Donnerstag, 28. Oktober 2010

Gerüchte um Ryanair-Sommerflugplan 2011: Alle Deutschland-Verbindungen bis auf Bremen-Alghero werden aufrecht erhalten

Der irische Billigflieger bereitet zur Zeit sein Buchungssystem auf die neue Saison vor und Flugbegeisterte und Forenteilnehmer des italienischen Luftfahrtforums aviazionecivile.it haben heute die Ryanair-Flugpläne vorab ausgelesen. Mit einigen Einstellungstricks kann man nämlich noch nicht freigeschaltete Flüge auf den Internetseiten von Ryanair vorab einsehen. Auch wenn es noch keine offiziellen Informationen seitens der irischen Billigfluglinie und der sardischen Flughäfen gibt bezüglich des Ryanair-Sommerflugplans gibt, kann man so recht zuverlässige Schlüsse ziehen, welche Strecken zu welchen Flugtagen Ryanair im Sommer 2011 nach Sardinien unterwegs sein werden.
Demnach bleibt 2011 fast alles beim Alten: Nach Cagliari geht es dreimal wöchentlich nach Weeze und zweimal pro Woche nach Frankfurt-Hahn und Karlsruhe Baden. Zum nordwestsardischen Flughafen Alghero plant Ryanair den Recherchen zufolge zweimal wöchentlich ab Bratislava, Düsseldorf-Weeze und München/West-Memmingen und täglich ab Frankfurt-Hahn abzuheben. Die Route Bremen-Alghero ist steht für 2011 nicht auf dem Programm, allerdings wurde diese Verbindung auch schon im laufenden Jahr erst nach längerem Hin und Her freigeschaltet.



Nach Informationen des Internet-Forums sehen die Sardinien-Pläne von Ryanair für 2011 folgendermaßen aus:

Mögliche Ryanair-Flugverbindungen nach Cagliari/Südsardinien

Cagliari-Genova 3x wöchentlich
Cagliari-Cuneo 3x wöchentlich
Cagliari-Barcelona täglich
Cagliari-Bari 4x wöchentlich
Cagliari-Charleroi 4x wöchentlich
Cagliari-Düsseldorf-Weeze 3x dienstags, donnerstags und sonnabends
Cagliari-Hahn 2x pro Woche, mittwochs und sonntags
Cagliari-Karlsruhe 2x pro Woche, mittwochs und sonntags
Cagliari-Madrid 4x wöchentlich
Cagliari-Marseille 3x wöchentlich
Cagliari-Bergamo mehrmals täglich
Cagliari-Paris Beauvais 4x wöchentlich
Cagliari-Pescara 2x wöchentlich
Cagliari-Pisa täglich
Cagliari-Rom Ciampino täglich
Cagliari-Sevilla 2x wöchentlich
Cagliari-Trapani 4x wöchentlich
Cagliari-Triest 2x wöchentlich
Cagliari-Valencia 2x wöchentlich
Cagliari-Treviso 5 x wöchentlich

Mögliche Ryanair-Flugverbindungen nach Alghero/Nordwestsardinien

Alghero-Ancona 2x wöchentlich
Alghero-Billund 2x wöchentlich
Alghero-Wien/Bratislava 2x wöchentlich
Alghero-Bremen nicht voreingestellt
Alghero-Dublin 2x wöchentlich
Alghero-Düsseldorf-Weeze 2x wöchentlich
Alghero-Eindhoven 3x wöchentlich
Alghero-Hahn täglich
Alghero-Barcelona Girona täglich
Alghero-Göteburg 2x wöchentlich
Alghero-London Stansted 4x wöchentlich
Alghero-Madrid 3x wöchentlich
Alghero-München West/Memmingen 2x wöchentlich
Alghero-Bergamo täglich


Dabei handelt es sich um inoffizielle Informationen, die sich jederzeit noch ändern können. Ab wann die Sommerflüge von Ryanair für 2011 buchbar sind, ist noch nicht bekannt.

Im Sommer 2011 von Münster-Osnabrück direkt nach Olbia mit airberlin

Die airberlin baut ihre Flugverbindungen nach Olbia für den Sommer 2011 Schritt für Schritt aus. So will Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft im kommenden Jahr vom Flughafen Münster/Osnabrück erstmals Richtung Olbia Costa Smeralda abheben. Wie der Flughafen Osnabrück heute mitteilte, heben die weiß-roten Airbus A 320 mit 174 Plätzen jeden Samstag Richtung Nordsardinien ab. Ergänzend zu den neuen Nonstop-Angeboten ist Olbia von Münster/Osnabrück unter der Woche auch via Berlin und München erreichbar.

Der Oktober verabschiedet sich sonnig und macht einem regnerischen November-Anfang Platz

Wer noch die letzten Sardinien-Flüge von Deutschland auf die italienische Mittelmeerinsel ergattert hat (viele Fluggesellschaften stellen an diesem Wochenende ihre Flugpläne von der Sommer- auf die Wintersaison um und Airlines wie Ryanair und Air Berlin setzen zum Winter zahlreiche Sardinien-Verbindungen aus), hatte Glück in den letzten Tagen: Strahlender Sonnenschein und tolle Fernsicht, aber auch ein frischer Wind und kalte Nächte lassen den Oktober mit gutem Wetter ausklingen.


Das ändert sich allerdings in den nächsten Tagen: Ergiebige Regenfälle werden für Sonntag, den 31. Oktober und Allerheiligen vorhergesagt. Kalt soll es dabei aber nicht werden: In Olbia und Tortolí werden 17 Grad und selbst in den Bergen von Nuoro noch 14 Grad erwartet. Die schlechte Witterung soll aber nicht lange anhalten, denn schon im Laufe der nächsten Woche soll das Wetter wieder besser werden: Sonnenschein und nur ein paar Schönwetterwolken sollen erst Mitte November einem Tief aus Mitteleuropa weichen, so die Langzeit-Prognose des italienischen Wetterdienstes Ilmeteo.it.


