Dienstag, 25. März 2014

Dorian Gray: Mini-Tour mit fünf Konzerten in Berlin

Dorian Gray, die italienische Band aus Sardinien kommt zum zweiten Mal nach Berlin.
Im Zuge einer Minitour spielt Frontman und Sänger Davide Catinari zusammen mit seinen Bandmitgliedern Samuele Dessì, Nico Meloni und Jacopo Vannini vom 25. bis 29. März 2014 fünf Konzerte in ebenso vielen angesagten Clubs der Bundeshauptstadt.

Am 25. März tritt die Gruppe aus Cagliari, die in den 1990-er Jahren die italienische Indie-Rock-Szene mitbegründet hat, im Soupanova auf, am 26. März in der Junction Bar, am 27. März im Duncker und am 29. März im Freudenreich. Am 28. März geben sie ein Hauskonzert.

Auf der Tour spielen sie neben neuen und alten Titeln auch unveröffentlichte Stücke sowie ihr Lied "Fake Indie Love", das in den letzten Szenen und im Nachspann des Films „Berlin Junction“ zu hören ist.

Dorian Gray in Berlin

25.03.2014
Soupanova - Stargarder Straße 24 – 21.00 Uhr

26.03.2014
Junction Bar – Gneisenaustr.18 – 21.00 Uhr
Mit von der Partie sind Edwina & Deko sowie Galeb & The Seagull

27.03.2014
Duncker – Dunckerstr.64 – 21.00 Uhr
h 21.00
Mit von der Partie sind Edwina & Deko

28.03.2014
Hauskonzert – Anmeldung unter redazione@ilmitte.com – Beginn 21.00 Uhr

29.03.2014
Freudenreich - Sonnenallee 67 – 21.00 Uhr
Mit von der Partie sind Edwina & Deko


Freitag, 21. März 2014

Frühlingsheidekraut und Wolfsmilch bereiten Frühlingsgefühle auf Sardinien

Nicht nur der Kalender zeigt an, dass jetzt Frühling ist! Auch Frühlingsheidekraut und Wolfsmilch sind Boten des Frühjahrs auf Sardinien.

Der Frühling und die warmen Sonnenstrahlen machen Lust auf Spaziergänge, Wanderungen oder unterhaltsame Unternehmungen!



Wir stellen drei reizvolle Frühlingsziele im Süden von Sardinien für einen Ausflug ins Grüne vor:

Monte Arcosu, Heimat sardischer Dammhirsche und WWF-Oase
An einem sonnigen Tag ist der Monte Arcosu nahe der Inselhauptstadt Cagliari ein schönes Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Hier hat der World Wide Fund for Nature (WWF) 1985 einen Naturpark eingerichtet, um dem seltenen sardischen Hirsch und Dammhirsch ein sicheres Refugium zu bieten. Im ca. 3600 ha großen, zuweilen dicht bewaldeten und weitgehend naturbelassenen Park gibt es schöne Plätzchen zum Picknicken, Spielen oder einfach nur in der Sonne dösen.

Einfache Berg-Tal-Rundwanderung im Monte Arcosu


Castello di Acquafredda, Ruinen mit Panoramablick auf die Cixerri-Ebene bei Siliqua
Auf einem Spaziergang zu den Ruinen der mittelalterlichen Burg bei Siliqua kann man viel Sonne, Kraft und Energie tanken. Die Überreste des Schlosses thronen 256 Meter ü.N.N. auf einem Felsbuckel vulkanischen Ursprungs und eröffnen einen herrlichen Blick auf die darunterliegende Flussebene. Die Burg gehörte einst Ugolino della Gherardesca, dem Grafen von Donoratico, über dessen Ende Dante Alighieri in seiner 'Divina Commedia' ergreifend berichtet. Genießen kann man bei der Gelegenheit auch einen Ausflug ins nahegelegene Tal des Rio Marroccu.


Grotta di San Giovanni, Tropfsteinhöhle und Kletterparadies bei Domusnovas
Die natürliche Tropfsteinhöhle bei Domusnovas bietet Klettersportlern neben schönen Tropfstein- und Felsformationen auch viel Bewegung an der frischen Luft. Im Westen wird die Tropfsteinhöhle von den Steilhängen des Monte Acqua, im Osten von den Felsenwände der Punta San Michele überragt. Die steilen Wände und Überhänge gehören mit zu den schönsten Kletterrevieren Sardiniens und bieten einen herrlichen Blick auf die umliegende Landschaftskulisse.

