freitag, den 29.01.2010 zeigt der Kultursender 3sat die Dokumentation „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“. Sendezeit ist 16.30 Uhr. Die Sendung ist damit der zweite Sardinien-Film, mit dem man sich in dieser Woche auf den Sardinien-Urlaub einstimmen kann: EinsPlus zeigt am Tag zuvor die 45-minütige TV-Dokumentation „Länder - Menschen – Abenteuer. Sardinien“.

Aus dem Sendungstext von „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“:


In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.

Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber macher auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen.

Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari finden wir schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen "modernen Hirten".
Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten.
Nach "sardischer Identität" fragt der Film auch Musiker der populären Gruppe "Janas" bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. Sardinien ist für sie alle mehr als eine autonome Region Italiens. Sardinien ist ein kleiner, vergessener Kontinent, dessen reiche Kultur und vielfältige Natur wieder entdeckt werden müssen.


>> Mehr Informationen auch auf der Website von 3sat

Karneval in Oristano: Spektakuläres Reiterfest Sa Sartiglia. Tickets ab sofort im Vorverkauf

Eines der spannendsten Karnevalsereignisse Sardiniens ist das atemberaubende Reiterfest Sa Sartiglia in Oristano, an der Westküste der Insel. Am Sonntag vor Rosenmontag (14.01.2010) und am Veilchendienstag (16.01.2010) findet der spannende ein Wettstreit - die Jagd auf einen Stern - statt: Im Galopp jagen die Reiter über die Hauptstraße, um mit Degen und Schwert dort hängende Sterne aufzuspießen – je mehr davon eingefangen werden, desto besser fällt die kommende Ernte aus, so will es zumindest die Legende. Nach dem Sternstechen zeigen die Reiter in halsbrecherischem Tempo Kunstfiguren auf dem Rücken ihrer Pferde.
Zur Sartiglia ist ganz Oristano auf den Beinen. Wer das vielleicht bekannteste Reiterfest der Insel besuchen will, sollte schon früh da sein um sich die besten Plätze auf den Tribünen zu sichern. Wer ganz sicher gehen will, kann die Tickets, die je nach Platz zwischen 15 und 30 Euro kosten, aber seit heute, den 25. Januar 2010, vorbestellen: Entweder über die Website http://www.sartiglia.info/ oder das Ticketportal http://www.vivaticket.it/.

>> Mehr Informationen zus Sartiglia bei sardinien.com
>> Offizielle Website der Sartiglia>> Mehr zu Karneval und Fasching auf Sardinien
>> Feste und Bräuche auf Sardinien imJanuar, Februar, März, April, Mai und Juni

Youtube-Videos von der Sartiglia 2009








Freitag, 22. Januar 2010

Jetzt schon auf den Sardinien-Urlaub einstimmen: Insel-Doku zur besten Sendezeit am 28.01.2010

Weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und immer wieder das smaragdgrüne Meer, aber auch das ursprüngliche Inland der Insel zeigt die 45-minütige TV-Dokumentation „Länder - Menschen – Abenteuer. Sardinien“, die am 28.Januar 2009 zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird – allerdings auf dem Spartensender EinsPlus der ARD, der im digitalen Kabelfernsehen und Astra Digital zu empfangen ist. Ideal, um sich bei einem gemütlichen Fernsehabend schon mal auf den nächsten Sardinien-Urlaub einzustimmen!
Aus dem Sendungstext:

Barbarenland und Smaragdküste: In der Barbagia, dem Barbarenland, schlägt noch das ursprüngliche Herz Sardiniens. Den meisten Besuchern, die wegen der kilometerlangen Strände auf die Mittelmeerinsel kommen, ist das Hinterland Sardiniens unbekannt. Hier zeigt sich die Insel von ihrer urwüchsigen und ungezähmten Seite. Es ist eine wildromantische Landschaft. Sanfte Hügel wechseln sich ab mit bizarren Granitfelsen und weiten Ebenen. Überall liegt der Duft von Macchia aus Immortelle, Ginster, Myrte, Thymian, Rosmarin und Wacholdersträuchern in der Luft. Bis über 1.800 Meter erheben sich die Berge.
Der Gegensatz zum bekanntesten Küstenstreifen Sardiniens, der Costa Smeralda, könnte nicht größer sein, wo weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und immer wieder das smaragdgrüne Meer die Insel prägen. Die Zeit ist im Hinterland Sardiniens keineswegs stehen geblieben - neue Häuser, Geschäfte und Straßen haben das Gesicht verändert - der Touristenlärm von der Küste dringt aber nur als schwaches Echo in die Bergtäler. Viele Frauen sind noch traditionell schwarz gekleidet und tragen Kopftücher. Die Menschen begegnen mit Zurückhaltung dem, was sich an den Küsten abspielt. In Orune, einem abgelegenen Bergdorf, werden die Traditionen noch gelebt. Das Fest der Madonna della Consolata, die den Menschen Trost spenden soll, wird gefeiert. Auf der von Armut geprägten Insel gehörten Familienfehden und Blutrache viele Jahrhunderte zum Alltag.
Kirchenfeste versöhnten die Menschen miteinander. Der Film zeichnet ein Porträt von Sardiniens Hinterland und seinen Menschen. Er begibt sich aber auch an die einmaligen Küsten der zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Er begegnet Hirten, Fischern, Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren. Im Mittelpunkt steht das Fest der Madonna della Consolata.


