Freitag, 17. Februar 2012

Im Krimi „Die Leiden des Commissario Curreli“ ermittelt der Hauptkommissar aus Sardinien auf der italienischen Apenninhalbinsel

Manchmal wird man strafversetzt. Bisher war Hauptkommissar Giacomo Curreli nur in seiner Heimat Sardinien tätig. Doch nun muss er reisen: Nach Rom, Fidenza, Parma und Turin.
Wenn er auf der Apenninhalbinsel mit Unterstützung seines jungen Mitarbeiters Marchini auf Mörderjagd geht, stehen skurrile Fälle, geheimnisvolle Täter, seltsame Opfer und brillante Einfälle im Vordergrund.
Ein todgeweihter Lehrer und ein drogenabhängiger Toter mitten im Cäsarsforum in Rom, kostbare Reliquien in Fidenza, parapsychologische Erscheinungen bei Nuoro, unschuldige Mörder in Parma und vieles mehr: In den acht kuriosen Kurzkrimis, die der Autor Marcello Fois in seinem Band „Die Leiden des Commissario Curreli“ (it. Piccole storie nere) vereint hat, ist alles so unwirklich und surreal!
Commissario Curreli lässt sich jedoch nicht täuschen und zieht aus jedem noch so kleinen Detail seine Schlussfolgerungen. Er macht dies mit einem fast schon kindlichen Glauben an die Gerechtigkeit, viel Originalität und Ausdauer, und stellt am Ende fest, dass doch alles genau so passiert sein könnte, wie es zu Anfang schien.
Die acht eigenständigen Mordfälle werden durch eine Rahmenhandlung über das Ehepaar Curreli locker zusammengehalten. Deshalb ist neben der Aufklärung der einzelnen Fälle auch noch die Beziehung des Commissario zu seiner auf Sardinien gebliebenen Ehefrau spannend, auch wenn der Leser nur stückchenweise etwas davon erfährt. Ein Krimi mit Anspruch und einer Atmosphäre nahe am Roman Noir!

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