Donnerstag, 25. Februar 2010

Janas, die Ethno-Pop-Gruppe aus Sardinien hat ein neues Album veröffentlicht

Impùndulu“, das neue Album der sardischen Band Janas ist am 10. Februar 2010 erschienen.
18 Jahre gibt es die Ethno-Pop-Gruppe aus Seneghe, einem kleinen Dorf an der Westküste von Sardinien, schon und man kann mit Recht behaupten, dass die achtköpfige Band auch weit über die Grenzen der Insel hinaus bekannt ist.
Zuletzt hatte die Vokalgruppe, die sich aus Dario Lotta, Mario Mancosu, Mondo Trogu, Neil Lotta, Pietro Crobe, Sebastiano Cubeddu, Tanino und Tore Mancosu zusammensetzt, eine kreative Pause eingelegt, um in diesem Jahr mit ihrer neuen CD durchzustarten.
Das achte Album der Band verzichtet auch diesmal nicht auf die typische Verbindung zwischen traditioneller, sardischer Musik und poppigen Klängen. Daneben finden nun auch elektrische Töne Einlass in den Sound der Vokalmusiker aus Seneghe.
Für die 10 Songs der neuen CD haben die Janas zudem mit Musikgrößen wie Gino Marielli und Beppe Dettori von den Tazenda, Antonio Lotta, dem Gründer und ehemaligem Mitglied der Band sowie dem Liedermacher Solenadro und dem Musiker Massimo Cossu zusammengearbeitet.

Weitere Informationen auf der Hompepage von Janas

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Mittwoch, 24. Februar 2010

Ryanair streicht Flüge von Bremen und Billund nach Alghero (Nordwest-Sardinien)– Fluggäste in den Osterferien betroffen

Ryanair streicht zum 28. März 2010 insgesamt acht Flugverbindungen nach Alghero. Wie erst gestern bekannt wurde, wird auch die Dänemark-Strecke Billund-Alghero aus dem Programm genommen. Zudem wurden die Flüge von März bis Mai, die bisher noch buchbar waren, ebenfalls gestrichen. Wie sardinien.com bereits am 12. Februar 2010 berichtete, hat Ryanair die Flugverbindung von der Hansestadt nach Nordwest-Sardinien gestrichen, nachdem sich die sardische Regionalregierung geweigert hatte, einer Forderung nach 5 Millionen zusätzlicher Marketingbeihilfen für den Flughafen Alghero nachzukommen.
Betroffene Fluggäste haben in den letzten Tagen Emails der irischen Billigfluggesellschaft erhalten und können den bereits bezahlten Flugpreis entweder zurückfordern oder kostenlos auf eine andere Strecke umbuchen. Besonders tragisch für viele Sardinien-Urlauber: Die kurzfristige Streckenstreichung fällt auch in die Karwoche, traditionell eine beliebte Reisezeit für Urlauber aus Deutschland, die die Osterfeiertage unter der Sonne Sardiniens verbringen möchten.
Urlauber, die von Norddeutschland nach Sardinien möchten, bleibt ab sofort nur noch der Umweg über Düsseldorf-Weeze nach Alghero, denn auch die Lübeck-Alghero-Verbindung, die erst im letzten Jahr eingeweiht wurde, fällt 2010 ersatzlos weg. Urlaubern aus dem Norden der Republik können außerdem auf die Flugverbindung Airberlin von Hamburg nach Olbia ausweichen. Airberlin bietet außerdem Umsteigeverbindungen von Münster und Hannover nach Olbia und Cagliari an.Die Nachrichten über die Flugstreichungen nach Alghero sind ein schwerer Schlag für die Tourismusindustrie an der Korallenriviera. Erst im letzten Jahr hatte der kleine Flughafen im Nordwesten Sardiniens dank zahlreicher neuer Ryanair-Strecken einen Passagierrekord verzeichnet. Die Region Sardinien, die sich von Ryanair nicht weiter mit Anfragen nach Marketingbeihilfen unter Druck setzen lassen will, verhandelt derzeit mit mehreren Fluggesellschaften über Alternativen für Billigflüge nach Alghero. Gespräche werden sowohl mit der italienschen Alitalia-Tochter Air One, also auch mit der englischen easyJet geführt. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Airberlin, deren Name ebenfalls gehandelt wird, äußerte sich bisher nicht zu dem Thema.


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Dienstag, 23. Februar 2010

Das Wetter auf Sardinien: Sonnenschein und milde Temperaturen bis Mitte März

Der Frühling auf Sardinien zeigt sich in den nächsten Tagen und Wochen von der sonnigen Seite: Meteorologen sagen bis Mitte März lange, sonnige Abschnitte und nur vereinzelte Regentage voraus.

Ideales Wetter für lange Strandspaziergänge, so wie hier am Poetto-Strand von Cagliari am vergangenen Wochenende

Für die letzte Februarwoche ist Sonne angesagt, lediglich am kommenden Sonntag ziehen ein paar Regenwolken über die Insel, die sich aber bis Montag, den 1. März wieder verziehen sollen. Während kalte Polarluft Mitte März in Norditalien erneut Schnee bis in niedrige Lagen bringen soll, bleibt Sardinien von diesem Tiefdruckgebiet weitgehend verschont. Es soll zwar wieder kälter, aber sonnig werden, so die 14-Tage-Wettervorhersage des italienischen Wetterprtals Ilmeteo.it. Ideales Wetter also zum Seele baumeln lassen bei langen Strandspaziergängen, zum Klettern, Wandern und Radfahren!

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>> Wettervorhersage für Sardinien

Montag, 22. Februar 2010

Offizielle Tourismus-Zahlen Sardinien: Leichtes Wachstum 2009

Der Fremdenverkehr auf Sardinien ist auch im vergangenen Jahr leicht gewachsen. Das teilte das sardische Tourismus-Amt am vergangenen Wochenende anlässlich der Mailänder Touristikmesse Bit 2010 mit. Nach vorläufigen Zahlen hat die Region 2009 insgesamt 2.456.746 Ankünfte und knapp 12,3 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Das sind jeweils Steigerungen um 3,3 bzw. 1,6 Prozent.



