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Montag, 5. Dezember 2011

„Santadi Pane e Olio in Frantoio“: Sardinien lädt am zweiten Dezember-Wochenende zum Olivenfest

Im November und Dezember dreht sich auf Sardinien alles rund um das grüne Gold des Mittelmeeres. Die Olivenernte ist einer der Höhepunkte des Jahres und zieht regelmäßig zahlreiche Besucher in die Olivenöl-Städte der Insel.

Im Zeichen der Olivenblüte steht in diesem Jahr deshalb auch das Herbstfest der Gemeinde Santadi. Vom 9. bis 11. Dezember 2011 erwarten mediterrane Genüsse, Folkloredarbietungen und andere Attraktionen die Besucher des knapp 3500 Einwohner zählenden Öldorfes im Südwesten der Insel.

„Pane e Olio in Frantoio“ heißt das Fest, bei dem vor allem am Sonntag, den 11. Dezember Ölbauern und Aussteller ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm gestalten und allerlei Köstlichkeiten sowie Gerichte mit Olivenöl anbieten.
Neben Oliven und Olivenöl gibt es aber auch sardische Brotspezialitäten zu probieren. Interessierte können sich zudem drüber informieren, wie früher auf Sardinien Oliveöl gepresst wurde und alten Ölmühlen einen Besuch abstatten.

Mehr Informationen zu Olivenöl aus Sardinien
Mehr Veranstaltungen im Süden von Sardinien
Mehr Veranstaltungen im Norden von Sardinien

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Montag, 11. Juli 2011

Narcao Blues Festival – 21. Open-Air-Festival an der Südwestküste von Sardinien

Seit 21 Jahren ist das Open Air Festival Narcao Blues Inbegriff für niveauvolle Musikveranstaltungen an der Südwestküste von Sardinien.
So ist das knapp 3.365 Einwohner zählende Städtchen in der Provinz Carbonia-Iglesias zum Blues-Mekka geworden.

Vom 20. bis 23. Juli 2011 treffen sich hier auch in diesem Jahr wieder Größen des Blues und Rocks.
Den Anfang machen am Mittwoch die RedEyeBand um den sympathischen britischen Sänger und Gitarristen Danny Bryant und die britische Rhythm and Blues Band Dr. Feelgood.
Am Donnerstag folgen der echte Missisippi Delta Bluesman Terry "Harmonica" Bean & Max Prandi (Schlagzeug) sowie die multikulturelle US-amerikanische Funk- und Soulband Robert Randolph & The Family Band.
Mehr Blues gibt es am Freitag mit der Sängerin Linda Sings The Blues und der John Hammond Band zu hören.
Den Abschluss des Open-Air-Festivals bieten am Samstag Veronica & The Red Wine Serenades sowie Sir. Waldo Weathers With Da Knights Of Da Pope.

Veranstaltungsort: Piazza Europa in Narcao
Vorstellungsbeginn: 21.30 Uhr
Preis: ab 15,00 Euro
Abo für alle vier Abende: 30,00 Euro

Mehr Veranstaltungen auf Sardinien

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Montag, 13. Juni 2011

„Bergwerke im Sonnenschein“: Neuer Reiseführer zu die ehemaligen Bergbaugebieten Sardiniens

In ein Sardinien weitab der Stereotype von Urlaubsinsel und Naturparadies entführt der Reiseführer „Bergwerke im Sonnenschein“.
Der von der Verwaltung des Bergbauparks „Parco Geominerario storico ambientale della Sardegna“ und der Journalistin Susanna Lavazza aufgelegte Band entführt den Leser mit tollen Bildern, Hintergrundinformationen und Anekdoten in die ehemaligen Bergbaugebiete, die weit über die an Bodenschätzen reiche Mittelmeerinsel verteilt liegen. Die ehemalige Montanindustrie Sardiniens ist heute fast ausschließlich stillgelegt und die alten Stollen, Abräumhalden und Lagerstätten werden langsam von der Natur zurückerobert oder wurden zu großen Freilichtmuseen umgewandelt. Der deutschsprachigen Band erzählt vom Ausverkauf des heutigen Naturparks der Costa Verde an Investoren aus Frankreich, Großbritannien und Norditalien, von den stillgelegten Gesteinswäschereien an der sardischen Westküste, in denen einst reiche Blei-, Zink- und Silbervorkommen abgebaut wurden und die Tausenden Kumpels aus ganz Europa Arbeit gaben. In kurzen Beiträgen berichtet der durchgehend farbig illustrierte Band zum Beispiel von den Glanzzeiten Buggerus, als der winzige Küstenort „kleines Paris“ genannt wurde und als einer der ersten Orte der Insel elektrischen Strom bekam und Kinos, exklusive Läden und Theater die weite Welt an die heute so einsame Südwestküste der Insel brachten. Beiträge zu den Kohlebecken des Sulcis, in denen einst der italienische Diktator Mussolini dank sardischer Kohle Italien zur Autarkie verhelfen wollte, und Informationen zu den Minen in Gadoni im Herzen Sardiniens, wo schon Nuraghen und Römer Blei, Zink, Eisen, Silber und Gold abbauten und das ganze antike Mittelmeer mit den Metallen aus Sardinien belieferten, runden den kulturellen Reiseführer ab.



