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Marina Café Noir: Festival für angewandte Literatur im Süden von Sardinien
 Wer Zeit und Lust auf Literatur, Ausstellungen, Musik und Show hat, kann Mitte September in Cagliari, im Süden von Sardinien, vorbeischauen. Autorinnen und Autoren aus Italien und anderen Ländern treffen sich im Spätsommer in der Inselhauptstadt Sardiniens zum Festival für angewandte Literatur. „Marina Café Noir“ heißt die Veranstaltung, zu der Autoren, Künstler, Händler und Kneipenwirte vom 15. bis 19. September 2010 bereits zum 8. Mal in eines der alten Stadtteile Cagliaris einladen. In einer bunten Mischung aus Lesungen, Theaterstücken, Konzerten, Ausstellungen und Showeinlagen dreht sich in „Sa Marina“, dem alten Hafenviertel der Inselhauptstadt, alles um Krimis und düstere Geschichten. „Il nero intorno” (das Dunkel, das uns umhüllt) lautet deshalb auch das Motto der diesjährigen Veranstaltung, die täglich jeweils ab dem Nachmittag bis in den späten Abend stattfindet. Diskutiert wird die These, dass die heutige Gesellschaft dem Einzelnen oft unvorhersehbar und arbiträr erscheint. Das erweckt bei vielen Ängste, die plagen und bedrängen. Literaturführer SardinienLabels: Ausstellung, cagliari, Il nero intorno 2010, Konzerte, Krimi, Lesungen, Literatur, Literaturfestival, Marina Café Noir, musik, Noir, sardinien
Vele, Tonni e Scimitarre: „Segel, Thunfisch und Krummsäbel“ – die Ausstellung im Süden von Sardinien hat sich von dem Abenteuerschriftsteller Emilio S
 Sardinien als Kreuzungspunkt von Handels- und Kulturaustausch der Völker im europäischen Mittelmeerraum. Eine Vorstellung die den italienischen Schriftsteller Emilio Salgari Anfang des 20. Jahrhunderts begeisterte. Der italienische Karl May erlangte durch seine Abenteuerromane auch über Italien hinaus Bekanntheit. Zwischen 1903 und 1904 veröffentlichte der 1862 in Verona geborene Vielschreiber einen Roman und eine Erzählung die auf Sardinien spielen: In „Le Pantere d'Algeri" (dt. Der Panther von Algerien) entführt ein maurischer Sklave eine junge Gräfin, die nach abenteuerlichen Aktionen, mit Hilfe erfahrenen Seemänner aus Cagliari von ihrem Verlobten befreit werden kann. Die dokumentarische Erzählung „La pesca dei tonni“ (dt. Der Thunfischfang) berichtet hingegen über Thunfisch aus Sardinien und zeichnet ein positives Bild der Inselbevölkerung. Die Ausstellung “Vele, Tonni e Scimitarre: Avventure salgariane nel Mar di Sardegna“ (dt. Segel, Thunfisch und Krummsäbel: Die Abenteuer des Emilio Salgari im Mar di Sardegna) im Kunst- und Kulturzentrum Lazzaretto, in der Inselhauptstadt Cagliari, zeigt ab dem 10 Juli und bis zum 11. Dezember 2010 nicht nur Waffen, Schmuck, und Kleider aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Daneben entführen auch Bilder, Photos und Filme in die Welt des großen italienischen Abenteurers. Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des Centro Comunale d’Arte e Cultura Lazzaretto dienstags bis sonntags von 9.00 bis 13.00 Uhr sowie von 17.00 bis 21.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen. Ausstellungsort: Centro Comunale d’Arte e Cultura Lazzaretto, Via dei Navigatori, Cagliari Vernissage: 10. Juli 2010 um 18.30 Uhr
Labels: Abenteuerschriftsteller, Ausstellung, cagliari, Der Panther von Algerien, Emilio Salgari, Lazzaretto, sardinien, Tonni e Scimitarre, Vele
Memorie di un Canoista: Ein Panorama der Sella del Diavolo im Süden von Sardinien
 Vor den Toren der Inselhauptstadt Cagliari, im Süden von Sardinien, lockt das Capo Sant’Elia, auch Sella del Diavolo (Teufelssattel) genannt mit einer schönen Bucht und einem herrlichen Blick auf die südliche Küstenregion. Hier sammelte Carlo Nieddu Arrica Anregungen für die Motive seiner zahlreichen Ölgemälde. Am 2. Juli 2010 zeigt das Kunst- und Kulturzentrum Exmà im Sala della Terrazza unter dem Titel „Memorie di un Canoista“(dt. Memoiren eines Kanufahrers) eine Ausstellung zum sardischen Maler Carlo Nieddu Arrica. Die Schau bietet mit ihren 30 Ölgemälden zu der Südküste Sardiniens einen Überblick über das Werk der letzten zehn Jahre des Künstlers. Die Ausstellung, die noch bis zum 22. Juli zu sehen ist, kann zu den normalen Öffnungszeiten des Centro Comunale d’Arte e Cultura Exmà dienstags bis sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie von 17.00 bis 22.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen. Ausstellungsort: Centro Comunale d’Arte e Cultura Exmà, Sala della Terrazza, Via San Lucifero, Cagliari