Vor allem der Tourismus aus dem Ausland wächst: Knapp 10 Prozent mehr internationale Gäste hat Sardinien im vergangenen Jahr verzeichnet: Allen voran sind Urlauber aus Deutschland, aber auch immer mehr Schweizer, Franzosen und Spanier auf der Suche nach einem Traumurlaub auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel. Nach wie vor den größten Anteil der Sardinien-Urlauber machen aber die Festland-Italiener aus, deren Anteil 2009 um 0,4 Prozent zurückging. Diesem Trend will die Region Sardinien mit neuen inneritalienischen Flugverbindungen gegensteuern: Unter anderem sollen regelmäßige Linienflugverbindungen von Mailand, Rom und Verona nach Arbatax aufgenommen werden. Der kleine Regionalflughafen an der sardischen Ostküste wird bisher nur von wenigen Charterflügen vor allem aus Österreich und der Schweiz bedient.

Regione Sardegna: 2009: dati in crescita per il turismo

Valerio Scanu aus La Maddalena (Sardinien) gewinnt das italienische Musikfestival San Remo

Der 19-jährige Castingshow-Star Valerio Scanu aus La Maddalena hat am Wochenende mit dem Song “Per tutte le volte che...” den berühmten italienischen Musikwettbewerb „Il Festival della canzone italiana” in San Remo gewonnen. Scanu, mit 19 Jahren der jüngste Sanremo-Gewinner in der Geschichte des Festivals, ist damit nach Marco Carta aus Cagliari, der den Festivalpreis im letzten Jahr abgeräumt hat, der zweite Sarde, der nicht nur Sanremo gewinnt, sondern auch aus der italienischen Casting-Show „Amici di Maria di Filipi“ hervorgegangen ist.San Remo, das in diesem Jahr zum 60. Mal stattfand und fünf Abende lang im italienischen Fernsehen übertragen wird, gilt als das älteste Musikfestival Europas, und ist damit sogar älter als der Grand Prix Eurovision de la Chanson / Eurovision Song Contest. Das Festival hatte in diesem Jahr eine erstaunliche Einschaltquote von bis zu fünfzig Prozent und gilt als das wichtigste Musik-Event des Italienischen Liedes. Valerio Scanu steht mit seinem Sieg nun in einer langen Reihe von Berühmtheiten wie Domenico Modugno mit seinem Welthit “Nel blu dipinto di blu”, Toto Cutugno, Adriano Celentano, Ricchi e Poveri oder Eros Ramazzotti.

>> Ausschnitt der Preisverleihung des Festivals bei Rai.tv


Donnerstag, 18. Februar 2010

Giro di Sardegna: Radrennen quer durch die Insel – auch die deutsche Nationalmannschaft ist dabei


Die Sardinien-Rundfahrt Giro di Sardegna vom 23. bis 27. Februar 2010 verspricht ein erstklassiges Radsportereignis zu werden. Neben der deutschen Nationalmannschaft um Bundestrainer Andreas Petermann mit seinen Schützlingen Henning Bommel, Robert Bengsch, Stefan Schäfer, Erik Mohs, Marcel Kalz und Marcel Barth sind auch die Rennställe von Radioshack, Bouygues Telecom, Acqua & Sapone, Team Katusha, Liquigas - Doimo und Ceramica Flaminia sowie neun weitere Spitzenteams mit von der Partie.

Für die deutsche Nationalmannschaft, die sich bereits dieser Tage auf Sardinien befindet und auf den kurvigen Bergstraßen der Gallura ihre Trainingsrunden dreht, ist die Sardinien-Rundfahrt eine wichtige Etappe für die WM-Vorbereitung. Denn unter anderen ist auch der deutsche Bahnvierer, der Ende März für die Bahn-WM im dänischen Ballerup gemeldet ist, mit von der Partie.
Der Giro di Sardegna startet am 23. Februar mit einem großen Rahmenprogramm in der nordostsardischen Hafenstadt Olbia. Über Bonarva, Macomer, Nuoro, Oristano, Carbonia, Iglesias und Sant’Antioco geht es in fünf Tagen kreuz und quer durch die Insel. Der Zieleinlauf findet am 27. Februar in der sardischen Inselhauptstadt Cagliari vor der Bonaria-Kathedrale statt.
Sardinien bietet für Radrennfahrer im Februar und März in der Regel ideale Trainings-Bedingungen: Leere Straßen, milde Temperaturen um die 15 Grad und laut Statistik durchschnittlich fünf Sonnenstunden pro Tag – auch wenn der Wettergott der deutschen Mannschaft in diesem Jahr den ein oder anderen Regenschauer beschert hat.

(Foto: Grmin-Salieri, Giro di Sardegna 2007)



>> Mehr über den Giro di Sardegna auf der offiziellen Website der Veranstaltung

Montag, 15. Februar 2010

Faschingsdienstag auf Sardinien: Karnevalstraditionen in Oristano und Bosa

Das prachtvolle Reiterfest "Sa Sartiglia" in Oristano ist ein spannender Wettstreit rund um Reitergeschick und traditionelle Kostüme: In atemberaubender Geschwindigkeit gehen prachtvoll geschmückte Reiter auf die Jagd nach einem Silberstern, der mit dem Degen aufgespießt werden muss. Im Galopp geht es dabei durch die engen Gassen der Altstadt von Oristano und zahlreiche Zuschauer drängen sich in den Straßen, den Tribünen und entlang der Rennstrecke.
In diesem Jahr fiel das Resultat der Jagd nach dem Silberstern eher mager aus: Gerade mal 15 Sterne haben die Helden am gestrigen Sonntag aufgespießt- schlechte Vorzeichen für die Provinzhauptstadt im Westen Sardiniens? An der Anzahl der aufgespießten Sterne lässt sich das Schicksal des Städtchens ablesen, so will es zumindest die Legende. Wer die Sartiglia 2010 nicht verpassen will, hat morgen noch einmal Gelegenheit: Am Faschingsdienstag findet traditionell die letzte Parade statt.