>> Link zur Sendung

Mango auf Sardinien: Der süditalienische Popstar singt im März in Cagliari und Sassari

2 Tage Mango auf Sardinien! Bei seinem Konzert am 18. und 19. März 2010 in Sassari und in der Inselhauptstadt Cagliari gibt es sein neues Album „Gli amori son finestre" zu hören.
Neben der Singleauskopplung „Contro tutti i pronostici“ und dem Song „E poi ancora la notte“ enthält die Doppel-CD vor allem die größten Erfolge des süditalienischen Schmusesängers. Dabei handelt es sich um Live-Stücke seiner früheren Touren.
„Die Bühne ist Mittelpunkt meiner Welt; hier erwacht die Liebe, die ich besinge, zu neuem Leben“ erklärte Mango, dessen Lieder den Geist der Basilikata wiederspiegeln, im Vorfeld der Veröffentlichung seines neuen Albums.

Pino Mango, wurde am 6. November 1954 in Lagonegro geboren und ist seit 1976 im Showbusiness. Seinen Durchbruch schaffte er 1984 mit dem Lied „Oro“. Seitdem hat er fast jedes Jahr bzw. jedes zweite Jahr ein neues Album veröffentlicht.
Seine berühmtesten Songs wie "Lei verrà” oder "Mediterraneo” spiegeln auch immer die Kultur seiner Heimat, der Basilikata, einer wunderschönen Region zwischen Kampanien, Apulien und Kalabrien wieder.

Konzertbeginn für beide Konzerte: 21:00 Uhr

Weitere Konzerte auf Sardinien

Dienstag, 19. Januar 2010

Deutscher Photovoltaik-Spezialist Solarwatt eröffnet größtes Solarkraftwerk Sardiniens in der Ogliastra

Die Solarwatt AG aus Dresden, nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Solarmodulen in Deutschland, hat im Dezember 2009 in der Provinz Ogliastra an der sardischen Ostküste das nach Firmenangaben größte Solarkraftwerk der Insel errichtet.


Die schlüsselfertige Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von ca. 1,7 MWp liefert seit Mitte letzten Monats erfolgreich Strom in das italienische Mittelspannungsnetz und erwartet einen spezifischen Energieertrag von ca. 1.450 kWh/kWp pro Jahr, gab Solarwatt vergangene Woche in Dresden bekannt. Weitere Solarkraftwerke auf der Insel sind fertig projektiert und sollen im ersten Halbjahr 2010 mit einer Gesamtmenge von ca. 7,5 MWp an das Netz gehen, so Solarwatt weiter.
(Foto: Solarwatt)

Montag, 18. Januar 2010

Brinca: Buntes Festival junger sardischer Musik im März in Berlin

Das Musikförderprojekt Brinc@ - zu deutsch „Hüpfe“ bringt sardische Künstler und Bands aufs italienische Festland und nach Europa. Vom 11. bis 12. März 2010 holen die Veranstalter acht sardische Bands in die deutsche Bundeshauptstadt: Eine bunte Mischung verschiedener Stilrichtungen und ein spannender Blick auf die Musikszene der zweitgrößten Mittelmeerinsel.
In dem Berliner „Festsaal Kreuzberg“ zeigen die Sardo-Rapper Balentia, das Trip-Hop Duo Bentesoi sowie die Ethno-Folk Band Lame a foglia d’Oltremare, wie heute auf Sardinien Musik gemacht wird. Weiter geht es mit der Reggae-Combo Train to Roots, die ihre Jamaika-Sounds auf Sardisch, Spanisch und Englisch zum Besten geben. Immer noch nicht zum alten Eisen gehören die Rocker von Dorian Gray aus Cagliari , und auch die Progressive Rocker von Getsemani aus Ozieri wollen die deutsche Hauptstadt gründlich aufmischen. Mit von der Partie ist auch Love Boat aus Cagliari , die einst mit Toilet Power Pop Gigs (Konzerte auf den Toiletten von Privat-Parties) und viel Ichnusa-Bier anfingen und sich aufmachten, mit ihrem Punk Rock die Bühnen der Welt zu erobern. Den krönenden Abschluss bilden die Primochef del Cosmo aus dem nordsardischen Sassari, die mit ihren Rockballaden etwas ruhigere Töne anstimmen.

