Donnerstag, 8. Mai 2014

Ein Künstlerleben im Rückblick: Filmvorführungen, Lesungen, Ausstellungen und ein Buch zum einjährigen Todestag von Maria Lai in Berlin

Anlässlich des ersten Todestages von Maria Lai, eine der bedeutendsten  sardischen Künstlerinnen,  zeigen der Sardegna Store Berlin und das Italienische Kulturinstitut Berlin am 13. und 14. Mai 2014 die Gedächnisausstellung “Ansia d'Infinito” mit Filmvorführungen, Lesungen, Ausstellungen und einer Monografie zum Werk der beliebten und bekannten Künstlerin aus Ulassai.

Ihre Skulpturen, Bilder und Gedichte, vor allem aber ihr geometrisches Gewirr von Näh- und Webfäden haben sie zur Kultfigur gemacht. Nicht selten werden die Fäden in ihren Werken als Ariadnefäden im Labyrinth der alltäglichen Enge oder als Lebensadern gedeutet.

Maria Lai, die zu den Hauptfiguren der italienischen “Arte Povera”, der sogenannten “Armen Kunst” zählte, wurde 1919 in Ulassai, an der wunderschönen Ostküste von Sardinien, der Quell ihrer Kunst, geboren. Sie verstarb im April des vergangenen Jahres in Cardedu.

Die Ausstellungseröffnung findet am Dienstag, den 13. Mai, um 18.30 Uhr im Sardegna Store am Hausvogteiplatz 12 in Berlin Mitte statt. Hier werden neben der Vorführung des preisgekrönten Films “Ansia d'infinito” (dt. Sehnsucht nach der Unendlichkeit) auch eine Teppischausstellung, eine Schau genähter Bücher und eine Monografie zum Werk der Künstlerin präsentiert.

Am darauffolgenden Mittwoch, den 14. Mai ist für alle Kunstliebhaber das Italienische Kulturinstitut in der Hildebrandstraße geöffnet. Ab 18.30 Uhr gibt es die Filmvorführung “Post Scriptum” mit einem Interview der Künstlerin und zum Abschluss eine Lesung und Musikperformance.

Die Ausstellung genähter Bücher von Arianna Fantin ist noch bis zum 30. Mai im Sardegna Store Berlin zu sehen.

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