Ganz schön kühn geht es am Faschingsdienstag in Bosa zu. In der mittelalterlichen Stadt im Westen der Insel bringen Narren und Jecken ihre Karnevalsbotschaft auf ganz unkonforme Art unter die Leute: Entstellte Puppen, Sinnenfreuden und Sexualitätund unmissverständlichen Phallussymbole gezeigt, deren Darstellung während des närrischen Faschingsdienstag als nicht anstößig empfunden wird. Das Faschingsfest in Bosa, das den ganzen Dienstag andauert, endet traditionell mit einer Nubbelverbrennung, bei der mehrere Figuren unter lautem Geheule und Wehklagen verbrannt wurden, denn mit dem Sündenbock gehen alle Sünden der närrischen Zeit in Flammen auf. In Bosa mitzumischen ist ein echtes Erlebnis! Publikum und Gäste werden in den närrischen Spaß einbezogen und wer will, wird gern mit einem guten Schluck Wein für seine Teilnahme belohnt.

>> Mehr zum Karneval Sartiglia in Oristano
>> Bericht von den Faschingsumzügen "Karrasegare Osinku" am Vormittag, "S'Attittidu" (der Klagegesang) und „Giolzi“ (der Karneval auf der Flucht) am Abend in Bosa 2009

Freitag, 12. Februar 2010

Streichkonzert bei Ryanair: Buchungen für Bremen-Alghero ab 1. Mai ausgesetzt

Der irische Billigflieger Ryanair und die Region Sardinien liegen seit Monaten im Clinch über die Finanzierung der Billigflüge nach Sardinien. Jetzt hat Ryanair die Flugverbindung von Bremen nach Alghero gestrichen, nachdem sich die Regionalregierung geweigert hatte, einer Forderung nach 5 Millionen zusätzlicher Marketingbeihilfen für den Flughafen Alghero nachzukommen. Die Strecke von Nordwest-Sardinien in die Hansestadt wurde zum Winter turnusmäßig ausgesetzt, war aber seit Dezember 2009 wieder für den Sommer diesen Jahres buchbar.
Aber nicht nur Bremen-Alghero ist betroffen: Die bisher ganzjährig angebotenen Verbindungen Alghero-Paris, Alghero-Brüssel, Alghero-Bari und Alghero-Verona, sowie die saisonalen Flugverbindungen von Barcelona-Reus und Liverpool in die nordwestsardische Hafenstadt werden ab dem 1. Mai 2010 aus dem Programm genommen, die Strecke Alghero-Rom nur noch viermal wöchentlich statt täglich bedient.


>> Alle Flüge nach Sardinien im Überblick

(Foto: Flickr)

Sardisch Wort für Wort – Sprachführer aus der Kauderwelsch-Reihe

„Saldue, comment’istas?“ – „Hallo wie geht es dir?“ Wer eine Weile auf der Insel verbringt, der eignet sich so manchen sardischen Ausdruck an. Angefangen von „Eja!“ für „Ja“ über „Aió“ für „Gehen wir“ bis hin zu „De nudda!“ für „Gern geschehen!“, ein paar Idiome sind auf Sardinien hilfreich, wenn man Sympathiepunkte sammeln will.
Für deutschsprachige Einwanderer und Zugezogene hat der Sprachwissenschaftler Giovanni Masala im Verlag Reise-Know-How jetzt den Sprachführer „Sardisch Wort für Wort“ herausgebracht. Eine Menge Redewendungen und Wörter, dazu ein paar grammatikalische Grundlagen wie Exkurse zu Eigentümlichkeiten der sardischen Sprache. Hinweise zur Betonung und Aussprache sowie zu Dialekten und regionalen Varianten ergänzen diesen Sprachführer. Dennoch sollte man den Kauderwelsch-Band nur als amüsanten und witzigen Einblick in die Sprache der Insel verstehen – und nicht ernsthaft glauben, mit „Appo tentu unu guastu a sa màcchina“ („Ich habe eine Autopanne gehabt“) in einer Autowerkstatt auf Sardinien besonders sympathisch zu wirken - man wird wohl eher verständnislose Blicke ernten und ebenso wenig sollte man am Strand mit „Agiùdami! Crama su duttore“ (“Hilf mir! Ruf den Doktor”) auf schnelle Hilfe hoffen.
Sardinien-Urlauber sind mit einem Italienisch-Sprachführer sicher besser bedient, wenn man auf der Insel vorankommen will. Wer Sardisch verstehen und lernen will, muss einfach genau hinhören und findet zur Unterstützung die ein oder andere Phrase in diesem Buch. Der Band reicht sicher nicht aus, um ernsthaft Sardisch zu lernen. Die Ausführungen zu Grammatik beschränken sich auf das Wesentliche, was den Vorgaben der Kauderwelsch-Reihe geschuldet sein mag, in der auch schon erfolgreiche Bände zu Korsisch und Kisuaheli sowie zu Schwiizertüütsch und Schwäbisch erschienen sind.

