Donnerstag, 23. Februar 2012

Deutsche Fußball-Nationalelf 2012 auf Sardinien zum Regenerationslager

Die deutsche Nationalmannschaft wird in der Vorbereitung auf die EURO 2012 in Polen und der Ukraine an der Costa Smeralda in Nord-Sardinien vom 11. bis zum 18. Mai 2012 ein Regenerationstrainingslager abhalten. Dazu hat Nationaltrainer Jogi Löw seine Jungs in die Luxusherberge Romazzino bei Porto Cervo eingebucht.
Romazzino-Bucht an der Costa Smeralda

Wie schon vor den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 sowie der EM 2008 ist es erneut geplant, dass die Partnerinnen und Kinder der Spieler auf der ersten Etappe der Turniervorbereitung dabei sein können. Gut möglich also, dass man die eine oder andere Spielerfrau in einer der traumhaften kleinen Sandbuchten der Costa Smeralda zu Gesicht bekommt.
Auf Sardinien haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Nationalmannschaften auf Europa- und Weltmeisterschaften vorbereitet. 2004 hat die Mannschaft von England unter David Beckham ein Trainingslager auf der Insel absolviert. 2006 hat sich das deutsche Nationalteam um Jürgen Klinsmann auf Sardinien auf die WM in Deutschland vorbereitet. Auch der Dokumentarfilm "Deutschland. Ein Sommermärchen" des Regisseurs Sönke Wortmann,der die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zur und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zeigt, beginnt im sardischen Trainingscamp. 2008 hatte die Österreichische Fußball-Nationalmannschaft in Südsardinien ein Trainingscamp absolviert. Auch für 2010 war Sardinien als Trainingslager der Nationalelf des Deutschen Fußballbunds im Gespräch, Jogi Löw entschied sich dann aber doch für Südtirol. Dafür konnte der verletzte Nationalspieler Michael Ballack die WM damals beim Urlaub auf Sardinien verfolgen.

Montag, 20. Februar 2012

Die Sammlung des MAN in Nuoro: Künstler aus Sardinien von 1900 bis heute

© MAN_Museo d'arte Provincia
di Nuoro. Mario Delitalia Ballo a
Torpe, 1930 Holzschnitt
Sardinien bot und bietet einmalige Motive für künstlerisches Schaffen. In einer Dauerausstellung präsentiert das MAN, das Museum für Moderne Kunst in Nuoro, deshalb einen Überblick über die Kunstlandschaft der Insel von der Wende zum 20. Jahrhundert bis heute.
„DNA dal novecento ad oggi. La collezione del MAN“ heißt die Schau, für die mehr als 400 sardische Kunstwerke zusammengetragen wurden, die die vielfältigen Ausdrucksweisen berühmter  und weniger berühmter Künstler aus Sardinien darstellen.
Die Ausstellung ermöglicht unter anderem einen Blick auf die Werke sardischer Meister wie Antonio Ballero aus Nuoro, Giuseppe Biasi aus Sassari, Francesco Ciusa aus Nuoro, Mario Delitala und Costantino Nivola aus Orani. Neben der Malerie gibt es Grafiken, Skulpturen, Holzschnitte  und Kupferstiche zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags von 10.00 bis 13.00 und von 15.30 bis 19.30 Uhr. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Man Museo D'Arte Provincia di Nuoro, Via Satta 27, Nuoro

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Giovanni Lilliu ist tot – Der berühmte Sardinien-Archäologe mit 97 Jahren verstorben


