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Donnerstag, 22. März 2012

Nach Pula und Villasimius will auch Teulada, im Südwesten von Sardinien, eine Touristensteuer für den Sommer 2012 einführen


Teulada, das verschlafene Städtchen im Südwesten von Sardinien will Besucher und Gäste im kommenden Sommer zur Kasse bitten.
Um die leeren Kassen aufzufüllen, hat die Gemeinde am 19. März 2012 beschlossen, im Bilanzschema für das laufende Jahr die Touristensteuer als Posten aufzuführen.
Ab dem 1. Juni und bis zum 30. September 2012 soll künftig jeder, der in Teulada übernachtet, bis zu 1,50 Euro pro Nacht an die Gemeinde zahlen.

Wie in Villasimius und Pula soll die Steuer von den Hoteliers erhoben werden. Sie fällt für Aufenthalte in Pensionen, Agriturismi, Hotels, aber auch auf Campingplätzen an.

Die Kurtaxe beträgt 0,50 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte im Bed & Breakfast, im 1-Sterne-Hotel und in Agriturismi, 0,70 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte auf dem Campingplatz, 1 Euro pro Person und Nacht in Hotels bis 3 Sterne sowie 1,50 Euro pro Person und Nacht im 4-Sterne-Hotel. Die Übernachtungssteuer soll nur für die ersten 7 Tage erhoben werden.

Der Sonderbeitrag soll von allen Personen kassiert werden, die in Teulada übernachten, aber nicht Einwohner der Gemeinde sind. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, Begleiter von behinderten Personen sowie Menschen, die im Gemeindegebiet arbeiten.

Der Gemeinderat hat jetzt zwei Wochen Zeit zu entscheiden ob die in der Bilanz aufgeführte Übernachtungssteuer auch wirklich eingeführt wird.

Teulada ist für Sardinien-Reisende ein noch weitgehend unbekanntes Reiseziel. Für Urlauber sind neben dem beschaulichen Städtchen vor allem die atemberaubenden Strände und die schöne Landschaft interessant, die sich um die zweitgrößte Gemeinde der Costa del Sud herum ausbreitet.

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Montag, 30. Januar 2012

Nach Villasimius führt auch Pula, im Südwesten von Sardinien, eine Kurtaxe für 2012 ein


Nun hat auch Pula, die schmucke Gemeinde im Südwesten von Sardinien eine Touristenabgabe für die laufende Saison eingeführt. Wie schon in Villasimius im letzten Jahr wird die Steuer von den Hoteliers erhoben. Sie fällt für Aufenthalte in Ferienwohnungen bzw. -häuser, Hotels, aber auch in  Pensionen und auf Campingplätzen an.

Bezahlen müssen die Steuer alle Personen, die in Pula übernachten, aber nicht Einwohner der Gemeinde sind. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, Studenten, Behinderte und deren Begleiter sowie Personen die im Gemeindegebiet arbeiten.

Die Touristensteuer beträgt 0,25 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte im Bed & Breakfast,  im 1-Sterne-Hotel und auf dem Campingplatz, 0,50 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte in Hotels bis 3 Sterne, 1 Euro pro Person und Nacht im 4-Sterne-Hotel sowie 1,50 Euro pro Person und Nacht im 5-Sterne-Hotel. Im Monat August erhöht sich die Abgabe in den 4 bis 5 Sterne Hotels um jeweils 0,50 Euro.
Die Kurtaxe tritt nur zur Saison, vom 1. April bis 31. Oktober in Kraft.

Bürgermeister Salvatore Sanna aus Villasimius bestätigte hingegen gegenüber der Tageszeitung „L'Unione Sarda“, dass er die Touristenabgabe im Städtchen an der Südostküste in diesem Jahr vom 1. Juni bis 30. September einführen will.

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Freitag, 1. Juli 2011

Villasimius führt überraschend Kurtaxe für 2011 ein

Villasimius, der kleine Ferienort an der Südostküste von Sardinien, führt die im letzten Jahr abgeschaffte Kurtaxe überraschend wieder ein.
Dies bestätigte Bürgermeister Salvatore Sanna gegenüber der neuen sardischen Tageszeitung „Sardegna 24“.
Die Kurtaxe tritt vom 1. Juli bis 31. August 2011 in Kraft und betrifft das gesamte Gemeindegebiet von Villasimius.
Sie wird auf Ferienwohnungen bzw. -häuser, Hotels, aber auch auf Pensionen und andere Beherbergungsformen erhoben. Von der Kurtaxe enthoben sind Freiluft-Anlagen wie beispielsweise Campingplätze.
Bezahlen müssen die Steuer alle Personen, die in Villasimius übernachten, aber nicht Einwohner der Gemeinde sind. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres und Personen die im Gemeindegebiet arbeiten.
Die Kurtaxe beträgt 0,50 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte in Ferienhäusern, Agriturismi, Residencen, Pensionen und Privatunterkünften, 1 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte in Hotels bis 3 Sterne sowie 2 Euro pro Person und Nacht in 4 bis 5 Sterne Hotels und muss direkt vor Ort im Hotel oder beim Gastgeber entrichtet werden.

