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Donnerstag, 8. Juli 2010

Wenn die Arbeit zum Kampf wird: Fotoausstellung zur Arbeitsmarktsituation auf Sardinien

Unter dem Titel „Eroi, quando il lavoro diventa una Battaglia“ (dt. Helden, wenn die Arbeit zum Kampf wird) stellen zwei sardische Fotografen die Bildergebnisse ihrer Fotorecherche über die dramatische Arbeitsmarktsituation auf Sardinien vor.
Auf ihrer Fotoreise im Norden und Süden der Insel haben Roberto Cadeddu und Fiorella Sanna die Arbeitsmarktsituation und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Petrochemie-Anlage Vinyls in Porto Torres und des Call Centers VOL2 in Cagliari erkundet.

Für ihre Bildserie näherten sich die sardischen Fotografen der Welt der Arbeiter und Angestellten. In ihren eindringlichen, dokumentarischen Bildern entstand ein authentisches Bild der aktuellen Lebens- und Arbeitssituation der Beschäftigten: Durch die schwierigen Anforderungen der Weltmärkte, Zeitdruck, mangelnde Absicherung und Überwachung am Arbeitsplatz schauen die meisten einer ungewissen Zukunft entgegen.

Die Fotoschau wurde am 7. Juli um 20 Uhr in der Galerie MK Spazio Cultura in der Inselhauptstadt Cagliari eröffnet und wird bis zum 18. Juli 2010 zu sehen sein.

Die Ausstellung kann zu den normalen Öffnungszeiten des MK Spazio Cultura dienstags bis sonntags von 19.00 bis 22.00 Uhr besichtigt werden. Montags geschlossen.

Ausstellungsort: MK Spazio Cultura, Via santa Croce 9, Cagliari


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Dienstag, 8. Juni 2010

50 Jahre Theaterbühnen auf Sardinien – aus dem Erlebten und der Erfahrung des Mario Faticoni

Mit einer kleinen Fotoausstellung feiert der Kulturverein „Il Crogiuolo“ den Karrierestart des italienischen Theaterschauspielers Mario Faticoni, der sich in diesem Jahr zum 50sten Mal jährt.
„50 Anni di Teatro in Sardegna nell'esperienza di Mario Faticoni“ heißt deshalb die Fotoschau, die vom 5. bis 19. Juni 2010 im Stadttheater im historischen Schlossviertel der Inselhauptstadt Cagliari zu besichtigen ist.

Der aus Verona stammende Musikersohn kam 1950 nach Sardinien und startete zehn Jahre später seine Karriere als Schauspieler des italienischsprachigen Theaters in Cagliari. Zu Beginn übernimmt der Jurastudent und angehende Journalist diverse Rollen in Stücken von Camus, Sartre, Beckett und Pirandello. Später führt der immer um Vielseitigkeit bemühte Faticoni bei diversen Theatervereinen die Regie. Seit 2003 ist er auch als Buchautor tätig.

Die Ausstellung zeigt etwa 35 großformatige Bilder und Schnappschüsse die verschiedene Fotografen, u.a. Andrea Nissardi, Mario Garbati, Ernesto Frau, Debora Locci, Daniela Zedda, Francesco Fadda, Valeria Floris, Michela Atzeni, Andrea Porcu sowie Francesca Floris, von Mario Faticoni, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, geschossen haben.

Ausstellung: Teatro Civico, Cagliari
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 13.00 und 17.00 bis 20.00 Uhr
Eintritt Frei

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Freitag, 19. März 2010

Che. Revolucion Y Mercado: Das Kultbild mehrerer Generationen in einer Ausstellung im Süden von Sardinien

In Zusammenarbeit mit Trisha Ziff, dem UCR/California Museum of Photography und der UC Riverside zeigt das Museo del Territorio Sa Corona Arrubia in Lunamatrona eine Ausstellung über den argentinisch–kubanischen Freiheitskämpfer Ernesto Che Guevara.
Unter dem Titel "Che. Revolucion y Mercado” erzählt die Schau, im kleinen Landschaftsmuseum im Süden von Sardinien, die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt: Che Guevara, fotografiert vom Kubaner Alberto Korda am 5. März 1960.

