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“Lieder aus dem Bergbau” – Konzert der sardischen Sängerin Elena Ledda im September in Gelsenkirchen und Köln
Die bekannte sardische Sängerin Elena Ledda gibt zusammen mit Künstlern aus Nordrhein-Westfalen am 4. September für das Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ein Konzert in Oberhausen, am Folgetag im Gelsenkirchner Consol Theater und 6. September eine Session an der Kölner Universität. Thema des Musikabends: "Lieder aus dem Bergbau"/ "Canti delle Miniere". Die Veranstaltung umfasst neue Musikarrangements, Eigenkompositionen, vertonte Gedichte von sardischen und deutschen Bergarbeitern sowie Projektionen von Fotos über die Arbeit im Bergbau. Denn beide Regionen, die Ruhr und Sardinien, eint eine lange Bergarbeitertradition: Im im Südwesten der Insel gelegenen Sulcis-Iglesiente wurden einst im großen Stil Bodenschätze abgebaut. Die meisten Minen stehen heute still und sind beeindruckende Beispiele von Industriearchäologie. Zwischen dem Ruhrgebiet und Südwestsardinien gibt es heute einen regen Kulturaustausch: Seit dem Jahr 2002 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Oberhausen und den beiden sardischen Kohlestädten Iglesias und Carbonia. Die ausgebildete Opernsängerin Elena Ledda gilt derzeit als die bekannteste und erfolgreichste Sängerin in sardischer Sprache. Ledda wurde 1959 in Selargius, einem Vorort von Cagliari im Süden von Sardinien geboren. Nach einem Gesangsstudium am Konservatorium in der Inselhauptstadt widmete sie sich dem sardischen Volkslied.Jahrelang bereiste sie die Insel, um die im Volksmund entstandenen sardischen Lieder zu sammeln und zu erforschen. Zusammen mit Agnes Erkens (Gesang), Laia Genc (Klavier) und Alessandro Palmitessa (Saxophon und Klarinette) arrangiert sie in mit Elementen von Klassik, Weltmusik, Volksmusik eine diese Konzertreise von Sardinien nach Deutschland. Termine: 4. September 2010, 20 Uhr Theater Oberhausen 5. September 2010, 18 Uhr Consol Theater Gelsenkirchen 6. September 2010, 20 Uhr Universität Köln "Lieder aus dem Bergbau"/ "Canti delle Miniere" Agnes Erkens (D) / Laia Genc (D) / Elena Ledda, Sardinien (I) / Alessandro Palmitessa (I/D)In Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen, Carbonia, Iglesias, Theater Oberhausen, Stadt Gelsenkirchen, Consol Theater Gelsenkirchen- Italienisches Kulturinstitut Köln, Twins/Ruhr
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„Cantendi a Deus“: Elena Ledda, die große Stimme Sardiniens, hat ein neues Album veröffentlicht
 Im November 2009 veröffentlichte die sardische Sängerin und mehrfache Preisträgerin Elena Ledda ihr zwölftes Album: Cantendi a Deus. Die neue Cd ist ganz dem geistlichen Lied gewidmet: Changierten ihre früheren Lieder noch zwischen weltlichen und kirchlichen Inhalten, greifen die Songs ihres neuen Albums vor allem religiöse Themen der Insel-Tradition auf. In ihren Arien spielt insbesondere die Marien- und Christusverehrung eine große Rolle - fast als wollte sie den Hörer auf eine musikalische Reise zu den Wurzeln des sardischen Christentums mitnehmen. Die teilweise auch auf sardisch gesungenen 18 feierlichen Lieder und Oratorien der Cd sind über Jahrhunderte überliefert und lassen das kulturelle und spirituelle Erbe der kleinen Insel im Mittelmeer verlauten. Elena Ledda wurde 1959 in Selargius, einem Vorort von Cagliari im Süden von Sardinien geboren. Nach einem Gesangsstudium am Konservatorium in der Inselhauptstadt widmete sie sich dem sardischen Volkslied. Jahrelang bereiste sie die Insel, um die im Volksmund entstandenen sardischen Lieder zu sammeln und zu erforschen. 1979 gründete sie mit dem Musiker Mauro Palmas die Gruppe Suonofficina, die gekonnt Tradition und Moderne verband. Elena Ledda hat mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet, u.a. mit Fabrizio De André, Lester Bowie, Don Cherry, Andreas Vollenweider, Savina Yannatou, Maria del Mar Bonet, Paolo Fresu, Noa, Andrea Parodi, Rita Marcotulli, Antonello Salis, Gavino Murgia und Riccardo Tesi. Mehr über Musik auf SardinienLabels: a capella, Amargura, cagliari, Cantendi a Deus, Elena Ledda, geistliche Lieder, Incanti, Maremannu, musik, sardinien, Sonos