>> Mehr zu Klima und Wetter auf Sardinien
>> Wettervorhersagen, Prognosen und Wetter-Links bei http://www.sardinienwetter.com/

Mit dem Zug durch ...Sardinien: Doku über die sardische Schmalspurbahn Trenino Verde am 1. November bei ARTE

ARTE erkundet in der mehrteiligen Reihe "Mit dem Zug durch ..." die Eisenbahnstrecken dieser Welt. Am 1. November führt die Fahrt quer über die italienische Mittelmeerinsel Sardinien. Die vom Südwestrundfunk produzierte Doku über die sardische Schmalspurbahn wird an Allerheiligen um 19.30 Uhr ausgestrahlt und eine Woche später um 14.00 Uhr wiederholt. Aus dem Sendungstext:


"Wer über das Meer kommt, will uns bestehlen", lautet ein sardisches Sprichwort. Doch heute kommen vor allem Touristen übers Meer nach Sardinien und eben hier ihr Geld aus. Einige erkunden die Mittelmeerinsel mit der Eisenbahn. Dafür eignen sich besonders die landschaftlich reizvollen Schmalspurstrecken, auf denen der "Trenino verde", der kleine grüne Zug, entlang zuckelt. Schon der englische Schriftsteller D. H. Lawrence macht im Jahr 1919 diese Reise und notiert in seinem Tagebuch: "Es ist eine närrische Eisenbahn. ... Sie rattert durch Berg und Tal, nimmt gelassen die schärfsten Kurven; nicht wie das eine richtige große Eisenbahn tut, sondern mit einem tiefen Grunzen wendet sie sich und stänkert durch den Tunnel, rennt wie ein keuchendes Hündchen die Hügel hinan, tut einen Rundblick, saust in eine andere Richtung davon und schleift uns alle bedenkenlos hinter sich her." Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Reise beginnt in Pálau im Nordosten Sardiniens. Der Zug fährt in die Barbagia, jene wilde, unzugängliche Gegend, in der einst maskierte Banditen zu Hause waren und Reisende überfielen. Die Räuber lebten zurückgezogen in den Bergen. Das wohl berühmteste Banditendorf war Orgosolo, das heute für seine "murales", seine politischen Wandmalereien, bekannt ist. Feinschmecker können beim Fang und der Zubereitung der "bottarga di muggine" des "Sardischen Kaviars" zuschauen. Eine Designerin macht aus Kork Kleider und Schuhe. Und in den Bergen hört man den "canto a tenore", einen melancholischen Gesang, der unter dem Schutz der UNESCO steht. Die UNESCO wacht auch über die Nuraghen genannten Turmbauten, die das Wahrzeichen Sardiniens sind. Im Süden der Insel geht dann die Reise zu Ende.

Mit dem Zug durch ...(Deutschland, 2010, 43 Minuten), produziert vom SWR
Regie: Alexander Schweitzer
Montag, 1. November 2010 um 19.30 Uhr, Wiederholung: 08.11.2010 um 14:00

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Volkswagen präsentiert den neuen Passat im sardischen Cagliari

In diesen Tagen weht ein wenig Wolfsburg durch die Gassen der sardischen Inselhauptstadt Cagliari. Der deutsche Autobauer Volkswagen präsentiert in der Hafenstadt ihr neuestes VW-Modell: Die siebte Generation des Passat.


Vor der Markteinführung Mitte November steht der neue Passat im Zentrum des Interesses der deutschen und internationalen Volkswagen-Händler, die der VW-Konzern nach Sardinien gerufen hat: Über 10.000 Händler, Importeure, Service-/Verkaufsleiter und Verkäufer aus 85 Ländern werden noch bis 14. November in Cagliari auf das neue Modell aufmerksam gemacht. Pro Tag werden bis zu 600 Gäste erwartet.
Nach einer ausführlichen Produktpräsentation auf einer Ausstellungsfläche von 16.000 m² im Terminal Crociere, einem Kreuzfahrtterminal im Hafen von Cagliari, können die Fachbesucher die Mittelklasse-Limousine und das Variant-Modell auf den Küstenstraßen Südsardiniens ausführlich testen. Dazu hat VW 300 Testwagen nach Sardinien geschafft.
Die neue Generation des mit seit der Markteinführung 1973 mehr als 15 Millionen Mal verkauften Passat ist eines der erfolgreichsten Automobile der Welt und wird in Cagliari als als Technikvorreiter in der Mittelklasse mit Oberklasse-Features vorgestellt. Eigenschaften wie die wie City-Notbremsfunktion und Müdigkeitserkennung, verbrauchs- und emissionsarmen Motoren sowie Spritspar-Technologien wie dem Start-Stopp-System sollen die Fachbesucher überzeugen. Die Passat-Präsentation ist eine reine Veranstaltung für Fachbesucher, aber mit etwas Glück kann man noch bis Mitte November einige der nagelneuen Topmodelle auf den Straßen in und um Cagliari bewundern.



Deutsche Autobauer sind Sardinien-Fans: Porsche, Opel und BMW, Audi und Volkswagen stellen gerne ihre neuesten Modelle auf der zweitgrößten Mittelmeerinsel vor. Tolle Locations für schöne Bilder und spannende Fahraufnahmen sowie das stabile Wetter sprechen für die Insel. Erst vor wenigen Wochen wurde in Porto Cervo der Audi A7 vorgestellt, im letzten Jahr hatte Heidi Klum für VW den neuen Polo an der Costa Smeralda präsentiert.

(Fotos: Volkswagen Media Services)

Montag, 25. Oktober 2010

"Aiò a imparai sa limba sarda!” Im November startet der erste Sardisch-Kurs an der Berliner Humboldt Universität

Sardisch und Sardinien intensiv: Erstmals zum Wintersemester 2010/2011 beginnt an der Berliner Humboldt-Universität am 9. November ein Sardisch-Sprachkurs am Institut für Romanistik.

Für den italienischen Dichterfürsten Dante Alighieri war das Sardische keine Sprache, sondern nur eine schlechte Imitation des Lateinischen. Das Sardische ist jedoch keineswegs ein Dialekt, sondern eine seit Jahrhunderten lebendige romanische Sprache, die auch heute noch von zahlreichen Menschen auf Sardinien gesprochen wird.

Der Sprachkurs richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen, die einen abwechslungsreichen sowie praxisnahen Einstieg in diese einzigartige Sprache schätzen und Verständnis für die sardische Kultur und Lebensweise aufbauen möchten.
Der Sprachkurs beschränkt sich nicht nur auf das Vermitteln einer kommunikativen Basiskompetenz in allen gesellschaftlichen Bereichen, sondern bietet in den Lektionen auch Exkurse zu landeskundlichen Themen.
Für die Qualität des Sprachkurses garantiert Christian Concu, Muttersprachler aus der sardischen Inselhauptstadt Cagliari.
Um das Hörverständnis und das Sprachgefühl zusätzlich zu trainieren, ist im Sommer 2011 als krönender Abschluss eine Studienreise auf die italienische Mittelmeerinsel geplant.

Kursbeginn: 9. November 2010;
Treffpunkt: Jeweils dienstags 16.00 –18.00 Uhr (DOR 24, Raum 1.403) und donnerstags 18.00 – 20.00 Uhr (DOR 65, Raum 461);
Keine Vorkenntnisse erforderlich. Auch Gasthörer sind herzlich willkommen.
Der Sprachkurs wird vom Kulturamt der Region Sardinien und Prof. Dr. Dieter Kattenbusch gefördert und unterstützt.

