Freitag, 20. September 2013

Germanwings optimiert Sardinien-Flugpläne: 2014 mehr Flüge von Hamburg nach Olbia und weniger Verbindungen von Stuttgart nach Cagliari

Germanwings-Reisende können ab sofort ihre Sardinien-Pläne für das nächste Jahr schmieden: Die deutsche Airline hat am Donnerstag, 19. September 2013, den ersten Teil ihres Sommerflugplans für das kommende Jahr zur Buchung freigegeben: Ab sofort können Flüge zwischen dem 30. März und dem 25. Oktober 2014 auf www.germanwings.com gebucht werden.

Auch Sardinien ist 2014 wieder dabei, mit optimierten Flugplänen. Olbia Costa Smeralda wird wie gehabt von Köln/Bonn und Stuttgart angeflogen, außerdem wird die Anzahl der Flüge ab Hamburg auf bis zu vier Flüge pro Woche ausgebaut. Nach Cagliari geht es wie in den Vorjahren ab Stuttgart und Köln/Bonn, allerdings von Stuttgart donnerstags nur noch zur Saison.
Die Germanwings-Verbindungen nach Sardinien im Einzelnen:

Ab 2. Mai 2014 freitags und samstags, ab 29. Mai auch donnerstags, bis 18. Oktober 2014

Ab 5. April bis 18. Oktober 2014 samstags, ab 29. Juli 2014 bis 11. September auch donnerstags

Ab 12. April samstags, ab 27. April auch sonntags, ab 2. Mai zusätzlich bis 17. Oktober freitags und ab 31. Juli bis 11. September auch donnerstags

Ab 5. April bis 18. Oktober 2014 samstags, ab 29. April bis Saisonende auch donnerstags

Ab 5. April bis 25. Oktober samstags, ab 29. Mai bis 25. September zusätzlich donnerstags


Der Tipp für den Sardinien-Urlaub 2014

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Mittwoch, 18. September 2013

Pastoralbesuch in Cagliari – Papst Franziskus besucht am 22. September die Hauptstadt von Sardinien: Tipps für Pilger und Informationen für Reisende von und nach Cagliari

Papst Franziskus reist am kommenden Sonntag, den 22. September zu einem knapp zwölfstündigen Besuch in die sardische Inselmetropole Cagliari. Die Visite des Heiligen Vaters wird auf Sardinien mit Freude und Spannung erwartet, zehntausende Gläubige werden sich am kommenden Wochenende in der Hafenstadt im Süden Sardiniens einfinden.
"Ich wünsche mir, das Heiligtum der Madonna von Bonaria in Cagliari zu besuchen", verkündigte der Heilige Vater am 15. Mai 2013 bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom. Für Papst Franziskus hat die Jungfrau von Bonaria eine besondere Bedeutung, die mit seiner Herkunft zu tun hat: Sie ist die Namenspatronin von Buenos Aires, der Heimatstadt von Franziskus. Jorge Mario Bergoglio war vor seiner Wahl zum Papst auch Erzbischof der argentinischen Hauptstadt.

Bonaria: Sardischer Wallfahrtsort und Namenspatronin von Buenos Aires

Der Besuch von "Papa Francesco" ist bereits die vierte päpstliche Wallfahrt nach Sardinien in den letzten 45 Jahren. Erst 2008 besuchte Papst Benedikt XVI. die zweitgrößte Mittelmeerinsel. Auch Papst Paul VI. und Johannes Paul II. pilgerten 1970 beziehungsweise 1985 nach Cagliari in die Wallfahrtskirche von Bonaria. Der Pastoralbesuch in Cagliari ist nach Lampedusa im Juli die zweite Reise des Papstes nach Italien.


Papst FRanziskus mit einem jungen Gläubigen. Bild: Wikimedia Commons

Den Heiligen Vater erwartet ein straffes Programm in Cagliari, vorgesehen sind neben dem Angelus, das von den Stufen der Wallfahrtskirche Bonaria verkündet wird, ein Besuch bei Arbeitern, eine Aussprache mit Gefangenen eines Cagliaritaner Strafgefängnisses steht auch ein Treffen mit der sardischen Jugend auf dem Programm. Die Programmpunkte im Einzelnen:

8.15 Uhr Ankunft auf dem Flughafen Cagliari
8.45 Uhr Begegnung mit Repräsentanten der Welt der Arbeit auf dem "Largo Carlo Felice" in Cagliari; Ansprache des Heiligen Vaters
9.45  Uhr Begrüßung der Behördenvertreter auf dem Platz vor dem Marienheiligtum "Unsere Liebe Frau von Bonaria" in Cagliari. Anschließend Begrüßung der Kranken in der Basilika "Unsere Liebe Frau von Bonaria".
10.30 Uhr Eucharistiefeier auf dem Platz vor der Wallfahrtskirche, Predigt und Angelus des Heiligen Vaters. Aus Platzgründen wird die Messe auch auf Großbildleinwänden auf der Largo Carlo Felice und auf dem Messegelände Fiera Campionaria übertragen.
13.00 Uhr Mittagessen mit den Bischöfen Sardiniens im Päpstlichen Regionalen Priesterseminar von Cagliari.
15.00 Uhr Begegnung mit den Armen und Strafgefangenen in der Kathedrale von Cagliari im Schlossviertel Castello mit einer Ansprache des Heiligen Vaters
16.00 Uhr Begegnung mit Vertretern der Welt der Kultur in der Aula Magna der Theologischen Fakultät Sardiniens in Cagliari, anschließend Ansprache des Heiligen Vaters
17.00 Uhr Begegnung mit den Jugendlichen auf der Prachtstraße "Largo Carlo Felice" im Zentrum von Cagliari.
18.30  Uhr Abflug vom Flughafen Cagliari-Elmas "Mario Mameli" zum Flughafen Rom-Ciampino.

By Edgar Jiménez from Porto, Portugal (Papa rock star) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Bereits seit Wochen bereitet sich Cagliari auf den Besuch des Papstes vor. Die Kirchengemeinden der Insel haben in den letzten Wochen circa 80.000 Eintrittskarten verteilt, die zu den aufgedruckten Uhrzeiten Eintritt zu den drei Plätzen gewähren, wo der Papst die Pilger begrüßt: Largo Felice am Morgen und Abend sowie zur Messe vor der Wallfahrtskirche Bonaria. Wer ohne Pass ist, kann sich entlang der abgesperrten Pilgerstrecke des Heiligen Vaters ein Plätzchen suchen. Die Messe wird auch auf Großbildleinwänden auf der Largo Carlo Felice und auf dem Messegelände Fiera Campionaria übertragen.

Übersicht über die Hauptbuslinien und die gesperrten Stadtteile (rot). Grafik: CTM


Alle wichtigen Verkehrsadern der Stadt sind für den Besuch des Heiligen Vaters gesperrt, bereits am Vorabend werden in allen zentralen Stadtteilen Parkverbotszonen ausgewiesen und rigoros durchgesetzt. Restaurants und Bars dürfen bereits ab Samstag Abend keine Tische und Stühle mehr im Freien aufstellen. Außerdem wird ein massives Aufgebot an Sicherheitskräften in Cagliari erwartet. Es werden zahlreiche Parkplätze außerhalb des Stadtgebiets ausgewiesen und ab 5.30 Uhr kostenlose Shuttlebusse angeboten. Außerdem werden Parkplätze für über 700 Reisebusse eingerichtet. Der öffentliche Nahverkehr soll weitgehend planmäßig laufen, über 70 zusätzliche Überlandbusse, drei zusätzliche Fernzüge und eine alle zehn Minuten verkehrende Straßenbahnlinie sollen die 50.000 bis 80.000 erwarteten Pilger in die Inselhauptstadt bringen. Der Flughafen Cagliari-Elmas wird von 7.30-8.45 und von 18.00-19.00 Uhr komplett gesperrt, aufgrund des erwartet hohen Verkehrsaufkommens werden Fluggäste gebeten, sich bereits sehr früh Richtung Flughafen zu begeben. Die Abfahrt der täglichen Civitavecchia (Rom)-Fähre der CIN Tirrenia ab Cagliari wird auf 21 Uhr verschoben.
Trotz all dieser Zahlen wünscht sich der Heilige Vater einen nüchternen Pastoralbesuch ohne Protz und Prunk, selbst auf das Papamobil soll verzichtet werden. Der heilige Vater wird in einem Mittelklassewagen, dem FIAT 500L, durch die Inselhauptstadt chauffiert.

