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Mittwoch, 15. Februar 2012

Genoni lädt am Samstag nach Aschermittwoch zur „Pentolaccia" und zur „Corsa alla Stella“ ein

Die Pentolaccia, eine Art Topfschlagen, kommt immer zum Faschingsende! Sie zeichnet den Abschluss des Karnevals, und das mit viel Spiel, Spaß und Rahmenveranstaltungen!

Im Zentrum von Sardinien lädt das knapp 900-Seelen-Dorf Genoni in der Provinz von Oristano am Samstag, den 25. Februar 2012 jedoch nicht nur zum Topfschlagen, sondern auch zur "Corsa alla Stella“ ein.
Dieses Fest, bei dem maskierte Reiter sich tapfer um einen Silberstern schlagen, erinnert an den huldvollen Wettstreit „Sa Sartiglia“, der alljährlich am Karnevalssonntag und Veilchendienstag in Oristano ausgetragen wird.

Nach dem Wettkampf, der gegen 15.00 Uhr auf dem Sportplatz in Genoni beginnt, und bei dem es in vollem Galopp einen aufgehängten Silberstern aufzuspießen gilt, startet gegen 17.30 Uhr in der ehemaligen Grundschule des Dorfes die „Pentolaccia“, die für Spiel, Spaß und das leibliche Wohl sorgt.

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Donnerstag, 10. März 2011

Biseras e Mascaras de Carrasecare: Maskenumzug des sardischen Karnevals in Nuoro

In Provinzhauptstadt Nuoro sind am 12. März 2011 die Jecken los. Das Städtchen am Fuße des wunderschönen Monte Ortobene im Herzen von Sardinien lädt am kommenden Samstag zum ersten regionalen Karnevalszug mit rund 32 traditionellen sardischen Faschingsmasken ein.

Das Maskenfest wird aus organisatorischen Gründen am Wochenende nach Karneval ausgerichtet, damit viele Gruppen kommen können.

Nach Angaben des Kulturreferenten der Gemeinde Nuoro präsentieren am Samstagmorgen von 10.00 bis 13.00 Uhr zunächst Kunsthandwerker aus verschiedenen Regionen Sardiniens typische Karnevalsmasken in der zentralen Casa Sulis. Die Fastnachtsmasken zeichnen sich durch eine hohe handwerkliche Qualität und eine eigene gestalterische Handschrift aus.

Um15.00 Uhr startet hingegen der Maskenumzug durch die Straßen Nuoros. Er bewegt sich von dem Piazza Sardegna über die Via Lamarmora und den Corso Garibaldi bis zum Piazza V. Emanuele. Im Anschluss, gegen 19.00 Uhr, ist ein großes Fest auf dem Platz geplant.

Neben den bekannten Mamuthones und Issohadores aus Mamoiada, Sos Bundos aus Orani und Sos Boes aus Ottana gibt es auch viele bisher eher unbeachtete aber trotzdem nicht weniger faszinierende Masken zu sehen.


Lesen Sie mehr über die Provinzhauptstadt Nuoro
Lesen Sie mehr über Sos Boes aus Ottana
Lesen Sie mehr über die Mamuthones und Issohadores aus Mamoiada
Mamutzones und Urtzus aus Samugheo

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Mittwoch, 9. März 2011

Rekordsieg bei der Sartiglia in Oristano an der Westküste von Sardinien

Mit 28 aufgespießten Sternen endete gestern Abend eines der spannendsten Karnevalsereignisse der Insel: Die Sartiglia in Oristano.
Am Dienstag, den 8. März 2011 ging an der Westküste von Sardinien der zweite Termin des historischen Rennturniers über die Bühne.
Zahlreiche Zuschauer verfolgten auf den Tribünen die spannende Jagd auf den Silberstern und lieferten eine lautstarke Kulisse.
Der zweite Wettkampftermin wird traditionell vom Gremium der Tischler organisierte. Der erste Tag des Rennspektakels, der von der Vereinigung San Giovanni ausgerichtet wird, fand bereits am vergangenen Faschingssonntag statt.