Ein Jahr nach der kubanischen Revolution im Jahre 1959, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch Ernesto Che Guevara war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte.
Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen unsterblich und zum scheinbar meistreproduzierten Foto der Welt. Sein „encabronado y dolente“, d.h. wütender und trauriger Ausdruck, seine halblangen Haare und die Mütze mit dem bekannten Stern erlangten Kultstaus.

Ausgehend von Kordas Bild und den Werken anderer bekannter Fotografen, wie Vik Muniz, Pedro Meyer, Martin Parr, Marcos Lopez sowie Annie Leibovitz, versucht die Ausstellung zu erklären, warum dieses Bild zur Ikone mehrere Generationen wurde und bis heute noch so eine große Faszination ausübt.
Neben Fotos und Vintage Prints zeigt die Ausstellung bei Villanovaforru insgesamt etwa 200 Exponate, u.a. Poster, Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände und Kleinode des argentinischen Revolutionärs.
Die Ausstellung kann noch bis zum 5. September 2010 besichtigt werden.

Homepage des Museo del Territorio Sa Corona Arrubia

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Donnerstag, 7. Januar 2010

Che Guevara Ausstellung ab Februar 2010 im Museum Sa Corona Arrùbia im Süden von Sardinien

Nach der, am heutigen 7. Januar 2010 erfolgreich beendeten Ausstellung „Zur Zeit der Mammuts: Der paläontologische Schatz Russlands“ startet das Museum Sa Corona Arrùbia in Lunamatrona, bei Villanovaforru mit einer besonderen Schau in das neue Jahr.
Berichten der sardischen Tageszeitung "Unione Sarda" zufolge, wird das Museum im Süden von Sardinien im Februar 2010 die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt erzählen: Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda am 5. März 1960.
“Che Revolucion y Mercato” zeigt die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Kultbildes einer ganzen Generation befasst: Ein Jahr nach der kubanischen Revolution, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch der berühmte Rebell war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte, „encabronado y dolente“, d.h. wütend und mit traurigen Augen. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen zum angeblich meistreproduzierten Foto der Welt.
Neben der Geschichte des Fotos zeigt die Ausstellung im Süden von Sardinien insgesamt etwa 200 Exponate: Nicht nur Fotografien, sondern auch Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände sowie weitere Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Die Ausstellung wird bis Juni 2010 zu besichtigen sein.



Foto Copyright: Unione Sarda

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Donnerstag, 15. Oktober 2009

August-Sander-Ausstellung feiert Weltpremiere in Cagliari auf Sardinien

Am Samstag, den 17. Oktober 2009 feiert die Ausstellung „August Sander, Sardinien – Photographien einer Italienreise 1927“ mit mehr als 140 SW-Fotografien und fünf Farbbildern ihr Debüt in der Kunstgalerie der Inselhauptstadt.
Die Ausstellung im neoklassizistischen Gebäude in der städtischen Gartenanlage „Giardinetti Pubblici“ widmet sich der Sardinien-Reise des heute weltweit berühmten, deutschen Fotografen August Sander.
Der Autor des Bildatlas „Menschen des 20. Jahrhunderts“ durchreiste die Insel im März und April 1927 zusammen mit dem Monschauer Schriftsteller Ludwig Mathar. Dabei entstanden mehr als 200 SW-Negative sowie einige Autochrome. Die damals vom Autorenpaar geplante Buchveröffentlichung über diese Reise scheiterte jedoch und es kam zu keiner Publikation.

