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„La Memoria delle Mostre“ - Kataloge großer europäischer Kunstausstellungen in der Inselhauptstadt von Sardinien zu sehen
 Seit vergangenem Samstag, den 24. September 2011 wird in der Kunstgalerie „mètaLab“ in Cagliari eine Schau über die Kataloge großer europäischer Kunstausstellungen gezeigt. Zu sehen gibt es in der Inselhauptstadt von Sardinien Plakate, Handbücher und Kunstzeitschriften zu großen Ausstellungen der Jahre 1950 bis 1980 in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz. In der Sammlung zeigt sich die Kunstauffassung der Generation des Kalten Krieges. Der Zeitabschnitt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war von einer bipolaren Rivalität zwischen den Supermächten USA und UdSSR geprägt. In der Folge kam es zu einer beispiellosen Aufrüstungsphase auf beiden Seiten, die nach dem Koreakrieg im Vietnamkrieg mündete und von einer Ideologie der gegenseitigen Abschreckung begleitet wurde. Auch wenn Europa damals von militärischen Auseinadersetzungen verschont blieb, spürte man deren Auswirkungen europaweit. Die Kataloge dokumentieren u.a. ausgestellte Werke von Felix Schlenker, Peter Staechelin, Victor Vasarely, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Alberto Burri, Giuseppe Capogrossi, Pietro Dorazio, Jean Fautrier, Lucio Fontana, Sol LeWit, Osvaldo Licini, Pietro Manzoni, Attilio Marcolli, Fausto Melotti, Bruno Munari, Robert Rauschemberg sowie der Sarden Costantino Nivola, Foiso Fois, Piero Ligas und Filomena Spissu. Die Broschüren, Plakate und Kataloge stammen aus dem Besitz des Archivio Maesano. Die Ausstellung, die noch bis zum 22. Oktober 2011 zu sehen ist, bietet die Chance vielfältige, verstreute Materialien umfassend zu dokumentieren. Öffnungszeiten: Dienstags, donnerstags und samstags von 19.00 bis 21.00 Uhr. Ausstellungsort: mètaLab, Via Monte Sabotino 71, CagliariDer Eintritt ist frei. Mehr Ausstellungen auf SardinienLabels: ART, Ausstellung, cagliari, Costantino Nivola, Documenta, Kunst, Kunst-Ausstellung, Künstler, Maler, mètaLab, sardinien, Sprengelmuseum Hannover
Seguo la traccia nera e sottile: Nivola-Ausstellung in Sassari im Nordwesten von Sardinien
Seit dem 6. Mai 2011 finden die Zeichnungen des international bekannten sardischen Bildhauers Costantino Nivola in Sassari Beachtung.
„Seguo la traccia nera e sottile“ (dt. Ich folge der schwarzen, dünnen Spur) heißt die derzeitige Ausstellung, die im Palazzo della Frumentaria, dem ehemaligen Getreidelager der P rovinzhauptstadt gezeigt wird.
Die umfangreiche Schau an der Nordwestküste von Sardinien widmet sich diesmal Nivolas Zeichnungen.
Mit mehr als 100 Werken aus vier Jahrzehnten (1941 - 1980) und von denen viele bis heute noch unveröffentlicht geblieben sind, gibt die Schau erstmals einen Überblick über das grafische Werk Nivolas, das der Künstler aus Orani neben seinen Skulpturen, Keramiken und Sand-Castings entwickelt hat.
Die vielseitigen Zeichnungen des sardischen Bildhauers und Malers erklären sich durch seine Tätigkeit als Werbegrafiker in New York. Er illustrierte beispielsweise Zeitschriften wie Interiors, The New Pencil Points, You, Harper’s Bazaar, Fortune und American Cookery.
Costantino Nivola, Jahrgang 1911, wurde in Orani, in der Barbagia di Ollolai, im Herzen von Sardinien geboren. Er arbeitet als Werbegrafiker, Maler, später als Töpfer und Bildhauer. 1938 heiratet er seine Studienkollegin Ruth Guggenheim. Um der antisemitischen Verfolgung zu entgehen, floh er mit ihr aus Italien zunächst nach Frankreich, später nach New York. Hier war er als künstlerischer Leiter für die Zeitschrift „Interiors and Industrial Design“ tätig und schloss unter anderem mit Le Corbusier und Saul Steinberg Freundschaft. 1948 zog er nach East Hampton, in Long Island, wo er Jackson Pollock und Bernard Rudofsky kennenlernte. Zeitweilig kehrte er auch nach Sardinien zurück, wo er als Architekt in verschiedenen Projekten tätig wurde. Costantino Nivola starb am 6. Mai 1988 in Long Island.
Die Ausstellung „Nivola - Seguo la traccia nera e sottile" ist noch bis zum 3. September 2011 zu besichtigen.
Ausstellungsort: Palazzo della Frumentaria, Via delle Muraglie 1, Sassari.
Öffnungzeiten: Täglich von 10.00 bis 13.00 und von 16.00 bis 20.00 Uhr.
Sonntags und Feiertage geschlossen.