Programm und Link zur TV-Direktübertragung des Pastoralbesuchs in Cagliari
Alle Informationen zum Papstbesuch auf der Website www.ilpapainsardegna.it zum Pastoralbesuch (Italienisch)
Mehr Informationen zur Legende von der Jungfrau von Bonaria und warum die Madonna von Bonaria zur Namenspatron von Buenos Aires wurde

Ennio Porrino: I Shardana. Musikdrama in drei Akten auf der Bühne des Teatro Lirico di Cagliari


Eine außergwöhnliche Oper spielt das Teatro-Lirico-Ensemble am 20. September 2013 in der Inselhauptstadt von Sardinien. Um 20.30 Uhr inszeniert der junge Davide Livermore "I Shardana: Das Volk aus dem Land der Nuraghen" nach dem Werk von Ennio Porrino.

Das Musikdrama in drei Akten spielt auf Sardinien, zur Zeit der Nuraghen, als die Insel mit den Einfällen verschiedener Eindringlinge zu kämpfen hatte. Im ersten Akt bereiten sich die einheimischen Krieger mit einer heiligen Zeremonie auf die bevorstehenden Aufstände und Kämpfe vor. In Ihrem Lied besingt Nibatta, Ehefrau des Oberhauptes und Mutter zweier Söhne, ihren Schmerz und ihre Angst über das ungewisse Schicksal, das ihre in den Kampf ziehenden Kinder erwartet. Auch wirft sie ihrem Mann Gonnario vor, sich mehr für Kriegsdinge als für den Frieden und die Feldarbeit zu interessieren. Ihr gemeinsamer Sohn Torbeno hat sich in Bèrbera Jonia, die mit dem eindringenden Feind auf die Insel gelangte, verliebt. Im zweiten Akt wird das Paar, nach einer heimlichen Liebesnacht, bei einem erneuten Treffen entdeckt, Torbenio wird des Verrates beschuldigt und im dritten Akt zum Tode verurteilt.

Wer auf den Geschmack gekommen und am 20.9 verhindert ist, kann die Aufführung von "I Shardana" noch am 22.9 (17 Uhr), am 24.9 (20.30 Uhr), am 26.9 (20.30 Uhr), am 27.9 (20.30 Uhr) und am 28.9 (19 Uhr) im Opernhaus in Cagliari erleben.

Die Oper in drei Akten, die zu den faszinierendsten Musikwerken des 20. Jahrhunderts gehört, wurde im März 1959 am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt. Die deutsche Musikenzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ vermerkte 1962 sogar: "Die große Oper „I Shardana“ wurde von der Kritik als die bedeutendste italienische Oper der Nachkriegszeit bezeichnet.“ Heute ist das Werk des in der Inselhauptstadt geborenen, sardischen Komponisten hingegen weitgehend unbekannt.

Ennio Porrino wurde am 20. Januar 1910 in Cagliari geboren. Neben mehreren Opern verfasste er unter anderem auch Ballette, symphonische Dichtungen, Sonaten, Orchesterkompositionen und das Oratorium "Il Processo di Cristo". Er war Direktor am Konservatorium Cagliari und Professor für Komposition am Konservatorium von Rom. Hier starb er überraschend im Alter von nur 49 Jahren am 25. September 1959.

I SHARDANA
Oper in drei Akten
von Ennio Porrino (1910-1959)
Libretto von Ennio Porrino
Besetzung
Musikalische Leitung: Anthony Bramall
Regie Davide Livermore
Gonnario: Manrico Signorini und Nicolò Ceriani
Torbeno: Angelo Villari und Sebastian Ferrada
Norace: Domenico Balzani und Nicola Ebau
Bèrbera: Paoletta Marrocu, Rossana Cardia und Nila Masala
Nibatta: Alessandra Palomba
Perdu: Moreno Patteri
Orzocco: Alessandro Senes

Weitere Informationen und das detaillierte Programm

Karel Music Expo: Die unabhängige Musikszene spielt in der Inselhauptstadt von Sardinien