„Bis auf eine Ausstellung in den Vereinigten Staaten in den 1980er Jahren, eine Monographie von Ann und Jürgen Wilde Mitte der 1990er Jahre sowie der begleitenden Schau im Sprengel Museum Hannover, sind die Sardinien-Bilder des deutschen Lichtbildners seither nur vereinzelt erwähnt und publiziert worden“, erklärt Gabriele Conrath-Scholl, Leiterin der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln. „Die Sardinien-Bilder werden nun erstmals in der Ausstellung in Cagliari gezeigt“, ergänzt Rajka Knipper, Kuratorin der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln.
Mit eindrucksvollen Landschaftsbildern, Momentaufnahmen und Portraits gibt die Ausstellung einen guten Einblick in die archaische Lebenskultur und bäuerlichen Lebensformen auf der Insel Ende der 1920er Jahre. Auch in den Sardinien-Bildern lässt sich Sanders unmittelbarer, sachlich exakt abbildender Stil erkennen. So zeigen die in Porto Torres, Sassari, Oristano, Uta, Dolianova, Iglesias, Aritzo, Atzara, Nuoro und Cagliari geschossenen Aufnahmen nicht nur seine scharfe Beobachtungsgabe und ein starkes Einfühlungsvermögen. Sie bringen auch kulturhistorische Aspekte, Eigenarten und Entwicklungen ans Licht.

„Die Stadt Cagliari sieht es als eine ihrer Aufgaben an, die umfangreiche Foto-Dokumentation des deutschen Fotografen der dokumentarisch sachlich-konzeptuellen Fotografie inselweit bekannt zu machen“, so Giorgio Pellegrini, Kulturassessor der Inselhauptstadt, „denn für uns Sarden bringen diese Bilder eine Ergänzung und Bereicherung, da sonst fast kaum Fotografien diesen Zeitabschnitt auf der Insel dokumentieren.“

Zur Ausstellung ist auch ein Fotoband im Münchner Schirmer Mosel Verlag erschienen, der den vollständigen Sardinien-Bestand aus dem August Sander Archiv in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur abbildet.

Die in einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Cagliari und der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur aus Köln organisierte Schau wird bis zum 3. Januar 2010 zu sehen sein. Danach wird die Ausstellung im Frühjahr/Sommer 2011 in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln gezeigt.


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Freitag, 18. September 2009

Piemonte Industria: Fotografien aus italienischen Unternehmensarchiven in Cagliari ausgestellt

Am heutigen Freitag, den 18. September 2009 wird um 18.30 Uhr die Fotoausstellung "Piemonte Industria“ im Kunst- und Kulturzentrum Castello di San Michele in der Inselhauptstadt Cagliari eröffnet.
Die Foto-Schau im Süden von Sardinien umfasst insgesamt 100 Aufnahmen, die nicht nur informativ, sondern auch witzig und amüsant sind. Die Ausstellung ist noch bis zum 1. November 2009 zu sehen.
Zahlreiche italienische Industrieunternehmen, darunter FIAT, RAI, Gavazza, Alessi, Bialetti, De Agostini, Martini & Rossi, Menabrea, Paglieri, Ponti, Saclà, Telecom Italia, Thales Alenia Spazio, Vinavil, Pininfarina und Zegna haben zu diesem Zweck der Region Piemont und dem Fotografen Niccolò Biddau Einblick in ihre fotografischen Hinterlassenschaften gewährt.

Das ans Licht geförderte Material entwirft ein buntes Bild der italienischen Unternehmensfotografie der letzten 100 Jahre: Belegschaftsfotos, Unternehmerportraits, Aufnahmen von Produktionsanlagen sowie Arbeitsprozessen. Die Sammlung ist zudem eine wichtige Quelle für die Geschichte der Industrialisierung der norditalienischen Region Piemont. Darüber hinaus zeigt sie die Entwicklung der Industriefotografie auf.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 13:00 und von 18:00 bis 21:00 Uhr;
Montag geschlossen.