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"Alles, was Jungs wissen müssen": Spannende Geschichten, Wissenswertes, Tipps und Tricks für junge Abenteurer von Ulf Lüdeke

Das Buch „Alles, was Jungs wissen müssen“ von Ulf Lüdeke, freiberuflicher Journalist aus Wolfsburg, der seit nunmehr acht Jahren mit Frau und Kind auf Sardinien lebt, ist nix für Stubenhocker.
In dem 270 Seiten starken Erlebnishandbuch für die Altersstufen 6-12 Jahre, erfahren Junior-Forscher und Abenteurer alles, was sie über Abhöranlagen, Monsterseifenblasen, Brause-Geysirs und wilde Tiere wissen müssen.
Ob geheimnisvolle, verschlüsselte Botschaften, unglaubliche Bauanleitungen für einen Vulkan und eine Rakete, leckere Rezepte für den Hunger zwischendurch oder spannende Tipps & Tricks für die Orientierung in der Natur, dieses Buch regt zu kreativen Spielen, Experimenten und Expeditionen an.
In kurzen, unterhaltsamen Artikeln erfahren Neugierige zudem Aufschlussreiches über die spannendsten Epochen, die stärksten Kämpfer, die legendärsten Schätze, die größten Bauwerke und vieles mehr. Das Werk aus dem Knauer Verlag ist das perfekte Jugendbuch für unterwegs und zwischendurch.
Ulf Lüdeke arbeitet als freiberuflicher Journalist und schreibt Wissenschaftsgeschichten für den Reiseführer Merian und das Männermagazin Playboy. Er lebt mir seiner Frau und seinem Sohn in Cagliari, im Süden von Sardinien.

Mittwoch, 10. Februar 2010

„Canzoni per ®estitere“: Die neue CD von Alberto Sanna ist seit Anfang Februar auch außerhalb von Sardinien erhältlich

Zusammen mit Michele Palmas und Silvano Lobina hat der sardische Rockmusiker Alberto Sanna am 7. Februar 2010 sein neues Album Canzoni per ®esistere veröffentlicht.
Der Titel der CD „Lieder vom Widerstehen und vom Leben“ stimmt mit einem Wortspiel aus dem Italienischen auf den sozialkritischen Inhalt ein: resistere = widerstehen und esistere = leben.

In seinen zwölf brandneuen Liedern, die eine Mischung aus Blues, Rock, akustischer Musik, Reggae und ausdrucksstarken Balladen sind, geht es dem Sänger aus Cagliari um die künstlerische Wahrnehmung in einer Welt voller Gegensätze.
Sannas Leben ist die Musik, um weiter zu kommen, dürfen Wünsche und Interessen nicht aufgeben werden. Aus dem Widerstand gegen die herrschende Ordnung schöpft der Liedermacher und Gittarist trotz aller Schwierigkeiten die nötige Antriebskraft um seiner Leidenschaft zu frönen und diese weiterzuentwickeln. Manchmal reicht sogar nur eine einfaches Lied um zu widerstehen.

Alberto Sanna lebt und arbeitet in Cagliari im Süden von Sardinien.


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“Tieni a me“: US-Star George Clooney zeigt Interesse an einer Rolle neben Elisabetta Canalis

Alles deutet darauf hin, dass Hollywood-Schauspieler George Clooney und Model Elisabetta Canalis nicht nur im Leben, sondern auch im Film vereint sein möchten.

Laut der heutigen Online-Ausgabe der italienischen Tageszeitung „Il Corriere della Sera“ soll der Star des neuen Films „Up in the Air“ Ausschau nach einer neuen Herausforderung halten. Besonderes Interesse zeige der Hollywood-Beau an einer Rolle im italienischen Mafia-Film „Tieni a me“.
Für eine Spielrolle im neuen Streifen habe die Drehbuchautorin Stefania Grassi auch Clooney-Freundin Elisabetta Canalis aus Sassari, im Nordwesten von Sardinien, in Betracht gezogen, berichtete die sardische Tageszeitung „Il Sardegna“ am 10. Februar 2010.
„Ich hätte Elisabettas Namen auch ohne Clooneys Interesse mit meinem Filmprojekt in Verbindung gebracht. Die Canalis ist ausreichend widerstandsfähig und willensstark um eine gute Schauspielerin abzugeben“, erklärte Grassi gegenüber „Il Sardegna“.
Die feurige Sardin, die den 48-jährigen US-Star im Juli 2009 in Rom kennen gelernt hatte, zeigte zuletzt die neue Dessous-Kollektion von Roberto Cavalli. Das Paar selbst hat sich leider noch nicht über das gemeinsame Filmprojekt geäußert.

Foto Copyright: Wikipedia

Dienstag, 9. Februar 2010

Air Berlin Valentinstagsaktion: Flüge nach Cagliari und Olbia ab 29 Euro

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin stellt für den kommenden Valentinstag viele Tickets zu Sonderpreisen preisen bereit. Für das innerdeutsche und europäische Streckennetz können Flüge schon ab 29 Euro pro Strecke erworben werden. Auch die sardischen Flughäfen Olbia und Cagliari stehen auf dem Programm: Tickets von Köln, Stuttgart und München nach Nord- und Südsardinien sind für 29 Euro im März und ab 49 Euro im April und Mai 2010 zu haben. Die Flüge der Valentins-Aktion können am 9. und 10. Februar 2010 gebucht werden.

>> Flüge von Deutschland nach Olbia
>> Flüge von Deutschland nach Cagliari
>> Mit dem Flugzeug nach Olbia, Cagliari oder Alghero: Alle Airlines, alle Strecken ab Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie viele Tipps zu Flughäfen auf Sardinien

Montag, 8. Februar 2010

Sardinien-Wetter aktuell: Sonne und Wind regieren die Insel im Februar, Schauer bis Mitte nächster Woche

Sardinien ist weitgehend sonnig in den Februar gestartet. Mit 17 Grad am letzten Freitag, den 12. Februar 2010 in Arzachena war es am vergangenen Wochenende angenehm mild auf der Insel. Nur in den Bergen des Gennargentu, wo noch vereinzelt Schnee liegt, war es empfindlich frisch. Wermutstropfen für Sarden und die wenigen Urlauber auf der Insel: Der Sonnenschein wurde von einem frischen Maestral-Wind aus Nordost begleitet.