Termin ist jeweils ab 20.00 Uhr im Festsaal Kreuzberg, in der Skalitzer Straße 130, Berlin.
>> Mehr Informationen zu Brinc@


Sardo-Rap von Balentia



Trip-Hop Duo Bentesoi


Lame a foglia d’Oltremare - Ethno-Folk


Reggae-Combo Train to Roots


Dorian Gray


Getsemani Progressive Rock

italia wave 2009

getsemani Video musicali MySpace


LoveBoat


Primocosmo del Chef


Mehr Infos zu den Bands bei Myspace:
>> Balentia - www.myspace.com/balentia
>> Bentesoi
feat. Nootempo Urban Kombo - www.myspace.com/bentesoi
>> Dorian Gray - www.myspace.com/doriangraymc
>> Getsemani - www.myspace.com/getsemani2
>> Lame a Foglia d'Oltremare - www.myspace.com/lameafoglia
>> Love Boat – www.myspace.com/loveboatbeibe
>> Primo Chef del Cosmo - www.myspace.com/primochefdelcosmo
>> Train to Roots - www.myspace.com/traintoroots

Freitag, 15. Januar 2010

TriStar222 Sardinia: Triathlon-Event im Oktober 2010 an der Costa Smeralda (Nord-Sardinien)

Die sardische Costa Smeralda ist am 3. Oktober 2010 Schauplatz des nach Angaben des Veranstalters ersten international bedeutenden Langdistanztriathlons auf italienischem Boden. Das Sportevent TriStar222 Sardinia vereint 2 Kilometer Schwimmen, 200 Kilometer Radfahren und eine 20 Kilometer lange Laufstrecke. An der Tourplanung durch Nordsardinien hat unter anderem die italienische Triathlonmeisterin Martina Dogana mitgewirkt.
Die Auftaktdisziplin 2 Kilometer Schwimmen findet in der Bucht von Cannigione (Arzachena) statt. Die 200 Kilometer lange Radstrecke führt quer durch die Gallura: Von Arzachena geht es nach Porto Cervo und von dort weiter entlang der Küste nach Palau. Dann folgt die Route der Küstenstraße über Santa Teresa Gallura bis nach Aglientu, wo die Athleten einen Abstecher ins Hinterland von Nordsardinien machen. Über Luogosanto, Tempio Pausania, Luras, Calangianus, Sant'Antonio di Gallura geht es dann zurück nach Cannigione. Der abschließende Lauf über 20 Kilometer führt über einen 5 Kilometer langen Rundkurs, der vier Mal zu absolvieren ist. Anmeldung und Info zur TriStar222 Sardinia im Oktober 2010: http://www.tristar222sardinia.com/
(Foto: TriStar Event 2009 in Andalusien)

>> Mehr Sportevents in Nordsardinien 2010

Joan Miró Ausstellung im Südwesten von Sardinien

Die aktuelle Joan Miró Ausstellung „Miró. Le lézard aux plumes d’or“ (dt. Die Eidechse mit den Goldfedern) zeigt in Carbonia, an der Südwestküste von Sardinien, eines der zentralen Themen im Werk des spanischen Künstlers.
In Zusammenarbeit mit der Kooperative Mediterranea e Sistema und der Region Sardinien gibt es im städtischen Museum „Museo dei Paleoambienti Sulcitani“ bis zum 7. Februar 2010 rund 40 Werke des großen Vertreters des Surrealismus zu sehen.
Der katalanische Maler, der seinerzeit auch leidenschaftlicher Graphiker war, gehört ohne Zweifel zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.
Die Ausstellung im ehemaligen Bergbau-Städtchen befasst sich deshalb vor allem mit dem graphischen Werk des großen spanischen Malers. Zu sehen gibt es eine Auswahl an Lithographien, die den Besucher in eine surreale Traumwelt entführt, in der es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geht.

Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Im Alter von 63 Jahren verlegte er seinen Wohnsitz nach Mallorca wo er bis zu seinem Tod, im Jahr 1983, lebte.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr

Die Besichtigung der Ausstellung ist im Eintrittspreis des Museums inbegriffen.