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Mittwoch, 9. September 2009

August Sander, Sardinien – Photographien einer Italienreise 1927: Zum ersten Mal werden die Bilder des deutschen Fotografen auf Sardinien gezeigt

In Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur aus Köln, der Deutschen Botschaft in Rom und dem deutschen Luftwaffen-Stützpunkt in Decimomannu zeigt das Kulturamt der Stadt Cagliari ab dem 16. Oktober 2009 in der Kunstgalerie der Inselhauptstadt eine Auswahl von Bildern des deutschen Fotografen August Sander. Nie zuvor sind seine Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf Sardinien gezeigt worden.

Die Ausstellung widmet sich der Sardinien-Reise des heute weltweit berühmten Lichtbildners. Der Autor des Bildatlas „Menschen des 20. Jahrhunderts“ durchreiste die Insel im März und April 1927 zusammen mit dem Monschauer Schriftsteller Ludwig Mathar. Damals plante das Autorenpaar auch eine Buchveröffentlichung über diese Reise, die jedoch scheiterte.
Mit rund 100 von den insgesamt ca. 335 Sardinien-Aufnahmen richtet die Stadt Cagliari die Ausstellung zu Ehren des Fotografen der dokumentarisch sachlich-konzeptuellen Fotografie nun im Herbst im neoklassizistischen Gebäude der Kunstgalerie aus, die sich in einer der schönsten städtischen Gartenanlagen, den „Giardinetti Pubblici“, befindet.

Kulturassessor Giorgio Pellegrini sagte dazu: „Die Stadt Cagliari sieht es als eine ihrer Aufgaben an, die umfangreiche Foto-Dokumentation des deutschen Lichtbildners inselweit bekannt zu machen. Für die Sarden bringen diese Bilder eine Ergänzung und Bereicherung, da sonst fast kaum Fotografien diesen Zeitabschnitt auf der Insel dokumentieren; dem nichtsardischen Besucher und Beobachter verdeutlichen sie hingegen, die archaische Lebenskultur und bäuerlichen Lebensformen Sardiniens. Vor allem die folklorefrei inszenierten Alltagsbilder sind beeindruckend.“

Ende Oktober 2009 erscheinen die bisher unveröffentlichten Fotografien der Italienreise von 1927 erstmals auch als Fotoband im Münchner Schirmer Mosel Verlag.

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Freitag, 3. Juli 2009

El reino de los ladrones oder Cartucho, das Königreich der Diebe: Große Stanislas Guigui Ausstellung im MAN Nuoro

Eine Ausstellung im MAN, dem Museum der Kunst in Nuoro, widmet sich vom 2. bis 27. Juli 2009 den Fotografien des Franzosen Stanislas Guigui. Dabei zeigt sich: Cartucho ist das brutalste und kriminell am meisten belastete Stadtviertel Bogotás: Prostitution, Mord, Drogen und Armut sind hier an der Tagesordnung.
Der Titel der Ausstellung "Cartucho – Königreich der Diebe" klingt wie die Überschrift eines Abenteuerromans, verdeutlicht das Thema der Schau aber auf den ersten Blick. Cartucho ist der Stadteil Bogotás in dem die Kriminalitätsrate am höchsten ist. Hier hat Stanislas Guigui zwei Jahre lang gelebt und das durch Mord, Drogen, Armut und Prostitution geprägte Leben fotografisch porträtiert.
51 Fotos zeigen das Elend, die Kämpfe, das Überleben aber auch Freundschaften in diesem Viertel, das Nachts von Bettlern, Drogenhändlern, Prostituierten, Dieben und Mördern bevölkert wird.

Einen Ausschnitt der Ausstellung des französischen Fotografen gibt es zudem vom 2. bis 19. Juli 2009 im Rahmen des Literaturfestivals in Gavoi zu sehen.

Vom 27. Juli bis 13. September 2009 werden die Fotografien von Stanislas Guigui hingegen in Cala Gonone im Acquario ausgestellt.

