Mittwoch, 24. August 2011

Omaggio a Pablo Volta – Ausstellung zu Ehren des bekannten Reportagefotografen

Das ethnografische Institut Sardiniens widmet dem italo-argentinische Fotograf Pablo Volta, einem der erfolgreichsten Reportagefotografen der Nachkriegszeit, eine Ausstellung in der sardischen Provinzhauptstadt Nuoro. Der Künstler verstarb im Juli 2011 mit 85 Jahren in Cagliari. Auf Sardinien war er vor allem für seine Mitte der 1950-er Jahre bahnbrechenden Barbagia-Reportagen bekannt.



Das Istituto Superiore Regionale Etnografico della Sardegna veranstaltet ab dem 27. August 2011 eine Hommage an den Fotografen. OMAGGIO A PABLO VOLTA zeigt einige seiner wichtigsten Werke und wird in den Ausstellungshallen von TRIBU an der Piazza di Santa Maria della Neve im Herzen von Nuoro organisiert. Die Ausstellung ist täglich außer montags bis 27.09. von 10 – 13 Uhr sowie 16.30 – 20.30 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

Pablo Volta wurde 1926 in Buenos Aires geboren. Der Vater war Italiener, die Mutter Argentinierin. 1932 kehrte er nach Italien zurück und hat in den 1940-er und 1950-er Jahren Haltung und Gesicht der neuen italienischen Fotografie entschieden mitgeprägt. Mit seinen Fotoreportagen der 1950er und 1960er Jahre über Unterdrückung und Wiederstand in den Dörfern der Barbagia auf Sardinien hat er Maßstäbe jenseits von Tradition und Moderne gesetzt. Der Schwarz-Weiß-Fotograf hatte 1987 seinen Wohnsitz im Museumsdorf San Sperate, im Süden von Sardinien, aufgeschlagen. Hier hatte er auch den Bildhauer und Maler Pinuccio Sciola kennen gelernt, mit dem ihn bis zu seinem Tod eine große Freundschaft verband.

Lesen Sie unser Interview mit Pablo Volta
Website des Istituto Superiore Regionale Etnografico della Sardegna

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