Donnerstag, 21. April 2011

August Sander. Sardinien, 1927: Eine Ausstellung der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur zeigt Bilder des großen deutschen Fotografen in Köln

In Zusammenarbeit mit der Stadt Cagliari zeigt die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln ab dem 22. April 2011 rund 150 Sardinien-Bilder des deutschen Fotografen August Sander.

Die Schau „August Sander. Sardinien, 1927“ widmet sich der Sardinien-Reise des heute weltweit berühmten Lichtbildners. Der Autor des Bildatlas „Menschen des 20. Jahrhunderts“ durchreiste die Insel im März und April 1927 zusammen mit dem Monschauer Schriftsteller Ludwig Mathar. Damals plante das Autorenpaar auch eine Buchveröffentlichung über diese Reise, die jedoch scheiterte.

2009, mehr als 80 Jahre später, erschien im Münchner Schirmer Mosel Verlag ein Fotoband, das den damals unveröffentlicht geblieben, vollständigen Sardinien-Bestand aus dem August Sander Archiv in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur abbildet.

Die Ausstellung, die noch bis zum 21. August 2011 zu sehen ist, kann zu den normalen Öffnungszeiten der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur täglich außer mittwochs von 14.00 bis 19.00 Uhr besichtigt werden.

Ausstellungsort: Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7, Köln
Vernissage: Donnerstag, 21. April, 19 Uhr

Weitere Informationen über die Ausstellung der Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln

Zur Rezension und Bestellung des Fotobandes "August Sander Sardinien – Photographien einer Italienreise 1927"

Eine Reise nach Sardinien - ein Dokumentarfilm von Reiner Holzemer

Mehr über August Sanders Sardinien-Reise

1 Kommentar:

  1. „Rückblick eines Lesers“
    August Sander Photoausstellung

    Der Schwerpunkt dieser photographischen Sammlung lag in und um Cagliari.
    Der Bezug, Gestern und Heute,
    war fein integriert worden.
    Schön zu sehen sind einige Straßen, Plätze und Bauwerke aus den 1920er Jahren, die man heute noch, „fast“ genau so, bestaunen kann.

    Diese Ausstellung wurde nicht von Besuchern überrant, kein „Schlangestehen“ und Geschubse. Es war halt eine Ausstellung für Kenner, Freunde und Sarden im Kölner Raum.

    An meinen beiden Besuchstagen waren wenig junge Menschen zu sehen, es waren meist Besucher im mittleren Alter und ältere Besucher. Die waren aber gut informiert
    über Sardinien.

    Alle Besucher waren sehr angetan von dieser Ausstellung. Keine lauten Äußerungen wurden gegeben, die Ausstellungsstücke sprachen für sich. Eine klare und interessante, bildhafte „Sprache.“ Die Anerkennung!

    Ein Highlight dieser Ausstellung, waren die sehr interessanten originalen Exponate privater Erinnerungsstücke wie, handschriftliche Briefe und Karten und Originaldokumente, Zeitungsseiten aus den 1920er Jahren..

    Wer „es“ kannte, konnte den Ausstellungsbesuch in einem kleinen von Sarden geführtes Restaurant, bei einem
    guten sardischen Abendessen, in der
    Krefelder Straße beenden.


    Es grüßt alle, Peter aus Köln

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