Schnee im Gennargentu Anfang Februar 2010

Mit dem Sonnenschein soll es allerdings in den nächsten Tagen vorbei sein: Bis Mitte Februar sind Schauer und Gewitter angekündigt, die den Jecken auf der Insel die Faschingstage reichlich verhageln könnten.
Nach den vorüberziehenden Tiefdruckgebieten soll es Ende des Monats schon wieder sonnig sein. Allerdings muss mit frischen Temperaturen aufgrund eines Tiefs über dem Balkan, das frische Luft aus Mitteleuropa Richtung Thyrrenisches Meer schafft, gerechnet werden.
Wenn es noch recht frisch ist, ist die Zeit ideal für ausgiebige Rundfahrten durch die grüne Landschaft der Insel, vorbei an blühenden Mandelbäumen und gelb leuchtendem Ginster. Besonders empfehlenswert ist zu dieser Jahreszeit eine Rundfahrt entlang der einsamen Costa del Sud, ein Streifzug durch die Berge der Gallura sowie rund um Alghero: vom Capo Caccia über Argentiera, Stintino und Castelsardo oder an der Küste entlang in die alte Gerberstadt Bosa an der Temo-Mündung. Aktivitäten an Land sind in jedem Fall angesagt, denn das Meer ist noch recht kühl: Bei Temperaturen von 13 bis 14 Grad kommen nur hartgenossene Badefans auf die Idee, in das glasklare Nass zu springen.


Traumhafte Farben und einsame Stille Anfang Februar an der Costa del Sud

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„Cantendi a Deus“: Elena Ledda, die große Stimme Sardiniens, hat ein neues Album veröffentlicht

Im November 2009 veröffentlichte die sardische Sängerin und mehrfache Preisträgerin Elena Ledda ihr zwölftes Album: Cantendi a Deus.
Die neue Cd ist ganz dem geistlichen Lied gewidmet: Changierten ihre früheren Lieder noch zwischen weltlichen und kirchlichen Inhalten, greifen die Songs ihres neuen Albums vor allem religiöse Themen der Insel-Tradition auf.
In ihren Arien spielt insbesondere die Marien- und Christusverehrung eine große Rolle - fast als wollte sie den Hörer auf eine musikalische Reise zu den Wurzeln des sardischen Christentums mitnehmen.
Die teilweise auch auf sardisch gesungenen 18 feierlichen Lieder und Oratorien der Cd sind über Jahrhunderte überliefert und lassen das kulturelle und spirituelle Erbe der kleinen Insel im Mittelmeer verlauten.

Elena Ledda wurde 1959 in Selargius, einem Vorort von Cagliari im Süden von Sardinien geboren. Nach einem Gesangsstudium am Konservatorium in der Inselhauptstadt widmete sie sich dem sardischen Volkslied.
Jahrelang bereiste sie die Insel, um die im Volksmund entstandenen sardischen Lieder zu sammeln und zu erforschen. 1979 gründete sie mit dem Musiker Mauro Palmas die Gruppe Suonofficina, die gekonnt Tradition und Moderne verband.
Elena Ledda hat mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet, u.a. mit Fabrizio De André, Lester Bowie, Don Cherry, Andreas Vollenweider, Savina Yannatou, Maria del Mar Bonet, Paolo Fresu, Noa, Andrea Parodi, Rita Marcotulli, Antonello Salis, Gavino Murgia und Riccardo Tesi.

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Naive Malerei aus Sardinien: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Aldo Cogotti

Am Samstag, dem 6. Februar 2010 wurde in der Galerie Spazio Cultura in Cagliari, im Süden von Sardinien, die Einzelausstellung „Gente“ (Leute) des sardischen Künstlers Aldo Cogotti eröffnet.
Der freischaffende Maler lebt in der Inselhauptstadt und zeichnet mit einer ganz eigenen Acryltechnik.

Seine fantasievollen, naiven Zeichnungen von Menschen und Leuten, die nur scheinbar unschuldig und rein sind, bestechen durch bunt fröhliche Farbkombinationen.
Sie erzählen Geschichten die man auch in den dicht bewohnten Stadtteilen Cagliaris finden kann: Sie berichten von Menschen die singen, trinken, spielen oder jemanden hereinlegen – kurz, von Leuten, die die Menschheit von heute und von jeher zur Schau tragen.
Hinter ihren versunkenen Blicken und ihren mystischen Liedern verstecken sich die nur schwer nachprüfbareren und zu überwachenden Gedanken der Menschen.

Die Ausstellung „Gente“ ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen

Galerie: Spazio Cultura - Via Santa Croce 9 - Cagliari
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 17.00 bis 20.00 Uhr.
Montag und Dienstag geschlossen.
Eintritt frei.

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Freitag, 5. Februar 2010

Flugverbindungen nach Sardinien: Gespräche mit Easyjet, airberlin bekundet weiterhin Interesse für die Insel