Dromos Festival in Oristano an der Westküste von Sardinien - Aufmerksamkeit für die illegalen Einwanderer aus aller Herren Länder
 Zum elften Mal veranstaltet die Kulturbehörde der Stadt Oristano in Zusammenarbeit mit Provinz Oristano und den Gemeinden San Vero Milis, Nurachi, Baratili San Pietro und Nureci ein facettenreiches Kulturspektakel: Das Dromos Festival. Das Programm erstreckt sich vom 24. Juli bis zum 16. August 2009 und lässt die Herzen von Musik-, Film- und Kunstliebhabern höher schlagen. Die Konzerte, die aus Tradition den Kernpunkt des Festspiels darstellen, lassen den Zuschauer in diesem Jahr in die Welt der illegalen Migration eintauchen. Viele Menschen aus Osteuropa, Zentralasien und insbesondere aus Afrika erhoffen sich im „goldenen“ Italien bzw. Europa eine bessere Zukunft für sich und ihre Familien und versuchen auf diese Weise Armut, Krieg oder politischer Verfolgung zu entfliehen. Das Festival will in diesem Jahr nicht nur den sozialen Aspekt der illegalen Einwanderung, sondern vor allem dessen künstlerische, kreative und existentielle Perspektive in den Vordergrund stellen: Denn der Immigrant ist zwar ein illegaler Einwanderer aber auch immer ein Lebenskünstler auf der Suche nach seiner eigenen Bestimmung und sich selbst. Den Auftakt macht am 24. Juli die Sängerin Elena Ledda, die zu den absoluten Publikumslieblingen der sardischen Musikszene gehört und ab 22.00 Uhr in den Gärten des Museums in San Vero Milis ihr neues, dem Sakralgesang gewidmetes, Projekt „Cantendi a Deus” vorstellt. Gastspieler wie der 1975 in Havanna geborene Roberto Fonseca, der als bedeutendster Pianist seiner Generation gilt, der südafrikanische Pianist und Komponist Abdullah Ibrahim, der einflussreiche amerikanische Funkmusiker Maceo Parker oder auch der Gittarist Vieux Farka Touré, Sohn des König des Desert Blues Ali Farka Touré und der kubanische Sänger und Liedtexter Augusto Enriquez bringen den Flair der Auswanderungsländer nahe und bewegen sich zwischen Modern-Creative-Jazz, Funk, Blues und Mambo. Ebenso betört die brasilianische Jazzsängerin und Pianistin Tânia Maria am Capo Mannu bei San Vero Milis mit ihrer Stimme die Herzen der Zuhörer. Musiker wie Alberto Balia und Paolo Angeli, Improvisationskünstler wie Giuseppe Pani sowie die musikalisch untermalte Lyrik des Poeten Alberto Masala füllen den ethno-musikalischen Teil des Dromo Festival. Viel Musik, aber nicht nur! Eine Weindegustation, ein Runder Tisch zum Thema illegale Migration und Kurz- bzw. Dokumentarfilme erweitern den kulturellen Horizont. Dazu sollen Ausstellungen sowie Konzerte der somalisch-italienischen Sängerin Saba Anglana, des amerikanischen Gitarristen Keith B. Brown und der englischen Blues-Band Nine Below Zero das kulturelle Programm vervollständigen - und die Qual der Wahl sicherlich nicht erleichtern. Weitere Informationen und das Festival-Programm gibt es auf der Homepage des Veranstalters: www.dromosfestival.itLabels: Blues, Dromos Festival, Elena Ledda, Funk, jazz, Konzerte, Maceo Parker, Mambo, Musik Sardinien, Oristano, Roberto Fonseca, San Vero Milis, sardinien, Tânia Maria, Vieux Farka Touré
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