Sportlicher Ausflug zur Tropfsteinhöhle bei Domusnovas


Mittwoch, 19. März 2014

Die schönsten Strände Italiens: Fünf der zehn schönsten Strände liegen auf Sardinien!

Das amerikanische Portal für Reisebewertungen Tripadvisor hat die Gewinner des Travellers' ChoiceBeach Awards 2014 bekannt gegeben. Von den zehn schönsten Sandstreifen Italiens liegen wie im letzten Jahr wieder fünf Traumstrände auf Sardinien – nur die Reihenfolge ist in diesem Jahr eine andere.
Italienweit zur Nummer eins wurde von den Nutzern der Reisebewertungsseite der Spiaggia dei Conigli auf der sizilianischen Insel Lampedusa gekürt. Aber bereits auf Platz zwei ist ein Sardinien-Strand vertreten: Cala Mariolu im Golf von Orosei; auf Platz drei ist in diesem Jahr der Strand von La Pelosa auf der Stintino-Halbinsel. Der tolle Traumstrand ganz im Nordwesten Sardiniens hatte im letzten Jahr noch den zweiten Platz belegt. Mit dem vierten Platz das Treppchen knapp verpasst hat kleine Traumbucht von Cala Goloritzé in Ostsardinien und Platz 6 der schönsten Strände Italiens belegt die Spiaggia diTueredda, ganz im Süden Sardiniens. Auf dem siebten Platz der Top Ten ist der Strand von Lu Impustu bei San Teodoro.


Platz 2: Cala Mariolu im Golfo di Orosei

Nummer 2 bei Tripadvisor: Cala Mariolu im Golf von Orosei. Der kleine, puderzuckerweiße Kieselstrand der Cala Mariolu. Schneeweiße Kalksandkugeln, ein fabelhaft türkisblaues Wasser, einfach einmalig! An diese Bucht im Golf von Orosei kommt man nur mit Ausflugsbooten ab Cala Gonone oder Arbatax sowie Santa Maria Navarrese.
Einer Legende nach, soll der Name der Bucht (Mariolu) auf eine spezielle Eigenart der Mönchsrobben zurück zu führen sein: angeblich plünderten sie die Fischbestände der Fischer vom Festland. Die Sarden nennen die Bucht auf Grund der schneeweißen, flockenförmigen Kieseln hingegen Ispuligidenìe.


Platz 3: La Pelosa auf der Halbinsel Stintino (Nordwest-Sardinien)


Traumstrand und Postkartenmotiv - der Strand von La Pelosa ist ein wunderschöner Erste-Klasse-Strand. Atemberaubendes Panorama auf die Insel Asinara und auf den Felsen Isola Piana mit dem alten Wachturm. Ideal für Surfer und Familien mit Kind. Zur Saison gibt es Sonnenschirm-, Liegen- und Tretbootverleih. Parkmöglichkeit, Bar und Restaurant in der Nähe.

Platz 4: Cala Goliritzé: smaragdgrünes Meer und schroffe Berge

Die Cala Goloritzé ist eine der schönsten Badebuchten Sardiniens, vielleicht ganz Europas. Überragt wird die kleine Kieselbucht von einer imposanten Felsnadel, an der Freeclimber ihre Freude haben. Eingerahmt wird das ganze von einem Felsvorsprung, in den Wind und Wellen ein Tor gegraben haben. Nur per Wanderung zu erreichen.

Platz 6: Der Strand von Tueredda: Paradies an der Costa del Sud

Hinter einer Bergkuppe auf der Panoramastraße von Chia nach Teulada eröffnet sich der Blick auf die Bucht von Tuerredda. Fast möchte man den Augen nicht trauen: das Panorama ist gigantisch! Schwer zu glauben, dass es sich bei der kleinen Bucht tatsächlich um einen frei zugänglichen Strand handelt. Das Goldgelb des Sandes, das Blau des Wassers, der Blick auf die vorgelagerte Felsinsel lassen auch hier ein Gefühl von Paradies aufkommen


Platz 7: Lu Impostu bei San Teodoro
Einmalige Wasserfarben, seichtes Wasser, puderweißer, feiner Sand: Lu Impostu und sein Zwillingsstrand Cala Brandinchi, südlich von Olbia und nördlich von San Teodoro gelegen, sind zwei Traumstrände der Spitzenklasse. 
Zur Saison leider kein Geheimtipp!