Mehr Informationen über Villasimius

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Donnerstag, 19. November 2009

Tourismus-Zahlen auf Sardinien: Mehr Besucher und kürzere Aufenthaltsdauer

Wirtschaftsflaute und Kreditkrise können dem Besucherstrom nach Sardinien nur wenig anhaben. Das geht aus den Statistiken hervor, die der sardische Tourismus-Assessor und Vize-Gouverneur Sebastiano Sannitu am gestrigen 19. November 2009 in Cagliari vorgestellt hat. Demnach hat Sardinien von Januar bis August diesen Jahres 1.873.883 Besucher aus aller Herren Länder begrüßt – das sind knapp 2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008. Davon waren etwa 640.000 ausländische Besucher – vor allem aus Deutschland, der Schweiz und in diesem auch Jahr vermehrt aus Spanien und Frankreich. Immer noch den größten Besucheranteil haben aber Urlauber vom italienischen Festland - vor allem aus der Lombardei, Piemont und Emilia Romagna sowie dem Latium.
Einziger Wermutstropfen für die sardische Tourismusindustrie: Die Hotels, Ferienhäuser und Bed and Breakfast-Unterkünfte der Insel verzeichneten in der vergangenen Saison kürzere Aufenthaltsdauern. Die Gesamtzahl der Übernachtungen ging 2009 mit minus 0,6 Prozent leicht zurück.

(Fotos: Traumstrände auf Sardinien bei Chia; Besucherstrom in San Teodoro im Sommer 2009)

>> Regione Autononoma delle Sardegna: Turismo, la Sardegna registra incrementi negli arrivi e una crescita del mercato straniero

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Freitag, 15. Mai 2009

Sardinien: Reiseführer aus dem ADAC Verlag

Eintauchen in den idyllischen italienischen Inselkontinent Sardinien: Eine Fülle an Informationen, mehr als 140 Farbabbildungen, zahlreiche praktische Hinweise und 34 Highlights für einen schönen Sardinien-Urlaub bietet der Reiseführer „Sardinien“ aus dem ADAC Verlag.
Neben einer informativen Einleitung und einem aufschlussreichen Überblick über die Geschichte und Kultur der Inselbevölkerung wird die zweitgrößte Insel im westlichen Mittelmeer in fünf Kapitel ausführlich vorgestellt. Informationen zu historischen und archäologischen Stätten, Museen, Stränden, Aussichtspunkten und Höhlen wechseln sich mit praktischen Hinweisen zu Hotels und Restaurants sowie persönlichen Top Tipps der Autorin ab. Daneben gibt es zu verschiedenen Themen Interessantes über Land und Leute zu erfahren. Der Reiseführer bietet mit einem Verkaufspreis von 6,50 Euro ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Einziges Manko: Sardinien-Karte in einem zu groben Maßstab und nur fünf Stadtplanauszüge.

Weitere Reiseführer Sardinien

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Montag, 11. Mai 2009

Haushalt 2009: Keine Luxussteuer und Kurtaxe auf Sardinien

Das Regionalparlament hat am 7. Mai 2009 seinen Haushalt 2009 endgültig verabschiedet. Nach den Beratungen der letzten Wochen stimmten die Abgeordneten am vergangenen Donnerstag auch den Anträgen zu, die die Abschaffung der Luxussteuer und der Kurtaxe auf Sardinien zum Inhalt hatten. Damit werden für Yacht- und Jetbesitzer in Zukunft keine Abgaben bei Ankunft im sardischen Hafen bzw. Flughafen mehr fällig. Auch Erholungsorte auf Sardinien werden künftig keine „Tassa di Soggiorno“ (Aufenthaltssteuer) mehr erheben.

Letztes Jahr hatte Villasimius, der kleine Küstenort an der Südostküste, als erste Gemeinde auf Sardinien die ungeliebte Steuer eingeführt. Ende Mai 2008 hatte dann auch die Gemeinde Sorso, bei Sassari, beschlossen dem Beispiel von Villasimius zu folgen.
Die im Regionalhaushalt 2007 der Vorgängerregierung beschlossene Kurtaxe sollte helfen Unterhalt, Verwaltung und Anschaffung von Erholungseinrichtungen der einzelnen Gemeinden zu finanzieren. Dabei stand es den Gemeinden der Insel frei eine Kurtaxe zu erheben oder nicht.