Öffnungszeiten:
Dienstags bis sonntags 10.00 bis 13.00 und 16.30 bis 20.30 Uhr. Montags geschlossen.
Weitere Informationen: MAN Museo d’Arte della Provincia di Nuoro, Via Sebastiano Satta 15, Telefon +39/0784/252110

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Ascoltami ascoltami ascoltami – Gemäldeausstellung von Linda Refolo im Exma in Cagliari

In der Zeit vom 3. bis 19. Juli 2009 wird die junge sardische Malerin Linda Refolo in einer Ausstellung mit dem Titel “Ascoltami ascoltami ascoltami” ihre Arbeiten im Kultur- und Kunstzentrum Exmà in Cagliari im Süden von Sardinien präsentieren.
Zu sehen sind zahlreiche Gemälde der Künstlerin Jahrgang 1985 die den Besucher in ein Phantasiereich entführen. Wie im Märchen oder wie Alice im Wunderland kommt sich der Besucher vor, der sich die Bilder anschaut: Gemälde in kräftigen Farben, die in Anlehnung an Kunstwerke der Pop-Art und an Comic-Zeichnungen gestaltet wurden. Ausdruck und Formen verraten und vermitteln die märchenhafte Dimension in die die Autorin entführt.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltung altrArte („andere Kunst“) statt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen Bereich der zeitgenössischen Kultur Sardiniens, vor allem auch junge Künstler, die noch nicht bekannt sind, einem interessierten Publikum vorzustellen. Kuratiert wird die Ausstellung von Giacomo Pisano und Carla Rubiu. Vernissage ist am 3. Juli 2009 um 19.00 Uhr.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 09.00 bis 13.00 und 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen.
Weitere Informationen: Centro Comunale d'Arte e Cultura Exma', Via San Lucifero 71, Telefon: +39/ 070666399;


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Mittwoch, 17. Juni 2009

Appunti di un cineasta. Fotografie di Luigi Comencini 1945-1948 - Fotoausstellung und Filme des italienischen Regisseurs auf Sardinien

Das Filmarchiv Cineteca Sarda eröffnet am Freitag, den 19. Juni 2009 unter dem Titel Appunti di un cineasta („Aufzeichnungen eines Cineasten“) im Stadttheater der Inselhauptstadt Cagliari eine Fotoausstellung.
Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen hat der italienische Filmregisseur Luigi Comencini in den Jahren von 1945 bis 1948 gemacht. Comencini war nicht nur herausragender Regisseur und Drehbuchautor, er war auch Fotograf: Mitte der 1940er Jahre hat er ein fotografisches Werk geschaffen, das seine Arbeit al Regisseur vorbereitete. Der Mitbegründer des Filmarchivs Cineteca Italiana hielt nach dem Zweiten Weltkrieg den Alltag der Menschen, insbesondere der armen Bevölkerung in Italien fest. In seinen Bildern kommen Vitalität, Optimismus, Begeisterung und Mut ebenso zum Ausdruck wie Verzweiflung und Verwirrungen nach den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges.
Seinen Durchbruch als Regisseur feierte Comencini hingegen 1946 mit seinem zweiten Kurzfilm Bambini in Città („Kinder in der Stadt“), doch der große kommerzielle Erfolg kam erst Mitte der 1950er Jahre mit seinen ländlichen Komödien Pane, amore e fantasia ("Liebe, Brot und Phantasie") sowie Pane, amore e gelosia ("Liebe, Brot und Eifersucht“) mit Vittorio de Sica und Gina Lollobrigida. Comencini arbeitete außerdem mit weiteren bekannten Schauspielern wie Sophia Loren, Claudia Cardinale, Monica Vitti, Marcello Mastroianni und Totò.
Die Liebe zum Film hat er auf seine Töchter vererbt: Cristina und Francesca sind heute gefeierte Regisseurinnen, Paola eine erfolgreiche Szenen- und Kostümbildnerin.