European Jazz Festival 2010: Das größte Musikfestival auf Sardinien im November in diesem Jahr in reduzierter Form und an neuer Location



Seit sechs Jahren reiht sich in das Reigen der Jazzfestivals der Insel die European Jazz Expo in der sardischen Inselhauptstadt Cagliari. In diesem Jahr hat der Veranstalter das Festival, das aus den seit 30 Jahren bestehenden Musikfestspielen „Jazz in Sardegna“ hervorgegangen ist, im Vergleich zu den Vorjahren jedoch massiv zusammengestrichen. Top-Acts der European Jazz Festival 2010: Das Konzert von Jazz-Gitarrist, Komponist und Produzent Lee Ritenour am Freitag, den 19.10. und den Auftritt des berühmten napolitanischen Schlagerkünstlers Pino Daniele am Folgetag. Am 20. November gibt es außerdem eine Eigenproduktion des Festivals zu sehen: “Giornale di Bordo” – produzione originale S’Ardmusic e Jazz in Sardegna vereint zum ersten Mal die internationalen Künstler Antonello Salis, Gavino Murgia, Hamid Drake und Paolo Angeli auf einer Bühne. Die Saiten seiner Flamenco-Gitarre lässt hingegen am Sonntag der Großmeister seines Fachs, Paco de Lucía vibrieren, dessen harmonischer und glasklarer Gitarrenklang den modernen Flamenco maßgeblich beeinflusst hat.
Das European Jazz Festival findet nicht wie in den vergangenen Jahren auf dem Messegelände statt, sondern im Schauspielhaus Teatro Lirico im Herzen der Inselhauptstadt. Weitere Konzerte werden in der nahegelegenen Musikhochschule Conservatorio Statale di Musica Giovanni Pierluigi da Palestrina und in der Luxusherberge T-Hotel abgehalten. Das sonst so bunte Rahmenprogramm, das in den vergangenen Jahren nicht nur ausgemachte Jazz-Fans zu dem Festival lockte, wurde in diesem Jahr erheblich zusammengestrichen und die Eintrittspreise für die Konzerte massiv erhöht. Dafür plant die Festivalorganisation im Mai nächsten Jahres ein größeres Jazz-Event in der Inselhauptstadt.

>> Mehr Informationen auf der Website des Festivals

Freitag, 22. Oktober 2010

Ognissanti und Commemorazione dei defunti: Neben Halloween-Feiern werden auf Sardinien auch alte Allerheiligen- und Allerseelen-Traditionen bewahrt

Auch auf Sardinien hat sich das Halloween-Feiern am Vorabend von Allerheiligen inzwischen eingebürgert.
Am 31. Oktober ziehen die Kinder vor allem in den größeren Städten schaurig verkleidet von Haus zu Haus und fordern die Bewohner mit „dolcetto o scherzetto“ (dt. Süßes oder Saures) auf, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen.
Im Inland und in vielen Dörfern der Insel hat sich hingegen eine viel ältere Allerheiligen- und Allerseelen-Tradition als das amerikanische Halloween-Fest bewahrt: „Su Mortu Mortu“.
In Nuoro und der zentralsardischen Barbagia streifen die Kinder am Morgen von Allerheiligen durch die Orte und bitten um Almosen für die Verstorbenen. „Seu su mortu mortu“ jammern sie nachdem sie an den Haustüren geklopft haben, denn ihre Gebete und Fürbitten sollen das Leiden der Seelen im Fegefeuer erleichtern.
Doch auch in anderen Teilen der Insel wird dieser Brauch gefeiert. „Is Animeddas e Is Panixeddas“ oder „Su ‘ene ‘e sas ànimas” heißt er im Süden und an der Ostküste der Insel. „Seus benius po is animeddas“, „mi das fait po praxeri is animeddas“oder „carki cosa po sas ànimas” klagen die Kinder lautstark im Campidano und in der Ogliastra.
Der alte Glaube besagt, dass an Allerseelen die Seelen der Verstorbenen auf die Erde kommen. Daher werden Speisen für sie bereitgestellt, die ihre Qualen in der Hölle lindern sollen.
An Allerheiligen und Allerseelen werden vor allem „Pabassinas“, „Ossus de mortu“ und „Pani ’e saba“ gebacken, süße Plätzchen und ein buntes Früchtebrot. Neben dem Gebäck werden den Kindern vor allem Walnüsse, Kastanien, Haselnüsse, Mandeln, Granatäpfel und Orangen geschenkt. Dass sich heute unter die Spenden so manch ein Schokoriegel oder Geldstück mischt, ist schon fast eine Fortsetzung der alten Tradition, dass die Wohlhabenden der Städte zu Beginn der Wintermonate ein wenig ihres Reichtums auch mit den Ärmeren teilen.

Zum 1. und 2. November werden zudem die Gräber zu Ehren aller Heiligen und Verstorbenen geschmückt.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

“Monumenti Aperti“ erstmals in Olbia an der Nordostküste von Sardinien

Am kommenden Wochenende, dem 23. und 24. Oktober 2010 öffnet Olbia, die viertgrößte Stadt Sardiniens, ihre Pforten für Besucher und Gäste sowie Schüler und Kulturinteressierte.
Zwei Tage lang kann man sich von morgens bis abends über die Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Nordostküste Sardiniens nahe der Costa Smeralda informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten.
Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von Einzelveranstaltungen ihre Stadt vor.
Knapp 14 Denkmäler u.a. Museen, Kirchen, Ausstellungshallen und archäologische Ausgrabungsstätten laden an diesem Wochenende zum Gucken ein! So zum Beispiel der römische Aquädukt, die Basilika San Simplicio, das Kastell von Pedres, der Monumental-Friedhof, der Antike Hafen, die römischen Thermen, die Zwillingskirchen Chiesa di S. Antonio Abate und Madonna del Mare und vieles mehr!

Weitere Informationen auf der Homepage des Veranstalters
Weitere Informationen über Olbia
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airberlin: Im Sommer nonstop von Berlin nach Sardinien

airberlin erweitert ihr Streckennetz ab Berlin und fliegt im Sommer 2011 zum ersten Mal nonstop von der Bundeshauptstadt nach Sardinien. Ab 3. Mai 2011 erreichen airberlin-Passagiere aus Berlin dann jeweils dienstags, donnerstags und samstags den Flughafen Olbia im Nordosten der Insel.
Airberlin fliegt die Strecke nach Nordsardinien ab dem citynahen Flughafen Tegel. Noch bis 26. März 2011 bietet der englische Billigflieger easyJet eine Verbindung ab Berlin-Schönefeld nach Olbia Costa Smeralda an; ob easyJet im Sommer 2011 allerdings in Konkurrenz zu airberlin fliegt, ist noch nicht bekannt.