Schon im Mittelalter trafen sich ehrwürdige spanische Reiter, um ihre Geschicklichkeit und Kräfte zu messen. Seit 1546 ist nun Oristano Schauplatz eines solchen Turniers, welches vermutlich erstmals zu Ehren von Kaiser Karl V. in der Provinzhauptstadt ausgetragen wurde.

Ziel des Wettkampfes ist es, in vollem Galopp einen aufgehängten Silberstern aufzuspießen. Gelingt es den Reitern den Stern zu stechen, wird es ein gutes Jahr, denn von der Anzahl der Sterne hängt die Jahresernte ab.
Von der Geschicklichkeit der Reiter hängt das Schicksal des Städtchens ab.

Lesen Sie mehr zur Sartiglia von Oristano
Erfahren Sie mehr über das Sartigliedda-Jugendturnier in Oristano
Lesen Sie von der Sartill'e Canna, dem großen Steckenpferdrennen für Kinder in Oristano








Copyright Fotos: Sascha Stein (1), Paolo Succu (6)

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Dienstag, 8. März 2011

Sa Sartigliedda: Oristanos Jugend ritt Rosenmontag mit kleinen Wildpferden und Ponys an der Westküste von Sardinien um die Wette

Die Sartigliedda an der Westküste von Sardinien mit anschließender Faschingsparty ist ein Höhepunkt des Kinderfaschings in Oristano.

Das Reiterturnier findet alljährlich am Rosenmontag statt und erinnert an das historische Rennen Sa Sartiglia.
Wie beim Pferdespektakel das jedes Jahr am Faschingssonntag und Veilchendienstag stattfindet und vermutlich erstmals zu Ehren von Kaiser Karl V. im Jahr 1546 ausgetragen wurde, erlebt auch das Publikum der Sartigliedda die Einkleidung des Waffenmeisters, das Rennen um den Silberstern und die Kunstfiguren auf den galoppierenden Ponys und Wildpferdchen - nur das es sich bei den Mitstreitern der Sartigliedda um Kids im Alter von 12 bis 16 Jahren und nicht um Erwachsene handelt.

Bei der Sartigliedda können die Zuschauer die sardischen Wildpferdchen der Giara kennen lernen. Anspruchslos, robust und zuverlässig stellen sie ein ideales Reitpony dar und versuchen sich gegenseitig im Kampf um den Stern zu übertrumpfen.

Das Pferderennen beginnt am frühen Nachmittag und kann von den Besucher von mehreren Tribünen aus mitverfolgen werden.

Das Rennspektakel für Jugendliche wird zudem jedes Jahr im Rahmen der „Festa del Mare“ am 15. August an der Strandpromenade von Torregrande bei Oristano wiederholt.

Mehr zur Sartigliedda in Oristano
Mehr Karnevalsveranstaltungen auf Sardinien

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Montag, 15. Februar 2010

Faschingsdienstag auf Sardinien: Karnevalstraditionen in Oristano und Bosa

Das prachtvolle Reiterfest "Sa Sartiglia" in Oristano ist ein spannender Wettstreit rund um Reitergeschick und traditionelle Kostüme: In atemberaubender Geschwindigkeit gehen prachtvoll geschmückte Reiter auf die Jagd nach einem Silberstern, der mit dem Degen aufgespießt werden muss. Im Galopp geht es dabei durch die engen Gassen der Altstadt von Oristano und zahlreiche Zuschauer drängen sich in den Straßen, den Tribünen und entlang der Rennstrecke.
In diesem Jahr fiel das Resultat der Jagd nach dem Silberstern eher mager aus: Gerade mal 15 Sterne haben die Helden am gestrigen Sonntag aufgespießt- schlechte Vorzeichen für die Provinzhauptstadt im Westen Sardiniens? An der Anzahl der aufgespießten Sterne lässt sich das Schicksal des Städtchens ablesen, so will es zumindest die Legende. Wer die Sartiglia 2010 nicht verpassen will, hat morgen noch einmal Gelegenheit: Am Faschingsdienstag findet traditionell die letzte Parade statt.