Vernissage: 2. Juli 2010 um 19.00 Uhr Weitere Informationen auf der Homepage des Kulturvereins
Mehr Ausstellungen auf Sardinien Labels: Ausstellung, Ausstellung Sardinien, cagliari, Carlo Nieddu Arrica, Exmà, Gemäldeausstellung, sardinien, Öl auf Leinwand
W. Eugene Smith: Der Augenzeuge großer Ereignisse in einer Ausstellung in der Inselhauptstadt Cagliari im Süden von Sardinien
 "Più reale del reale": Eine Ausstellung im Kunst- und Kulturzentrum Exmà zeigt in Cagliari, der Inselhauptstadt von Sardinien, die Photo-Essays des großen Reportagephotographen W. Eugene Smith. Ab dem 17. Juli 2010 kann man die berühmten, emotionsgeladenen Reportagen des bedeutenden amerikanischen Fotograf erleben. Etwa 150 weltberühmte Aufnahmen aus den Life-Photo-Essays „Country Doctor“ (1948), „Spanish Village“ (1951), „Nurse Midwife“ (1951) und „A Man of Mercy“(1954) versprechen eine einzigartig spektakuläre Ausstellung, die garantiert keinen kalt lässt. Der 1918 in Wichita (Kansas) geborene und 1978 in Tucson (Arizona) gestorbene W. Eugene Smith arbeitete gemeinsam mit andere Photographen, wie Alfred Eisenstaedt, Robert Capa, Berenice Abbott und Henri Cartier-Bresson jahrelang für das amerikanische Magazin Life. Als Life das Photo-Essay erfand, veröffentlichte Smith einige der besten und berühmtesten Reportagen aller Zeiten. Um sich seine künstlerische Freiheit zu erhalten, verließ er Mitte der 1950-er Jahre seinen gutbezahlten Posten bei der Zeitschrift Life und wechselte zur bekannten Fotografenagentur Magnum Photos. Hier widmete er sich einer umfassenden Reportage über Pittsburgh und dessen Eisenhütten. Um sich jedoch völlig unabhängig seinen Interessen zuwenden zu können, verließ er auch Magnum. Er stürzte sich in eine Reportage über Minamata, eine japanische Stadt in deren Umgebung der Chemiekonzern Chisso quecksilberhaltige Abwässer in offene Weiher kippte. Dies hatte verheerende Folgen für die Umwelt und die Bewohner der Stadt. Die ausgestellten Abbildungen und Fotos des bedeutenden Fotografen seiner Generation stammen aus dem Archive des Center for Creative Photography in Arizona Die Schau kann zu den normalen Öffnungszeiten des Centro Comunale d’Arte e Cultura Exmà dienstags bis sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie von 17.00 bis 22.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen. Ausstellungsort: Centro Comunale d’Arte e Cultura Exmà, Via San Lucifer, Cagliari
Vernissage: 16. Juli 2010 um 19.00 Uhr Labels: Ausstellung, cagliari, Exmà, Foto-Ausstellung, Photographie Sardinien, Reportagephotographie, sardinien, SW-Fotografie, W. Eugene Smith
Alfonso Efisio Thermes: Cagliari, die Inselhauptstadt im Süden von Sardinien
 Alfonso Efisio Thermes (1886–1969), Fotograf und bedeutender Künstler seiner Zeit, hielt die Inselhauptstadt Cagliari, im Süden von Sardinien, in zahlreichen schwarzweiß Photographien fest. Das Werk des Photographen würdigt die Stadt nun mit einer 150 Bilder umfassenden Rückschau im Kunst- und Kulturzentrum Ghetto. Die Ausstellung „Tracce di tempo: ritratti e stagioni della città di Cagliari“ (dt. Zeitspuren: Bilder und Jahreszeiten der Stadt Cagliari) wird vom 9. Juli bis 26. September 2010 gezeigt. Die Schau erzählt von einer Stadt und einer Insel Anfang des 20. Jahrhunderts, die es so heute nicht mehr gibt. Im Zentrum der Ausstellung stehen zudem auch 20 Bilder des Fotografen Francesco Bittichesu. Seine Farbfotos aus dem Jahre 2010 verknüpfen Vergangenheit und Gegenwart, da die Bilder die Motive von Thermes wieder aufgreifen. Die Ausstellungsräume des Ghetto befinden sich in der Stadtmitte von Cagliari, im alten Schlossviertel. Seit Jahren zeigt dieses Gebäude wechselnde und eine ständige Ausstellung. Im Außenbereich des Ghettos genießt man einen schönen Blick über die Inselhauptstadt. Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des Centro Comunale d’Arte e Cultura Ghetto dienstags bis sonntags von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie von 17.00 bis 22.00 Uhr besichtigt werden. Ausstellung: Centro Comunale d’Arte e Cultura Ghetto, Via Santa Croce 18, Cagliari