...Sardinien hat aber noch mehr Traumstrände zu bieten: Hier unsere Übersicht über die schönsten Badeziele der Insel

Donnerstag, 13. März 2014

Tirrenia wird camperfreundlich: Ab sofort Spartarife auf Überfahrten nach Olbia, Porto Torres und Cagliari

Die Fährgesellschaft Tirrenia Compagnia Italiana di Navigazione hat ab sofort Sondertarife für Campingfreunde freigeschaltet. Das teilte die Reederei am 12. März in Neapel mit. Auf vielen Überfahrten ab Genua und Civitavecchia nach Olbia, Porto Torres, Arbatax und Cagliari gelten Sondertarife für Fahrzeuge der Kategorie Camper. Das Womo oder Hymermobil reist zum Beispiel auf ausgewählten Überfahrten schon ab 78 Euro pro Strecke von Genua nach Olbia mit, bisher waren diese großen Fahrzeuge nur zum Volltarif buchbar. Die Sondertarife für Camper gelten übrigens nicht nur auf Strecken von Nord- und Mittelitalien nach Sardinien, sondern auch auf Tirrenia-Fähren von Neapel ins sizilianische Palermo.



Das Angebot für den Campingwagen ist mit anderen Sondertarifen, zum Beispiel für Familien, Paare und Überfahrten mit Deckpassage kombinierbar, aber nicht erstattbar. Bereits seit Februar buchbar ist das Camping-an Bord der Tirrenia: Wohnmobilfahrer können vom 1. Juni bis 30. September ihr Gefährt auf dem oberen Deck der Fähren Bonaria bzw. Amsicora abstellen und direkt im eigenen Fahrzeug übernachten, ohne eine teure Kabine buchen zu müssen. Das Angebot gilt auf allen Verbindungen von Civitavecchia nach Arbatax und Cagliari im Osten bzw. Süden Sardiniens, aber nicht auf Überfahrten ab Genua.

Tirrenia-Fähren hier buchen
Übersicht über alle Fähren nach Sardinien
Unsere Tipps für die Anreise

Red Bull Unfastened: Fünf Tage Kite Action mit Airton Cozzolino auf Sardinien

In diesem Jahr gibt es in der Woche vor Ostern an der Südwestküste von Sardinien Strappless Surf Action mit Airton Cozzolino!

Vom 9. bis 13. April 2014 trifft sich der Weltmeister von den Kapverden mit sieben der weltbesten Kiter der internationalen Szene an der Südwestküste von Sardinien zum Red-Bull-Unfastened. Bei diesem Contest wird das Strapless surfen mit Kite in der Welle bewertet.

Das treffen der Kitesurf-Besten soll Surfer und Partybegeisterte an die beliebtesten Kite Reviere der Südwestküste ziehen: Chia, Nora, Pula, Teuleda, Porto Suedda, Capo Mannu und San Giovanni di Sinis. Je nachdem, wo Welle und Wind am besten ankommen, gibt es verrückte strapless Aktion und viel Spaß auf dem Wasser.

Außer Airton Cozzolino werden die US-Amerikaner Patri McLaughlin, Patrick Rebstock, Reo Stevens, Skyler Solbach, Alexander John Karry, Marciel Lopes Almeida von den Kapverden und der Sarde Sandro Pisu beim Wettbewerb antreten.

Die Insel Sardinien gehört zu den sonnenscheinreichsten Regionen Italiens, die regelmäßig von starken Winden heimgesucht wird. Damit bietet sie optimale Voraussetzungen für gute Windbedingungen und bestes Wetter.

