Donnerstag, 28. November 2013

Sardinien eine Woche nach dem schweren Unwetter – Wo kann man 2014 Urlaub machen und welche Verkehrswege sind gesperrt?

Während auf Sardinien die Aufräumarbeiten nach den schweren Unwettern der vergangenen Woche weiter gehen und nach den Schuldigen für mögliche Bausünden in den betroffenen Gebieten gesucht wird, erfahren die Betroffenen eine Welle der Hilfbereitschaft, nicht nur aus ganz Sardinien und Italien, sondern auch aus Deutschland.



Kaum Urlaubsregionen von den Unwettern betroffen

Viele Urlauber, die Ihre Ferien 2014 auf Sardinien verbringen möchten, fragen nach den betroffenen Gebieten und wo man ungestört Urlaub machen kann, ohne die Wiederaufbauarbeiten zu stören.
Bei dem Unwetter vom 18. November 2013 traten zahlreiche Flüsse über die Ufer, was, große Schäden an Gebäuden, Fabriken, Häusern und Straßen hevrorrief, außerdem wurden einige Straßen weggerissen und Brücken zerstört. Um die 60 Gemeinden auf Sardinien meldeten kleine und große Schäden an den Zivilschutz. Die stark betroffenen Gebiete rund um Uras (Provinz Oristano), San Gavino und Villacidro (Medio Campidano) sind bei Urlaubern weithin unbekannt, lediglich in der Urlaubsregion um Torpè und Posada, südlich von Olbia, waren einige Ferienhäuser von den Überschwemmungen unter Wasser gesetzt worden. Die beliebten Feriendörfer von Siniscola, Santa Lucia und La Caletta waren von dem Cicolone Cleoparta aber kaum betroffen. In der Stadt Arzachena, zu der auch der weltberühmte Küstenabschnitt Costa Smeralda gehört, wurden nach dem Unglück vier Todesopfer beklagt, aus den Hotels, Feriendörfern und Villen rund um Cala di Volpe und Porto Cervo wurden aber keine nennenswerten Schäden gemeldet.
Am stärksten von heftigen Gewitter und Sturzregen über Sardinien war die Hafenstadt Olbia im Nordosten Sardiniens betroffen. Hier sind auch eine Woche nach dem Unglück noch zahlreiche Menschen ohne Obdach und die Aufräumarbeiten sind in vollem Gang. Aber auch hier gilt: Betroffen waren vor allem einige Außenbezirke der 55000 Einwohner-Stadt, in dem beliebten Feriengebiet Pittulongu nördlich von Olbia standen lediglich einige Straßen und Keller unter Wasser.



Schäden an Verkehrswegen
Bei dem Unglück wurden zahlreiche Straßen und Schienenstrecken in Mitleidenschaft gezogen. Wichtige Verkehrsadern wurden aber nicht oder nur kaum getroffen, selbst die Hauptverkehrsstraße der Insel, die SS131 und die Verzweigung SS 131 DCN ist zwar an einigen Stellen leicht beschädigt, aber durchgängig befahrbar. Anders sieht es auf der SS 129 Trasversale Sarda aus, die auf der Strecke von Nuoro nach Galtelli zwischen Manasuddas und Paludi komplett gesperrt ist. Gleiches gilt für sie Provinzsstraße Dorgali-Oliena SP 46. Auch die SS127 Settentrionale Sarda ist zwischen Olbia und Telti komplett gesperrt, ebenso wie die Provinzstraße Provinciale 38 Olbia-Tempio bei Monte Pino. Wann diese Straßen wieder befahrbar sind, ist zu Zeit noch nicht absehbar. Auch einige Zugstrecken wurden unterspült und sind unpassierbar. Die italienische Bahngesellschaft Trenitalia setzt auf den betroffenen Strecken Busse ein, mit Verspätungen ist aber zu rechnen.

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