Vernissage: 9. Juli 2010 Weitere Informationen auf der Homepage des Kulturvereins Labels: Alfonso Efisio Thermes, Ausstellung, cagliari, Foto-Ausstellung, Ghetto, Photographie Sardinien, sardinien, SW-Fotografie
About the City: Ausstellung über die Inselhauptstadt Cagliari im Süden von Sardinien
 Verzieren diese Schleifen zur Geburt eines Jungen oder Mädchens die Türen der Inselhauptstadt Cagliari im Süden von Sardinien? Nein, es sind nur einige der zahlreichen Ausstellungsstücke, die zur Zeit im Kunst und Kulturzentrum Castello San Michele zu sehen sind. „About the City“ (dt. Über die Stadt) heißt die Schau, die seit dem 11. Juni 2010 Exponate zum Sein und Werden Cagliaris in den Räume des alten Kastells im idyllischen Stadtpark „Colle di San Michele“ zeigt. 45 Künstler aus aller Herren Länder haben sich in der Inselhauptstadt umgesehen und die unterschiedlichsten Plätze porträtiert. Dargestellt wird die von den Phöniziern gegründete Stadt mit atemberaubendem Blick auf den Golfo degli Angeli auf eine sehr vielfältige und individuelle Weise: Neben Fotografien und Gemälden gibt es auch Installationen und Skulpturen zu bewundern. Anhand der Exponate kann der Besucher auch die Entwicklung und das Wachsen der Stadt mitverfolgen Die Ausstellung wird von Alessandra Menesini kuratiert und ist noch bis zum 29. August 2010 zu sehen. Ausstellungsort: Centro Comunale d’Arte e Cultura Castello San Michele - CagliariÖffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 18.00 bis 21.00 Uhr. Montags geschlossen. Mehr Ausstellungen auf SardinienLabels: about the city, Ausstellung, cagliari, Castello San Michele, Galerie, Inselhauptstadt von Sardinien, Kunstgalerie, sardinien, Schloss
„Altra Moda“: Am 19. Juni eröffnet in San Sperate eine Ausstellung von Raffaele Muscas
 Eine kleine aber feine Ausstellung zeigt in San Sperate, im Süden von Sardinien, die Bilder des sardischen Bildhauer und Malers Raffaele Muscas. „Altra Moda“ (dt. Andere Mode) heißt die Schau zum Thema Models und Fashion die am 19. Juni 2010 eröffnet wird. Sie präsentiert 12 Bilder mit lebensgroßen Frauen auf Leinwand, die vor zwei Jahren entstanden sind und die der Künstler extra für diese Ausstellung zusammengestellt hat. Die opulent anmutenden Mannequins werden in einer experimentellen Mischtechnik festgehalten. Dabei bedient der Autor sich verschiedener Malweisen, wie der Kombination aus Temperamalerei im Vordergrund und Maltechnik mit Sand im Untergrund. Raffaele Muscas ist nicht nur Maler, sondern ein Vollblutkünstler, der mit seinen Bildern, Murales, Skulpturen und überlebensgroßen Betonfiguren sehr erfolgreich ist. Auf die Frage, warum üppige Figuren in seinen Werken immer wiederkehren, antwortete er: „In diesen Figuren kann ich mich besser verwirklichen, weil es viel mehr Material gibt (lacht), in dem ich mich ausdrücken kann. Wenn man nur wenig hat, gibt es nicht so viel auszufüllen, richtig? (lacht). Das bedeutet es (lacht). Man darf keinen ungenutzten Platz lassen“. Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Juli 2010 zu sehen. Ausstellungsort: Ex Municipio, via Risorgimento 31, San SperateVernissage: 19. Juni 2010 um 19.00 Uhr Interview mit Raffaele MuscasLabels: Altra Moda, Ausstellung, Gemälde-Ausstellung, Kunst, Murales, Pinuccio Sciola, Raffaele Muscas, San Sperate, sardinien
Vanina Sechis Gesamtwerk in einer Retrospektive: Sardinien feiert die vor zwei Jahren verstorbene Malerin aus Oristano in einer Ausstellung
 Zwei Jahre nach dem Tod von Vanina Sechi ehrt die Stadt Cagliari die Malerin aus Oristano mit einer beeindruckenden Ausstellung im Kunst und Kulturzentrum Exmà. “Poesia e potere del colore” (dt. Poesie und die Kraft der Farbe) heißt die Schau im Süden von Sardinien, die ab Mittwoch, den 9. Juni und dann noch bis zum 4. Juli 2010 etwa 60 Gemälde aus allen Schaffensbereichen und -episoden der verstorbenen Künstlerin zeigt. Das Werk von Vanina Sechi, Jahrgang 1924, ist geprägt durch ihren langen Auslandsaufenthalt und die ständige Auseinandersetzung mit den Grundfragen des menschlichen Seins. Ihre Bilder zeigen, was sie unterwegs in den USA, in Kanada und in Mexiko gesehen hat. 1951 zieht sie nach ihrem Philosophiestudium zunächst nach Dänemark, wo sie sich mit dem dänischen Philosophen Søren Kierkegaard und dem norwegischen, expressionistischen Maler Edvar Munch beschäftigt. Ihre Gemälde sind von fahlen, verwobenen Farben und Formen gekennzeichnet. 