Einer der berühmtesten Sardinien-Archäologen, Giovanni Lilliu aus Barumini, ist am Sonntag den 19. Februar 2012 mit 97 Jahren in Cagliari gerstorben. Lilliu war einer der Vorreiter der modernen Altertumsforschung auf Sardinien und Autor der wichtigsten Standardwerke sardischer Geschichtsforschung. Der Nuraghen-Spezialist wurde vor allem als Entdecker einer der berühmtesten bronzezeitlichen Nuraghendörfer auf Sardinien, dem im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten Monument Su Nuraxi unweit seines Geburtsorts Barumini, berühmt. Lilliu ging in seiner konservativen Forschungsarbeit davon aus, dass die von ihm bis ins Detail erforschten Nuraghentürme Sardiniens vornehmlich Verteidigungsanlagen waren und wehrte sich zeitlebens gegen moderne Thesen, die in Nuraghen Kult- und Heilstätten mit astronomischer Bedeutung sehen. Lilliu arbeitete über 20 Jahre als Professor an der Universität Cagliari, schaltete sich immer wieder in Politik und Zeitgeschehen ein und wurde 2007 für seine Arbeit mit dem Preis „Sardus Pater“ für besondere kulturelle, soziale und moralische Verdienste für die Region Sardinien ausgezeichnet.




Freitag, 17. Februar 2012

Im Krimi „Die Leiden des Commissario Curreli“ ermittelt der Hauptkommissar aus Sardinien auf der italienischen Apenninhalbinsel

Manchmal wird man strafversetzt. Bisher war Hauptkommissar Giacomo Curreli nur in seiner Heimat Sardinien tätig. Doch nun muss er reisen: Nach Rom, Fidenza, Parma und Turin.
Wenn er auf der Apenninhalbinsel mit Unterstützung seines jungen Mitarbeiters Marchini auf Mörderjagd geht, stehen skurrile Fälle, geheimnisvolle Täter, seltsame Opfer und brillante Einfälle im Vordergrund.
Ein todgeweihter Lehrer und ein drogenabhängiger Toter mitten im Cäsarsforum in Rom, kostbare Reliquien in Fidenza, parapsychologische Erscheinungen bei Nuoro, unschuldige Mörder in Parma und vieles mehr: In den acht kuriosen Kurzkrimis, die der Autor Marcello Fois in seinem Band „Die Leiden des Commissario Curreli“ (it. Piccole storie nere) vereint hat, ist alles so unwirklich und surreal!
Commissario Curreli lässt sich jedoch nicht täuschen und zieht aus jedem noch so kleinen Detail seine Schlussfolgerungen. Er macht dies mit einem fast schon kindlichen Glauben an die Gerechtigkeit, viel Originalität und Ausdauer, und stellt am Ende fest, dass doch alles genau so passiert sein könnte, wie es zu Anfang schien.
Die acht eigenständigen Mordfälle werden durch eine Rahmenhandlung über das Ehepaar Curreli locker zusammengehalten. Deshalb ist neben der Aufklärung der einzelnen Fälle auch noch die Beziehung des Commissario zu seiner auf Sardinien gebliebenen Ehefrau spannend, auch wenn der Leser nur stückchenweise etwas davon erfährt. Ein Krimi mit Anspruch und einer Atmosphäre nahe am Roman Noir!

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Donnerstag, 16. Februar 2012

The big green: Ausstellung in der Inselhauptstadt von Sardinien gibt Einblicke in die ehemalige Kaserne Trieste


Wie die verlassene Kaserne Trieste in Cagliari heute aussieht und wessen Heimat sie geworden ist, zeigt eine persönliche Ausstellung in der Galerie für zeitgenössische Kunst Meme.
Die Schau der Künstlerin Marta Anatra „The big green“ läuft vom 17. Februar 2012 in der Inselhauptstadt von Sardinien.
Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit mit Alessandro di Nardo (S'Umbra) und Fabrizio Frisan (Video und musikalische Inszenierung).
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die seit Ende des Zweiten Weltkrieges verlassene Kaserne Trieste in Cagliari und die dort zwischen Backsteinen, Zement und Trägern entstandenen Grünflächen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 2. März 2012 zu sehen.

Öffnungszeiten: Montags bis freitags 17.30 bis 20.00 Uhr und 16.30 bis 20.00 Uhr. Samstags auf Vereinbarung. Sonntags geschlossen.

Ausstellungsort: MEME | arte contemporanea e prossima, Via Goffredo Mameli 78, Cagliari
Vernissage: Freitag, 17. Februar 2012, 18.30 Uhr

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Rally di Sardegna Bike im Juni 2012: Spannender MTB-Wettbewerb in den Bergen der Ogliastra

Zum fünften Mal findet 2012 der sardische Mountainbike-Wettbewerb Rally di Sardegna Bike statt. Vom 10. bis 16. Juni geht es querfeldein durch die Berge der Oglistra: Schauplatz der MTB-Wettbewerbe sind die Berge zwischen Arzana, Ulassai, Urzulei bis an die Küste von Baunei.