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

Donnerstag, 14. Januar 2010

Elisabetta Canalis, Model aus Sardinien und Freundin von George Clooney, zeigt neue Dessous-Kollektion von Roberto Cavalli

Elisabetta Canalis, Model aus Sardinien und seit Juli 2009 Freundin von Hollywood-Schauspieler George Clooney, präsentiert die neue Dessous-Kollektion des italienischen Designers Roberto Cavalli.
“Für meine neue Unterwäsche-Kampagne habe ich mich von einer wahren Frau, mit Ausstrahlung, Charisma und Sinnlichkeit inspirieren lassen“, sagte Cavalli in einem Interview mit der Zeitung „USA Today“. „Elisabettas mediterrane Schönheit und ihr durchdringender Charme verkörpern den Geist der neuen Cavalli-Lingerie-Kollektion – weiblich, elegant und geheimnisvoll“, erklärt der Modeschöpfer und zeigt die feurige Sardin aus Sassari in heißen, dunklen Dessous im Leoparden-Look. Aufreizend gekleidet, macht Elisabetta es sich auf einem barocken Sofa bequem und rekelt sich auf rubinrotem Samt.
Die 31-Jährige wurde 1978 in Sassari im Nordwesten von Sardinien geboren. 1999 startete sie ihre Karriere im Showbusiness, als sie für die satirische News-Show „Striscia la notizia“ als Showgirl ausgewählt wurde. Danach posierte Elisabetta, die auch mit Fußballstar Christian Vieri liiert war, für verschiedene Kalender, war Dauergast bei der italienischen Fußballshow „Controcampo“, spielte in TV-Serien sowie einigen italienischen Filmen mit, moderierte 2007 das bekannte Musikfestival „Festivalbar“ und arbeitete für MTV Italia. Seit 2009 ist sie mit dem 48-jährigen Hollywood-Schauspieler George Clooney zusammen.

Mehr über George Clooney und Elisabetta Canalis

Video: Neue Dessous-Kollektion von Roberto Cavalli - Elisabetta Canalis Backstage



Foto Copyright: Wikipedia

Dienstag, 12. Januar 2010

Sant'Antoni 'e su fogu in Montresta an der Westküste von Sardinien: Sardische Gemütlichkeit zu Ehren des Heiligen Antonio Abate

Im 650-Seelendorf Montresta, knapp 15 Kilometer nördlich von Bosa, geht es am 16. Januar 2010, wie auch in vielen anderen Orten von Sardinien, um Antonius den Großen, der auch der „Vater der Mönche“ genannt wird.
Mitte Januar feiern die Bewohner des Dorfes den Begründer des christlichen Mönchtums mit einem großen Fest. Zahlreiche Besucher kommen alljährlich, angelockt von einem riesigen Holzfeuer, Salsiccia Montrestina und der sardischen Musikgruppe Cordas et Cannas.
Das große Feuer zu Ehren des Sant'Antonio Abate wird gegen 16.30 Uhr angezündet und brennt die ganze Nacht hindurch. Aus dem in Schwaden aufsteigenden dicken Rauch ist angeblich zu ersehen, ob das neue Erntejahr unter einem guten oder schlechten Vorzeichen beginnt. Gegen 20.00 Uhr werden vor dem Holzfeuer Saubohnen, Kohlsuppe, gegrillte Wurst und ein in Montresta gekelterter Wein gereicht.

Sant'Antoni war ein Asket, der im 3. Jh. n.Chr. als Einsiedler in der Wüste lebte. Er wurde als Wundertäter sowie Mann Gottes bewundert und ist der Schutzheilige der Bauern und ihrer Nutztiere.

Weitere Feste auf Sardinien

Sant’Antonio Abate: Karnevalsauftakt in Mamoiada im Inland von Sardinien

Auf Sardinien finden sich das ganze Jahr über viele Anlässe, um nach Herzenslust ausgelassene Feste zu feiern.
Den alljährlichen Auftakt macht am 16. und 17. Januar 2010 die Feier zu Ehren des Heiligen Antonio Abate in Mamoiada, die offiziell den sardischen Karneval einleitet.
Dieses schaurig schöne Fest erlebt am kommenden Sonntag seinen Höhepunkt in einem Narrenumzug der Mamuthones und Issohadores durch das Bergdorf in der wunderschönen Barbagia di Ollolai.
Am Abend des 16. Januar werden riesige Holzfeuer neben den Kirchen die dem Heiligen Antonio Abate gewidmet sind entzündet. Sie brennen die ganze Nacht durch und aus dem dicken, aufsteigenden Rauch ist angeblich zu ersehen, ob das neue Erntejahr unter einem guten oder schlechten Vorzeichen beginnt.
Der Tag danach ist der Starttermin für Mamuthones und Issohadores: Wild hüpfende Zottelmonster mit großen, dumpf scheppernden Glocken und lasso-werfende Wächter in signalroten Kostümen. Zwecks Unterhaltung und Heiterkeit machen sich einige von ihnen einen Spaß draus, nicht nur die närrischen, wüst dreinschauenden Mamuthones, sondern auch Zuschauer mit dem Lasso einzufangen.
Der 17. Januar ist jedoch nur der Auftakt, die eigentlichen närrischen Tage fallen in die Karnevalszeit im Februar.