1966 gewinnt sie ein Stipendium an der Yale University und zieht in die USA. Bei einem Kongress in Mexiko City im Jahre 1967 sieht sie die Bilder Siqueiros und Riveras. Sie ist beeindruckt und zieht nach Mexico, wo sie bis 1970 lebt. Es sind die Jahre der leuchtenden Farben und der in Öl getauchten Kakteen, Pflanzen und Blumen. Sechs Jahre später fährt sie zu Farbstudien nach Paris. Zu dieser Zeit experimentiert sie auch schon mit neuen Techniken, zum Beispiel mit dem Einsatz von Sand aus Torregrande. Ausstellung: Centro Comunale d'Arte e Cultura Exma', Cagliari Vernissage: Mittwoch, den 9. Juni 2010 um 18.30 Uhr Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 13.00 und von 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen. Weitere Informationen unter: www.camuweb.itMehr Ausstellungen auf SardinienLabels: Ausstellung, cagliari, Gemäldeausstellung Sardinien, Kunst- und Kulturzentrum Exmà, Malerei, sardinien, Vanina Sechi
50 Jahre Theaterbühnen auf Sardinien – aus dem Erlebten und der Erfahrung des Mario Faticoni
 Mit einer kleinen Fotoausstellung feiert der Kulturverein „Il Crogiuolo“ den Karrierestart des italienischen Theaterschauspielers Mario Faticoni, der sich in diesem Jahr zum 50sten Mal jährt. „50 Anni di Teatro in Sardegna nell'esperienza di Mario Faticoni“ heißt deshalb die Fotoschau, die vom 5. bis 19. Juni 2010 im Stadttheater im historischen Schlossviertel der Inselhauptstadt Cagliari zu besichtigen ist. Der aus Verona stammende Musikersohn kam 1950 nach Sardinien und startete zehn Jahre später seine Karriere als Schauspieler des italienischsprachigen Theaters in Cagliari. Zu Beginn übernimmt der Jurastudent und angehende Journalist diverse Rollen in Stücken von Camus, Sartre, Beckett und Pirandello. Später führt der immer um Vielseitigkeit bemühte Faticoni bei diversen Theatervereinen die Regie. Seit 2003 ist er auch als Buchautor tätig. Die Ausstellung zeigt etwa 35 großformatige Bilder und Schnappschüsse die verschiedene Fotografen, u.a. Andrea Nissardi, Mario Garbati, Ernesto Frau, Debora Locci, Daniela Zedda, Francesco Fadda, Valeria Floris, Michela Atzeni, Andrea Porcu sowie Francesca Floris, von Mario Faticoni, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, geschossen haben. Ausstellung: Teatro Civico, CagliariÖffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 13.00 und 17.00 bis 20.00 Uhr Eintritt Frei Mehr Ausstellungen auf Sardinien Labels: Ausstellung, cagliari, Fotoausstellung, Mario Faticoni, sardinien, Teatro Civico, theater, Theaterbühnen Sardinien, Theatervorstellung
Giò Tanchis: Ausstellung im Kunst- und Kulturzentrum Il Lazzaretto in Cagliari
 "Ungebändigter Geist" heißt die Ausstellung, die seit dem 24. April 2010 und noch bis zum 16. Mai 2010 im Kunst- und Kulturzentrum Lazzaretto in der Inselhauptstadt Cagliari gezeigt wird. Es handelt sich um eine Übersichtsausstellung der Werke des zeitgenössischen sardischen Malers Giò Tanchis. Die Schau im Süden von Sardinien zeigt etwa 50 ausgewählte Leinwandgemälde unterschiedlicher Größe. Neben großformatigen virtuos ausgeführten Bildern zum Thema Mensch runden intensiv kolorierte Gemälde den Blick auf die Merkmale und Farben der Insel ab. Als weitere Motive der Ausstellung sind Stiere und Pferde zu bewundern. Walter Marchionni, alias Giò Tanchis, wurde am 31. Januar 1963 als Sohn eines berühmten Aquarellmalers und Graveurs in Villacidro geboren. 2005 trat er mit einigen Bildern zum ersten Mal in einer Ausstellung an die Öffentlichkeit. Seitdem werden seine Arbeiten nicht nur auf Sardinien, sondern auch auf der Appeninhalbinsel ausgestellt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 09.00 bis 13.00 und 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen. Weitere Informationen: Centro Comunale d'Arte e Cultura Lazzaretto, Via Dei Navigatori, Telefon: +39/0703838085; Das Gebäude in dem die Ausstellung stattfindet, das Lazarett, entstand etwa im 17. Jahrhundert vor den Toren der Inselhauptstadt Cagliari. Das damals abgelegene S. Elia bot sich als Örtlichkeit für solch eine Anstalt gerade zu an: Dorthin brachte man die Lepra- und Pestkranken, um den durch sie bedingten Problemen für das Bürgertum zu begegnen. Heute bietet das 1997 restaurierte Gebäude mit Blick aufs Meer großzügige Räume für Ausstellungen und andere Veranstaltungen. Weitere Ausstellungen auf Sardinien