Gute Neuigkeiten gibt es außerdem für Sardinien-Freunde aus dem Westen der Republik: Die zweitgrößte Berliner Fluggesellschaft stockt ihre Verbindungen ab Düsseldorf auf. Aufgrund der großen Nachfrage heben die weiß-blauen Flieger im Sommer 2011 dreimal statt bisher zweimal pro Woche aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt in Richtung Olbia Costa Smeralda ab.Die airberlin Flüge nach Olbia sind ab sofort buchbar. airberlin bietet die Nonstopflüge nach Olbia im Sommer ab Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln/Bonn, München, Nürnberg sowie Stuttgart an. Nach Cagliari fliegt airberlin von München aus. Tickets nach Sardinien gibt es ab 49 Euro pro Strecke. Die Preise gelten inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen, aber exklusive Luftverkehrsabgabe.

>> Alle Flüge von Deutschland, Österreich und aus der Schweiz nach Sardinien
>> Übersicht über alle Flugverbindungen nach Sardinien

„Wiedergaben – eine Hommage der Kunst an die Natur“: Gemeinsame Ausstellung von Andreas Legath und Pinuccio Sciola in Bruckmühl

Der sardische Bildhauer Pinuccio Sciola bringt Steine zum Klingen und gilt als Sardiniens bedeutendster Künstler der Gegenwart.
Er präsentiert ab Samstag, den 23. Oktober 2010 gemeinsam mit dem Maler Andreas Legath aus Kolbermoor einen Teil der jeweils geschaffenen Kunstwerke.
„Wiedergaben – eine Hommage der Kunst an die Natur“ heißt die Schau in der Galerie Bruckmühl, die Sciolas berühmte Klangsteine und Skulpturen sowie Legaths außergewöhnliche Landschaftsbilder zeigt.

Pinuccio Sciola stammt aus San Sperate, einem kleinen Dorf im Süden von Sardinien. Für seine erstaunlichen Plastiken verwendet er ausschließlich unbearbeitete Rohlinge, die er auf der ganzen Insel sucht. Im Moment bereitet Sciola unter dem Titel „Semi dell’Europa“ (dt. Saatkörner für ein friedliches Europa“) eine Europaweite Aktion vor, bei der in allen Ländern der EU zahlreiche samenförmige Steine von Bombern auf ein großes, zuvor ausgewähltes Gelände abgeworfen werden sollen.

Andreas Legath stammt aus Kolbermoor, einer kleinen Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Seit 2001 beschäftigt er sich mit der sardischen Landschaft. Im Radierzyklus „Terra Sarda“ und seinen Öl- und Acryl-Arbeiten zu diversen sardischen Landschaftssituationen, vor allem im Inneren der Insel, gelang es ihm die Seele Sardiniens zu fassen und in seine Kunst zu übertragen.

Die Ausstellung in der kleinen Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim kann noch bis zum 28. November 2010 zu den normalen Öffnungszeiten der Galerie mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden.

Ausstellungsort: Galerie Bruckmühl, Sonnenwiechser Str. 12, Bruckmühl
Die Vernissage findet am 22. Oktober 2010 ab 19.00 Uhr in Anwesenheit beider Künstler statt. Nach der Eröffnung durch Dr. Elmar Zorn gibt es eine kleine Erfrischung mit bayerischen Schmankerln und Spezialitäten aus Sardinien. Im Rahmen der Vernissage wird Pinuccio Sciola zudem eine kleine musikalische Kostprobe seiner Klangsteine geben.

>> Weitere Informationen zur Ausstellung
>> Pinnuccio Sciola Kein Stein ist ein stummer Wächter der Zeit!
>> Kunst aus San Sperate – Portraits von Künstlern aus dem Museumsdorf
>> Mehr Ausstellungen auf Sardinien

Baia delle Ninfe: Oldtimer-Rennen am letzten Oktober-Wochenende in Alghero

Aus ganz Italien reisen am 30. und 31. Oktober Oldtimer und historische Fahrzeuge in die sardische Hafenstadt Alghero im Nordwesten der Insel. Bei der sechsten „Regolarita' Baia delle Ninfe - Regolarita' classica e sprint per auto storiche” gibt es nicht nur historische Autos, Karossen und Luxusschlitten zu sehen, sondern auch epochale Rennwagen. Wer am 30. Oktober rund um Capo Caccia, Argentiera und Stintino unterwegs ist, kann also sehen, wie die Dinosaurier der Straße über die windigen Küstenstrecken Nordwestsardiniens und durch die unendlichen Hügellandschaften der Nurra brettern. Am Sonntag führt die Rennstrecke hingegen ins Inland: Etappen sind am letzten Renntag Villanova Monteleone, Romana, Thiesi und Mores. Doch auch wer in Alghero ist, kann die heißen Schlitten und historischen Kraftfahrzeuge bewundern: Start und Zieleinlauf ist an beiden Tagen an den Bastioni Cristoforo Colombo am Rande der Altstadt von Alghero.



Mehr Informationen: SCUDERIA DEL CORALLO http://www.baiadelleninfe.it/

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Moby Lines: Buchungen für Sardinien-Fähren 2011 sind ab sofort möglich

Die Fährgesellschaft MOBY Lines hat heute ihren Fahrplan für das Jahr 2011 zur Buchung freigegeben. Für Insel-Freunde besonders interessant: Wer rechtzeitig bucht, kann viel Geld sparen! Denn für alle Strecken nach Sardinien, Korsika und Elba gibt es wieder Best-Price-Plätze ab 1 Euro für das Auto.
Schlechte Nachrichten gibt es allerdings für Campingfreunde: MOBY Lines bietet bisher keine Camping-an-Bord-Überfahrten auf die Insel an. Wer mit dem Camper, Hymer oder Wohnmobil nach Sardinien reist, muss sein Gefährt also in der Garage unterstellen und eine Deckpassage oder Kabine buchen. Möglicherweise werden aber Anfang nächsten Jahres die Frachtfähren des Reederers für Camping an Bord-Überfahrten freigegeben.
Nachdem auch der zweite große Anbieter von Sardinien-Überfahrten seine Fährpläne freigegeben hat, lohnt es sich, Preise zu vergleichen: Bereits Anfang Oktober Monats hat der Mitbewerber Sardinia Ferries/ Corsica Ferries seine Fahrpläne für die neue Saison veröffentlicht. Für Schnäppchenjäger und Frühbucher kann es sich also lohnen, ihre Sardinien-Fähre für 2011 bereits jetzt zu buchen und Preise zu vergleichen!


MOBY Lines und Sardinia Ferries gehören zu den wichtigsten privaten Fährgesellschaften für Überfahrten nach Sardinien. Konkurrenz machen sich die beiden Reedereien vor allem auf den Strecken von Livorno nach Nordost-Sardinien: Die blau-weißen Schiffe der MOBY legen in Olbia an, die gelb-schwarzen Sardinia Corsica Ferries im wenige Kilometer weiter nördlich gelegenen Fährhafen Golfo Aranci. MOBY bietet zusätzlich Überfahrten ab Genua an: Von Ligurien aus stechen die Autofähren Richtung Olbia und Porto Torres in See.