Lesen Sie mehr über das Fest zu Ehren des Heiligen Antonio Abate in Mamoiada

Das Masken-Museum in Mamoiada

Weitere Feste auf Sardinien

Montag, 11. Januar 2010

Tief Daisy hat auch Sardinien mit Schneefall und Regen erreicht

Am vergangenen Wochenende hat der Schneefall den Gennargentu im Inland von Sardinien erreicht.
Wohin das Auge reicht, blickt man im Marghine und in der Barbagia auf eine weiße Winterlandschaft. Dörfer wie Macomer, Tonara, Bitti, Gavoi, Aritzo, Fonni, Ogosolo, Desulo und Isili liegen unter einer hellen Schneedecke. In der sardischen Käsestadt Macomer und im Honignougat-Dorf Tonara fielen bis zu 20 cm Neuschnee.
Die großen Verbindungsstraßen der Insel sind alle geräumt, nur auf der Staatsstraße 389 Nuoro-Lanusei kam es auf Grund von Eisglätte und schwierigen Fahrbahnverhältnissen am Wochenende zu kleineren Staus.
Wer im Inland von Sardinien mit dem Auto unterwegs ist, sollte auf jeden Fall Schneeketten dabei haben und mehr Zeit für seine Fahrten einplanen.
Schneefall, Regen und Temperaturen unter 10 Grad haben zu keiner Behinderung im Bahn- und Flugverkehr geführt.
Für Mittwoch, den 13. Januar 2010 rechnen die Meteorologen allerdings inselweit mit einer Verschlechterung der Wetterverhältnisse.

Aktuelle Wettervorhersage für Sardinien

Weitere Informationen zu Wetter auf Sardinien

Freitag, 8. Januar 2010

Accabadora: Im Februar erscheint der erste Roman der Autorin Michela Murgia aus Sardinien

Im Februar 2010 erscheint der erste Roman von Michela Murgia im Klaus Wagenbach Verlag.
"Accabadora" heißt das jüngste Werk der Schriftstellerin aus Cabras, an der sardischen Westküste.
Das 176 Seiten umfassende Buch spielt in den 1950er- Jahren auf der Insel. Es handelt von einer alten Schneiderin, die einen lange verschwiegenen Beruf ausübt und einem sechsjährigen Mädchen aus bitterarmen Verhältnissen. Als die alte Näherin das Kind zu sich nimmt und es groß zieht, scheinen beide ihr Glück gefunden zu haben. Doch schon bald spürt das Mädchen, dass ein Geheimnis die stets schwarz gekleidete, wortkarge alte Frau umgibt. Ein Geheimnis, das mit dem Tod zu tun hat.

Michela Murgia wurde 1972 in Cabras an der Westküste von Sardinien geboren. Sie studierte Theologie und unterrichtete Religion. Nach einigen Jahren in Norditalien lebt sie nun wieder auf der Insel.
2006 veröffentlichte sie im italienischen ISBN Verlag das tragikkomisches Tagebuch "Il mondo deve sapere" (dt. Die Welt soll es wissen). Die darin beschriebene Geschichte der jungen Marta und ihre einmonatige Anstellung in einem Call-Center haben Paolo Virzi zu seiner Komödie "Tutta La Vita Davanti" (dt. Du hast das ganze Leben noch vor Dir) inspiriert. Der Film kommt Anfang April auch in die deutschen Kinos.
2008 veröffentlichte Michela Murgia im Einaudi Verlag ein Themenbuch über das unbekannte Sardinien "Viaggio in Sardegna. Undici percorsi nell'isola che non si vede". Accabadora ist ihr erster Roman.

Im alten Sardinien gab es die Figur der "Accabadora", eine Person, die "etwas zuende bringt" und aktive Sterbehilfe gegenüber altersschwachen Menschen leistete. Ihr Akt war im archaischen Sardinien gesellschaftlich anerkannt und wurde nicht als Tötung angesehen, sondern als letzte würdevolle Geste.

Schneefall am Wochenende und mögliche Beeinträchtigungen im Flugverkehr nach Sardinien. Regen und Schnee am Samstag und Sonntag auf der Insel