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Passion: Werke von Albert Dürer und Georges Rouaults in einer Ausstellung im Süden von Sardinien
 Am vergangenen Mittwoch, dem 31. März 2010 öffnete das Kunst- und Kulturzentrum Exmà in Cagliari nach mehrmonatigen Instandsetzungsarbeiten erstmals wieder seine Pforten. Seitdem locken die Ausstellungsräume im ehemaligen Schlachterhaus der Inselhauptstadt, im Süden von Sardinien, mit Werken Albrecht Dürers und Georges Rouaults. Noch bis zum 30. Mai 2010 werden original Holzschnitte, Stiche und Druckgraphiken des bedeutenden deutschen Künstlers der Reformation sowie des französischer Malers und Grafikers in einer Ausstellung gezeigt. „Passio - Dürer, Rouault e la Passione di Cristo“ (dt. Passio, Dürer, Rouault und der Leidensweg Jesu Christi) ist der Titel der Schau zum Thema Passion. Zu sehen gibt es vor allem die kleine und die große Holzschnitt-Passion Albrecht Dürers, die er zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert geschnitzt hat, sowie den Passionszyklus „Miserere“ Georges Rouaults, an dem der Franzose zwischen 1914 und 1927 gearbeitet hat. Das Kunst- und Kulturzentrum Exmà befindet sich in der Via S. Lucifero in Cagliari. An einen Schlachthof erinnern bei diesem Gebäude jedoch nur noch die steinernen Stierköpfe an der Wand des Hauptgebäudes. Die Bäume und kleinen Rasenflächen zeugen von einem gepflegten und mit viel Mühe umgebauten Gebäudekomplex, der nicht nur für Kunstinteressierte ein Besuch wert ist. Die Ausstellung wird vom Präsidenten des Konsortium Camù Fabrizio Frongia kuratiert. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen. Mehr Ausstellungen auf SardinienLabels: Albert Dürer, Ausstellung, Ausstellung auf Sardinien, cagliari, Exmà, Georges Rouaults, Holzschnitte, Kultur, Kunst, Kupferstiche, Passion, sardinien
L’avventura dell’evoluzione: Darwin-Ausstellung im Miniaturpark im Süden von Sardinien
 Nur 200 Jahre sind seit der Geburt Charles Darwin, dem Naturforscher mit der revolutionären Theorie zur Entstehung der Arten vergangen. Im Jahr 2009 jährte sich außerdem zum 150. Mal die Veröffentlichung seines bahnbrechenden Werkes „On the Origin of Species“ (dt. Über die Entstehung der Arten). “L’avventura dell’evoluzione” (dt. Das Abenteuer der Evolution) heißt daher eine Ausstellung im Miniaturpark bei Tuili, die noch bis zum 26. Juni 2010 zu sehen ist . Ein Großteil der Schau im Süden von Sardinien ist der Expedition gewidmet, die der 22-jährige Darwin von 1831 bis 1836 auf einem Segelschiff, der Beagle, unternahm. Die Forschungsreise sollte zu einem einschneidenden Erlebnis in seinem Leben werden, denn in nur wenigen Jahren entwickelte sich der junge, unerfahrene Beobachter zu einem wissenschaftlichen Naturforscher, der die damals vorherrschende Entwicklungstheorie umwälzte. Bei den Exponaten handelt es sich um Proben die er auf seiner Reise sammelte, wie Fossilien, gepresste Pflanzen aber auch seltenes Dokumentationsmaterial, wie Zeichnungen und die Reisenotizen des jungen Forschers. Eine Zeitreise der besonderen Art zu den Galápagos-Inseln bietet im Freigelände eine Rekonstruktion der Beagle, mit der Darwin die große Fahrt zum Archipel im östlichen Pazifischen Ozean unternahm. Der Miniaturpark Sardegna in Miniatura liegt nur wenige Kilometer vom Nuraghenkomplex Su Nuraxi in Barumini entfernt. Neben der Darwin-Ausstellung bietet der Miniaturpark auch ein Astronomie-Museum mit Planetarium Mehr Ausstellungen auf SardinienDer Miniaturpark „Sardegna in Miniatura“ bei TuiliDas Astronomie-Museum mit Planetarium im Miniaturpark Labels: Ausstellung, barumini, Charles Darwin, das Abenteuer der Evolution, Freizeit, Kinder, Marmilla, sardinien, Schüler, Spaß, Su Nuraxi, Süden von Sardinien, tuili, über die Entstehung der Arten
Sardinien: Italienische Meisterwerke aus dem 20. Jahrhundert in einer Ausstellung in Nuoro zu sehen