Mehr Informationen und Links zur Anreise mit der Fähre nach Sardinien finden Sie auf unserer Anreise-Seite.

Monumenti Aperti in Sinnai: An diesem Wochenende Tage des offenen Denkmals im Süden von Sardinien

An diesem Wochenende, dem 23. und 24. Oktober 2010 treffen sich Geschichts-, Architektur- und Kunstfans zur Monumenti-Aperti-Ausstellung in Sinnai.
„Sinnai Monumenti Aperti" heißt soviel wie "Eintritt frei" - und zwar für alle, die Lust haben den Charme und die Sehenswürdigkeiten der Kleinstadt im Süden von Sardinien zu erkunden.
Ein Bummel durch die Altstadt und andere historische Stadtteile kann an diesem Wochenende mit einem ausgedehnten Kultur- und Besichtigungsprogramm kombiniert werden.
Acht Sehenswürdigkeiten u.a. Museen, Kirchen, das alte Rathaus, die Gemeindebibliothek und ein wunderschöner Pinienwald laden zum Gucken und Entspannen ein: So zum Beispiel die Casa Anedda, die Casa Cocco, die Santa-Barbara-Kirche, das archäologische Museum, die Pinakothek, die kleine Kaserne Sa Pira und vieles mehr!
In der Pinakothek findet im Moment zudem eine interessante Ausstellung über das geheimnisumwobene Nuraghen-Volk statt.

Die Besichtigung erfolgt an beiden Tage sowohl morgens als auch nachmittags zu den normalen Öffnungszeiten der Denkmäler.

Weitere Informationen auf der Homepage des Veranstalters
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Krawalle in der Inselhauptstadt von Sardinien: Berufsschäfer demonstrierten gestern in Cagliari vor dem Regionalrat

Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und die Freigabe von Geldern für die Tierzucht zu fordern, demonstrierten am gestrigen Dienstag, dem 19. Oktober 2010 zahlreiche Berufsschäfer aus ganz Sardinien vor dem Regionalparlament in der Inselhauptstadt Cagliari.

Während Vertreter der sardischen Schäfer im Palazzo Regionale in der Via Roma mit den Mitgliedern des Regionalrates über das Gesetz zur Förderung der Tierzucht verhandelten, eskalierte am späten Nachmittag vor den Toren des Palastes der friedlich begonnene Hirtenzug.

Die Gewalt spitzte sich zu, nachdem Unbekannte mit Steine und Flaschen warfen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Schlagstöcke ein. Es gab Verletzte und fünf Festnahmen.

Nach der gewalttätigen Auseinandersetzung von gestern Nachmittag und den Protesten um den kontroversen Polizeieinsatz geht die Demonstration am heutigen Mittwoch weiter.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Ryanair nimmt Winter-Verbindung von Frankfurt Hahn und Düsseldorf-Wezze nach Cagliari wieder auf

Der irische Billigflieger Ryanair hat am heutigen Dienstag, den 19.10.2010 wieder die Winter-Verbindung von Frankfurt Hahn und Düsseldorf-Weeze nach Cagliari im Süden von Sardinien aufgenommen.
Ab dem 18. bzw. 19. Dezember 2010 fliegt die irische Low-Cost-Airline die Inselhauptstadt viermal wöchentlich an. Die irischen Flieger verlassen den Hunsrück Flughafen jeweils dienstags und samstags um 17.30 Uhr und den Niederrhein Airport immer mittwochs und sonntags um 16.15 Uhr.

Wer noch bis kommenden Donnerstag auf www.ryanair.de vorbeischaut, kann seinen Winter-Flug zu Schnäppchen-Tarifen buchen. Ab sofort und noch bis zum 21. Oktober 2010 bietet Ryanair Flüge ab 8,00 Euro, inklusive Steuern und Gebühren an. Schnäppchen-Tarife für Alghero ab 8,00 Euro, für Cagliari hingegen ab 12,99 Euro. Das Angebot gilt für den Reisezeitraum 2. November 2010 bis 31. Januar 2011. Die Flugangebote sind noch bis Donnerstag um Mitternacht buchbar.

Ryanair-Flüge nach Sardinien buchen

Neri di Piombo: Aktuelle Skulpturen und Gemälde von Ermenegildo Atzori im Süden von Sardinien

Im Oktober und November 2010 widmet der Königspalast im Schlossviertel der Inselhauptstadt Cagliari dem zeitgenössischen, sardischen Künstler Ermenegildo Atzori eine Ausstellung, die Werke aus 4 Jahren künstlerischer Produktion umfasst.
In seinen Skulpturen, Gemälden und Installationen bezieht der aus Capoterra im Süden von Sardinien stammende Künstler, neben traditionellen Werkstoffen auch kunstfremde Materialien wie Industrie-Abfallmaterialien ein.

Außer den sowohl figurativen wie abstrakten herausragenden Exponaten zeigt die Ausstellung "Neri di Piombo“ zudem einen fünfminütigen Videoclip über den künstlerischen Werdegang des sardischen Bildhauers und Malers.

Die Ausstellung wird von Bianca Laura Petretto kuratiert und von der Provinz Cagliari, vom B&BArt Museum für zeitgenössische Kunst sowie der Fabbrica gefördert. Die Schau wird am 22. Oktober eröffnet und kann bis zum 28. November 2010 zu den normalen Öffnungszeiten des Königspalastes besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

Ausstellungsort: Palazzo Regio, Piazza Palazzo, Cagliari
Vernissage: 22. Oktober 2010 um 18.00 Uhr

Öffnungszeiten: Montags bis freitags durchgehend von 9.00 bis 20.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 9.00 bis 14.00 und von 16.00 bis 18.00 Uhr.

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Freitag, 15. Oktober 2010

Streikkalender Italien und Sardinien für Oktober und November 2010: Mehrere Streiks behindern vor allem den inneritalienischen Flugverkehr

Mehrere Arbeitsniederlegungen in Italien behindern den Flugverkehr von und nach Sardinien im Oktober 2010. Vor allem die italienischen Fluggesellschaften Altialia und Meridianafly sind diesmal betroffen. Vor allem am 28.10.2010 ist Vorsicht angesagt, wenn man den für den letzten Werktag im Oktober ist im Flugverkehr ein Generalstreik angekündigt. Bei dem vierundzwanzigstündigen Generalstreik wird bei allen großen italienischen Fluggesellschaften die Arbeit niedergelegt. Da aber keine Fluglotsen streiken, ist nicht mit Behinderungen bei Direktflügen von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sardinien zu rechnen.Auch die Eisenbahner und die Mitarbeiter der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe beteiligen sich an dem Generalstreik.