Das Nivola Museum in Orani
Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
Mehr Ausstellungen auf SardinienLabels: Ausstellung, Bilder, Bildhauer, Costantino Nivola, Grafiken, Nivola-Ausstellung, Orani, Ruth Guggenheim, Sand-Casting, sardinien, sardischer Maler, sassari, Zeichnungen
„Die Untersuchung des Raumes“ - Nivola-Ausstellung in Nuoro im Herzen von Sardinien
Seit dem 22. Dezember 2009 findet das Werk des international bekannten sardischen Bildhauers Costantino Nivola in Nuoro Beachtung. „L’investigazione dello spazio“ (dt. Die Untersuchung des Raumes) heißt die derzeitige Ausstellung, die im Tribu, dem ehemaligen Gerichtsgebäude der Provinzhauptstadt Nuoro, zum 21. Todesjahr des Künstlers aus Orani gezeigt wird. Die umfangreiche Schau im Herzen von Sardinien widmet sich nicht nur Nivolas Skulpturen, Keramiken und Bildern. Vielmehr zeigt sie seine Werke und Auftragsarbeiten für öffentliche Räume. Die Berühmtheit des sardischen Bildhauers und Malers und das große Interesse privater sowie öffentlicher Institutionen am Werk Nivolas erklärt sich nämlich durch seine Tätigkeit als Werbegrafiker in New York sowie seine Freundschaft mit den Architekten Le Corbusier und Saul Steinberg. In New York, auf den Philippinen und auf Sardinien befinden sich an öffentlichen Plätzen mehrere Großskulpturen, Installationen, Paneele, Tafeln und Bilder des sardischen Künstlers: So zum Beispiel das Denkmal für die Gefallenen auf der Insel Batam in Corregidor (1958), Fassadenpaneele für das Gebäude der Mutual of Hartford Insurance Company in New York (1957), das Wandpaneel für den Olivetti-Ausstellungsraum in New York (1953-1954), die Piazza Satta in Nuoro (1965) und viele andere. Die Ausstellung „Nivola - L’investigazione dello spazio" ist noch bis zum 21. März 2010 zu besichtigen. Ausstellungsort: Ex Tribunale, Piazza Santa Maria della Neve, Nuoro. Öffnungzeiten: Täglich von 9.30 bis 13.00 und von 16.00 bis 19.30 Uhr. Montags geschlossen.
Labels: Ausstellung, Bilder, Bildhauer, Costantino Nivola, Nivola-Ausstellung, Nuoro, Orani, Ruth Guggenheim, Sand-Casting, sardinien, sardischer Maler, Skulpturen, öffentliche Werke
Große Nivola-Ausstellung mit Skulpuren und Fotografien in Iglesias (Südwest-Sardinien)
 In Zusammenarbeit mit dem Konsortium „Parco Geominerario, Storico e Ambientale della Sardegna“ und dem Ilisso Verlag zeigt die Stiftung Nivola in Iglesias eine Ausstellung über den sardischen Bildhauer Costantino Nivola: "Ho bussato alle porte di questa città meravigliosa – Nivola”. Costantino Nivola, Jahrgang 1911, wurde in Orani, in der Barbagia di Ollolai, im Herzen von Sardinien geboren. Er arbeitet als Werbegrafiker, Maler, später als Töpfer und Bildhauer. 1938 heiratet er seine Studienkollegin Ruth Guggenheim. Um der antisemitischen Verfolgung zu entgehen, floh er mit ihr aus Italien zunächst nach Frankreich, später nach New York. Hier war er als künstlerischer Leiter für die Zeitschrift „Interiors and Industrial Design“ tätig und schloss unter anderem mit Le Corbusier und Saul Steinberg Freundschaft. 1948 zog er nach East Hampton, in Long Island, wo er Jackson Pollock und Bernard Rudofsky kennenlernte. Zeitweilig kehrte er auch nach Sardinien zurück, wo er als Architekt in verschiedenen Projekten tätig wurde. Costantino Nivola starb am 6. Mai 1988 in Long Island. Die Ausstellung ist im Bischofssitz in Iglesias untergebracht und zeigt noch bis zum 5. April 60 Schwarzweiß-Fotografien des sardischen Bildhauers und Malers bei der Arbeit, im Kreise seiner Familie oder mit berühmten Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene. Bekannte Namen wie Le Corbusier, Saul Steinberg, Jackson Pollock und Willem De Kooning führen die Prominentenliste an. In Szene gesetzt wurde Nivola hingegen von einigen der großen Fotografen des letzten Jahrhunderts, unter anderem von Henri Cartier-Bresson, Richard Avedon, Bruce Davidson, Hans Namuth, Ben Schulz, Carlo Bavagnoli und Ugo Mulas. Neben den Bildern gibt es auch zahlreiche Werke des Künstlers zu bestaunen: Skulpturen, Sand Casts, technische Zeichnungen und Terracotta-Figuren. Ausstellungsort: Palazzo Vescovile, Piazza Municipio, Iglesias Öffnungzeiten: Täglich von 9.30 bis 13.30 und von 15.30 bis 19.30 Uhr. Montag geschlossen. Weitere Informationen: museo.nivola@tiscali.it; Weiter Informationen zu Ausstellungen auf Sardinien: www.sardinien.com/kultur/kunst/ausstellung.cfmLabels: Bildhauer, Costantino Nivola, Fotoausstellung, Fotografien, Nivola-Ausstellung, Ruth Guggenheim, sardinien, sardischer Maler
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