 Seit dem 5. März 2010 finden italienische Meisterwerke aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Nuoro Beachtung. "Capolavori del '900 italiano. Dall'Avanguardia al Ritorno all'ordine" (dt. Italienische Meisterwerke aus dem 20. Jahrhundert. Von der Avantgarde bis zur Rückkehr zur Ordnung) heißt die Schau, die es bis zum 6. Juni 2010 im MAN, dem Museum für Kunst, im Herzen von Sardinien zu sehen gibt. Mit den Kunstwerken einiger der wichtigsten Vertreter des italienischen Erneuerungsprozesses, wie Giacomo Balla, Umberto Boccioni, Carlo Carrà, Giorgio de Chirico, Arturo Martini, Giorgio Morandi, Medardo Rosso, Alberto Savinio, Gino Severini und Mario Sironi, veranschaulicht die Ausstellung einen wichtigen Abschnitt der italienischen Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert. Die Sammlung wurde von Gabriella Belli und Cristiana Collu kuratiert. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 16.30 bis 20.30 Uhr. Montags geschlossen. Mehr Ausstellunge auf SardinienDas Museum für Kunst in NuoroWeitere Informationen über Nuoro
Labels: Ausstellung, barbagia, Giorgio de Chirico, italienische Meisterwerke, Kunst, MAN, Mario Sironi Giacomo Balla, moderne Kunst, Nuoro, sardinien
Che. Revolucion Y Mercado: Das Kultbild mehrerer Generationen in einer Ausstellung im Süden von Sardinien
 In Zusammenarbeit mit Trisha Ziff, dem UCR/California Museum of Photography und der UC Riverside zeigt das Museo del Territorio Sa Corona Arrubia in Lunamatrona eine Ausstellung über den argentinisch–kubanischen Freiheitskämpfer Ernesto Che Guevara. Unter dem Titel "Che. Revolucion y Mercado” erzählt die Schau, im kleinen Landschaftsmuseum im Süden von Sardinien, die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt: Che Guevara, fotografiert vom Kubaner Alberto Korda am 5. März 1960.  Ein Jahr nach der kubanischen Revolution im Jahre 1959, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch Ernesto Che Guevara war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen unsterblich und zum scheinbar meistreproduzierten Foto der Welt. Sein „encabronado y dolente“, d.h. wütender und trauriger Ausdruck, seine halblangen Haare und die Mütze mit dem bekannten Stern erlangten Kultstaus.  Ausgehend von Kordas Bild und den Werken anderer bekannter Fotografen, wie Vik Muniz, Pedro Meyer, Martin Parr, Marcos Lopez sowie Annie Leibovitz, versucht die Ausstellung zu erklären, warum dieses Bild zur Ikone mehrere Generationen wurde und bis heute noch so eine große Faszination ausübt. Neben Fotos und Vintage Prints zeigt die Ausstellung bei Villanovaforru insgesamt etwa 200 Exponate, u.a. Poster, Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände und Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Labels: Alberto Korda, Ausstellung, cagliari, Collinas, Ernesto Che Guevara, Fotoausstellung, Kunstausstellung, Kunstgalerie, Lunamatrona, Marmilla, Sa Corona Arrubia, sardinien, Siddi, Villanovaforru
Sardinien: Marc Chagall und das Alte Testament - Ausstellung mit Radierungen und Farblithographien des jüdischen Malers in Cagliari
 Das Centro Comunale d’Arte e Cultura Il Ghetto in Cagliari startet mit einer neuen großen Ausstellung in den Frühling. In Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Belarus zeigt das Kunst- und Kulturzentrum in der Inselhauptstadt vom 19. März bis 27. Juni 2010 eine umfangreiche Ausstellung, die dem großen weißrussischen Künstler Marc Chagall gewidmet ist. Zum ersten Mal werden auf Sardinien, unter dem Titel “Il veggente di Vitebsk – Marc Chagall e l’Antico Testamento” (dt. der Hellseher aus Witebsk – Marc Chagall und das Alte Testament), Chagalls Radierungen und Farblithographien für den druckgraphischen Zyklus zum Alten Testament gezeigt. Zur Ausstellung gehören alle 105 Radierungen aus dem Zyklus „La Bible“, sowie die 1966 entstandenen Farblithographien zu „Exodus“. Der in einer frommen jüdischen Familie aufgewachsene Maler aus Witebsk (Weißrussland) hatte ein ganz besonderes Verhältnis zur Bibel, die ihn schon in seiner frühen Kindheit als größte Quelle der Dichtung gefesselt hatte. Diese spirituelle und künstlerische Verbindung mündete später in dem Versuch, das gesamte Alte Testament zu illustrieren. Die 129 ausgestellten Kunstwerke des 1985 verstorbenen Künstlers sind Leihgaben aus einer privaten Sammlung.