Gepräche über zusätzliche Flugverbindungen diese Woche in Cagliari: Ein Jahr nach dem Regierungswechsel auf Sardinien nimmt die Verkehrspolitik der neuen Inselregierung langsam Formen an. Der subventionierte Luftverkehr nach Sardinien wird für die Insel immer wichtiger. Seit 2003 hat der Transport per Flugzeug auf die Insel einen wahren Boom erlebt: Im großen Stil wurden die drei großen Insel-Flughäfen Olbia, Cagliari und Alghero ausgebaut und Low-Cost-Verbindungen auf die Insel wurden großzügig mit öffentlichen Geldern gefördert. Die Maschinen von Billig-Airlines und Linienfliegern wie Ryanair, easyJet und airberlin sind heute von den sardischen Flughäfen nicht mehr wegzudenken.
In Cagliari fand Anfang dieser Woche ein Strategietreffen der Inselregierung unter Transport-Assesorin Liliana Lorettu mit mehren Airlines aus ganz Europa statt. Der irische Billigflieger Ryanair blieb dem Treffen bewusst fern, nachdem die Regionalregierung der Airline aus Dublin zu verstehen gegeben hatte, dass sie Forderung nach 5 Millionen zusätzlicher Marketingbeihilfen für den Flughafen Alghero nicht nachkommen wolle.
Es scheint, als wolle die Regierung von Gouverneur Ugo Cappellacci auf neue Pferde setzen. Vor allem der Name easyJet wird verstärkt gehandelt. Die Briten fliegen mit ihren orange-gelben Maschinen von Olbia nach Mailand-Malpensa, Genf, Lyon, Basel/Freiburg/Mühlhausen, Paris-Orly, London-Gatwick und Berlin und übernehmen 2010 die ehemalige Ryanair-Strecke Bristol-Olbia. Auch Cagliari steht auf dem easyJet-Flugplan: Verbindungen nach Mailand, Basel/Freiburg/Mühlhausen, Berlin und Genf stehen ebenso auf dem Sommerflugplan 2010 wie gleich zwei London-Verbindungen nach Luton und Stansted. Bereits in zwei Wochen ist das nächste Treffen zwischen easyJet und der Regionalregierung geplant.
Aber nicht nur easyJet, sondern auch andere Linien- und Billigflieger wollen künftig Richtung Sardinien expandieren. Die österreichische Fluggesellschaft Niki fliegt 2010 erstmals wöchentlich von Wien nach Cagliari und zweimal pro Woche nach Olbia. Die italienische Lufthansa-Tochter Lufthansa Italia fliegt 2010 erstmals von Mailand-Malpensa nach Olbia und der tschechische Billigflieger Smartwings bietet im Sommerflugplan Verbindungen von Prag nach Olbia und Cagliari an.
Bedeckt hält man sich derzeit in der deutschen Hauptstadt. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft airberlin hat 2010 Verbindungen wie Zürich-Olbia aufgestockt, im Gegenzug aber die Hannover-Olbia-Strecke und die Verbindung aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart in das südsardische Cagliari gestrichen. Dennoch betonte airberlin gegenüber sardinien.com, man habe nach wie vor reges Interesse an verstärkten Sardinien-Aktivitäten. Aus geschäftsstrategischen Gründen wolle man aber noch keine konkreten Projekte öffentlich machen.

La Maddalena auf Sardinien wird Austragungsort der Louis Vuitton Trophy

Vom 22. Mai bis 6. Juni 2010 gehen die America’s Cup-Class-Yachten (85 Fuß) zwei Wochen lang im Maddalena-Archipel an den Start.
Weltumsegler und Segelmeister wie der Mailänder Vincenzo Onorato steuern ihre Yachten dann im Nordosten von Sardinien durch den Golf von Arzachena.
Nach Auckland (Neuseeland) im März ist Sardinien die nächste Station der internationalen Regatta. Im November 2010 folgen Dubai und im Januar 2011 Hong Kong.
Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten untergebracht, die ursprünglich für den auf La Maddalena geplanten G8-Gipel im Juli 2009 erbaut wurden. Die Designer-Gebäude des Mailänder Architekten Stefano Boeri auf einem ehemaligen Waffenarsenal sind seit Juni 2009 fertig und die Segelregatta ist damit das erste Großereignis, das im „Casa del Mare“ getauften Komplex östlich des Ortszentrums stattfindet.

Die Maddalena-Inseln gehören zu den schönsten Eilanden, die das Mittelmeer zu bieten hat: Dank der geringen Wassertiefe zwischen den Inseln und dem hellen Meeresboden aus Granitsand leuchtet das Meer um die Inseln fast zu jedem Wetter in sanftem türkis, kräftigem marineblau oder sattem smaragdgrün.

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Gewerkschaften haben zum Generalstreik auf Sardinien aufgerufen

Italiens Gewerkschaftsverbände Cgil, Cisl und Uil haben auf Sardinien zu einem Generalstreik gegen die Krise auf der Insel aufgerufen.
Cagliari hat sich am heutigen 5. Februar 2010 auf einen schwarzen Freitag eingestellt. Für die Protestkundgebung in der Inselhauptstadt werden mehr als 20.000 Menschen erwartet. Sie protestieren gegen die ihrer Meinung nach unangemessene Politik der Region Sardinien und der Regierung in Rom zur Bekämpfung der steigenden Arbeitslosigkeit und zunehmenden Rezession auf der Insel.
Auslöser für den Protest ist die geplante Schließung der Aluminiumhütten des amerikanischen Unternehmens Alcoa in Portovesme, im Südwesten von Sardinien.
Die EU hatte nach einer Prüfung festgestellt, dass Italien dem Aluminiumhersteller seit 2006 unerlaubt Sondertarife für Strom gewährte und Alcoa am 19. November 2009 aufgefordert die Subventionen teilweise zurückzuzahlen. Das Unternehmen hat die Entscheidung der Kommission jedoch angefochten und das Werk auf Sardinien mit mehr als 500 Beschäftigten im Dezember 2010 bis zur Aufhebung oder Abänderung der Rückforderungen geschlossen.

Im Pressebericht der EU vom 19. November 2009 heißt es: „Die Sondertarife für Strom, die Italien dem Unternehmen Alcoa von 2006 bis 2010 für seine Aluminiumhütten auf Sardinien und im Veneto einräumt, tragen lediglich zur Senkung der Betriebskosten von Alcoa bei und lassen sich nicht anders rechtfertigen. Somit verschaffen sie dem Unternehmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten, die ohne Subventionen auskommen müssen. Daher hat die Kommission Italien aufgefordert, die rechtswidrigen Subventionen einzustellen und die bereits an Alcoa ausgezahlte Beihilfe zum Teil zurückzufordern.“

Im Januar 2010 traten die Beschäftigten von Alcoa in den Streik. Sie fordern konkrete Maßnahmen seitens der italienischen Regierung, damit die Arbeit in den Aluminiumhütten im Sulcis Iglesiente wieder aufgenommen werden kann und die Wirtschaft der Insel wieder in Gang kommt.
Doch die Demonstration am heutigen Freitag ist nicht nur ein Protest gegen die Schließung von Alccoa und anderen Unternehmen auf der Insel, sie richtet sich auch gegen den Stellenabbau im staatlichen Erziehungswesen.

