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Oldtimer-Treffen und Patronatsfest am 16. Mai in Collinas, im Süden von Sardinien
 Am Sonntag, den 16. Mai 2010 kommen Automobil-Liebhaber in Collinas, einem kleinen Dorf in der Hochebene der Marmilla, voll auf Ihre Kosten. Im Rahmen des Festes zu Ehren des Heiligen Isidor von Madrid, dem Schutzheiligen der Bauern und Landwirte, findet im knapp 900-Seelen-Dorf im Süden von Sardinien auch ein Oldtimer-Treffen statt. Am frühen Nachmittag werden die KFZ-Veteranen zunächst den Besuchern vorgestellt, um 17.30 Uhr steht dann eine kleine Oldtimer-Ausfahrt durch die Altstadt Collinas auf dem Programm. „Beim Treffen werden etwa 35 bis 40 Oldtimer verschiedener Baujahre zu sehen sein“ erklärt Nello Alfano, Präsident des sardischen Oldtimer-Clubs Circolo Sardo Automoto d’Epoca S.C.Q. „Es liegen schon zahlreiche Anmeldungen vor.“ Am Sonntag soll aber auch an das Fest des Heiligen Isidor von Madrid erinnert werden.  Sein Feiertag ist der 15. Mai. Dem Heiligen der römisch-katholischen Kirche werden verschiedene Wunder zugeschrieben, u.a. sollen zwei weiße, von einem Engel geleitete Stiere ihm das Feld bestellt haben, während er unter einem Baum betete. Neben einer feierlichen Messe gibt es in Collinas zur Feier des Tages auch ein buntes Rahmenprogramm mit sardische Musik, Folkloredarbietungen und Spezialitäten der Region. Collinas lebt heute von der Landwirtschaft und dem Tourismus. Archäologische Funde belegen, dass der Ursprung des Ortes in der Provinz des Medio Campidano auf das antike Dorf Forru zurück geht. Zu vornuraghischer Zeit soll Forru ein wichtiger Anlaufpunkt für all diejenigen gewesen sein, die von Süden aus in die nördliche Hochebene reisen wollten. Die Gigantengräber Sa Sèdda und Sa Caudèba sowie der Name des nahegelegenen Nuraghendorfes Genna Maria (dt. Tür zum Meer) lassen außerdem die Spekulation zu, dass es zur Zeit der Nuraghen eine Handelsstrecke zwischen den Küstenstädten und dem Dorf Forru gab. Das nahegelegene Nuraghen-Siedlung und die prachtvollen barocken und rustikalen Kirchen sind ein Besuch wert. Mehr Veranstaltungen auf SardinienMehr zu CollinasOldtimer-Rennen in CagliariLabels: Automobil-Club, Circolo Sardo Automoto d’Epoca, Collinas, Isidor von Madrid, KFZ-Veteranen-Treffen, Marmilla, Oldtimer-Club, Oldtimer-Rennen, Oldtimer-Treffen, Patronatsfest, sardinien
Che. Revolucion Y Mercado: Das Kultbild mehrerer Generationen in einer Ausstellung im Süden von Sardinien
 In Zusammenarbeit mit Trisha Ziff, dem UCR/California Museum of Photography und der UC Riverside zeigt das Museo del Territorio Sa Corona Arrubia in Lunamatrona eine Ausstellung über den argentinisch–kubanischen Freiheitskämpfer Ernesto Che Guevara. Unter dem Titel "Che. Revolucion y Mercado” erzählt die Schau, im kleinen Landschaftsmuseum im Süden von Sardinien, die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt: Che Guevara, fotografiert vom Kubaner Alberto Korda am 5. März 1960.  Ein Jahr nach der kubanischen Revolution im Jahre 1959, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch Ernesto Che Guevara war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen unsterblich und zum scheinbar meistreproduzierten Foto der Welt. Sein „encabronado y dolente“, d.h. wütender und trauriger Ausdruck, seine halblangen Haare und die Mütze mit dem bekannten Stern erlangten Kultstaus.  Ausgehend von Kordas Bild und den Werken anderer bekannter Fotografen, wie Vik Muniz, Pedro Meyer, Martin Parr, Marcos Lopez sowie Annie Leibovitz, versucht die Ausstellung zu erklären, warum dieses Bild zur Ikone mehrere Generationen wurde und bis heute noch so eine große Faszination ausübt. Neben Fotos und Vintage Prints zeigt die Ausstellung bei Villanovaforru insgesamt etwa 200 Exponate, u.a. Poster, Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände und Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Labels: Alberto Korda, Ausstellung, cagliari, Collinas, Ernesto Che Guevara, Fotoausstellung, Kunstausstellung, Kunstgalerie, Lunamatrona, Marmilla, Sa Corona Arrubia, sardinien, Siddi, Villanovaforru