Nichts geht auf den Pisten der sardischen Flughäfen (hier Alghero) am 29. Oktober 2010. Internationale Flüge dürften von dem STreik aber nicht betroffen sein


21./22. Oktober 2010
24 Stunden-Streik der Beschäftigten der Italienischen Eisenbahnen FS ab 21.00 Uhr

22./23. Oktober 2010
24 Stunden-Streik der Beschäftigten des ÖPNV

29. Oktober 2010
Generalstreik im Transportwesen: Luftverkehr und ÖPNV 24 Stunden, Eisenbahnen FS 10.00 bis 18.00 Uhr

05. November 2010
Streik des Boden-Personals von Alitalia (wird möglicherweise ausgesetzt)

06. November 2010
Streik des Eisenbahn-Personals (FS)

15. November 2010
Streik des Boden-Personals von Alitalia


Quelle: Italienisches Transportministerium

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Die britische Radioastronomin Jocelyn Bell hält am 14. Oktober 2010 einen öffentlichen Vortrag in der Inselhauptstadt von Sardinien

Anlässlich der Anwesenheit von Jocelyn Bell auf Sardinien hat das Astronomische Observatorium Cagliari (OAC) für Donnerstag, den 14. Oktober 2010 in der Inselhauptstadt einen öffentlichen Vortrag der britischen Radioastronomin organisiert.

Um 21.00 Uhr wird die berühmte Irin, die in diesem Jahr ihr 45-jähriges Karrierejubiläum feiert, eine Rede zu folgendem Thema halten: “Amazing Pulsing Stars, Lighthouse in the Galaxy: An illustrated introduction to some of the most bizzarre objects in the Universe” (dt. Verblüffende, pulsierende Sterne, die Leuchttürme in der Galaxie: Eine anschauliche Einführung in einige der bizzarsten Objekte des Universums).

Jocelyn Bell wurde 1943 in Belfast geboren. Sie studierte zunächst an der Universität Glasgow und später in Cambridge, wo sie unter Antony Hewish promovierte. Gemeinsam mit dem britischen Radioastronomen und Physik-Nobelreisträger entdeckte sie als erste einen Neutronenstern. Bei der gemeinschaftlichen Auswertung der Daten des 1967 fertiggestellten Radioteleskoparrays fielen ihr einige Signale auf, die sie kosmischen Objekten zuordnete – der erste Pulsar ward entdeckt. Den Nobelpreis für diese Entdeckung bekamen allerdings zwei Männer: Ihre Kollegen Antony Hewish und Martin Ryle.

Am gestrigen Mittwoch, den 13. Oktober 2010 hat Jocelyn Bell Pranu Sanguni, den Standort für das drittgrößte Radioteleskop Europas, besichtigt. Der Aufbau des Radio-Reflektor bei San Basilio im Südosten von Sardinien steht kurz vor dem Abschluss. Spätestens im Februar 2011 erhofft sich der sardische Astrophysiker Nichi D'Amico, dem kosmischen Rauschen der Sterne auch auf Sardinien lauschen zu können.

Copyright Foto: Paolo Succu

Il Popolo di Bronzo: Das Nuraghen-Volk in einer Ausstellung in der Pinakothek Sinnai im Süden von Sardinien

Wie hat es auf Sardinien zu Zeit der Nuraghen wohl ausgesehen? Wie lebten die Menschen? Welche Bräuche pflegten sie, an welche Götter glaubten sie? Welche Aufgabe hatten die auffälligen, über die ganze Insel verteilten Turmbauten, von denen bisher etwa 7000 Stück gefunden wurden?
Eine Ausstellung in der Pinakothek in Sinnai versetzt ihre Besucher vom 16. Oktober bis 14. November 2010 in die Zeit der Nuraghen.
Anhand der zahlreichen, vor allem in Gräbern und Brunnentempelbezirken gefundenen Bronze-Statuetten hat Kunstexpertin Angela Demontis versucht den Alltag dieses bis heute geheimnisumwobenen Volkes zu rekonstruieren.
„Il Popolo di Bronzo“ heißt die Schau bei der es nachgebildete Waffen, Textilien und andere Gegenstände die im täglichen Leben des Volkes aus der Bronzezeit Verwendung fanden, in Original-Größe zu sehen gibt.

Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten der Pinakothek dienstags, donnerstags und sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr; mittwochs, freitags und samstags im Oktober von 17.00 bis 20.00 Uhr und im November von 16.00 bis 19.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Pinacoteca Comunale, Via Colletta 20, Sinnai
Vernissage: 16. Oktober 2010 um 18.00 Uhr

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Mittwoch, 13. Oktober 2010

Die Kölner Kantorei musiziert im Rahmen des internationalen Vokalmusik-Festivals „Concordia Vocis“ auf Sardinien

Spanien, Paraguay, Holland, Brasilien und die Philippinen - so tönte es bis letzte Woche beim 19. internationalen Vokalfestival Concordia Vocis, das in diesem Jahr schon seit Ende August an verschiedenen Spielstätten auf Sardinien stattfindet.

In drei langen Chornächten gibt sich ab dem 14. Oktober 2010 auch die Kölner Kantorei die Ehre. Die diesjährige Konzertreise mit Vorführungen in der Inselhauptstadt Cagliari (Basilika Santa Croce), in Tortolì (Kathedrale Sant’Andrea) in der wunderschönen Ogliastra und in Alghero (Dom Santa Maria) an der Nordwestküste von Sardinien ist nicht die erste Sardinien-Tour des Chors. Schon im Herbst 2002 folgte die Kölner Kantorei einer Einladung zum renommierten Festival „Voci d’Europa“ in Porto Torres.
Der Gesangverein unter Dirigent Volker Hempfling erarbeitet vielfältige, anspruchsvolle Chorliteratur, vornehmlich A-cappella-Werke der Romantik und des 20./21. Jahrhunderts sowie regelmäßig auch größere Chorwerke vom Barock bis in die Gegenwart.
Vom 14. bis 16. Oktober 2010 präsentiert die Kantorei neben „Exsultate Justi“ von Andreas Hakenberger, „Selig sind die Toten“ von Heinrich Schütz, „Agnus Dei“ bearbeitet von Florian Maier und „Ich hebe meine Augen auf“, Psalm 121 von Albert Becker auch Werke zeitgenössischer Autoren wie Patrick Rydman (Kyrie, Gloria), Hreidar Ingi Thorsteinsson (Ubi caritas et amor), Algirdas Martinaitis (Sanctus), Wolfram Buchenberg (Von 55 Engeln behütet, Ich bin das Brot des Lebens), Gunnar Eriksson (Salve Regina - To the mothers in Brazil), Carl W. Haywood (Didn't my Lord deliver Daniel), Nees Vic (Ave Maria, Pater Noster) und Simon Wawer (Silent). Beginn der Konzerte jeweils 21.00 Uhr.

