Dienstag, 29. Juli 2014

Es gibt sie noch: Unberührte, wilde und stille Strände an der Westküste

In kleinen Teilen ist die Westüste, die sich vom Sulcis-Iglesiente, über die Costa Verde, Oristano und die Planargia bis hin zur Nurra erstreckt, völlig wild und unberührt. Hier findet man einige schöne Strände, die selbst zur Saison noch fast menschenleer sind!
Wie die Sardinen in der Büchse liegen oder Häuserblöcke, die die Bucht säumen, kennt man im unwegsamen und naturhaften Gebiet, das sich von der Punta Foghe bis zum großen Sandstrand von Porto Alabe hinzieht, nicht.
Am unberührten Strand von Torolo ist die Landschaft zum Beispiel geprägt von zerklüfteten Felsen aus Vulkangestein, natürlichen Felsbecken und einem goldfarbenen, grobkörnigen Sand.
Das Gebiet von Torolo gehört zur Gemeinde von Tresnuraghes. Die Bucht nördlich der Punta Foghe ist über eine Schotterstraße zu erreichen und aufgrund großer Schlaglöcher eigentlich nur mit dem Jeep zu befahren.
Wir empfehlen das Auto gleich am Eingang der Schotterstraße zu parken und den Weg zum Strand mit leichtem Rucksack, ausreichend Wasser und kleinem Sonnenschirm zu Fuß zu erledigen. Für den Ab- und Aufstieg muss man je nach Kondition jeweils eine halbe Stunde einplanen. Wir empfehlen früh zu starten, um nicht in die große Hitze zu kommen. Der Aufstieg ist etwas mühsam!
Der Weg führt entlang der grünen Mittelmeer-Macchia zum alten Sarazenenturm Torre Torolo, wo man eine kleine Pause einlegen kann. Von hier geht es links weiter bis man auf eine felsige Bucht stößt. Dort folgt man dem Weg weiter geradeaus bis man den Strand erreicht. Zum Schutz vor Steinen und Seeigeln sind am Strand Badeschuhe bzw. Aquaschuhe zu empfehlen.
  
Punta Foghe
Blick vom Strand auf den Torre Torolo



Natürlicher Whirlpool vor den Felsbecken


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