Montag, 31. Januar 2011

Dreamtime: Die Kunst der Aborigenes im Museum für Moderne Kunst in Nuoro

Im MAN, (Museum für Moderne Kunst) kann man in diesem Jahr die Kunst der Aborigenes im Rahmen einer großen Ausstellung bewundern.
„Dreamtime“ heißt der Titel der Schau, die an zwei Terminen, nämlich vom 11. Februar bis 1. Mai und vom 6. Mai bis 28. August 2011 in der Galerie in Nuoro, im Herzen von Sardinien zu sehen ist.
Gezeigt werden etwa 290 Werke von unbekannten aber auch berühmten Künstlern wie Clifford Possum, John und Luke Cummins, Trevor Turbo Brown und Craig Charles.
Im Vordergrund der Ausstellung steht der eigenständige Ausdruck der Kunst der australischen Ureinwohner.
Auf den ersten Blick scheinen die exotischen und berührenden Gemälde abstrakte Kunst zu zeigen. Doch die Bilder sind nicht gegenstandslos. Sie stellen vielmehr die „Dreamings“, d.h. die Geschichten der Aborigines aus der Ahnenzeit dar, die von der Entstehung der Welt berichten, mit einem heiligen Ort verknüpft sind und mündlich von Generation zu Generation überliefert wurden.
In den großen Formen, bunten Tupfern, wirbelnden Linien und hypnotischen Farben kann man trotz aller Exotik aber auch Anklänge an die sardische Kultur der Frühzeit entdecken.

Ausstellungsort: MAN - Museum für Kunst, Via Sebastiano Satta 15, Nuoro
Vernissage: 11. Februar 2011 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 15.30 bis 19.30 Uhr. Montag geschlossen.

Weitere Informationen auf der Homepage des Museums

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Freitag, 28. Januar 2011

Souvenir: Historische Postkarten noch bis zum 6. Februar 2011 in der Inselhauptstadt von Sardinien zu sehen

Anfang des 20. Jahrhunderts waren Ansichtskarten europaweit ein bedeutendes Medium zur Verbreitung von Bildern und Kurzinformationen. Sie trugen die Grüße und Botschaften der Menschen durch die Welt.
In hoher Druckqualität und kunterbunter Gestaltung, wurden diese Postkarten zum Spiegel ihrer Zeit.
So auch die knapp 700 französischen Bildpostkarten aus der Sammlung Mayen, die es seit dem 21. Dezember 2011 im Kunst- und Kulturzentrum Ghetto in der Inselhauptstadt von Sardinien zu sehen gibt.
Die Ausstellung in Cagliari gibt einen Einblick in die Alltags-, Wirtschafts- und Zeitgeschichte Frankreichs in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts und differenziert vornehmlich vier Themen: das Kind, die Frau, die Verliebten und die kurze Bildgeschichte.

Aufgrund des großen Besucherinteresses wurde die Ausstellung „Souvenir. La cartolina d'auguri nei primi anni del '900“ bis zum 6. Februar verlängert.

Die Ausstellungsräume des Ghetto befinden sich in der Stadtmitte von Cagliari, im alten Schlossviertel. Seit Jahren zeigt dieses Gebäude wechselnde und eine ständige Ausstellung. Im Außenbereich des Ghettos genießt man einen schönen Blick über die Inselhauptstadt.
Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des Centro Comunale d’Arte e Cultura Ghetto dienstags bis sonntags von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie von 16.00 bis 20.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Centro Comunale d’Arte e Cultura Ghetto, Via Santa Croce 18, Cagliari

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Donnerstag, 27. Januar 2011

I Bambini della Shoah: Die Inselhauptstadt von Sardinien lädt zum Internationalen Holocaust-Gedenktag zu einer Ausstellung ins Ghetto

Anlässlich des Internationalen Holocaust-Gedenktages lädt das Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto in der Inselhauptstadt von Sardinien zu einer Ausstellung zum Thema Judenverfolgung ein.
Im ehemaligen Judenviertel der Stadt Cagliari wurde am Mittwoch, den 26. Januar 2011 die Schau "I Bambini della Shoah" eröffnet. Die Ausstellung zeigt Fotos ehemaliger Häftlinge der Konzentrationslager. Ergänzt werden die Bilder durch Bleistift- sowie Pastellzeichnungen und anderen Arbeiten von Schülern der Scuola Media Alfieri.