Die Gesamtstrecke der MTB-Rally ist 500 km lang, führt über 12000 Höhenunterschied - und das ganze in nur sieben Tagen Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website http://www.rallydisardegnabike.it/ und im deutschsprachigen Prospekt. Dort kann man sich jetzt schon für das 2012-er Rennen einschreiben.



Sardinien ist wie geschaffen für Mountainbike-Touren: Einsame Buchten und paradiesische Sandstrände sorgen für reichlich Sand in den Speichen, die dichten Korkeichenwälder in der Gallura und die tiefen Steineichenforste des Iglesiente bieten ideale Voraussetzungen für MTB-Fans. Aber auch die einsamen Karstlandschaften der Ogliastra und des Nationalparks Golfo di Orosei bieten jede Menge Herausforderungen für Querfeldein-Biker.

Frostiger Februar 2012: So kalt wie in diesem Jahr war es auf Sardinien noch nie!

Schnee in der Anglona
Die erste Februarhälfte 2012 dürfte in die meteorologische Geschichte Sardiniens eingehen: So kalt wie in diesem Jahr war es auf der großen Mittelmeerinsel noch nie! Tagelanger Schneefall, Rekord-Minustemperaturen, bis auf die Wetterstation Domus de Maria ganz im Süden der Insel haben alle 55 offiziellen Thermometer am Montag Nacht Frostgrade gemessen. Ergiebige Schneefälle im Norden Sardiniens hatten am Wochenende die Flughäfen Olbia und Alghero lahmgelegt und die weiße Pracht fiel in der Gallura und der Costa Smeralda bis auf Meereshöhe. Selbst in der Inselhauptstadt Cagliari fielen einige Schneeflocken. Klirrend kalt wurde es in den Bergen: In der Barbagia von Gavoi wurden zu Wochenbeginn minus 17 Grad gemessen, das ist die niedrigste Temperatur, die auf Sardinien jemals verzeichnet wurde. In Fonni, wo Sardiniens einziges Skigebiet liegt, gibt es zur Zeit bis zu 1,60 Meter Schnee. Die Minusgrade und starken Schneefälle haben schwere Folgen für die Landwirtschaft der Insel: Viele Feldfrüchte vertragen den Frost nicht, viele Schafzuchtbetriebe in den Bergen konnten ihr Vieh nicht eintreiben. Mit dem frostigen Wetter dürfte es aber in den nächsten Tagen vorbei sein. Pappnasen und Jecken auf Sardinien dürfen sich vor allem im Flachland über Tageshöchsttemperaturen von bis zu 14 Grad freuen, dazu soll in weiten Teilen der Insel über die Faschingstage die Sonne scheinen.

L'Unione Sarda: Sardegna sotto "zero", la conta dei danni. Agricoltura e allevamento in ginocchio
Facebook Gruppe mit Fotos vom Schnee auf Sardinien mit tollen Bildern: Sardegna Innevata Febbraio 2012
Aktuelle Wettervorhersage Sardinien
Schnee Live: Unsere Webcam in Tonnara

"Facce. Segni linee e textures per occhi nasi bocche" – Ausstellung mit didaktischem Zugang zur Kunst im Süden von Sardinien