Deutschland und Italien erwartet Schneechaos. Verantwortlich ist das Tief Daisy, welches sich im Laufe des Freitags, den 8. Januar 2010 vom Süden her nach Deutschland bewegt. Im Laufe des Tages und in der Nacht zu Samstag wird die Kältefront weiter nach Norden ziehen und voraussichtlich auch den Flugverkehr beeinträchtigen. So gab zum Beispiel die Fluggesellschaft Luxair bekannt, dass für die folgenden Destinationen in Europa mit Beeinträchtigungen im Flugverkehr zu rechnen ist: Seit Freitag, 8. Januar in München und Wien, ab dem Nachmittag auch Frankfurt, Berlin, Saarbrücken, Genf sowie ab Samstag, 9. Januar Luxemburg, Hamburg, Mailand und Turin. Ab Sonntag, 10. Januar, kann es auch in Madrid zu Verspätungen durch Schneefall kommen. Damit werden voraussichtlich auch mit Behinderungen bei den Flügen nach Sardinien zu rechnen sein. Am Wochenende soll es auch in den Bergen Sardiniens schneien. Der sardische Wetterdienst Sardegna Arpa erwartet für Sonnabend und Sonntag ergiebige Schauer und Schnee bis auf 300 bis 400 Meter über Normalnull. Entgegen Voraussagen von Anfang dieser Woche sind aber keine Schneefälle in tieferen Lagen und auf Meereshöhe zu erwarten. Dazu weht ein kräftiger Wind, hoher Wellengang könnte am Wochenende den Schiffsverkehr nach Sardinien sowie zwischen Sardinien und Korsika behindern. Die 14-Tage-Aussicht für Mitte/Ende Januar sieht nicht viel besser aus: Die Prognosen der Wetterfrösche von ilmeteo.it sprechen von ergiebigen Regenfällen und für die nächsten zwei Wochen und Schnee im Norden der Insel am kommenden Wochenende.

>> Klima und Wetter auf Sardinien

Donnerstag, 7. Januar 2010

Che Guevara Ausstellung ab Februar 2010 im Museum Sa Corona Arrùbia im Süden von Sardinien

Nach der, am heutigen 7. Januar 2010 erfolgreich beendeten Ausstellung „Zur Zeit der Mammuts: Der paläontologische Schatz Russlands“ startet das Museum Sa Corona Arrùbia in Lunamatrona, bei Villanovaforru mit einer besonderen Schau in das neue Jahr.
Berichten der sardischen Tageszeitung "Unione Sarda" zufolge, wird das Museum im Süden von Sardinien im Februar 2010 die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt erzählen: Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda am 5. März 1960.
“Che Revolucion y Mercato” zeigt die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Kultbildes einer ganzen Generation befasst: Ein Jahr nach der kubanischen Revolution, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch der berühmte Rebell war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte, „encabronado y dolente“, d.h. wütend und mit traurigen Augen. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen zum angeblich meistreproduzierten Foto der Welt.
Neben der Geschichte des Fotos zeigt die Ausstellung im Süden von Sardinien insgesamt etwa 200 Exponate: Nicht nur Fotografien, sondern auch Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände sowie weitere Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Die Ausstellung wird bis Juni 2010 zu besichtigen sein.



Foto Copyright: Unione Sarda

Ryanair nimmt alle italienischen Inlandsflüge wieder auf

Ryanair nimmt alle Inlandsflüge in Italien wieder auf und bietet damit auch die Verbindungen von Flughäfen wie Rom-Ciampino, Mailand-Bergamo, Treviso-Venedig und Pisa nach Alghero und Cagliari wieder an. Das gab die Fluggesellschaft heute in Rom bekannt. Erst am 23. Dezember 2009 hatte die irische Billigfluggesellschaft verkündet, alle Inlandsflüge ab dem 23. Januar bis auf Weiteres auszusetzen. Vorausgegangen war der Entscheidung eine Auseinandersetzung von Ryanair mit der italienischen Flugverkehrs-Regulierungsstelle ENAC über Check-In Dokumente. Ryanair weigert sich, die von Gesetzeswegen auf Inlandsverbindungen akzeptierten Identifikationsnachweise auf ihren Flügen anzuerkennen. Die ENAC hat nun Ryanair recht gegeben und erlassen, dass die Iren entgegen der aktuellen Gesetzeslage von ihren Fuggästen verlangen darf, beim Check in einen Personalausweis (carta d’identitá) oder einen Reisepass vorlegen zu müssen. Das italienische Recht sieht vor, dass auch von der Präfektur erlassene Füherscheine, Waffenbesitzkarten, Fischereigenehmigungen und andere amtlich erlassene Dokumente auf Inlandsflügen als Identitätsnachweis anerkannt werden müssen. Die Entscheidung von Ryanair, deswegen alle inneritalienischen Flüge zu streichen, hatte in Italien eine Protestwelle ausgelöst und dem irischen Low Cost Carrier eine massive Medienpräsenz verschafft. Ryanair ist nach der Alitalia mittlerweile die Nummer zwei im italienischen Personenluftverkehr und bietet von Cagliari zehn und von Alghero acht Flugverbindungen auf das italienische Festland an.