Egal welche Art von Bord Waterman Airton Cozzolino hat unter seinen Füßen, sie alle scheinen wie festgeklebt zu sein



Weitere Veranstaltungen im Süden von Sardinien
Kiten und Kitesurf in Südsardinien

Informationen zu Surfen und Surfspots auf Sardinien
Informationen zum Wetter auf Sardinien

Mittwoch, 12. März 2014

Geisterstädte, verlassene Gebäude und Fabriken – Top 10 der vergessenen Orte auf Sardinien

Geisterstädte, Fabrikruinen und jahrzehntealte Abraumhalden, verlassene Wohnhäuser, verwilderte Hotels und verfallene futuristische Designer-Ferienhäuser: Sardinien hat nicht nur traumhafte Badestrände und einsame Landschaften zu bieten, sondern auch verlassene Orte und sich selbst überlassene Industrieanlagen, Bunker und vergessene historische Gebäude. Für die einen sind sie hässliche Flecken, für Fotografen ein Paradies für ungewöhnliche Fotomotive. Manche der verlassenen Orte sind gesichert, erschlossen oder können mit Führern erkundet werden, manche sind mit Hunden gesichert, wieder andere mit Verbotsschildern geschmückt, viele aber frei zugängig – hier unsere 10 Highlights für Abenteuerlustige, Fotomotivsammler und Architekturliebhaber:

1. Industriearchäologie im Märchenwald: Die Bergwerksanlagen von Montevecchio


Blick auf die Miniere di Levante von Montevecchio

Aus den wilden Buschwäldern der CostaVerde, zwischen Ginsterbüschen, Mandelbäume, Steineichen und Akazien ragen imposante Fördertürme in den Himmel, schlagen hunderte Meter lange, verrottete Förderbände Schneisen in die Landschaft und riesige Abräumhalden kleben an den Berghängen. Heute wurden die Minengebiete zum Park erklärt und ehemalige Bergarbeiter bieten Führungen in die 1991 stillgelegten Minen und durch die verlassenen Abräumhalden an – im Frühjahr, Herbst und Winter nur am Wochenende, zur Saison auch mehrmals die Woche. Aber auch ohne Führung kann man in dem Bergarbeiterdorf Montevecchio einen Hauch vergangener Zeiten spüren: Die Plätze und breiten Straßen sind wie leergefegt, das kleine Postamt hat noch ab und zu geöffnet. Die Straße von Guspini nach Montevecchio führt direkt an den alten Minengebäuden vorbei, wer noch nicht genug von der Industriearchäologie hat, fährt von Montevecchio weiter über die unbefestigte Straße Richtung Ingurtosu: Vorbei an verfallenen Fördertürmen, riesigen Becken, die zur Waschung von gefördertem Gestein dienten und verlassenen Arbeiterheimen, Verwaltungsgebäuden und Bergwerksanlagen.

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2. Geisterdorf Gairo Vecchio

Gairo Vecchio wurde 1951 aufgegeben

Die verlassenen Wohnhäuser, Stallungen und Piazze der Geisterstadt Gairo Vecchio zeugen von einem schweren Unwetter. Nach längerer Trockenheit folgte im Jahr 1951 ein anhaltender unüblich starker Wolkenbruch und zwang die Menschen des Bergdorfs, ihre Behausungen zu verlassen. Da der Hang instabil war, musste das Dorf aufgegeben werden, nur wenige Kilometer darüber wurde Gairo neu gebaut. Heute führt eine Asphaltstraße durch den ehemaligen Ort, in manchen verlassenen Gebäuden werden Schweine gehalten, ein paar Urlauber schießen Erinnerungsfotos. Viel Reizvolles ist aber nicht übriggeblieben: Die historischen Baumaterialien wie beispielsweise Dachziegel und Balkone wurden für den Bau von auf alt gemachten Feriensiedlungen in Arbatax wiederverwendet.

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3. Ganz schön krass: Ehemalige US-Funkstation USAF auf dem Monte Limbara

Ehemalige US-Funkstation auf dem Limbara-Massiv. Foto (c) sardegnaabbandonata.it

Kalter Krieg auf Sardinien: Um die ehemalige Funkstation der United States Air Force auf dem höchsten Berg Nordsardiniens, dem Monte Limbara, ranken sich allerlei Mythen: Wurde in der 1966 eröffneten Radiostation das US-Militär im ganzen Mittelmeer koordiniert oder gar die amerikanischen Atomwaffen gelenkt? Über die riesigen Parabolantennen wurde wohl auch noch Teile des ersten Golfkriegs gesteuert – bevor Satelliten die Radiostation erstetzen. Kurze Zeit gehörte die Anlage, von der man einen wunderbaren Blick auf den ganzen Norden Sardiniens hat, noch vom italienischen Militär genutzt, 2008 ging sie in den Besitz der Region Sardinien über, einen Nutzngsplan für die Radio- und Verwaltungsgebäude, Kasernen, amerikanischen Bars und das ehemalige Postamt der US Mail gibt es bis heute nicht.