Das internationale Vokalmusik-Festival „Concordia Vocis“ hat Tradition auf Sardinien: Seit mehr als 15 Jahren treffen sich Vokalmusik-Ensembles aus der ganzen Welt auf der italienischen Mittelmeerinsel, um zu beweisen, dass man keine Instrumente braucht, um gute, stimmungsvolle Musik zu machen.

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Germanwings veröffentlicht Details zu den neuen Sardinien-Flügen von Köln und Stuttgart: Jeweils donnerstags und samstags ab 49,99 EUR nach Cagliari

Die deutsche Billigflug-Gesellschaft Germanwings hat heute seine Sommerflugpläne 2011 nach Sardinien zur Buchung freigeschaltet. Die Low-Cost-Gesellschaft fliegt ab 14. April von Stuttgart und ab 16. April 2010 ab Köln/Bonn zweimal wöchentlich in die sardische Inselhauptstadt Cagliari. Beide Strecken werden bis einschließlich 10. September jeweils donnerstags und samstags angeboten und Tickets sind ab einem Eckpreis von 49,99 Euro zu haben. Hinzu kommen bei Germanwings noch fakultative Extra-Gebühren für Gepäck, Sitzplatzreservierung und Kreditkartenzahlung, dafür kann man bei Germanwings aber Lufthansa Miles & More sowie Payback-Punkte sammeln. Außerdem kann das Zug-zum-Flug-Angebot der Deutschen Bahn zum Preis von 24,99 Euro hinzugebucht werden.
Germanwings wird in den nächsten Tagen zusätzlich Umsteigeverbindungen freischalten, über die man auch von anderen Flughäfen Europas via Köln oder Stuttgart in die sardische Inselmetropole reisen kann.

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Dienstag, 12. Oktober 2010

Entretiempos / Nel Fattempo: Ausstellung verschiedener Künstler im Museum für Moderne Kunst in Nuoro

Das MAN (Museum für Moderne Kunst) startet mit einer besonderen Ausstellung in den Herbst. Die Galerie in Nuoro, im Herzen von Sardinien, zeigt vom 15. Oktober 2010 bis zum 16. Januar 2011 die kollektive Ausstellung „Entretiempos / Nel Frattempo: Istanti, intervalli, durate”.

Die internationale Ausstellung präsentiert Fotoarbeiten, Videos und Filme der Künstler Ignasi Aballí, Iñaki Bonillas, David Claerbout, Tacita Dean, Ceal Floyer, Jochen Lempert, Mabel Palacín, Paul Pfeiffer, Steven Pippin, Michael Snow, Clare Strand, Hiroshi Sugimoto und Jeff Wall. Dazu werden auch Arbeiten des deutsch-portugiesischen Künstlers Daniel Blaufuks, des in Berlin lebenden Fotografen Michael Wesely und des hauptsächlich skulptural arbeitenden Österreichers Erwin Wurm gezeigt. Eine Reihe von Filmen und Fotoserien des in New York und Kopenhagen lebenden Joachim Koester ergänzen die Ausstellung.

Die Schau konzentriert sich auf einen wichtigen Aspekt des Zusammenspiels von Masse und Individuum: auf die Zeit. Jeder der 17 Künstler hat in seinem Werk einen ganz eigenen Weg gefunden, zeitliche Veränderungen darzustellen.

Ausstellungsort: MAN - Museum für Kunst, Via Sebastiano Satta 15, Nuoro
Vernissage: 15. Oktober 2010 18.30 UhrÖffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.30 bis 19.30 Uhr. Montag geschlossen.

Weitere Informationen auf der Seite des Museums www.museoman.it
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Germanwings fliegt ab Sommer 2011 von Köln/Bonn und Stuttgart nach Cagliari


Die deutsche Billigfluglinie Germanwings baut ihr Angebot von Deutschland in Richtung Italien im Sommerflugplan 2011 deutlich aus. Zu den neuen Strecken gehören ab Köln/Bonn und Stuttgart auch Verbindungen Cagliari auf Sardinien. Beide Verbindungen werden ab Mitte April zweimal wöchentlich angeboten und sind ab kommenden Mittwoch (13. Oktober 2010) um 12.00 Uhr auf http://www.germanwings.com/ buchbar.
Die Flugrouten vom Konrad-Adenauer-Flughafen in Köln und von der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart ins südsardische Cagliari waren in den letzten vier Jahren von TUIfly angeboten und von Airberlin übernommen worden. Zum Winterflugplan 2010/2011 hatte Airberlin die Strecken aber gestrichen und fliegt 2011 nur noch von München aus nach Cagliari. Für Germanwings ist die Aufnahme der Sardinien-Verbindungen der zweite Landeanflug auf die zweitgrößte Mittelmeerinsel. Bereits 2007 flog die Günstigairline von Köln/Bonn ins nordsardische Alghero, hatte die Verbindung aber nach einer Saison wieder eingestellt.

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Montag, 11. Oktober 2010

Teulada: Eine faszinierende Landschaft und atemberaubende Strände am südlichsten Zipfel von Sardinien

Knapp anderthalb Autostunden von der Inselhauptstadt Cagliari entfernt, liegt Teulada, die zweitgrößte Gemeinde der Costa del Sud (Südküste).
Das knapp 4000 Einwohner zählende Städtchen im Südwesten von Sardinien wartet neben Einkaufmöglichkeiten und vielen Restaurants vor allem mit einer prächtigen Naturlandschaft auf.

Die langen, hellen, sandigen oder felsigen Strände mit Macchia-Sträuchern vor türkisfarbenem Meer bieten die richtige Kulisse für Sonnenanbeter und Wassersportler. Eine verwunschene, zum Teil noch unberührte Natur macht Spaziergänge und Wanderungen in die umliegenden Wälder und Berge für Aktiv-Urlauber zum spannenden Abenteuer.
Der kleine Ort mit zahlreichen weißen Sandstränden verfügt zudem über einen kleinen Yachthafen, der Platz für knapp 130 Schiffe bis zu 30 Meter Länge hat.
Sehenswert sind die Pfarrkirche "Vergine del Carmine", das Fest „Madonna del Carmine“ zu Ehren der Schutzpatronin von Teulada im Juli und das Patronatsfest „Sagra di Sant'Isidoro" im September.

