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Dienstag, 1. Dezember 2009

Silvester auf Sardinien: Die Stadt Cagliari plant ein großes Silvesterkonzert mit Claudio Baglioni und dem Orchester von Piazza Vittorio

Die Stadt Cagliari, im Süden von Sardinien plant für den 31. Dezember 2009 ein großes Silvesterkonzert.
Highlights der Silvesterveranstaltung sollen laut der sardischen Tageszeitung „L’Unione Sarda“ der Auftritt des römischen Musikers Claudio Baglioni und die Aufführung des Orchesters von Piazza Vittorio sein.
Im Rathaus gelte das Silvesterkonzert an der zentralen Via Roma und dem Largo Carlo Felice bereits als beschlossene Sache, berichtet die "Unione". Der Tourismus-Assessor der Inselhauptstadt, Gianni Giagoni, zeigte sich laut Medienbericht sehr zufrieden mit dem Vorschlag der Künstler für dieses Konzert: „Claudio Baglioni und das Orchester von Piazza Vittorio stehen für ein musikalisches Konzept, das die friedliche Integration unterschiedlicher Ethnien voranbringt“, betont er gegenüber der sardischen Tageszeitung. Die Stadt hat die Meldung bislang jedoch weder bestätigt noch dementiert.

Seit Jahren schon organisiert der erfolgreiche römische Musiker Claudio Baglioni, der mittlerweile auf 40 Jahre im Musikgeschäft und Millionen verkaufte Alben zurück blicken kann, mit „O' Scia“ ein Musik-Festival für das friedliche Zusammenwachsen der Völker steht.
Das mittlerweile international berühmte "Orchestra di Piazza Vittorio" wurde hingegen im größten multi-ethnischen Stadtteil Roms, dem Esquilin, gegründet. Die 17 Musiker des Orchesters stammen aus unterschiedlichen Ländern und lassen Traditionen und Bräuche ihrer Heimatländer in ihre Musik einfließen.
Daneben sollen aber auch Vorstellungen sardischer Bands und Unterhaltungsmusiker, die zum Jahreswechsel kleinere Konzerte in den Straßen der Altstadt geben, im Terminkalender stehen.

Zum Jahreswechsel 2008/2009 hatte es ein Konzert mit der sardischen Folk-Pop-Gruppe Tazenda und Marco Carta, dem Sieger der italienischen Talentshow „Amici“ sowie des diesjährigen Gesangswettbewerb „Festival di Sanremo“ gegeben.

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Donnerstag, 27. November 2008

Natale, Capodanno und Befana - Weihnachten, Neujahr und Dreikönigsfest – Traditionen auf Sardinien

Im Winter, wenn das Christkind die Geschenke unter den Weihnachtsbaum legt, die Uhren zwölfmal schlagen und eine hässliche, alte Hexe auf ihrem Besen naht, entzünden festlich geschmückte Christbäume, Sekt, Feuerwerk, süße Kohle und eine Überdosis Panettone das Natale-, Capodanno- und Befana-Fest auf Sardinien.

Zu den kulinarischen Bräuchen des Natale und Capodanno gehören der berühmte Panettone und der gefüllte Schweinefuß mit Linsen. Die Hülsenfrüchte stehen für Geld und ein beliebter Spruch besagt: je mehr man davon isst, desto mehr Geld hat man im nächsten Jahr zur Verfügung.

Für die Kleinen auf Sardinien ist schon der 8. Dezember, der Tag der Mariä Empfängnis, ein besonders schöner Tag. Anders als in Nordeuropa beginnen die Sarden schon am Tag der „immaculata conceptio“ (Unbefleckten Empfängnis) mit dem Schmücken des Weihnachtsbaumes.

Am Abend des 31. Dezember ist an Schlaf nicht zu denken. Ein beliebter italienischer Spruch besagt: „chi dorme a capodanno, dorme tutto l’anno“ - wer an Neujahr schläft, wird das ganze Jahr schlafen. Um solch ein Folgejahr voll Müßiggang zu vermeiden, sorgen die Sarden mit vielen Veranstaltungen dafür, dass das Neujahrsfest bis in die frühen Morgenstunden geht.

Bevor der Alltag die Insel wieder einholt, schenkt der 6. Januar den Sarden noch ein letztes Fest: das Dreikönigsfest, dass das Ende der Feiertage bedeutet. Dieses Fest ist in Italien an die Tradition der Befana (der Epiphanias) gebunden. Die Befana ist eine hässliche, alte Hexe, die in der Nacht zum 6. Januar, mit einem Sack voller Süßigkeiten, auf einem Besen anrückt und brave Kinder beschenkt.

Weitere Informationen zu den Weihnachtstraditionen auf der Insel

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