Die Ausstellungsräume des Ghetto befinden sich in der Stadtmitte von Cagliari, im alten Schlossviertel. Seit Jahren zeigt dieses Gebäude wechselnde und eine ständige Ausstellung. Im Außenbereich des Ghettos genießt man einen schönen Blick über die Inselhauptstadt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Februar 2011 geöffnet und kann zu den normalen Öffnungszeiten des Centro Comunale d’Arte e Cultura Ghetto dienstags bis sonntags von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie von 16.00 bis 20.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Centro Comunale d’Arte e Cultura Ghetto, Via Santa Croce 18, Cagliari

Der Holocaust gilt als eines der schrecklichsten Verbrechen, das jemals an Menschen begangen wurde. Mit diesem Begriff bezeichnet man heute die systematische Auslöschung von etwa 6 Millionen Juden im Nationalsozialismus, doch auch die Ermordung mehrerer nichtjüdischer Gruppen wie Behinderte, Sinti und Roma sowie Homosexuelle und polnische Intellektuelle. Jedes Jahr am 27. Januar wird diesem grausamen Verbrechen gedacht.

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Mittwoch, 26. Januar 2011

Der Elefantenturm in der Inselhauptstadt von Sardinien bleibt acht Tage lang geschlossen

Besucher der Inselhauptstadt Cagliari kommen acht Tage lang nicht auf den Torre dell’Elefante. Im Pisanischen Turm aus den Anfangsjahren des 14. Jahrhunderts stehen Wartungsarbeiten an.

Wegen Reinigungsarbeiten wird der Elefantenturm in der Inselhauptstadt von Sardinien ab heute, dem 26. Januar 2011 und bis nächsten Dienstag, den 2. Februar 2011 geschlossen. Da die Zisternen des Turmes nicht über eine natürliche Versickerung verfügen, ist die vorrübergehende Schließung nach Angaben des Kulturamtes der Stadt wegen der Entleerung der Brunnen notwendig.

Der Name „Elefantenturm“ leitet sich übrigens von dem kleinen Marmorelefanten über dem Tor ab. Warum und seit wann dieser dort steht, ist allerdings nicht geklärt. Wahrscheinlich stellt der Elefant ein Symbol für Stärke und Weisheit dar.

Der sardische Oldtimer-Club „S.C.Q. Circolo Sardo Automoto d’Epoca“ feiert 2011 sein 30-jähriges Bestehen

Nach drei Jahrzehnten Engagement, Traditions- und Rennsportveranstaltungen feiert der sardische Oldtimer-Club „S.C.Q. Circolo Sardo Automoto d’Epoca“ 2011 diesen Meilenstein seiner Geschichte mit mehreren Historique-Rennen in den verschiedensten Fahrzeugklassen.

Den Anfang macht im Frühjahr die 9. Coppa delle Dame. Die Oldtimer-Rallye bei der überwiegend Pilotinnen am Steuer sitzen, gilt für viele Fans des Oldtimer-Motorsports als inoffizieller Saisonauftakt. Am 26. März 2011 erkunden die Teams mit ihren polierten Limousinen aus den Jahren 1920 bis 1970 die frühlingshafte Inselhauptstadt von Sardinien. Die genau ausgemessene und in einem Bordbuch dokumentierte Route führt durch das Verkehrschaos Cagliaris. Es sind mehrere Streckenposten vorgesehen, die von Zeitmessungen und Geschicklichkeitsprüfungen unterbrochen werden und bei denen es Punkte für die Wertung zu sammeln gilt.
Ende April bringen die Oldtimerfans des sardischen Clubs ihre automobilen Schmuckstücke dann auf die internationale Bühne. Vom 25. bis 29. April 2011 geht es auf der „Tour delle 2 Isole“ auf die Nachbarinsel Korsika.
Das Rennwochenende vom 27. bis 29. Mai 2011 steht hingegen ganz im Zeichen kurvenreicher Strecken, denn die „16. Grand Tour del Sarrabus“ führt auf einer der schönsten Panoramastrecken an die Südostküste Sardiniens bis nach Villasimius. Hier geht es dann vor allem darum, Spaß zu haben und mit den betagten Fahrzeugen durch das atemberaubende Umland des Sarrabus zu fahren. Die schönen, automobilen Raritäten können dann am späten Nachmittag bzw. am frühen Abend in Villasimius bestaunt werden.
Zu den abschließenden Rennsportveranstaltungen gehört am 10. und 11. September 2011 dann noch das 23. Oldtimertreffen „Auto e Moto d’Epoca“ in Macomer.