Im Rahmen dieser Ausstellung, die bis zum 12. Juli zu besichtigen ist, präsentiert die Stiftung des Filmarchivs Cineteca Italiana auch zehn Filme von Luigi Comencini, unter anderem den deutschen Schwarz-Weiß-Film „... und das am Montagmorgen“ aus dem Jahr 1959 mit O.W. Fischer, Robert Graf, Ulla Jacobsson, Reinhard Kolldehoff und Vera Tschechowa. Eintritt frei.

Ausstellung:
Teatro Civico di Castello
Via Università - Cagliari
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 17.00 bis 20.00 Uhr
Vernissage: Freitag, den 19. Juni um 20.00 Uhr, anschließend Vorführung des Films Proibito Rubare (1948)


Filmvorführungen im Teatro Civico di Castello; alle Filme beginnen um 21.00 Uhr
25.09.2009 Tutti a Casa (1960)
03.07.2009 A Cavallo della Tigre (1961)
10.07.2009 Il Commissario (1962)

Filmvorführungen im Salone Società Umanitaria, Viale Trieste 126; alle Filme beginnen um 20.15 Uhr
24.06.2009 Und das am Montag Morgen (1959)
26.06.2009 Bambini in Città (1946), Il Museo dei Sogni (1949), L’Ospedale del Delitto (1950)
10.07.2009 La valigia dei Sogni (1953)
08.07.2009 La Ragazza di Bube (1963)

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Dienstag, 16. Juni 2009

Vernissages – Fotoausstellung von Dino Ignani in Cagliari

In der Galerie Espace Suoni&Pause im Stadtviertel Marina in der Inselhauptstadt Cagliari gibt es vom 21. Juni 2009 eine Foto-Ausstellung des italienischen Fotografen Dino Ignani zu sehen.
In der Schau stellt Ignani den Besuchern Fotografien vor, die er während der letzten fünf Jahre auf Vernissagen aufgenommen hat.
Die Fotos des Römers, der seit etwa zwanzig Jahren fotografiert, setzen vor allem den künstlerischen Aspekt und den Blick in den Bildern anderer Künstler sowie den ahnungslosen Betrachter der Ausstellungseröffnung in Szene. Damit führt Ignani sein Publikum durch den Kunstcharakter der Fotografie und zeigt ihm, wie man mit Lichtbildkunst sprechen kann.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juli 2009 zu den üblichen Öffnungszeiten der Galerie zu besichtigen: Dienstag bis Sonntag von 19.00 bis 21.00 Uhr. Montag geschlossen.

Ausstellungsort:
Galleria Espace Suoni&Pause
Via Savoia 19 - Cagliari
Vernissage: Sonntag, den 21. Juni um 19.00 Uhr

Weitere Informationen auf der Homepage des Künstlers: www.dinoignani.net

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Montag, 18. Mai 2009

Mark-Lewis-Ausstellung in Nuoro

Das MAN in Nuoro zeigt noch vor dem Start der 53. Internationalen Kunstausstellung La Biennale di Venezia, bei der Mark Lewis Kanada vertritt, eine Ausstellung des im kanadischen Hamilton geborenen Künstlers.
Vom 15. Mai bis 28. Juni 2009 gibt es im Museum in Nuoro mehrere Filmprojekte und Arbeiten des Fotografen und Filmemachers aus den Jahren von 1998 bis 2008 zu sehen. Der weltweit bekannte, heute in London lebende Künstler setzt sich in seinen Fotos und Filmen mit der filmischen Struktur und Bildsprache des Kinos auseinander. Sowohl in seinen Farbbildern, die meist zufällige Schauplätze des täglichen Lebens wiedergeben, als auch in seinen 35 mm Filmen nutzt er die formalen Ausdrucksmittel der Filmindustrie und die vielen filmtechnischen Erfindungen Hollywoods.