Das Musikfestival für unabhängige Musik „Karel Music Expo“ (KME) steht bereits in den Stratlöchern: Vom 3. bis 6. Oktober 2013 trifft sich die internationale Musikszene in der Inselhauptstadt von Sardinien, um sich auszutauschen und zu feiern.
Unkommerziell und unabhängig von den großen Musikkonzernen mit internationalem Anstrich bietet das KME bekannten Künstlern und Newcomern verschiedener Stilrichtungen eine Bühne.
Das Programm ist dick gespickt wie jedes Jahr: Mehr als 40 Musik-, Kunst- und Gastro-Termine sowie einige der bekanntesten Stimmen bzw. Gruppen der Indie-Szene wie beispielsweise Robyn Hitchcock, Karl Bartos, Gallon Drunk, Christine Owman, Pierpaolo Capovilla, Giorgio Canali, Gionata Mirai und Arthur Yoria.
Das Motto des Festivals, das in diesem Jahr zum siebten Mal stattfindet, ist die Farbe Weiß.
Die Bühnen stehen im Schlossviertel, in der Via Università, im Teatro Civico di Castello (Schlosstheater), im Kunst- und Kulturzentrum Ghetto, im Palazzo Siotto sowie in den Loungebars und Weinstuben Libarium, Ritual Caffè und Kastè Social Pub.

Veranstaltungsort: Schlossviertel von Cagliari
Veranstaltungsbeginn: 18 bzw. 20 Uhr bis spät in die Nacht
Veranstalter: Vox Day

Weitere Informationen und das detaillierte Programm

Dienstag, 17. September 2013

Das aktuelle Sardinien-Wetter: Mitte September klopft das Herbst-Klima an, aber bis Oktober tolle Badetemperaturen vorhergesagt

Auf den Regen folgt Sonnenschein: Ab und zu Niederschläge, aber immer T-Shirt-Temperaturen weit über 20 Grad bis Oktober vorhergesagt


Ein paar kräftige Regenschauer haben in den letzten Tagen für reichlich Abkühlung, Gewitter und Regen auf Sardinien gesorgt. Vor allem am kommenden Wochenende sollten Schirm und Windjacke noch zum Reisegepäck gehören. Nach dem offiziellen Herbstanfang am 22. September 2013 soll es aber wieder sommerlich zugehen auf der italienischen Mittelmeerinsel: Ein Hoch vom Atlantik schiebt die Wolken Richtung Norden und die nächste Woche wird sommerlich-warm mit Temperaturen jenseits der 25 Grad. Wie der Wetterservice Ilmeteo.it in seiner Langzeit-Wettervorhersage berichtet, soll dieses Hochdruckgebiet in den kommenden Wochen wieder für stabiles Wetter und Sonnenschein auf der Insel sorgen. Die Chancen für Badewetter und angenehme Temperaturen bis in den Oktober stehen also weiterhin gut!

Tipps zu Klima und Wetter auf Sardinien
Das aktuelle Sardinien-Wetter
Wasser- und Badetemperaturen rund um Sardinien und Korsika bei Euroweather


Unser Tipp für die Herbstferien
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Freitag, 6. September 2013

Google Maps führt Landkarte mit sardischen Ortsnamen ein

Die beliebten Online-Karten von Google Maps führen ab sofort sardische Ortsnamen. Begonnen hat der Kartendienstleister aus den USA mit den großen Städten der Insel: Olbia heißt auf Google Maps ab sofort Terranoa, Cagliari Casteddu und Alghero auf sardisch S'Alighera. Wer bisher nach Sassari Ausschau hielt, findet künftig Tàtari, Oristano trägt auf der Online-Karte den sardischen Namen Aristanis. Die Namen kleinerer Ortschaften der Insel werden nach und nach auf das sardische Toponym umgestellt. Die Google-Suche nach den italienischen Ortsnamen liefert aber weiterhin das gewünschte Ergebnis.


Größere Ansicht

 Auch wenn das Italienische heute dominierende Alltags- und Mediensprache ist, sprechen fast alle Inselbewohner Sardisch. Nicht selten wird Italienisch und Sardisch parallel verwendet und vermischt. Beim Sardischen, das die Inselbewohner liebevoll "sa limba" ("Die Sprache") nennen, handelt es sich um eine eigenständige romanische Sprache mit vielen unterschiedlichen Varianten. Man unterscheidet fünf Haupt-Dialekte: Nuorese, Sassarese, Gallurese, Logudorese und Campidanese, die sich teilweise von Dorf zu Dorf erheblich unterscheiden. In Wortschatz und Lautstand ähnelt das Sardische dem Lateinischen und dem Spanischen mehr als dem Italienischen. Erst in den letzten Jahren sind auf der Insel manchmal zweisprachige Ortsschilder zu finden, die offiziellen Doekumente der Region Sardinien tragen seit 2013 nicht nur die italienische Schreibweise “Regione Autonoma della Sardegna”, sondern auch das sardische “Regione autònoma de Sardigna”.