Che Guevara Ausstellung ab Februar 2010 im Museum Sa Corona Arrùbia im Süden von Sardinien
 Nach der, am heutigen 7. Januar 2010 erfolgreich beendeten Ausstellung „Zur Zeit der Mammuts: Der paläontologische Schatz Russlands“ startet das Museum Sa Corona Arrùbia in Lunamatrona, bei Villanovaforru mit einer besonderen Schau in das neue Jahr. Berichten der sardischen Tageszeitung "Unione Sarda" zufolge, wird das Museum im Süden von Sardinien im Februar 2010 die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt erzählen: Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda am 5. März 1960. “Che Revolucion y Mercato” zeigt die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Kultbildes einer ganzen Generation befasst: Ein Jahr nach der kubanischen Revolution, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch der berühmte Rebell war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte, „encabronado y dolente“, d.h. wütend und mit traurigen Augen. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen zum angeblich meistreproduzierten Foto der Welt. Neben der Geschichte des Fotos zeigt die Ausstellung im Süden von Sardinien insgesamt etwa 200 Exponate: Nicht nur Fotografien, sondern auch Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände sowie weitere Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Die Ausstellung wird bis Juni 2010 zu besichtigen sein.
Foto Copyright: Unione Sarda Labels: Alberto Korda, Ausstellung, cagliari, Che Guevara, Collinas, Fotoausstellung, Kunstausstellung, Kunstgalerie, Lunamatrona, Marmilla, Sa Corona Arrubia”, sardinien, Siddi, Villanovaforru
Sardinien, "Olimpiade del Gioco Tradizionale della Sardegna" - historisch überliefete Spiele der Jugend in Villanovafranca
 „Olimpiade del Gioco Tradizionale della Sardegna“ heißt die Veranstaltung am kommenden Wochenende in Villanovafranca in der Region Marmilla. Die Olympiade historisch überlieferter Spiele ist seit vier Jahren ein festes Sportereignis für Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 16 Jahren. Die Idee dazu entwickelten die Gemeinden des Konsortium Sa Corona Arrubia in Zusammenarbeit mit der Region Sardinien. Am 12. Oktober 2008 können Kinder, Jugendliche und Erwachsenen ab 9.30 Uhr und bis in den späten Nachmittag hinein, historisch überlieferte Bewegungsspiele aus vergangenen Jahrhunderten kennen lernen. An den Start gehen 310 Teilnehmer aus 22 Gemeinden der Insel, die in sieben Gruppen unterteilt sind und sich in folgenden Spielen gegenüberstehen: Su giogu 'e su fusti, Arcu, Cuaddeddus de canna, Cadiredda santa, Cuaddu proceddu, Su xricu, Dinai (a pistincai), Pencaneddu, Badruffa, Biccus, Brillias, Luna monta, Carruccius, Su giogu ‘e su cinieddu, Sattiu cun sa funi, Pimpirimponi, Processionis. Mit von der Partie in diesem Jahr auch eine Delegation von Kindern aus Palästina, die Spiele und Tänze ihrer Kultur vorstellen. Labels: alte Spiele, Bewegungsspiele, Collinas, Consorzio Sa Corona Arrubia, Olimpiade del Gioco Tradizionale della Sardegna, Olympiade historisch überlieferter Spiele, sardinien, Villanovafranca
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