Weitere Informationen auf der Homepage des sardischen Oldtimer-Clubs

Weitere Veranstaltungen auf Sardinien

Montag, 24. Januar 2011

Sonderangebote für Sardinienflüge von airberlin: Ab Dienstag drei Tage lang günstige Flüge nach Olbia und Cagliari buchen

Bei der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft airberlin gibt es vom 25.1. bis zum 27.1.2011 Tickets zu ausgewählten Destinationen zum "Jubelpreis". Die beiden sardischen Destinationen Olbia und Cagliari sind bei der Preisaktion dabei: Nach Olbia geht es ab 44,99 Euro ab Berlin-Tegel, Düsseldorf, Frankfurt, München, Hamburg, Köln/Bonn, Frankfurt, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Stuttgart und Wien. Ein Einfach-Ticket in das südsardische Cagliari ist ab München und Wien ebenfalls ab 44,99 Euro zu haben. Die Preise verstehen sich inklusive Steuern, Gebühren und topbonus Meilen. Die Flüge der Jubelpreisaktion starten zwischen dem 14. Februar 2011 und dem 31. Mai 2011 und können zum Beispiel im Internet unter airberlin.com gebucht werden.

>> Alle Airlines und Billigflieger, alle Strecken ab Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie viele Tipps zu Flughäfen auf Sardinien

Das Wetter auf Sardinien Ende Januar, Anfang Februar: Viel Sonne, aber kalt

Unerwartet frisch ist das Wetter in den nächsten Tagen auf Sardinien. Lange sonnige Abschnitte und der wolkenlose Himmel sorgen nachts für kräftige Abkühlung – selbst in der wärmeverwöhnten sardischen Inselhauptstadt Cagliari wurden am Wochenende nachts Temperaturen um den Gefrierpunkt erreicht. Minustemperaturen auf Sardinien sind im Januar vor allem in den Bergen nichts Ungewöhnliches: Auf dem Dach der Insel, im Gennargentu-Massiv, wurden am Wochenende Tiefsttemperaturen von neun Grad unter Null gemessen. Schnee liegt dort übrigens schon seit vergangener Woche. Dafür sorgt die helle Wintersonne für beste Stimmung, und es ist ein ideales Wetter für Wanderungen und lange Strandspaziergänge in der Natur, die so langsam aber sicher zu blühen beginnt: Mandel- und Mimosenbäume sowie Weißdornbüsche und viele Heil- und Küchenkräuter der Macchia stehen in weiten Teilen der Insel bereits in voller Blüte.

Noch bis 27. Januar soll es an den Küsten so schön bleiben, in den Bergen wird weiter Neuschnee erwartet. Die Temperaturen bewegen sich an den Küsten tagsüber um die 8 Grad, im zentralsardischen Nuoro um den Gefrierpunkt. Rechtzeitig zum kommenden Wochenende sorgt aber kalter Wind aus Norden für dicke Wolken und Regenfälle auf ganz Sardinien. Der Februar startet dann wieder mit viel Sonne: ab dem 01.02.2011 werden wieder ein wolkenloser Himmel, knackig kalte Temperaturen und Morgennebel erwartet.

>> Sardinien-Wetter aktuell: http://www.sardinienwetter.com/
>> Die Erfahrung zeigt es: Der Urlaub auf Sardinien ist ganzjährig herrlich!
>> Die Mandelblüte auf Sardinien

Freitag, 21. Januar 2011

Fähren nach Sardinien 2011: Der Preiskampf der vergangenen Jahre ist vorbei – Tipps für die Suche nach preiswerten Tickets