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Fußball-Nationalelf zum Regenerationscamp auf Sardinien? Deutsche Mannschaft um Jogi Löw könnte sich im Mai in Pula für die Fußball-WM vorbereiten

Die deutsche Nationalmannschaft könnte sich im Mai 2010 auf Sardinien auf die Fußball-WM in Südafrika vorbereiten. Zur engeren Wahl für das Regenerationscamp vor den Trainingseinheiten stehen nach Berichten mehrerer deutscher Medien Sardinien und Mallorca. Die unmittelbare WM-Vorbereitung, so wird spekuliert, könnte wie 1990 am Kalterer See in Südtirol stattfinden.
Auf Sardinien haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Nationalmannschaften auf Europa- und Weltmeisterschaften vorbereitet. 2004 hat die Mannschaft von England unter David Beckham ein Trainingslager auf der Insel absolviert, 2006 hat sich das deutsche Nationalteam um Jürgen Klinsmann auf Sardinien auf die WM in Deutschland vorbereitet. Auch der Dokumentarfilm Deutschland. Ein Sommermärchen des Regisseurs Sönke Wortmann, der die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zur und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zeigt, beginnt im sardischen Trainingscamp.
Vor zwei Jahren hatte die Österreichische Nationalmannschaft in Südsardinien ein Trainingscamp absolviert.
Als Austragungsort für das Regenerationstraining 2010 für Spieler und Familie der DFB-Elf um Jogi Löw steht das Luxusresort „Forte Village“ im südsardischen Pula, etwa 30 Kilometer südlich von Cagliari, im Gespräch.

Dienstag, 5. Januar 2010

2009: Zweistelliges Plus für Sardinien und Korsika – Passagierrekord in Cagliari

Die Tourismusziele Sardinien und Korsika konnten im Flugverkehr aus Deutschland in den Sommermonaten Juni bis September 2009 kräftig zulegen: Das teilte das deutsche Statistische Bundesamt Destatis heute in Wiesbaden mit. Die Zahl der Fluggäste nach Sardinien stieg um 15,0% und die nach Korsika um 12,4%. Insgesamt flogen im Sommer des vergangenen Jahers 166 000 Passagiere nach Sardinien. Der Aufschwung für die zweitgrößte Mittelmeerinsel wurde primär durch das Passagieraufkommen nach Cagliari erzielt. Der Airport in Elmas verdoppelte nahezu seine Passagierzahl (+ 93,3%) aus Deutschland – wohl vor allem dank der 2009 aufgenommenen Ryanair-Verbindungen ab Karlsruhe-Baden, Düsseldorf-Weeze/Niederrhein sowie Frankfurt/Hahn. So freut sich der Flughafen der Inselhauptstadt über einen neuen Besucherrekord: 3.313.834 Passagiere wurden 2009 abgefertigt, das entspricht einer Steigerung von +13,41% im Vergleich zum Vorjahr. Den Löwenanteil haben in Cagliari aber nach wie vor inneritalienische Flüge mit mehr als 2,5 Millionen Passagieren; lediglich eine Dreiviertel Million Passagiere nutzten eine Auslandsverbindung von und nach Cagliari. Das teilte der Flughafenbetreiber heute in Cagliari mit.
Sardinien und Korsika erzielten ihr Wachstum gegen den allgemeinen Trend: Die beiden Mittelmeerinseln insgesamt wurden im Zeitraum Juni bis September 2009 von 3,3 Millionen Passagieren angeflogen. Das entsprach einem Rückgang von 4,7%. Dabei hatten mit Ausnahme von Sardinien und Korsika sämtliche Inseln beziehungsweise Inselgruppen Rückgänge gegenüber dem Zeitraum Juni bis September 2008 zu verzeichnen (Malta: - 10,9%, Zypern: - 9,4%, Balearen: - 5,8%, Griechische Inseln: - 5,0% und Sizilien: - 3,0%).

(Foto: Flughafen Cagliari)

>> Alle Flüge nach Sardinien ab Deutschland im Überblick

Montag, 4. Januar 2010

Nächste Woche Buchungsstart bei GNV: Komfortable Fähren von Genua nach Porto Torres und Olbia ab 12.01.2010 buchbar

Grandi Navi Veloci (GNV) bietet mit seinen komfortablen Luxusfähren die vielleicht exklusivste Möglichkeit, per Schiff nach Sardinien zu reisen. Die Schiffe mit Swimmingpool, Wellness-Center, Disco, Kino und Einkaufsmeile bieten seit letztem Jahr außerdem Kabinen speziell für Hund und Herrchen.
Die GNV eröffnet ihre Buchungssaison traditionell zu Beginn des neuen Jahres zum Namenstag des Firmengründers Aldo Grimaldi am 10. Januar. Da der Tag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, starten die Systeme 2010 allerdings erst am 12. des Monats - dann sind die Verbindungen von Genua nach Nordsardinien über die Website gnv.it sowie über Reisebüros buchbar.