Pressebericht der EU: Kommission untersagt Strompreissubventionen für Alcoa und ordnet teilweise Rückforderung bereits gewährter Beihilfen an

Mittwoch, 3. Februar 2010

Billigflüge nach Sardinien: Ryanair schaltet Sommerflugplan für Verbindungen nach Alghero und Cagliari frei

Der irische Billigflieger Ryanair hat seinen Sommerflugplan 2010 für Flüge nach Sardinien freigeschaltet. Von April bis Oktober 2010 wird die zweitgrößte Mittelmeerinsel von mehreren deutschen Flughäfen angesteuert. Wermutstropfen für Insel-Fans: Die einzigen Österreich- und Schweiz-Verbindungen der Iren, Graz-Alghero und Basel-Cagliari, werden im Sommer diesen Jahres nicht mehr angeboten. Auch die Strecke Hamburg/Lübeck-Alghero taucht im Sommerflugplan 2010 nicht mehr auf.
Ab April geht es ab Frankfurt-Hahn täglich nach Alghero sowie dienstags, donnerstags und sonnabends nach Cagliari. Ab Düsseldorf-Weeze fliegen die Iren dienstags, donnerstags und samstags nach Cagliari sowie montags und freitags nach Alghero. Jeweils mittwochs und sonntags heben die Boeing 737-800 der Fluggesellschaft vom Baden-Airpark bei Karlsruhe in Richtung der sardischen Inselhauptstadt Cagliari ab. Von Memmingen im Allgäu, von den spitzfindigen Billigfliegern werbeträchtig München-West getauft, kann man im Sommer 2010 jeweils montags und freitags in das nordwest-sardische Alghero fliegen. Der Flughafen Bremen ist die Wahl für Sardinien-Fans aus Norddeutschland: Von der Hansestadt aus heben die Flieger jeweils dienstags und donnerstags Richtung Alghero ab.
Ob 2010 kurzfristig, wie im letzten Jahr, noch weitere Sardinienverbindungen in den Ryanair-Flugplan aufgenommen werden, darf bezweifelt werden. Die Fluggesellschaft aus Dublin fordert von der Region Sardinien Marketingzuschüsse in Höhe von fünf Millionen Euro, die die Region aber nicht zu zahlen bereit ist. Die Inselregierung kofinanziert die Ryanair-Verbindungen nach Cagliari und Alghero bereits jetzt mit circa sieben Millionen Euro. Das sind 1,2 Millionen Euro weniger als 2009, berichtet die sardische Tageszeitung L’Unione Sarda. Die Region möchte ihre Gelder lieber anderweitig ausgeben: Man stehe bereits in Verhandlungen mit Easyjet über weitere Verbindungen auf die Insel, wird spekuliert. Außerdem sollen die Flughäfen Oristano-Fenosu und Tortolí-Arbatax ausgebaut werden, betonte Insel-Gouverneur Ugo Capellacci am 2. Februar 2010 auf einer Kabinettssitzung in Arzachena.

>> Übersicht über alle Flüge nach Sardinien

Altrove. All'infinito: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Marco Lampis in Nuoro, im Zentrum von Sardinien

Die Ausstellung "Altrove. All'infinito" (Anderswo. Im endlosen Jenseits) vom 23. Januar bis 21. Februar 2010 im Museo d'Arte Provincia (MAN) in Nuoro zeigt die Werke des 34-jährigen Künstlers Marco Lampis.
Der Fotograf und Videokünstler aus Cagliari beschäftigt sich in seinen Werken mit den Themen Lärm, Zeit, Staub und Architektur, insbesondere an verlassenen Orten.
Bei der Arbeit können Geräusche störend wirken, Verstellungen bzw. Entstellungen hervorrufen, doch Lärm kann auch Beachtung verdienen, beispielsweise indem man der Klangaktivität Aufmerksamkeit schenkt und nicht mehr zwischen Ton und Lärm unterscheidet. Krach, Gedröhn, Radau wird in Lampis Werken außerdem als Abfallprodukt oder Ablagerung präsentiert, als Überbleibsel wie die verlassenen Orte und die sich in ihnen befindenden Gegenstände.

Die Ausstellung im Herzen von Sardinien ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 20.30 Uhr.
Montags geschlossen.
Eintritt frei.

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Dienstag, 2. Februar 2010

Die schönsten Strände Europas: Times wählt Cala Luna im Osten von Sardinien auf Platz 12

Vor knapp zwei Wochen hat die Online-Ausgabe der britischen Zeitung "The Times“ die wunderschöne Bucht Cala Luna an der Ostküste von Sardinien in die Liste der schönsten Strände Europas eingereiht.

Die ersten sechs Plätze der Hitliste, die das Blatt am 17. Januar 2010 zusammengestellt hat, ging an Strände in der Bretagne, in den Pyrenäen, in Languedoc, der Camargue, der Provence und auf Korsika. Gefolgt werden die Strände Frankreichs von vier Badezielen in Spanien. Auf Platz 12, hinter der „Grotta Azzurra“ auf der italienischen Insel Capri, steht der Traumstrand Cala Luna auf Sardinien.