Wer 2011 wieder mit der Fähre nach Sardinien will, muss mit höheren Überfahrtspreisen im Vergleich zum Vorjahr rechnen. Die Fährgesellschaften, allen voran Platzhirsch MOBY Lines, aber auch die Schnellfähren der Sardinia Corsica Ferries und die alteingesessene Reederei Grandi Navi Veloci haben sich in den letzten Jahren Preiskämpfe geliefert und den Markt mit Ein-Euro-Tarifen, Jackport-Angeboten und Schnäppchen-Tickets überhäuft. Stattdessen werben die Reederer heuer mit Eckpreisen, die bei etwa 50 Euro für eine Person und einen PKW bei MOBY und GNV oder bei 136,26 Euro für zwei Erwachsene plus zwei Kinder und PKW bei Sardinia Ferries liegen. Superbillige Tickets, Quasi-Gratis-Preise für Autos und nicht stornierbare Sondertarife, die zur Ferienzeit ohnehin meist schnell vergriffen waren, sucht man in diesem Jahr vergeblich. Der italienische Verbraucherverein Altroconsumo spricht deswegen von einer durchschnittlichen Verteuerung von 66 Prozent und in einigen Fällen sogar von doppelt so hohen Preisen wie im Vorjahr. Auf welcher Datenbasis Altroconsumo diese Zahlen allerdings erhoben hat, bleibt schleierhaft. Die Verbraucherschützer vermuten aber Preisabsprachen und haben deshalb die Wettbewerbshüter angerufen.
Die Fährgesellschaften begründen die Preiserhöhungen vor allem mit dem gestiegenen Ölpreis. Außerdem hat der Markt die in den letzten Jahren aufgebauten neuen Kapazitäten wohl gut angenommen – vor allem Marktführer MOBY Lines hatte zuletzt zahlreiche Schiffe hinzugekauft, die in den vergangenen Jahren erst einmal mit Passagieren und Autos gefüllt werden mussten. Außerdem gibt es zur Zeit einen Wettbewerber weniger: Die halbstaatliche Fährgesellschaft Tirrenia steht zum Verkauf und ist derzeit nur bis Mai buchbar. Gut möglich, dass sich dann noch etwas bei den Preisen tut und die Gesellschaften Überkapazitäten zu Last-Minute-Preisen verhökern.

Tipps für die Suche nach günstigen Fährtickets
Der Preiskampf bei den Sardinien-Überfahrten scheint aber fürs Erste vorbei zu sein. Die super-günstigen, tagesaktuellen Preise wurden –übrigens ebenso hohe Preise zu Spitzenzeiten und in letzter Minute - durch die zunehmende Automatisierung und den Online-Vertrieb der Tickets und eine entsprechende Nachfragesteuerung überhaupt erst möglich: Noch bis vor wenigen Jahren kaufte man sein Ticket im Reisebüro zu Fixpreisen aus Tariftabellen. Im Vergleich zu früher hat der Verbraucher heute also mehr Möglichkeiten, nach günstigen Überfahrten Ausschau zu halten. Denn wer ein wenig sucht, Preise vergleicht und bei Abfahrtshäfen und Reisetagen flexibel ist, kann auch 2011 Überfahrten zu vernünftigen Preisen ergattern. Bei der Suche nach preiswerten Tickets sollte man nach Überfahrten in der Vor- und Nachsaison Ausschau halten und die Überfahrten am Freitag und Samstag meiden, die am meisten nachgefragt und dementsprechend teuer sind. Die Fährüberfahrten von Genua und Livorno nach Porto Torres und Olbia sind meist von Dienstag bis Donnerstag am günstigsten. Außerdem sollte man beim Preisvergleich überlegen, mit einer Fährgesellschaft die Hin- und mit einer anderen die Rückfahrt zu buchen.

>> Mehr Informationen zu Fähren nach Sardinien
>> Welcher Abfahrtshafen ist der beste? Fährhäfen in Richtung und auf Sardinien
>> Alle Fährstrecken in der Übersicht
>> Preisvergleichs-Tool: Alle Preise von Tirrenia, MOBY Lines und Corsica Ferries auf einen Blick

Donnerstag, 20. Januar 2011

Ausgelaufenes Schweröl verschmutzt Nordwestküste Sardiniens – Situation eine Woche nach dem Unglück unter Kontrolle