Vernissage: 19. März 2010, 18.00 Uhr
Labels: Ausstellung, cagliari, Exodus, Farblithografien, Kunstausstellung, La Bible, Marc Chagall, Radierungen, sardinien, Weißrussland, Witebsk
Naive Malerei aus Sardinien: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Aldo Cogotti
 Am Samstag, dem 6. Februar 2010 wurde in der Galerie Spazio Cultura in Cagliari, im Süden von Sardinien, die Einzelausstellung „Gente“ (Leute) des sardischen Künstlers Aldo Cogotti eröffnet. Der freischaffende Maler lebt in der Inselhauptstadt und zeichnet mit einer ganz eigenen Acryltechnik. Seine fantasievollen, naiven Zeichnungen von Menschen und Leuten, die nur scheinbar unschuldig und rein sind, bestechen durch bunt fröhliche Farbkombinationen. Sie erzählen Geschichten die man auch in den dicht bewohnten Stadtteilen Cagliaris finden kann: Sie berichten von Menschen die singen, trinken, spielen oder jemanden hereinlegen – kurz, von Leuten, die die Menschheit von heute und von jeher zur Schau tragen. Hinter ihren versunkenen Blicken und ihren mystischen Liedern verstecken sich die nur schwer nachprüfbareren und zu überwachenden Gedanken der Menschen. Die Ausstellung „Gente“ ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen Galerie: Spazio Cultura - Via Santa Croce 9 - Cagliari Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 17.00 bis 20.00 Uhr. Montag und Dienstag geschlossen. Eintritt frei. Mehr Ausstellungen auf SardinienLabels: Aldo Cogotti, Ausstellung, Cgliari, Gente, Kultur, Kunstausstellung, MK Spazio Cultura, Museum, sardinien
Altrove. All'infinito: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Marco Lampis in Nuoro, im Zentrum von Sardinien
 Die Ausstellung "Altrove. All'infinito" (Anderswo. Im endlosen Jenseits) vom 23. Januar bis 21. Februar 2010 im Museo d'Arte Provincia ( MAN) in Nuoro zeigt die Werke des 34-jährigen Künstlers Marco Lampis. Der Fotograf und Videokünstler aus Cagliari beschäftigt sich in seinen Werken mit den Themen Lärm, Zeit, Staub und Architektur, insbesondere an verlassenen Orten. Bei der Arbeit können Geräusche störend wirken, Verstellungen bzw. Entstellungen hervorrufen, doch Lärm kann auch Beachtung verdienen, beispielsweise indem man der Klangaktivität Aufmerksamkeit schenkt und nicht mehr zwischen Ton und Lärm unterscheidet. Krach, Gedröhn, Radau wird in Lampis Werken außerdem als Abfallprodukt oder Ablagerung präsentiert, als Überbleibsel wie die verlassenen Orte und die sich in ihnen befindenden Gegenstände. Die Ausstellung im Herzen von Sardinien ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 20.30 Uhr. Montags geschlossen. Eintritt frei.