Ganz schön kühn geht es am Faschingsdienstag in Bosa zu. In der mittelalterlichen Stadt im Westen der Insel bringen Narren und Jecken ihre Karnevalsbotschaft auf ganz unkonforme Art unter die Leute: Entstellte Puppen, Sinnenfreuden und Sexualitätund unmissverständlichen Phallussymbole gezeigt, deren Darstellung während des närrischen Faschingsdienstag als nicht anstößig empfunden wird. Das Faschingsfest in Bosa, das den ganzen Dienstag andauert, endet traditionell mit einer Nubbelverbrennung, bei der mehrere Figuren unter lautem Geheule und Wehklagen verbrannt wurden, denn mit dem Sündenbock gehen alle Sünden der närrischen Zeit in Flammen auf. In Bosa mitzumischen ist ein echtes Erlebnis! Publikum und Gäste werden in den närrischen Spaß einbezogen und wer will, wird gern mit einem guten Schluck Wein für seine Teilnahme belohnt.

>> Mehr zum Karneval Sartiglia in Oristano
>> Bericht von den Faschingsumzügen "Karrasegare Osinku" am Vormittag, "S'Attittidu" (der Klagegesang) und „Giolzi“ (der Karneval auf der Flucht) am Abend in Bosa 2009

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Mittwoch, 25. Februar 2009

Ganz schön kühn – Faschingsdienstag in Bosa an der Westküste von Sardinien

In Bosa, dem mittelalterlichen Städtchen an der Westküste von Sardinien haben Narren und Jecken ihre Karnevalsbotschaft gestern auf ganz unkonforme Art unter das Publikum gebracht.

Höhepunkte des "Karrasegare Osinku" waren am Vormittag "S'Attittidu" (der Klagegesang) und am Abend, sobald es dunkel wurde der „Giolzi“ (der Karneval auf der Flucht).
Ganz in Schwarz gehüllt waren die Bewohner des Ortes, die morgens durch die Strassen irrten und nach einem Tikkirigheddu de latte - einem Schluck Milch schrien, für die Puppe die sie in den Armen hielten. Die wehklagenden Frauen beweinten das hungernde Kind, das von seiner Mutter in der Nacht verlassen wurde, um sich dem Karnevals-Party-Rausch hinzugeben. Die Puppen waren entstellt und assoziierten Sinnenfreuden und Sexualität. Oft wurden sie mit unmissverständlichen Phallussymbolen gezeigt, deren Darstellung während des närrischen Faschingsdienstag als nicht anstößig empfunden wird.
Am Abend präsentierten sich die vormals Trauernden ganz in Weiß - ein Bettlaken als Umhang, ein Bettbezug oder Handtuch als Kopfbedeckung. Sie suchten den Giolzi – den Karneval, der heute schon wieder vorbei ist und sich mit Vorliebe im Genitalbereich versteckt hielt. Sie machten vor keinem halt und leuchteten mit Kerzen und Laternen jeden an, der ihnen über den Weg lief. Dann riefen sie: „Giolzi! Giolzi! Ciappadu! Ciappadu! – Giolzi! Giolzi! Ich hab ihn! Ich hab ihn!“.
Das Faschingsfest endete mit einer Pupazzi-Verbrennung, bei der mehrere Figuren unter lautem Geheule und Wehklagen verbrannt wurden, denn mit den Pupazzi gehen alle Sünden der närrischen Zeit in Flammen auf.
Hier mitzumischen war ein wahres Erlebnis! Publikum und Gäste wurden in den närrischen Spaß mit einbezogen und wer wollte mit einem guten Schluck Wein belohnt.











Weitere Informationen zu Karneval auf Sardinien lesen Sie hier: http://www.sardinien.com/kultur/feste/aktuelle_feste/karneval.cfm

Copyright Fotos: Paolo Succu

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