Nach einer Havarie im Hafen von Porto Torres im Nordwesten Sardiniens, bei dem letzte Woche nach offiziellen Angaben 20 Kubikmeter Schweröl ins Meer gelangt sind, ist das Unglück nach Medienberichten unter Kontrolle. In dem nordwestsardischen Industriehafen war am 11. Januar 2011 beim Löschen eines Öltankers Treibstoff ins Meer gelangt. Auf 16 Kilometern Küste, von Fiume Santo bis Sorso, wurden weite Strandabschnitte mit Ölklumpen verschmutzt. Nach umfangreichen Reinigungsarbeiten seitens des Kraftwerksbetreibers und freiwilliger Helfer seien die größten Schäden eine Woche nach dem Unglück beseitigt, versichert der Energiekonzern E.ON. Der deutsche Stromkonzern betreibt in Fiume Santo bei Porto Torres zwei Ölkraftwerke.
Ob es sich bei dem Unglück in Porto Torres um ein inzwischen unter Kontrolle gebrachtes Desaster mittleren Ausmaßes, eine Ölpest oder um eine Umweltkatastrophe handelt, darüber variieren die Darstellungen. Die ausgelaufene Menge Öl ist relativ klein, doch das Schweröl kann sich im Wasser um ein vielfaches seiner ursprünglichen Größe ausdehnen und so weite Teile der Küste und des Meeresbodens verschmutzen. Während die Präsidentin der Provinz Sassari, Alessandra Giudici, den italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi gebeten hat, über den Golf von Asinara den Umweltnotstand zu verhängen, behauptet der Kraftwerksbetreiber, die Situation sei unter Kontrolle. Weite Teile der Küste von Porto Torres bis Castelsardo sind nach Angaben von E.ON von der gröbsten Verschmutzung gereinigt. Wie die sardische Tageszeitung La Nuova Sardegna berichtet, wurden aber in den vergangenen Tagen Ölrückstände bis an der Küste von Santa Teresa Gallura im äußersten Nordosten Sardiniens gefunden. Reinigungstrupps seien bereits im Einsatz, so das Blatt weiter. In den kommenden Tagen sollen Tauchtrupps den Meeresboden vor Sardinien nach eventuellen Ölrückständen untersuchen. Erst dann können genauere Aussagen über die Ausmaße des Unglücks gemacht werden.



In der Zwischenzeit wird nach dem Schuldigen des Unglücks gesucht. Ob ein Leck in einer Ölleitung oder ein kaputter Öltank Schuld an dem Unglück sind, wird derzeit ermittelt. Überschattet werden die Untersuchungen von einer weiteren Havarie: Am Dienstag, den 18. Januar, lief mit Treibstoffresten verschmutztes Wasser aus einer alten Ölleitung, die Schadstoffe konnten aber von schwimmenden Barrieren weitgehend im Hafen eingegrenzt werden.
Das Unglück in Porto Torres hat eine große Zahl von Bürgern mobilisiert. Nicht nur Einsatzteams des Energiekonzerns E.ON, sondern auch zahlreiche Anwohner haben sich an den Säuberungsaktionen entlang der Küste beteiligt und die krebserregende Ölmasse von den Stränden geschaufelt und von den Felsen gekratzt. Die Aktionskünstler-Gruppe ex-Q hat mit einem großen Wal, der aus mit geborgenen Ölklumpen gefüllten Plastiktüten geformt wurde, auf die Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht. Während die nationalen italienischen Medien nur am Rande von dem Unglück berichten, organisieren sich Umwelt- und Tierschützer im Internet und protestieren gegen das Vertuschen. Die Proteste richten sich vor allem gegen den deutschen Energiekonzern und die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen in Porto Torres, einem der wichtigsten Fähr- und Industriehäfen der Mittelmeerinsel.
Schon seit Jahren ist vielen Bürgern und Politikern die Kraftwerksgruppe im Nordwesten Sardiniens ein Dorn im Auge. Die beiden Ölkraftwerke aus den 1980-er Jahren seien weder zeitgemäß noch mit dem Umweltschutz vereinbar, heißt es. Die Ölkraftwerke, die ihren Kraftstoff über Tankschiffe geliefert bekommen, liegen in Sichtweite zu einem der wichtigsten Naturschutzgebiete der Insel, dem Parco Nazionale dell’Asinara. Das einmalige Schutzgebiet wurde nur durch günstige Winde vor einer Katastrophe verschont. Ein Kohlekraftwerk ist in Porto Torres bereits genehmigt, aber noch nicht im Bau.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Sommerflüge von Luxemburg nach Cagliari - Bequeme Sardinienflüge auch für Urlauber aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland

Im Sommerflugplan von Luxair ist auch 2011 wieder eine Verbindung ab dem Großherzogtum in die sardische Inselhauptstadt Cagliari im Angebot: Ab Luxemburg-Findel geht es vom 8. Mai bis zum 25. September 2011 jeden Sonntag nach Süd-Sardinien.



Der internationale Flughafen Luxemburg-Findel liegt fünf Minuten von Luxemburg-Stadt und 25 Auto-Minuten von Trier entfernt. Die Sardinien-Verbindungen der halbstaatlichen Fluggesellschaft sind also auch für Insel-Fans aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland interessant. Buchbar sind die Flüge über die Internetseite von Luxair http://www.luxair.lu/.