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4. Batteria di Capo d’Orso

Die Verteidigungsanlagen von Capo d'Orso

Wer heute auf die edlen Jachten und großen Segelboote, die zwischen Palau, dem Golf von Arzachena und den Inseln des La Maddalena-Archipels blickt, kann schnell vergessen, dass diese wuchtigen Granitfelsen einst schwer umkämpft waren: Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die strategisch wichtigen Felsen rund um Palau und auf La Maddalena militärisch befestigt und hochgerüstet – so entstanden unter anderem die Festung von Punta Altura und der Ausguck von Punta Sardegna bei Porto Rafael – sowie direkt unter dem berühmten Bärenfelsen, der jährlich tausende Touristen anzieht – die Festung von Capo d'Orso. Die in sardischem Granit massiv erbauten Plattformen, Verteidigungsmauern und Gräben, Artellerietürmen und Militärbatterien wurden bis zum zweiten Weltkrieg genutzt und verfallen seither.


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PDF-Dokument Le Fortificazioni del litorale di Palau http://www.palauturismo.com/attachments/article/155/Le%20fortificazioni%20del%20litorale.pdf


5. La Cupola: Verlassenes Glanzstück der Architektur von Dante Bini an der Costa Paradiso

La Cupola - das ehemalige Liebesnest von Monica Vitti und Michelangelo Antonioni. Foto (c) sardegnaabbandonata.it

Das spacige Kuppelhaus an der Costa Paradiso, das langsam an der salzigen Meeresluft verrottet, gehörte einst Schauspielerin Monica Vitti mit dem Regisseur Michelangelo Antonioni und ist ein architektonisches Meisterwerk mit atemberaubendem Meerblick. Bei der von dem Star-Architekten Dante Bini patentierten Binishell-Technik wird ein großer, aufgeblasener Gummiballon in ein Stahlgerüst eingehängt und mit Beton bespritzt. Wenn dieser ausgehärtet ist werden Türen und Fenster in die so entstandene Kuppel eingeschnitten – wegweisende Archiketur der 1960-er Jahre, die jetzt im Norden Sardiniens vergammelt. Der Feuiletton der FAZ will herausgefunden haben, dass das Anwesen heute einer neapolitanischen Familie gehört, die es seit Jahren verfallen lässt.

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6. Hotel Su Sirboni in der Ogliastra



Eine traumhafte Sandbucht, eingerahmt von leuchtend roten Prophyrfelsen, glasklares Wasser, zu erreichen nur über einen 20-minütigen Fußmarsch, rundherum nichts – außer einem seit Jahrzehnten verfallen Luxus-Feriendorf. Die kleinen, schneeweißen Türmchen, die aus dem dichten Macchiawald emporragen, waren nur wenige Jahre in Betrieb – ein Rechtsstreit zwischen den Eigentümern und der Gemeinde Gairo hat die Anlage stillgelegt. Jetzt scheint nur noch eines der Gebäude vom Wachmann bewohnt zu sein – und eine Horde Hunde und jede Menge Verbotsschilder vermeiden, das Neugierige Urlauber auf Fotosafarie gehen.



7. Argentiera: Hier gruben schon die Römer nach Silber
Die verlassene Silbermine von Argentiera
















Die Silbermine Argentiera befindet sich im Nordwesten der Insel, nur wenige Kilometer nördlich von Alghero. Vom 1963 geschlossenen Silberbergwerk sind unter anderem die aus Holz gebauten Wohnhäuser erhalten, einige davon werden zur Zeit renoviert, ein Literaturfestival haucht jedes Jahr Ende Juli ein wenig Leben in die Geisterstadt. In den Buchten unterhalb von Argentiera, die von der Silberindustrie als Naturhafen genutzt wurden, kann man wunderbar einen Badestopp einlegen

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8. Lido Iride in Platamona – Luxuriöse Badeanstalt direkt am Meer