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Dienstag, 21. April 2009

Nach der Luxussteuer schafft Cappellacci auch die Kurtaxe auf Sardinien ab

Nach Abschaffung der Luxussteuer plant der neugewählte Inselgouverneur Ugo Cappellacci für den Haushalt 2009 nun auch das Aus für die Kurtaxe. Dies berichtete Tourismus-Referent Sebastiano Sannitu am vergangenen Donnerstag der sardischen Tageszeitung „Unione Sarda“. Künftig sollen Erholungsorte auf Sardinien keine „Tassa di Soggiorno“ (Aufenthaltssteuer) mehr erheben dürfen. "Die Position der Region ist eindeutig: Wir sind keine Freunde der Kurabgabe und wir sehen keine Notwendigkeit für eine Kurtaxe. In Zeiten genereller Krise soll der Tourismus auf Sardinien nicht noch benachteiligt werden“, meint Sannitu.
Als erste Gemeinde auf Sardinien hatte Villasimius, der kleine Küstenort an der Südostküste, die ungeliebte Steuer eingeführt. Ende Mai 2008 hatte dann auch die Gemeinde Sorso, bei Sassari, beschlossen dem Beispiel von Villasimius zu folgen.
Die im Regionalhaushalt 2007 der Vorgängerregierung beschlossene Kurtaxe sollte helfen Unterhalt, Verwaltung und Anschaffung von Erholungseinrichtungen der einzelnen Gemeinden zu finanzieren. Dabei stand es den Gemeinden der Insel frei eine Kurtaxe zu erheben oder nicht.

Nur ein Jahr nach Einführung der Kurtaxe fordern die neugewählte Regierung und der Hotelverband der Provinzen Sassari und Olbia Tempio nun wieder freie Gemeinden und Erholungsorte auf Sardinien.
Der regionale Städte- und Gemeindetag Anci sieht allerdings keinen Anlass, die bisherige Linie der Vorgängerregierung von Renato Soru in Sachen Kurtaxe zu verändern: „In einer Zeit, in der die Gemeinden immer auf der Suche nach Einnahmequellen sind, sollte die Wahlfreiheit der Kommunen, eine Abgabe einzunehmen oder nicht, bestehen bleiben.“
Auch Salvatore Sanna, Bürgermeister von Villasimius, sprach sich gegen den Verzicht auf die Abgabe aus. „Im Gemeindehaushalt, der im Januar 2009 verabschiedet wurde, sind die veranschlagten Einnahmen aus der Kurtaxe schon enthalten. Was tun? Ein Verzicht ist unrealistisch. Die befürchtete Flucht der Touristen hat 2008 nicht stattgefunden. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir zur Saison 14,1% mehr Gäste verzeichnet“, sagt Sanna.

Heute wurde der Haushaltsentwurf 2009 in erster Lesung dem Regionalparlament zugeleitet. Es bleibt also abzuwarten, höchstwahrscheinlich wird er aber so verabschiedet.

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Donnerstag, 26. März 2009

Villasimius bestätigt Kurtaxe für 2009

Die im letzten Jahr eingeführte Kurtaxe soll auch in der Saison 2009 beibehalten werden. Dies bestätigte Bürgermeister Salvatore Sanna vor zwei Wochen gegenüber der sardischen Zeitung „La Nuova Sardegna“.
Die Kurtaxe tritt vom 15. Juni bis 15. September in Kraft und betrifft das gesamte Gemeindegebiet von Villasimius. Sie wird auf Ferienwohnungen bzw. -häuser, Hotels, Apartmenthotels aber auch auf Campingplätze, Pensionen und andere Beherbergungsformen erhoben.

Das im Südosten der Insel liegende Villasimius hatte letztes Jahr als erste Gemeinde auf Sardinien die „Tassa di Soggiorno“ eingeführt. Kurze Zeit später hatte auch die im Nordwesten gelegene Gemeinde Sorso, bei Sassari, ihre Gäste zur Kasse gebeten. Ob Sorso die Kurtaxe in dieser Saison abschafft oder beibehält, hat Bürgermeister Antonio Spano noch nichts offizielles verlauten lassen.

Weitere Informationen zur Kurtaxe auf Sardinien: http://www.sardinien.com/vonabisz/datenfakten/kurtaxe.cfm

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Donnerstag, 3. Juli 2008

Sardinien: Nach Villasimius erhebt nun auch Sorso eine Kurtaxe

Zur Saison, vom 15. Juni bis 15. September, unterscheiden sich die 377 Gemeinden auf Sardinien: Neben dem beliebten Urlaubsort Villasimius, im Südosten der Insel verlangt nun auch das knapp 13.000 Einwohner zählende Städtchen Sorso, bei Sassari, für die Saison 2008 eine Kurtaxe. Die Gemeinde im Nordwesten der Insel verlangt für nicht ansässige Personen ab 18 Jahren zwischen 1 und 2 Euro pro Nacht. Bei den anderen Gemeinden ist die Einführung der Steuer umstritten. Antonio Spano, Bürgermeister von Sorso, verteidigt hingegen die Kurtaxe: „Das eingenommene Geld wird für den Tourismus und andere Serviceleistungen ausgegeben. Die Gemeinde investiert in einen Bustransfer von Sorso zum Strand, in die Sauberkeit der Strände und Plätze allgemein sowie in ein anspruchvolles Animationsprogramm für Gäste und Urlauber.“ Es bleibt abzuwarten, ob beide Gemeinden der Pflicht nachkommen, das Geld für örtliche Angebote anzuwenden.

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