Zur Saison 2010 verspricht GNV neue Services an Bord und wettbewerbfähige Preise und möchte sich damit bei den Fährtarifen den Wettbewerbern von Moby Lines und Sardinia Ferries Konkurrenz machen, aber weiterhin den besten Service bei den Überfahrten nach Sardinien anbieten. Ein Preisvergleich mit Grimaldi lohnt sich auf jeden Fall: Die Reederei aus Genua fährt die Strecken Genua-Porto Torres und Genua-Olbia in Konkurrenz mit der halbstaatlichen Tirrenia und der privaten Reederei Moby.

>> Informationen zu Fähren nach Sardinien
>> Infos und Anfahrtspläne zu den Häfen Genua, Olbia und Porto Torres

airberlin streicht Sardinien-Strecken: Im Sommer keine Flüge mehr von Stuttgart nach Cagliari, Hannover-Olbia nur noch mit Umsteigen

Airberlin streicht zum Sommer 2010 die Verbindung von Stuttgart nach Cagliari. Die Strecke wird mit der Umstellung vom Winter- zum Sommerflugplan aus dem Programm genommen, obwohl die Strecke bereits buchbar war. Bereits reservierte Flugtickets wurden auf Flüge ab München umgebucht, so airberlin gegenüber sardinien.com. Gründe für die Einstellung der Verbindung von der baden-württtembergischen Landeshauptstadt nach Südsardinien nannte airberlin nicht. Auch ob die Strecke im Winter 2010 wiederaufgenommen wird, sei noch völlig unklar, hieß es weiter.
Unverändert bleibt aber die Route Stuttgart-Olbia im Programm; auch die Verbindungen ab Köln-Bonn und München nach Cagliari werden im Sommer 2010 unverändert angeboten. Wer von Hannover nach Sardinien reist, muss künftig umsteigen: Die Verbindung aus der niedersächsischen Landeshauptstadt an die Costa Smeralda wird 2010 nicht mehr direkt geflogen, sondern Passagiere müssen in Stuttgart zwischenstoppen. Neu hinzu kommen im Sommer diesen Jahres die airberlin-Verbindungen von Düsseldorf nach Olbia und flyniki-Flüge von Wien nach Olbia und Cagliari.

>> Alle Flüge ab Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sardinien>> Alle Flugverbindungen nach Olbia, Alghero und Cagliari

Wetter-Chaos zu den Feiertagen: Von Sonnenschein bis hin zu Sturmböen auf Sardinien zwischen Weihnachten und Neujahr, Regen und Schnee zu Dreikönig

Am wärmsten war es am Heiligabend in Cagliari: 25 Grad und strahlender Sonnenschein, Frühlingswetter auf der ganzen Insel: Zu Weihnachten war einem auf Sardinien so gar nicht nach Tannenbaum und Schneegestöber zu Mute, sondern eher nach Sonnenbaden und in das kühle Meer springen.
Anders dann das Wetter zu Neujahr: Schwere Sturmböen haben für ein wahres Wetterchaos auf der Insel gesorgt. Starke Mistral-Winde trafen bis zu 130 Stundenkilometern auf die sardische Küste. Am schlimmsten hat es den Nordwesten zwischen Bosa und Alghero getroffen. An der Korallenriviera haben die Stürme schwere Schäden angerichtet: Die beliebten Badeziele Le Bombarde und Maria Pia sowie den Stadtstrand „Lido“ von Alghero wurden bei einer Sturmflut in großen Teilen abgetragen. Noch ist unklar, ob die Stranderosion in Alghero nur zeitweilig ist und Wetter und Wellen die Sandstreifen im Laufe des Frühjahrs wieder anschwemmen.
Stranderosion ist ein natürliches Phänomen der allmählich fortschreitenden Veränderung der Küsten. Das Phänomen kennt jeder Sardinien-Urlauber, der über mehrere Jahre denselben Strand besucht und beobachten kann, wie das Meer die Küste von Winter zu Winter verändert: Sand wird anschwemmt oder weggespült, der Wind trägt Dünen ab oder türmt neue Sandhügel auf, Bachläufe verändern ganze Strandlinien, wenn es in der kalten Jahreszeit ergiebig geregnet hat. Dennoch will Alghero seine beliebten Badeziele gegen unvorhergesehene Ereignisse schützen: In den nächsten Jahren soll massiv in Wellenbrecher, Sandvorspülungen und Wiederaufschüttungsmaßnahmen investiert werden.
Nach Sonne und Wind an Weihnachten und Neujahr hat der Wettergott für das Dreikönigsfest das nächste Wetterphänomen für die Insel parat: Für den 6. Januar 2010 sind ergiebige Regenfälle für die ganze Insel vorhergesagt, ab Donnerstag kann es in Teilen der Insel schneien, am Wochenende sogar bis zu einer Höhe von 300 bis 400 Metern über Normalnull.

(Fotos: Archiv)