Lesen Sie mehr über Teulada und die unberührte Landschaft der Costa del Sud

Lesen Sie unseren Artikel zum Capo Teulada: Kriegsspiele im Paradies

Lesen Sie mehr über die Costa del Sud – die Südküste von Sardinien

Die schönsten Badestrände an der Costa del Sud

Freitag, 8. Oktober 2010

Corsica Sardinia Ferries gibt Sommerfahrplan für Fähren nach Sardinien frei

Der Reeder Corsica Sardinia Ferries hat seinen Sommerfahrplan für Fähren nach Sardinien zur Buchung freigegeben.
In der Sommersaison 2011 hat das Transportunternehmen neben Korsika auch wieder Sardinien im Angebot.
Die Fähren ab Livorno und Civitavecchia nach Golfo Aranci, an der Nordwestküste der italienischen Mittelmeerinsel, sind ab sofort buchbar. Viele Überfahrten gibt es zu Sondertarifen.
Corsica Sardinia Ferries ist der erste Reeder, der seinen Fahrplan für die Saison 2011 freigegeben hat. Die Transportunternehmen Grandi Navi Veloci (GNV), Moby Lines, Grimaldi Lines und Tirrenia sind noch nicht buchbar.


>> Übersicht der wichtigsten Fährverbindungen nach Sardinien
>> Alle Strecken ab Italien auf einen Blick
>> Mehr Informationen zur Fähr-Anreise nach Sardinien
>> Überfahrt nach Sardinien mit Corsica Sardinia Ferries buchen

Dienstag, 5. Oktober 2010

Reiner Holzemer Filmproduktion beendet Dreharbeiten zum August Sander Film auf Sardinien

83 Jahre ist es her, dass der berühmte deutsche Fotograf August Sander gemeinsam mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar durch Sardinien reiste. Der Autor des Bildatlas „Menschen des 20. Jahrhunderts“ plante 1927 eine Buchveröffentlichung über die zweitgrößte italienische Mittelmeerinsel, die jedoch scheiterte.
Ausgehend vom Sardinien-Werk des bedeutenden deutschen Photographen hat nun ein Filmteam um Regisseur Reiner Holzemer die Insel durchquert, um Spuren dieser Zeit zu finden. Der Film wurde für arte.tv produziert. Die Ausstrahlung ist für Mai 2011 geplant.

Die Produktionsfirma aus München hat gestern die Dreharbeiten für die Verfilmung ihres August-Sander-Streifens auf Sardinien beendet. Wie der Regisseur und Dokumentarfilmer Reiner Holzemer Sardinien.com mitteilte, wurden die Aufnahmen nach sieben Drehtagen am Montag, den 4. Oktober 2010 in Santa Giusta und Abbasanta abgeschlossen.
„Wir haben erstaunlich vieles, was August Sander festgehalten hat, wiederfinden können“, erklärt Holzemer. „Das kunsthistorische Sardinien ist bemerkenswert intakt geblieben, nur der Blick ist heute nicht mehr immer der gleiche, da viele Dörfer sich zu kleinen Städten entwickelt haben“.
Die Dreharbeiten starteten am 28. September in der Inselhauptstadt Cagliari. Von hier aus reiste das Filmteam auf der Suche nach den Motiven und Orten der Sardinien-Bilder des Fotografen der dokumentarisch sachlich-konzeptuellen Fotografie nach Dolianova, Iglesias, Uta, Atzara, Oliena, Aritzo, Tonara, Nuoro, Sassari, Santa Giusta und Abbasanta. „Der Film bemüht sich um ein historisches Verständnis. Er zeigt die Insel, die architektonischen sowie kulturhistorischen Aspekte, die volkstümlichen Traditionen und verdeutlicht dem Zuschauer die archaische Lebenskultur und bäuerlichen Lebensformen Sardiniens“, sagt Holzemer. „Das ist eine Besonderheit, da außer den August-Sander-Bildern keine Photographien die späten 1920-er Jahre auf der Insel dokumentieren.“
Rezension des Fotobandes von August Sander „Sardinien – Photographien einer Italienreise 1927“

Copyrigth Foto: Reiner Holzemer Filmproduktion
Die Personen von links: Reiner Holzemer, Giorgio Pellegrini, Rajka Knipper, Frank Hützler

Montag, 4. Oktober 2010

Sardinien-Wetter im Oktober: Badewetter-Endspurt diese Woche, danach kommt der Herbst auf der Insel an

Die Sonne legt auf Sardinien in dieser Woche einen glamourösen Endspurt hin: Nach Trübem Himmel, hoher Luftfeuchtigkeit und einzelnen Schauern am heutigen Montag, den 04. Oktober und dem morgigen Dienstag, soll es am Mittwoch und Donnerstag noch einmal richtig sommerlich werden. Am wärmsten wird es nach Vorhersage der Meteorologen im Nordwesten der Insel: Rund um Alghero sollen die Temperaturen am Mittwoch auf 28 und am Donnerstag auf 29 Grad Celsius steigen. In der Ogliastra und rund um Olbia sollen es immerhin um die 26 Grad werden. In der Inselhauptstadt Cagliari klettert das Quecksilber Mitte dieser Woche bis auf 25 Grad. Bei Wassertemperaturen um die 22 Grad rund um die Insel ist also noch das ein oder andere Bad im Meer drin!
Nach einem wechselnd bewölkten Wochenende mit langen sonnigen Abschnitten soll aber Mitte Oktober der Herbst auf der Insel einziehen: Schuld ist ein Tiefdruckgebiet zwischen Spanien und Nordafrika, das ergiebigen Regen nach Sardinien bringt. Von da an soll es bis Monatsende herbstlich bleiben. Doch es besteht Hoffnung: Im Anfang November könnte es nach den Langzeitprognosen der Meteorologen ders Wetterportals ilmeteo.it noch einmal sonnig werden.

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>> Aktuelle Wettervorhersagen bei sardinienwetter.com

Freitag, 1. Oktober 2010

Ed Templeton Ausstellung schließt am 3. Oktober in Nuoro im Herzen von Sardinien

Am Sonntag, den 3. Oktober 2010 schließt im MAN (Museum für Moderne Kunst) die seit Juli laufende Ausstellung „Il cimitero della ragione“ mit Werken des US-amerikanischen Skateboardfahrers und Künstlers Ed Templeton.

Die Schau in Nuoro, im Herzen von Sardinien, zeigt hunderte Bilder und Figuren des Fotografen, Illustrators und Malers aus Huntington Beach in Kalifornien. Fotos, Zeichnungen, Acrylgemälde, Skulpturen, Videos und Clips zeigen persönliche Geschichten, Gefühle, Beziehungen und Begegnungen aus den letzten 15 Jahren des 1972 geborenen Künstlers. Um seine damalige, nicht immer gewaltfreie Umgebung und das harte Leben der amerikanischen Randbezirke darzustellen, nutzt er verschiedene Techniken, die er zuweilen auch vermischt.

Ausstellungsort: MAN - Museum für Kunst, Via Sebastiano Satta 15, Nuoro
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 20.30 Uhr. Montag geschlossen.

Weitere Informationen auf der Homepage des Museums

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