Montag, 18. März 2013

2013 keine Überfahrten mit Saremar vom Festland nach Sardinien

Die Region Sardinien wird 2013 keine eigenen Inselfähren anbieten. Das sagte der sardische Gouverneur Ugo Cappellacci am heutigen 18. März 2013 nach Angaben der Tageszeitung L'Unione Sarda am Rande einer Wirtschaftskonferenz in Cagliari. Cappellacci sagte demnach, es gebe 2013 “nicht genug Zeit für die technische Umsetzung der 'Flotta Sarda'. Das wird schwer zu schaffen sein.” Erst im letzten Jahr hatte die Region eigens die Reederei Flotta Sarda SpA gegründet, um künftig mit bis zu zehn Schiffen Sardinien mit dem italienischen Kontinent zu verbinden.
Die Regionalregierung der Mittelmeerinsel hatte in den vergangenen zwei Jahren eigene Fähren angemietet, um den privaten und halbstaatlichen Fährgesellschaften MOBY Lines, Tirrenia, Grandi Navi Veloci, SNAV und Grimaldi Lines Konkurrenz zu machen. Die beiden Fähren Scintu und Dimonios boten unter der Flagge der regionalen Reederei Saremar Verbindungen von Vado Ligure (Savona) nach Porto Torres und von Civitavecchia (bei Rom) nach Olbia an. Die beiden Fähren fahren bereits seit diesem Winter unter neuer Regie: Dimonios fährt mittlerweile für Tirrenia, die Personenfähre Scintu wurde von Grandi Navi Veloci gechartert.

Die wichtigsten Verbindungen von Nord- und Mittelitalien nach Sardinien im praktischen Überblick

Kommentare:

  1. na iss doch super freu

    ich fliege nur noch und kann mich über den rückgang weiterer touristen nur freuen !!!!!
    vielleicht wirds ja günstiger ,wenn weniger geld auf die insel kommt ?
    iss sowieso in letzter zeit viel zu teuer geworden

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  2. tja, schade, dieses kurze denken der länder.
    die fähren sind unglaublich teuer geworden in den letzten jahren und nun wird auch noch saremar eingestellt.
    tja, ich weiß nicht, wohin das geht. ich sehe aber, dass die sarden schon jetzt ziemliche probleme damit haben, ihren lebensunterhalt zu verdienen. und wenn die touristen weg bleiben, wird es sicher nicht leichter....
    sardinen war - zum glück- noch nie ein ort des massentourismus, aber ohne wird es schwer....

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