Die didaktische Ausstellung „Facce. Segni linee e textures per occhi nasi bocche“ (dt. Gesichter. Zeichen, Linien und Texturen für Augen, Nase und Mund) wurde Ende Januar 2012 im Kunst- und Kulturzentrum „Castello San Michele“ in der Inselhauptstadt von Sardinien eröffnet.
Im Mittelpunkt der Schau stehen Portraits und Gesichter, die aus dem Ausstellungsbesuch eine spannende Entdeckungsreise machen. Anhand von Details und Bildausschnitten gilt es das Werk und seinen Meister aufzuspüren. Auf der Suche nach der Handschrift des Künstlers geht es natürlich auch um Maltechniken, Stein- und Edeldruckverfahren.
Die spannende Ausstellung führt zu etwa 70 Grafik-Werken der großen Meister des 16. bis 20. Jahrhundert, u.a. zu Albrecht Dürer, Ferdinand Hodler, Antoon Van Dick, Hans Arp, Salvador Dalì, Marc Chagall, Fortunato Depero, Francisco Goya, Eduard Manet, Henry Moore und Pablo Picasso.
Wer Lust hat, kann im Anschluss an die Ausstellung bei einer Collage-Arbeit mitmachen und mit Unterlage, Schere und Klebstoff sein eigenes Kunstwerk schaffen. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene haben hier ihren Spaß!

Die Ausstellung kann noch bis zum 1. April 2012 zu den normalen Öffnungszeiten des Centro Comunale d’Arte e Cultura Castello San Michele dienstags bis sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie von 15.00 bis 18.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Castello di San Michele, Cagliari
Finissage: 1. April 2012


Mittwoch, 15. Februar 2012

Genoni lädt am Samstag nach Aschermittwoch zur „Pentolaccia" und zur „Corsa alla Stella“ ein

Die Pentolaccia, eine Art Topfschlagen, kommt immer zum Faschingsende! Sie zeichnet den Abschluss des Karnevals, und das mit viel Spiel, Spaß und Rahmenveranstaltungen!

Im Zentrum von Sardinien lädt das knapp 900-Seelen-Dorf Genoni in der Provinz von Oristano am Samstag, den 25. Februar 2012 jedoch nicht nur zum Topfschlagen, sondern auch zur "Corsa alla Stella“ ein.
Dieses Fest, bei dem maskierte Reiter sich tapfer um einen Silberstern schlagen, erinnert an den huldvollen Wettstreit „Sa Sartiglia“, der alljährlich am Karnevalssonntag und Veilchendienstag in Oristano ausgetragen wird.

Nach dem Wettkampf, der gegen 15.00 Uhr auf dem Sportplatz in Genoni beginnt, und bei dem es in vollem Galopp einen aufgehängten Silberstern aufzuspießen gilt, startet gegen 17.30 Uhr in der ehemaligen Grundschule des Dorfes die „Pentolaccia“, die für Spiel, Spaß und das leibliche Wohl sorgt.

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10. „Coppa delle Dame“ auf Sardinien: Bei dieser Oldtimer-Rallye geben Frauen Gas


Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre geht am 31. März 2012 in Cagliari die zehnte „Coppa delle Dame“ an den Start.
Bei der Damen-Rallye, die für Fans des Oldtimer-Motorsports als inoffizieller Saisonauftakt gilt, sitzen überwiegend Pilotinnen am Steuer. Die Herren können sich, wenn sie möchten, als Co-Piloten bewähren und werden auf den Beifahrersitz verbannt.

Am letzten Samstag im März geht es dann nicht um quietschende Reifen und getunte Motoren, sondern um Gleichmäßigkeit und Navigation: Geschickt erkunden die Teams mit ihren polierten Limousinen aus den Jahren 1920 bis 1970 die frühlingshafte Inselhauptstadt von Sardinien.
An  Streckenposten, bei Zeitmessungen und Geschicklichkeitsprüfungen gilt es Punkte für die Wertung zu sammeln.
Schlusspunkt der „Coppa delle Dame“ bildete ein Abschlusstreffen des sardischen Oldtimer-Club „S.C.Q. Circolo Sardo Automoto d’Epoca“ in einem Restaurant bei Cagliari.

