Montag, 16. Juli 2012

Feuerwehr und Zivilschutz haben Brände auf Sardinien unter Kontrolle bekommen


Archivfoto
Die Feuerwehr, die Forstwache und der Katastrophenschutz haben am Sonntag vom Boden und der Luft aus mehrere großflächige Macchia- und Buschbrände auf Sardinien erfolgreich bekämpft.

Das Feuer war am Sonntagmittag gegen 13.00 Uhr zunächst in Ovilò, in der Gemeinde Padru ausgebrochen und auf Grund des starken Windes bis an die Küste nach San Teodoro vorgedrungen.

Zahlreiche Hektar Land, Küstengebiete, Strände und Häuser waren bedroht. Zeitweilig wurde die Staatsstraße 131 DCN für den Verkehr gesperrt. Mehrere Freiwillige des Zivilschutzes wurden verletzt. Zur Vorsicht wurden über 500 Menschen, darunter Inselbewohner und Touristen, evakuiert.

Durch den Einsatz von vier Löschflugzeugen, drei Helikoptern und zahlreiche Löschfahrzeugen ist es den Einsatzkräften noch am Sonntagabend gelungen, die Brände unter Kontrolle zu bringen. Bis in die frühen Morgenstunden wurden alle Glutnester gelöscht. Insgesamt wurden mehr als 600 Hektar Land von den Flammen zerstört.

Zur gleichen Zeit war auch ein Brand in Ottana (Zentral-Sardinien) ausgebrochen, der wenig später Bolottana bedrohte und weitere kleinere Brände ereigneten sich in Olbia, bei Golfo Aranci sowie in Flumini di Quartu und Cagliari an der Südküste von Sardinien.

Die Macchia- und Buschbrandgefahr ist auf Sardinien wegen des trockenen Wetters und der starken Mistralwinde in den vergangenen Wochen gestiegen. Die Spezialisten sind sich jedoch darin einig, dass die Brände von gestern mutwillig gelegt wurden.

Mehr Informationen zur Waldbrandgefahr auf Sardinien

Kommentare:

  1. Dann freu ich mich umso mehr auf unseren ersten Sardinien Urlaub! :-)

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  2. Hier ists sonnig,schön,traumhaft und ruhig.man sieht und hört im norden nichts von waldbränden!!!freut euch!!!

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