Zu sehen gibt es folgende Arbeiten des Künstlers: The Pitch 1998, Central 1999, Smithfield 2000, North Circular 2000, Algonquin Park September 2001, Algonquin park Early March 2002, Children’s Games 2002, Harper Road 2003, Downtown, Tilt, Zoom, Pan 2005, Rush Hour 2005, Quesnay: Pan and Zoom, 2005, Spadina, Reverse Dolly, Zoom, Nude 2006, Golden Rod 2006, Rear Projection (Molly Parker) 2006, 5262 Washington Boulevard 2008, Brichlayers Arms 2008.

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Dienstag, 17. März 2009

Cagliari: August Sander – Sardinien, 1927

In Zusammenarbeit mit der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur aus Köln bietet das Kulturamt der Gemeinde Cagliari von Oktober bis Dezember 2009 in der Kunstgalerie der Inselhauptstadt eine August-Sander-Ausstellung.
Unter dem Titel " August Sander – Sardinien, 1927 " widmet sich die Ausstellung mit zahlreichen Fotos der Sardinien-Reise des heute weltweit berühmten deutschen Fotografen. Der Autor des Bildatlas „Menschen des 20. Jahrhunderts“ durchreiste die Insel 1927 zusammen mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar und plante damals auch eine Buchveröffentlichung über diese Reise, die jedoch scheiterte.
Mit rund 150 Fotografien richtet die Gemeinde Cagliari die Ausstellung zu Ehren des Fotografen der dokumentarisch sachlich-konzeptuellen Fotografie nun im Herbst im neoklassizistischen Gebäude der Kunstgalerie aus, die sich in einer der schönsten städtischen Gartenanlagen, den „Giardinetti Pubblici“, befindet. Bei den Photographien handelt es sich um Leihgaben aus der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur, Köln.
Die Ausstellung ist auch Anlass der Öffentlichkeit die Publikation des nie veröffentlichten aber geplanten Bildbandes von Ludwig Mathar und August Sander vorzustellen. Daneben wird es Konferenzen und Diskussionsrunden zum Thema „Reisejournalisten und -fotografen auf Sardinien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts“ geben.

Mehr Informationen zu Ausstellungen auf Sardinien: http://www.sardinien.com/kultur/kunst/ausstellung.cfm

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Montag, 16. Februar 2009

Große Nivola-Ausstellung mit Skulpuren und Fotografien in Iglesias (Südwest-Sardinien)

In Zusammenarbeit mit dem Konsortium „Parco Geominerario, Storico e Ambientale della Sardegna“ und dem Ilisso Verlag zeigt die Stiftung Nivola in Iglesias eine Ausstellung über den sardischen Bildhauer Costantino Nivola: "Ho bussato alle porte di questa città meravigliosa – Nivola”.
Costantino Nivola, Jahrgang 1911, wurde in Orani, in der Barbagia di Ollolai, im Herzen von Sardinien geboren.
Er arbeitet als Werbegrafiker, Maler, später als Töpfer und Bildhauer. 1938 heiratet er seine Studienkollegin Ruth Guggenheim. Um der antisemitischen Verfolgung zu entgehen, floh er mit ihr aus Italien zunächst nach Frankreich, später nach New York. Hier war er als künstlerischer Leiter für die Zeitschrift „Interiors and Industrial Design“ tätig und schloss unter anderem mit Le Corbusier und Saul Steinberg Freundschaft. 1948 zog er nach East Hampton, in Long Island, wo er Jackson Pollock und Bernard Rudofsky kennenlernte. Zeitweilig kehrte er auch nach Sardinien zurück, wo er als Architekt in verschiedenen Projekten tätig wurde. Costantino Nivola starb am 6. Mai 1988 in Long Island.
Die Ausstellung ist im Bischofssitz in Iglesias untergebracht und zeigt noch bis zum 5. April 60 Schwarzweiß-Fotografien des sardischen Bildhauers und Malers bei der Arbeit, im Kreise seiner Familie oder mit berühmten Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene. Bekannte Namen wie Le Corbusier, Saul Steinberg, Jackson Pollock und Willem De Kooning führen die Prominentenliste an.
In Szene gesetzt wurde Nivola hingegen von einigen der großen Fotografen des letzten Jahrhunderts, unter anderem von Henri Cartier-Bresson, Richard Avedon, Bruce Davidson, Hans Namuth, Ben Schulz, Carlo Bavagnoli und Ugo Mulas.
Neben den Bildern gibt es auch zahlreiche Werke des Künstlers zu bestaunen: Skulpturen, Sand Casts, technische Zeichnungen und Terracotta-Figuren.