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Neuer Direktflug von Hamburg nach Olbia mit Meridianafly

Die italienische Fluggesellschaft Meridianafly bietet zur Saison 2012 eine Flugverbindung von Hamburg nach Olbia an. Das gab die Airline mit Sitz in Olbia gestern bekannt. Die Airbus 320 der Tochtergesellschaft Eurofly heben vom 15. Mai bis 27 Oktober 2012 jeden Dienstag und Sonnabend von der Hansestadt in Richtung Costa Smeralda ab. Die Verbindung, die in den letzten Jahren von Airberlin angeboten wurde, war 2011 aus dem Flugplan gestrichen worden. Der Flug von Hamburg nach Nordsardinien ist zur Zeit die einzige Direktverbindung von Norddeutschland auf die zweitgrößte Mittelmeerinsel. Die Tickets der Meridianafly sind ab sofort unter www.meridiana.it buchbar und ab 122,61 Euro pro Strecke zu haben. Neben der Verbindung nach Hamburg hat Meridianafly auch die Eröffnung einer Verbindung von Olbia nach London-Gatwick und Paris-Charles de Gaulle sowie eine wöchentliche Verbindung von Cagliari nach Moskau angekündigt.

>> Übersicht über alle Flugverbindungen von Deutschland nach Sardinien

Dienstag, 14. Februar 2012

Sardinien: Neuer Wanderführer von Reise Know-How

Zwischen Korsika und Afrika – im westlichen Mittelmeer – liegt Sardinien, ein Wanderparadies par excellenze am smaragdgrünen Meer. Feine weiße Sandstrände, einsame Buchten, vom Wetter bizarr geformte Granitfelsen, dichtes Macchia-Gesträuch, Nuraghen, Burgen und ehemalige Schlösser: Touristische Sehenswürdigkeiten wechseln sich ab mit streckenweise unmarkierten, einsamen Wanderwegen. Zahlreiche Täler, Schluchten, Höhlen, Felsen, Gipfel und Bergkämme gestalten das Wandern abwechslungsreich.
Der neue Sardinien-Wanderführer aus dem Reise Know-How Verlag, erschließt erstmals nicht nur die landschaftliche und kulturhistorische Vielfalt der kleinen Insel im Mittelmeer, vielmehr macht der neue Band aus dem Naturerlebnis die Hauptsache schlechthin. Wer wandert, soll die Naturlandschaften von Grund auf zu Fuß kennenlernen und den Zauber Sardiniens mit allen Sinnen empfinden und genießen!
Lisa Dell, Petra Grom und Inés Richter sind ausgezeichnete Kenner der kleinen italienischen Mittelmeerinsel. Im neuen Wanderführer stellen sie 46 attraktive, zum Teil auch unbekannte Wanderungen in den Regionen Campidano, Sulcis, Iglesiente, Sinis, Montiferru, Marghine, Planargia, Nurra, Gallura, Baronia, Nuorese, Supramonte, Barbagia, Gennargentu, Marmilla, Ogliastra, Sarcidano und Sarrabus vor. Dabei wird für jeden Anspruch etwas geboten: Von leichten Wanderungen auf guten, klaren Wegen über mittelschwere Wanderungen auf abschnittsweise steinigen, unmarkierten Pfaden bis hin zu anspruchsvollen Touren auf steinigen, felsigen oder gerölligen Wegen. Die farbige Schwierigkeitsbewertung erleichtert die Auswahl der Touren.

Die ausführlichen Wegbeschreibungen werden vom Autorinnen-Trio zudem mit vielen Hinweisen, Anekdoten und Tipps zur jeweiligen Region und den traditionellen Lebensweisen der Bewohner eingeleitet. Zu jeder Wandertour gibt es außerdem wichtige Informationen wie Dauer, Höhenunterschiede, Anforderung, Orientierung und Anfahrt. Jedem Tourenvorschlag ist zudem ein Höhenprofil und ein Kartenausschnitt zugeordnet. Zahlreiche Farbfotos und eine ausklappbare Übersichtskarte helfen bei der Orientierung.
Der Sardinien-Wanderführer ist eine ideale Ergänzung zum Sardinien-Reiseführer von Peter Höh aus dem Reise Know-How Verlag.