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Das Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto hat in Cagliari (Süd-Sardinien) die Foto-Ausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti“ verlängert
 Wegen des großen Besucherandrangs hat das Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto in Cagliari auf Sardinien seine Wanderausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti“ (dt. 99 Klick +1. Fotografien, bezaubernde Geschichten) verlängert. Die Schau war zunächst nur bis 31. Januar 2010 geplant. Nach Angaben des Kunst- und Kulturzentrums haben zahlreiche Besucher die Ausstellung in den vergangen zwei Monaten gesehen: „Aufgrund des großen Interesses wird die Foto-Ausstellung deswegen bis 28. Februar 2010 zu besichtigen sein“, freuen sich Flavio Piras, Vorsitzender des Giov-Anna Piras Fonds und Kunstsammler Antonio Manca. Im Schlossviertel der Inselhauptstadt Cagliari sind ca. 100 Fotografien von insgesamt 73 Künstlern zu bestaunen. Darunter das wohl bekannteste Foto von Robert Doisneau „Baiser de l'Hôtel de Ville“, das ein sich vor dem Pariser Rathaus küssendes Paar zeigt, das gewaltige Bild von Henri Cartier-Bresson, das eine Menschenmenge präsentiert, die auf Mahatma Gandhis Trauerfeier wartet und das 1936 entstandene Foto Dorothea Langes, das eine heimatlose Mutter mit ihren drei Kindern portraitiert. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 13.00 und von 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen. Mehr zur Foto-Ausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti” im Ghetto in CagliariMehr Ausstellungen auf SardinienLabels: Andy Warhol, Ausstellung, cagliari, Diane Arbus, Foto-Ausstellung, Ghetto, Kultur, Kunst, Richard Avedon, Robert Capa, Robert Doisneau, sardinien
„Die Untersuchung des Raumes“ - Nivola-Ausstellung in Nuoro im Herzen von Sardinien
Seit dem 22. Dezember 2009 findet das Werk des international bekannten sardischen Bildhauers Costantino Nivola in Nuoro Beachtung. „L’investigazione dello spazio“ (dt. Die Untersuchung des Raumes) heißt die derzeitige Ausstellung, die im Tribu, dem ehemaligen Gerichtsgebäude der Provinzhauptstadt Nuoro, zum 21. Todesjahr des Künstlers aus Orani gezeigt wird. Die umfangreiche Schau im Herzen von Sardinien widmet sich nicht nur Nivolas Skulpturen, Keramiken und Bildern. Vielmehr zeigt sie seine Werke und Auftragsarbeiten für öffentliche Räume. Die Berühmtheit des sardischen Bildhauers und Malers und das große Interesse privater sowie öffentlicher Institutionen am Werk Nivolas erklärt sich nämlich durch seine Tätigkeit als Werbegrafiker in New York sowie seine Freundschaft mit den Architekten Le Corbusier und Saul Steinberg. In New York, auf den Philippinen und auf Sardinien befinden sich an öffentlichen Plätzen mehrere Großskulpturen, Installationen, Paneele, Tafeln und Bilder des sardischen Künstlers: So zum Beispiel das Denkmal für die Gefallenen auf der Insel Batam in Corregidor (1958), Fassadenpaneele für das Gebäude der Mutual of Hartford Insurance Company in New York (1957), das Wandpaneel für den Olivetti-Ausstellungsraum in New York (1953-1954), die Piazza Satta in Nuoro (1965) und viele andere. Die Ausstellung „Nivola - L’investigazione dello spazio" ist noch bis zum 21. März 2010 zu besichtigen. Ausstellungsort: Ex Tribunale, Piazza Santa Maria della Neve, Nuoro. Öffnungzeiten: Täglich von 9.30 bis 13.00 und von 16.00 bis 19.30 Uhr. Montags geschlossen.
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Joan Miró Ausstellung im Südwesten von Sardinien
 Die aktuelle Joan Miró Ausstellung „Miró. Le lézard aux plumes d’or“ (dt. Die Eidechse mit den Goldfedern) zeigt in Carbonia, an der Südwestküste von Sardinien, eines der zentralen Themen im Werk des spanischen Künstlers. In Zusammenarbeit mit der Kooperative Mediterranea e Sistema und der Region Sardinien gibt es im städtischen Museum „Museo dei Paleoambienti Sulcitani“ bis zum 7. Februar 2010 rund 40 Werke des großen Vertreters des Surrealismus zu sehen. Der katalanische Maler, der seinerzeit auch leidenschaftlicher Graphiker war, gehört ohne Zweifel zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung im ehemaligen Bergbau-Städtchen befasst sich deshalb vor allem mit dem graphischen Werk des großen spanischen Malers. Zu sehen gibt es eine Auswahl an Lithographien, die den Besucher in eine surreale Traumwelt entführt, in der es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geht. Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Im Alter von 63 Jahren verlegte er seinen Wohnsitz nach Mallorca wo er bis zu seinem Tod, im Jahr 1983, lebte. Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr Die Besichtigung der Ausstellung ist im Eintrittspreis des Museums inbegriffen. Mehr Ausstellungen auf SardinienLabels: Ausstellung, cagliari, Carbonia, die Eidechse mit den Goldfedern, Iglesias, Iglesiente, Joan Mirò, Kunstausstellung, Le lézard aux plumes d’or, moderne Kunst, Museum, sardinien, Sulcis
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