Ausstellungsort: Palazzo Vescovile, Piazza Municipio, Iglesias
Öffnungzeiten: Täglich von 9.30 bis 13.30 und von 15.30 bis 19.30 Uhr. Montag geschlossen.
Weitere Informationen: museo.nivola@tiscali.it;

Weiter Informationen zu Ausstellungen auf Sardinien: www.sardinien.com/kultur/kunst/ausstellung.cfm

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Dienstag, 11. November 2008

Der italienische Fotojournalismus in den Jahren 1945 – 2005

Eine Ausstellung in der Zitadelle der Museen in der Inselhauptstadt Cagliari präsentiert vom 12. November bis 11. Dezember 2008 das fotografische Spektrum führender, international bekannter, italienischer Fotografen von der Nachkriegszeit bis 2005. „Fotogiornalismo in Italia 1945-2005. Linee di tendenza e percorsi" heißt die Schau bei der es 300 Fotografien der berühmtesten italienischen Fotojournalisten zu sehen gibt, u.a. von Tino Petrelli, Enrico Pasquali, Tano D’Amico, Cesare Galimberti, Giorgio Lotti, Tonino Sgrò und Gianni Fiorito. Die Ausstellung ist in zehn Sektionen aufgeteilt und schildert die Ereignisse sowie gesellschaftlichen Prozesse der damaligen Zeit in Italien. Hervorgehoben werden die Fotos zudem durch nachgedruckte Titelblätter italienischer Zeitungen. Die Ausstellung wurde von Uliano Lucas kuratiert.

Fotogiornalismo in Italia 1945-2005. Linee di tendenza e percorsi
12. November bis 11. Dezember 2008
Eröffnung: 12. November 2008, 16.30 Uhr
Ausstellungsort: Citadella die Musei, Piazza Arsenale 8, Cagliari
Öffnungszeiten: Di – Fr. 9 –13 und 16 - 19 Uhr; Sa 9 – 13 Uhr.
Sonntags und montags geschlossen.

Weitere Informationen: Centro Servizi Bibliotecari della Provincia di Cagliari
Tel.: +39/070/4092754
E-Mail: csb@provincia.cagliari.it

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Dienstag, 8. April 2008

Sardinien, Cagliari: Federico Patellani Ausstellung - ein Fotoreporter auf Sardinien 1950-1966

Im Rahmen der Ausstellung „Federico Patellani – Un fotoreporter in Sardegna 1950 – 1966“ präsentiert das Kunst- und Kulturzentrum EXMA’ in Cagliari die Schwarz-Weiß-Fotos des großen Fotoreporters des italienischen Neorealismus. Der 1911 in Monza geborene Reporter Federico Patellani (gestorben 1977) war keineswegs einfacher Schilderer sardischer Zustände. Seine Fotos erschöpfen sich nicht in stereotypischen Darstellungen von Banditen und Schäfern. Er behandelte Probleme, die nicht nur Sardinien sondern auch Italien berührten: Die Erschütterung eines vergessenen Landes nach dem Zweiten Weltkrieg und der faschistischen Herrschaft. Seine Fotos von Versammlungen, arbeitenden, feiernden und trauernden Menschen sind unmittelbarer Ausdruck der damaligen Gegenwart. Die Ausstellung kann noch bis zum 1. Juni 2008 besichtigt werden.

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