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“Africa di maschere e segreti” in Mamoiada: Afrikanische Kunst im Herzen von Sardinien


Seit Mitte Januar 2012 stellt das "Museo delle Maschere Mediterranee" in Mamoiada zahlreiche eigenwillig gestaltete Masken und Skulpturen aus der westafrikanischen Republik Sierra Leone aus.
“Africa di maschere e segreti“ (dt. Masken und Geheimnisse aus Africa) heißt die Schau im sardischen Museum für Masken aus dem Mittelmeerraum, die noch bis Ende Februar zu sehen ist.
Die Skulpturen und Masken stehen im Zusammenhang mit den Riten der Geheimbünde bzw. Gesellschaften der verschiedenen ethnischen Gruppen in Sierra Leone.

Wer sich für Masken und Traditionen interessiert, sollte dem Museum und dem kleinen Ort im Herzen von Sardinien einen Besuch abstatten. Die Ausstellungsräume des Museums zeigen nicht nur Karnevalsmasken aus der Barbagia, es gibt auch zahlreiche Masken aus dem Mittelmeerraum zu sehen, die Ähnlichkeiten mit den Barbagia-Masken aufweisen.

Die Ausstellung “Africa di maschere e segreti“ ist noch bis zum 26. Februar 2012 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags von 9.00 bis 13.00 und von 15.00 bis 19.00 Uhr. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Sala consiliare c/o Museo delle Maschere, Piazza Europa 15, Mamoiada

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Montag, 13. Februar 2012

Helau, Ahoi, Alaaf: Fasching und Karneval auf Sardinien




“Carnevale” auf Sardinien: Farbenfroh und fröhlich geht es in fast jeder Ortschaft der Insel vor Beginn der österlichen Fastenzeit zu. In diesem Jahr meist bei bedecktem Himmel und in den Bergen mit Schnee ziehen Jecken und Faschingskostüme spielend, tanzend, reitend, und musizierend durch die Straßen. Zum Beispiel in Mamoiada mit den Mamuthones und Issohadores.
Seinen Höhepunkt erreicht der „Carnevale“ aber diese Woche: vom „Fetten Donnerstag“ (Weiberfastnacht) über den Rosenmontag bis zum Fastnachtsdienstag. Mit dem „Fetten Donnerstag“ beginnt in den Städten der eigentliche Fasching mit seinen vielen Straßenumzügen. Am bekanntesten sind die Karnevals-Hochburgen Tempio Pausania, Oristano, Santu Lussurgiu, San Gavino, Bosa, Mamoiada, Oliena, Samugheo, Orotelli, Ottana und Ovodda (Aschermittwoch) mit ihren großen Umzügen und zum Teil schaurigen Barbagia-Masken:


Karneval in Tempio Pausania


Fasching in Fonni


Fasnacht in Santu Lussurgiu


In anderen Städten wird im kleineren Rahmen gefeiert, wie zum Beispiel in Lanusei, Lotzorai und Cardedu. Aber auch das närrische Treiben in Santu Lussurgiu, Bosa, Ottana und Seneghe sind sehenswert. Die Parade der Barbagia-Masken oder die „Sartiglia“ in Oristano sind Ereignisse, die jeder einmal gesehen haben sollte:



Das atemberaubende Reiterfest "Sa Sartiglia" findet am Sonntag, vor Rosenmontag statt und wird am Faschingsdienstag wiederholt. Die "Sartiglia" ist ein Wettstreit - die Jagd auf einen Stern. Huldvoll schlagen sich die Reiter zur Karnevalszeit tapfer um den Silberstern. Schon im Mittelalter trafen sich ehrwürdige spanische Reiter in Oristano, um ihre Geschicklichkeit und Kräfte zu messen. Gelingt es den Reitern den Stern aufzuspießen wird es ein gutes Jahr werden, denn von der Anzahl der Sterne hängt die Jahresernte ab. Je mehr, desto besser, d.h. die Geschicklichkeit der Reiter besiegelt das Schicksal des Städtchens, sagt die Karnevalstradition.

Alle Karnevalshochburgen auf Sardinien im Überblick
Ahoi! Alaaf! Helau! Karneval auf Sardinien

„Menotrentuno_03“: Internationale Foto-Ausstellung junger Künstler in Sassari, im Nordwesten von Sardinien


Mit „ Menotrentuno_03“ hat das Museum für Zeitgenössische Kunst im „Convento del Carmelo“ in Sassari am vergangenen 13. Januar 2012 eine internationale Foto-Ausstellung junger Fotografen eröffnet.