>> Low Cost oder Linie? Alle Sardinien-Flüge im Überblick

Mittwoch, 12. Januar 2011

Charterflüge von Lauda Air von Wien nach Cagliari und Olbia 2011 erstmals einzeln buchbar

Die österreichische Charterfluggesellschaft Lauda Air hat im Sommerflugprogramm 2011 mit Cagliari und Olbia zwei Sardinien-Ziele im Programm. In diesem Jahr sind die Flüge ab der österreichischen Hauptstadt Wien auch wieder direkt über die Website von Lauda buchbar – in den letzten Jahren konnten die komfortablen Flüge nur über Veranstalterpauschalarrangements oder Reisebüros reserviert werden. Nach Olbia kostet das einfache Ticket ab 169 Euro, in die sardische Inselhauptstadt Cagliari kann man ab 189 Euro inklusive aller Steuern und Gebühren fliegen.
Die Flüge werden ab 21. Mai bis 01. Oktober 2011 jeweils samstags angeboten und sehen teilweise einen kurzen Zwischenstopp in Olbia bzw. Cagliari vor.
An Bord der Lauda Air erwartet die Passagiere österreichische Gastfreundlichkeit: Lauda Air bietet hervorragende Köstlichkeiten von DO&CO, dazu werden antialkoholische Getränke sowie Wein und Bier kostenlos serviert. Auf allen Lauda Air Flügen können Passagiere Miles & More Pauschalmeilen sammeln. Ein bequemer Vorabend Check-In steht am Flughafen sowie am CAT Bahnhof Wien-Mitte zur Verfügung. Für die Ferienflüge ex Österreich gibt es das unkomplizierte Web Check-In 24 Stunden vor Abflug.

>> Alle Flüge von Österreich nach Sardinien im Überblick
>> Alle Flüge nach Sardinien

Sardinien-Billigflüge ab heute bei Germanwings: Von Stuttgart und Köln ab 39,99 Euro pro Strecke nach Cagliari

Germanwings hat heute seine nach eigenen Angaben größte Preisaktion des Jahres gestartet Bis Sonntag, 16. Januar 2011 bietet die Günstig-Fluggesellschaft unter http://www.germanwings.com/ viele Flüge von den deutschen Abflughäfen zum Aktionspreis von 9,99 Euro an. Sardinien-Flüge sind allerdings etwas teuer: Ab Köln/Bonn und Stuttgart kommt man ab 39,99 Euro nach Cagliari im Süden der zweitgrößten Mittelmeerinsel. Ab den Germanwings-Umsteigeverbindungen von Berlin, Dresden, München, Wien und Zürich hebt man für unter 100 Euro für die einfache Strecke ab. Germanwings fliegt 2011 fliegt erstmals nach Cagliari.

Dienstag, 11. Januar 2011

„Sardinien, Stolz und Ehre hoch zu Ross“ – Reportage am 15. Januar bei arte

Der deutsch-französische Kulturkanal arte widmet sich in seiner Sendung „360° - Geo Reportage“ einem wichtigen Aspekt der sardischen Kultur: Tradtitionen und Brauchtum rund um das Thema Reiten, Pferdezucht und Reiterspektakel. Dazu entführt der 43-minütige Film, der 2009 auf der Insel gedreht wurde, in das Dorf Sedilo in Zentralsardinien. Dort findet alljährlich das Reiterspektakel S’Ardia statt. Der Film von Regisseurin Svea Andersson läuft am Samstag, 15. Januar 2011 um 19.30 Uhr und wird zu folgenden Zeiten wiederholt: 21.01.2011 um 08.00 Uhr sowie am 22.01.2011 um 10.50 Uhr.
Aus dem Sendungstext:

In dem sardischen Hirtendorf Sedilo ehren die Einwohner seit mehreren Hundert Jahren ihren "Heiligen" Konstantin, der eigentlich römischer Kaiser war und ein Wegbereiter des frühen Christentums, mit der sogenannten Ardia, die eine entscheidende Schlacht Konstantins nachstellt. Dieses Reiterspektakel Anfang Juli ist der religiöse und gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres. Zehntausende Sarden und Touristen pilgern in das bergige Hinterland Sardiniens, um die einzigartige Atmosphäre der Ardia zu erleben. "360° - Geo Reportage" hat die wilden Reiter von Sedilo auf ihrem riskanten Ritt begleitet.Es sind die letzten ruhigen Tage in Sedilo, einem Bergdorf in Zentralsardinien, nahe dem Lago Omodeo. Viele der rund 2.400 Einwohner sind Hirten. Begriffe wie Ehre und Familie haben große Bedeutung, und lange Zeit war das Leben im Dorf noch von Blutrache und Entführungen überschattet. Sedilo ist ein Dorf der Reiter und Austragungsort des größten Spektakels auf Sardinien - der Ardia. Bei diesem Pferderennen zu Ehren des Heiligen und ehemaligen römischen Kaisers Konstantin geht es nicht um Geld, sondern um Ruhm und religiöse Gelübde.Schon als Jugendliche haben sich die Männer des Dorfes dafür in das Buch des Priesters eingetragen, der jedes Jahr den ersten Fahnenträger, den Anführer des Rennens, bestimmt. In diesem Jahr ist Don Agostinos Wahl auf Giovanni Mula, genannt Su Bellu - der Schöne, gefallen. Su Bellu hatte im letzten Jahr einen schweren Unfall. Eigentlich ist er noch nicht fit genug, mit Dutzenden wilden Reitern um die Kirche zu jagen. Doch er hat dem Heiligen Konstantin sein Versprechen gegeben.
Allerdings ist es nicht einmal klar, ob die Ardia in diesem Jahr überhaupt stattfinden wird. Im letzten Jahr gab es einen tödlichen Sturz, und nun haben sich Inspektoren aus Rom angesagt, die neue Sicherheitsauflagen fordern, wie Unfallversicherungen, tierärztliche Kontrollen und Alkoholtests. Einige der stolzen Reiter wollen das Rennen unter diesen Umständen boykottieren. Su Bellu aber hofft, dass die Reiterkollegen einlenken und ihm als Hauptdarsteller eine schöne Ardia ermöglichen. Denn er weiß: In diesem Jahr werden es sein Name, seine Familienehre und sein Gelübde sein, die sich dann auf ewig mit der Geschichte der Ardia von Sedilo verbinden.

Freitag, 7. Januar 2011

Billige Flüge nach Sardinien: Mit easyJet zum Beispiel ab Berlin nach Cagliari und Olbia zum Sparpreis

Mit den Schnäppchen-Angeboten der Billig-Airline easyJet können Urlaubswillige in das neue Jahr starten: easyJet gibt auf jeden Flug zwischen dem 2. Februar und 13. Juli 2011 nach eigenen Angaben bis zu 34 Prozent Rabatt – egal, ob es zum Skifahren in die Schweiz oder zum Sonnenbaden nach Sardinien geht. Die Aktion läuft von heute bis Dienstag, 11. Januar, um Mitternacht.
EasyJet bietet Flüge zum Beispiel ab Berlin-Schönefeld und Basel/Mulhouse/Freiburg nach Olbia in Nord- und Cagliari in Südsardinien an.


Dienstag, 4. Januar 2011

Dreikönigsfest in Italien und auf Sardinien: Die Epiphanie

Bevor der Alltag die Inselbewohner wieder einholt, gibt es am 6. Januar nochmals einen freien Tag, Geschenke und Festtagsmenus: Den Dreikönigstag Epiphanie ist der letzte offizielle freie Tag der langen Ferienperiode zwischen den Jahren. Ein italienisches Sprichwort besagt: "Epifania tutte le feste le porta via", "Die Epiphanie nimmt alle Feste mit sich", was auf Sardinien nur zum Teil stimmt, denn bereits am 16. Januar wird in 69 Gemeinden des Inseln das Fest zu Ehren des Heiligen Antonius begangen - das widerum die Karnevalssaison auf der Insel einleitet.


Das Fest der Ephiphanie, das in der Liturgie an den Besuch der drei Weisen aus dem Morgenland beim Jesuskind erinnert, ist in Italien aber auch an die profane Tradition der Befana gebunden. Die Befana ist eine alte Hexe, die in der Nacht zum 6. Januar, mit einem Sack voller Süßigkeiten, auf einem Besen anrückt. Durch den Kamin steigt sie in die Häuser ein und füllt die Strümpfe der Kinder, die sie am Abend zuvor erwartungsvoll aufgehängt haben.
(Foto: Zia Deda/Flickr)


>> Mehr zum Ursprung der Tradition der Befana