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Freitag, 16. Dezember 2011

„Stimmen im Dunkeln“: Ausstellung zum Absturz einer DC-9 der ATI im Süden von Sardinien bis Ende Dezember verlängert

© Angelo Pani 
In der Nacht vom 13. auf den 14. September 1979 zerschellte eine DC-9 der italienischen Inlandsfluggesellschaft und Tochter der Alitalia ATI beim Landeanflug knapp 10 km vor dem Flughafen in Cagliari in 600 m Höhe am Berg Conca d'Oru. Alle Insassen starben.
Im Prozess um das Flugzeugunglück wurden die beiden getöteten Piloten und ein Fluglotse schuldig gesprochen.
32 Jahre nach dem Ereignis hat der Journalist Angelo Pani die Akten der gerichtlichen Untersuchung eingesehen. Aus der Niederschrift lassen sich auch andere Umstände des Absturzes vermuten.




Am 8. Dezember 2011 eröffnete im Untergeschoss des Bürgeramtes der Inselhauptstadt von Sardinien die Ausstellung des Journalisten: "Voci nel Buio“ (dt. Stimmen im Dunkeln). Die Fotosammlung, die Angelo Pani anlässlich des 32. Jahrestages des Flugzeugabsturzes zusammengestellt hat, berichtet über die Geschichte des Absturzes. Interessierte Besucher haben noch bis Ende Dezember die Möglichkeit Aufnahmen von der Absturzstelle und den Flugzeugresten bei Capoterra sowie informative Tafeln und Schaukästen zu sehen.

Wer möchte, kann aber auch die Absturzstelle besichtigen. Die Trümmer des Flugzeugs, die von der Region Sardinien am vergangenen Mittwoch als Abfall klassifiziert wurden, sind bisher noch nicht vom Absturzort entfernt worden. Angelo Pani kämpft dafür, dass diese Fundstücke als Gedenken an die Katastrophe und als Erinnerung an die Toten am Absturzort verbleiben dürfen.

Ausstellungsort: Sottopiano del Palazzo Civico, Largo Carlo Felice, Cagliari
8. - 29. Dezember 2011.
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 13.00 und von 16.00 bis 20.00 Uhr.
Montags geschlossen.

Mehr Informationen und Details zum Flugzeugabsturz 1979

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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Montag, 1. Februar 2010

Schöne Frauen und alte Autos: Ende März steigt im Süden von Sardinien die achte Oldtimer-Rallye „Coppa delle Dame“

Oldtimer, Damen und Action: Am 27. März 2010 haben in der Inselhauptstadt Cagliari Frauen das Steuer fest in der Hand: Laut Vorschrift des sardischen Oldtimer-Clubs „Circolo Sardo Automoto d’Epoca“ dürfen bei der achten „Coppa delle Dame“ nämlich nur Frauen steuern. Die Männer können sich, wenn sie möchten, als Co-Piloten bewähren und werden auf den Beifahrersitz verbannt.
Am letzten Samstag im März erkunden etwa 30 Teams mit ihren polierten Oldtimer-Limousinen aus den Jahren 1920 bis 1970 die frühlingshafte Inselhauptstadt und deren hügeliges Hinterland im Süden von Sardinien.
Die genau ausgemessene und in einem Bordbuch dokumentierte Route führt zunächst durch Cagliari und dann bis nach Capoterra. Auf rund 50 Kilometern sind fünf Streckenposten vorgesehen, die von Zeitmessungen und Geschicklichkeitsprüfungen unterbrochen werden und bei denen es Punkte für die Wertung zu sammeln gilt.

Die erste Damen-Rallye auf Sardinien, bei der ausschließlich Frauen an den Start gingen, fand am 30. Mai 1954 statt. In der Inselhauptstadt Cagliari fuhren dann vor allem Fahrzeuge aus den 1950-er Jahren vor: mehrere Giulietta Spider, Fiat 600, Fiat Campagnola aber auch Maserati A6G 2000.

Start der Rallye: Cagliari, in der Via Roma um 10.01 Uhr.
Ziel der Rallye: Capoterra um 13.01 Uhr, Prämierung 16.00 Uhr.

Weitere Veranstaltungen auf Sardinien

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Montag, 27. Oktober 2008

Die Ruhe nach dem Sturm: Nach dem schweren Unwetter der vergangenen Woche kehrt in Cagliari wieder Ruhe ein und der Sonnenschein kommt zurück

Das schöne Wetter ist wieder zurück in Cagliari: Am Wochenende strahlte die Sonne über die Inselhauptstadt und bei Temperaturen um die 25 Grad bevölkerten die Inselhauptstädter wieder ihren Stadtstrand Poetto.
Fast vergessen scheint das Unwetter der vergangenen Woche. Mittlerweile haben die Behörden die ersten Bilanzen gezogen: fünf Tote, zahlreiche Verletzte, Schäden in Millionenhöhe. In der am schwersten betroffenen Gemeinde Capoterra im Süden von Cagliari, wo innerhalb von drei Stunden etwa 370 Liter Regen pro Quadratmeter fielen, sind die Aufräumarbeiten aber noch lange nicht abgeschlossen. Nach wie vor gilt der Notstand, lediglich die Hauptverbindungsstraße SS195 von Cagliari Richtung Pula ist wieder hergestellt.
Inzwischen hat die Suche nach den Schuldigen für die zahlreichen Schäden begonnen. Im Gebiet von Capoterra wurde in den letzten dreißig Jahren fleißig an Flussbetten und in Hochwasser-Überschwemmungsgebieten gebaut. Seit 2004 gibt es aber auf Sardinien neue Baugesetze, die Bauvorhaben zumindest in Küstengebieten stark einschränken. Allein in Capoterra hat die Region seit 2006 in dreizehn Gemarkungen Baugenehmigungen verweigert.

Youtube-Video: Impressionen vom Poetto-Strand vom 26. Oktober 2008





Youtube-Video: Bilanz der Schäden in Capoterra vom Regionalsender Videolina



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Dienstag, 25. März 2008

Sardinien: Am 3. Mai 2008 beginnt die Veranstaltung „Monumenti Aperti“, drei Wochenenden der offenen Tür in verschiedenen Städten der Insel

An drei Wochenende im Mai öffnen die Städte Cagliari, Capoterra, Pula, Sarroch, Quartu Sant’Elena, Villa San Pietro, Villanovafranca, Arbus und Alghero abwechselnd ihre Pforten für Besucher und Gäste sowie Schüler und Kulturinteressierte. Zwei Tage lang kann man sich jeweils über die Sehenswürdigkeiten dieser Städte informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten. Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von Einzelveranstaltungen ihre Stadt vor.
Die folgenden Termine bieten einen Überblick über alle Angebote der Tage der offenen Tür 2008:
3. und 4. Mai 2008 Cagliari, Capoterra;
10. und 11. Mai 2008 Pula, Sarroch, Quartu Sant’Elena, Villa San Pietro;
17. und 18. Mai 2008 Villanovafranca, Arbus, Alghero;

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