Lido Iride in Platamona Foto (c) sardegnaabbandonata.it

In den goldenen 1960-er Jahren gaben sich am Lido Iride, dem Stadtstrand der nahen Inselmetropole Sassari, die italienischen Stars und Sternchen die Klinke in die Hand: Mike Buongiorno, Teddy Reno und Claudio Villa waren im Lido und der Rollschuhbahn, Tennisplatz, dem Restaurant und Ballsaal sowie dem Swimmingpool Stammgäste. Heute kommen die Sturmfluten bis an das Schwimmbad heran, seit 1987 stehen die Stahlbetonwände des Strandhauses leer unnd sind sich selbst überlassen. 2014 soll die Entscheidung fallen, was mit dem Betonskelett am Meer geschehen soll.

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9. Villaggio di Monte Narba, San Vito


Einst Arbeitsplatz für 500 Bergleute: Villaggio di Monte Narba. Foto (c) sardegnaabbandonata.it


Unweit des verschlafenen San Vito im Südosten Sardiniens stand einst eine der größten Blei- und Silberminen Sardiniens. In Monte Narba arbeiteten zu Hochzeiten 900 Bergarbeiter, auf 14 Stockwerken gingen die Stollen bis zu 500 Meter unter die Erde. Heute rotten die 1935 verlassenen Gebäude einsam vor sich hin – ungeschützt und nicht abgesperrt. Foto-Abenteurer sind zu Vorischt aufgerufen – vor allem der dreistöckige Luxuspalazzo des Minendirektors, die Villa Madama mit ihren künstlerischen Deckengemälden, ist massiv vom Einsturz bedroht. Doch nicht nur Wind und Wetter bedrohen die alten Gemäuer – auch das Geröll der Abräumhalden droht die Palazzi und Hallen langsam unter sich zu begraben.

Mehr Info:


10. Verlassenes Dorf aus dem Mittelalter: Das Museumsdorf von Tratalias


Bei einer Besichtigungstour kann man durch die engen Gassen spazieren.

Mitten in der unteren Sulcis-Ebene liegt ein kleines Weiler, das in seiner langen Geschichte gleich mehrmals verlassen wurde. Den Todesstoß gab dem Dorf aber der Bau eines Staudamms im Jahre 1954. Durch den veränderten Grundwasserspiegel wurden die alten Häuser häufig überschwemmt, Feuchtigkeit und Schimmel bedrohten die Gesundheit der Bevölkerung. Das Dorf wurde umgesiedelt, nur 45 mittelalterliche Gebäude und die ehemalige Kathedrale blieben stehen. Heute ist Tratalias ein Freilichtmuseum und eines der wenigen verlassenen Orte Sardiniens, die erschlossen, wieder hergerichtet und offiziell Urlaubern zugänglich sind.

Mehr Info:
http://www.comune.tratalias.ca.it/index.php?option=com_content&task=view&id=15&Itemid=28

Freitag, 7. März 2014

Mit Alitalia an diesem Wochenende Sardinien-Flüge in den Frühling buchen: Promo-Code für 15% Rabatt auf Flüge ab Frankfurt nach Cagliari

Bei Alitalia ist der Frühling ausgebrochen. Wer jetzt nach Sardinien-Flügen für Mai und Juni sucht, sollte unbedingt bei Alitalia vorbeischauen:
Die italienische Fluggesellschaft lockt noch bis zum 10. März 2014, 12:00 Uhr mit E-Coupon-Rabatten auf Flugtickets ab Frankfurt nach Cagliari.
Wer bei der Buchung den Promotionscode MAR33DE eingibt und auf 'neu berechnen' drückt, kann ganze 15% sparen.
Der E-Coupon kann mehrfach innerhalb der Gültigkeitsdauer verwendet werden. Der Rabatt gilt auf allen Flugreisen vom  5. Mai 2014 bis 30. Juni 2014 - ideal also, um im Frühling schon einmal kräftig Sonne auf Sardinien zu tanken.

Alitalia fliegt von Deutschland aus nicht direkt, sondern mehrmals täglich über das Drehkreuz Rom-Fiumicino und den Flughafen Mailand-Linate in die Inselhauptstadt Cagliari.

Alle Sardinien-Flüge ab Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Cagliari, Olbia und Alghero

Das Wetter im Frühling auf Sardinien