In den Räumen des ehemaligen Klosters der unbeschuhten Karmeliten im Nordwesten von Sardinien werden mehr als 400 Fotografien von jungen europäischen Künstlern (die alle nach 1980  geboren wurden) präsentiert.

Die Künstler von heute setzen sich in dieser Schau mit dem Themengebiet der Gewalt auseinander.

Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Februar 2012 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 20.00 Uhr.
Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Ex Convento del Carmelo, Viale Umberto 1, Sassari

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Gaudì-Ausstellung in Oliena, im Herzen von Sardinien


Im Mittelpunkt der Schau „Gaudì a Oliena“, die seit September 2011 in Oliena, im Herzen von Sardinien, zu sehen ist, stehen der katalanische Architekt Antoni Gaudì und die von ihm in Barcelona entworfene Kirche „Sagrada Familia“.
Die Ausstellung ist in den Räumen des Jesuitenkolleg, in der St. Franziskus Kirche und der Chiesa di Nostra Signora d'Itria untergebracht und zeigt Erläuterungstafeln, Videos, Säulen, Modelle und Fotos zur Architektur der Sühnekirche der Heiligen Familie. Anhand der ausgestellten Werke soll die Beziehung zwischen Kunst und Architektur erläutert werden.
Der Bau der im neukatalanischen Stil entworfenen Kirche ist bis heute unvollendet. Er wurde 1882 begonnen und soll nach jüngsten Prognosen 2026 abgeschlossen sein.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Februar 2012 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstags bis freitags von 16.00 bis 19.00 Uhr; samstags und sonntags von 10.00 bis 12.30 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: Collegio dei Gesuiti, Chiesa di San Francesco, Chiesa di Nostra Signora d'Itria, Oliena

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Freitag, 10. Februar 2012

easyJet fliegt nun auch von Mailand Malpensa nach Alghero an die Nordwestküste von Sardinien


Anlässlich einer Pressemitteilung vom 9. Februar 2012 hat die britische Billigfluglinie easyJet den Start von einer weiteren Verbindungen nach Sardinien bekannt gegeben.
Ab dem 23. Juni und bis zum 1. September 2012 fliegt die britische Low-Cost-Airline nun auch vier mal wöchentlich von Mailand Malpensa nach Alghero an die wunderschöne Nordwestküste der italienischen Mittelmeerinsel.
Die neue Strecke ist schon jetzt auf der Homepage von easyJet buchbar. Ein einfacher Flug kostet 31,49 Euro, inklusive Steuer und Gebühren.

Easyjet fliegt ganzjährig von Berlin und Mailand Malpensa sowie zur Saison auch vom schweizerischen Genf und EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg sowie von London Gatwick und vom südenglischen Bristol aus an die „Costa Smeralda“ nach Olbia. In die Inselhauptstadt Cagliari fliegt der englische Billigflieger hingegen ganzjährig ab Mailand Malpensa und London-Stansted sowie zur Saison auch ab Berlin, Genf, Paris Orly und dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

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Überblick aller Flüge ab Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Sardinien

Mittwoch, 1. Februar 2012

Sardinien-Billigflüge ab heute bei Germanwings: Von Stuttgart und Köln ab 59,99 Euro pro Strecke nach Cagliari

Germanwings bietet bietet ab heute unter germanwings.com Sardinien-Flüge nach Cagliari zum Aktionspreis an. Ab Köln/Bonn und Stuttgart kommt man im April und Mai ab 59,99 Euro nach Cagliari im Süden der zweitgrößten Mittelmeerinsel. Mit den Germanwings-Umsteigeverbindungen von Hannover, Berlin, Dresden und Wien hebt man für unter 100 Euro für die einfache Strecke ab. Die Preise gelten pro Flugstrecke und Person inklusive Meilen. Begrenzte Sitzplatzkontingente. Bei Zahlungen, die nicht per Lastschrift oder Visa Electron Card getätigt werden, entstehen Zuschläge. Dies gilt ebenso bei Aufgabe von Gepäck.

Flüge nach Sardinien im Überblick