Die sichelmondförmige Bucht im Golf von Orosei zählt tatsächlich zu den Schönsten der Insel. Sie liegt in der Nähe der Grotta del Bue Marino und lockt mit azurblauem Wasser, großen Höhlen sowie puderzuckerweißem Sand. Die Bucht ist nur auf dem Seeweg mit Ausflugsbooten ab Arbatax, Santa Maria Navarrese und Cala Gonone oder zu Fuß über einen Wanderweg zu erreichen. Hier lässt sich ein Badeurlaub mit tollen Trekking-Touren kombinieren.

Auf Platz 13 bis 20 folgen Strände aus Griechenland, Kroatien, Litauen, Zypern, Portugal, Deutschland und Holland: Vom langen, feinen, hellen Sandstrand mit azurblauem, glasklaren Wasser bis hin zur schroffen, rauen Küste mit tosender Brandung hat die Top Twenty der Times für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Die Top-Twenty-Liste der schönsten Strände Europas

1. Plage Conguel (Bretagne, Frankreich)
2. Lac de Mondély (Pyrenäen, Frankreich)
3. Collioure (Languedoc, Frankreich)
4. Plage de Piemanson (Camargue, Frankreich)
5. Notre Dame, Ile de Porquerolles (Provence, Frankreich)
6. Palombaggia (Korsika, Frankreich)
7. Cala d’Aiguafreda (Costa Brava, Spanien)
8. La Concha (San Sebastian, Spanien)
9. Las Salinas (Ibiza, Spanien)
10. Platja Illetes (Formentera, Spanien)
11. Blaue Grotte (Capri, Italien)
12. Cala Luna (Sardinien, Italien)
13. Bonj ‘Les Bains’ (Hvar, Kroatien)
14. Panormos (Mykonos, Griechenland)
15. Papafrangas (Milos, Griechenland)
16. Polis (Zypern)
17. Porto Santo (Madeira, Portugal)
18. Palanga (Litauen)
19. Sylt (Deutschland)
20. Terschelling (Westfriesische Inseln, Holland)

>> Die atemberaubende Ogliastra an der Ostküste von Sardinien

>> Die schönsten Badeziele im Golf von Orosei - am smaragdgrünen Meer und zwischen schroffen Bergen

Montag, 1. Februar 2010

Stintino Windsurf & Kitesurf Contest 2010 – Surf-Wettbewerb an der Nordwestküste von Sardinien

Während der Osterfeiertage wird es heiß in Stintino: In dem alten Fischerdorf an der Nordwestküste von Sardinien trifft sich vom 3. bis 5. April 2010 die sardische Kite- und Windsurfszene, um den Besten Racer zu küren.
Das erste Treffen der Kitesurf- und Wellenreit-Community soll Windsurfer und Partybegeisterte aus der ganzen Insel in den Golf von Asinara und an den Bilderbuchstrand La Pelosa ziehen. Drei Tage haben Surfer und Kiter dann Zeit für Materialtests, viel Spaß auf dem Wasser und einen regen Erfahrungsaustausch.

Für gute Windbedingungen und bestes Wetter bietet Sardinien optimale Voraussetzungen, denn die Insel gehört zu den sonnenscheinreichsten Regionen Italiens, die regelmäßig von starken Winden heimgesucht wird.

La Pelosa, weit über Sardinien hinaus bekannt, lockt mit feinsandigen, von Schieferfelsen und Macchiabüschen durchbrochenen Badestränden. Vor ihnen liegt die Asinara Insel und die winzige, flache Isola Piana.

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Weitere Informationen zu Surfen auf Sardinien

Weiter Informationen zum Wetter auf Sardinien


Google Street View von Sardinien: Virtuelle Fahrt durch die Insel

Google hat die Straßenansichten in seinem Kartendienst Maps um Ansichten aus ganz Sardinien erweitert. Bis vor kurzem hatte der amerikanische Internet-Dienstleister nur die sardische Inselhauptstadt Cagliari und Umland erfasst. Ab sofort können User bequem von zu Hause aus fast jede Straße Sardiniens virtuell erfahren, selbst kleine Nebenstraßen sind erfasst. Hier ein paar schöne Beispiele:


Blick auf den Elefantenfelsen von Castelsardo


Größere Kartenansicht

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Schöne Frauen und alte Autos: Ende März steigt im Süden von Sardinien die achte Oldtimer-Rallye „Coppa delle Dame“

Oldtimer, Damen und Action: Am 27. März 2010 haben in der Inselhauptstadt Cagliari Frauen das Steuer fest in der Hand: Laut Vorschrift des sardischen Oldtimer-Clubs „Circolo Sardo Automoto d’Epoca“ dürfen bei der achten „Coppa delle Dame“ nämlich nur Frauen steuern. Die Männer können sich, wenn sie möchten, als Co-Piloten bewähren und werden auf den Beifahrersitz verbannt.
Am letzten Samstag im März erkunden etwa 30 Teams mit ihren polierten Oldtimer-Limousinen aus den Jahren 1920 bis 1970 die frühlingshafte Inselhauptstadt und deren hügeliges Hinterland im Süden von Sardinien.
Die genau ausgemessene und in einem Bordbuch dokumentierte Route führt zunächst durch Cagliari und dann bis nach Capoterra. Auf rund 50 Kilometern sind fünf Streckenposten vorgesehen, die von Zeitmessungen und Geschicklichkeitsprüfungen unterbrochen werden und bei denen es Punkte für die Wertung zu sammeln gilt.

Die erste Damen-Rallye auf Sardinien, bei der ausschließlich Frauen an den Start gingen, fand am 30. Mai 1954 statt. In der Inselhauptstadt Cagliari fuhren dann vor allem Fahrzeuge aus den 1950-er Jahren vor: mehrere Giulietta Spider, Fiat 600, Fiat Campagnola aber auch Maserati A6G 2000.

Start der Rallye: Cagliari, in der Via Roma um 10.01 Uhr.
Ziel der Rallye: Capoterra um 13.01 Uhr, Prämierung 16.00 Uhr.

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