Geschichten und Anekdoten aus den Minen von Guspini und Montevecchio, Erklärungen zu der Landungsbrücke von Porto Flavia dem vielleicht spektakulärsten Verladehafen der Insel, geben Tipps zu Ausflügen und Sehenswürdigkeiten fernab vom Strandurlaub. Aber natürlich dürfen Informationen zu den Küstenorten nicht fehlen, an denen man heute Badespaß und Industrie-Archäologie nebeneinander erleben kann: Die unendliche Dünenlandschaft von Piscinas und die ehemaligen Bergwerke von Ingurtosu sowie die Küste und das glasklare, von kobalt- bis türkisblaue Meer rund um die raue sardische Nordwestküste von Argentiera, wo einst ertragreiche Silberminen für einen bescheidenen Reichtum sorgten. Der kleine Führer ist an fast allen Verkaufsstätten der Parkverwaltung auf der Insel sowie beim Verlag zu bekommen.

Literatur und Reiseführer aus Sardinien

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Freitag, 22. April 2011

Processione delle Sette Chiese – Gründonnerstagprozession in der Inselhauptstadt von Sardinien

Der Giovedì Santo, der Gründonnerstag ist der fünfte Tag der Settimana Santa bzw. der Karwoche.
An ihm gedenken die christlichen Kirchen dem letzten Abendmahl Jesu mit den zwölf Aposteln am Vorabend seiner Kreuzigung.
Auf Sardinien ist es Brauch an Gründonnerstag sieben Kirchen zu besuchen und um die Vergebung der Sünden zu bitten.
Nach der Heiligen Messe am Abend beginnt in der Inselhauptstadt Cagliari, im Stadtteil Stampace, gegen 20.00 Uhr die Processione delle Sette Chiese.
Bei der schlichten Prozession wird das mit Trauerrand versehene Standbild des Heiligen Efisio zu sieben Kirchen geführt. In Anbetung vor dem Martyrer, bitten die Gläubigen um die Vergebung ihrer Sünden und gedenken der Verhaftung und Geißelung Jesu.

Ausgerichtet wird die Gründonnerstagprozession von der Bruderschaft des Gonfalone.

Beim gestrigen Umzug am 21. April 2011 wurden folgende Kirchen besucht:

1. Station Chiesa Sant Antonio Abate
2. Station Chiesa Monache Cappuccine
3. Station Chiesa Santa Croce
4. Station Cattedrale Santa Maria
5. Station Chiesa San Salvatore da Horta
6. Station Chiesa Sant’Anna
7. Station Chiesa Sant’Efisio






Mehr über Ostern auf Sardinien
Die Processione des Lunissanti in Castelsardo
Su Descalvement - Karfreitag und die Abnahme vom Kreuz in Alghero
Processione del Cristo Morto - Karfreitagsprozessionen in Cagliari
Processione dei Misteri - Mysterienfeier in Iglesias

© Foto: Paolo Succu

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Mittwoch, 13. April 2011

Sa Pasca Manna – das Osterfest auf Sardinien

Auf Sardinien wird Sa Pasca Manna, das große Osterfest als höchstes christliches Fest gefeiert.
Die Messen am Palmsonntag vor Ostern, bei der Palmenzweige als Zeichen des Friedens getragen werden, läuten überall auf Sardinien die Settimana Santa ein.
Die Tradition der Karwoche geht auf das 16. Jahrhundert zurück, als die katholische Kirche beschloss, der Bevölkerung die Passion Christi auf eine eindrucksvolle Weise nahe zu bringen.

Im Mittelpunkt der sardischen Osterbräuche stehen neben dem Montag der Karwoche und dem Gründonnerstag der Karfreitag und vor allem der Ostersonntag.

Bis zum Karfreitag ziehen junge und alte Männer in vielen Ortschaften in Kutten gehüllt durch die Straßen. Sie tragen die Madonnenstatue sowie Nägel, Hammer und Zange als Symbole für die Kreuzigung. Ihnen folgt der leidende „Christus“ mit oder auf dem Kreuz. Die Passionsumzüge werden von vielen Gläubigen begleitet. Ihnen schließen sich Sängergruppen an die in Chorälen ihr Leid klagen.

So traurig und schmerzvoll die Feier vom Leiden und Sterben Christi am Abend des Karfreitags begangen wird, so prachtvoll und fröhlich geht es bei der Auferstehungsmesse und der „Incontru-Prozession“ zwischen der Madonna und dem wieder auferstandenen Sohn am Ostersonntag zu.

Als Osteressen kommen Lammgerichte auf den Tisch. Auch die Pardulas, ein köstliches Ostergebäck mit Ricotta und der süße Dessertwein Moscato dürfen dabei nicht fehlen.

Am Ostermontag, der sogenannten Pasquetta, ist auf Sardinien der Brauch des Osterspaziergangs noch lebendig. Dann macht man mit der Familie und Freunden einen Ausflug ins Grüne zum Picknick.

Weitere Informationen zum Osterfest auf Sardinien
Die Processione des Lunissanti in Castelsardo
Su Descalvement - Karfreitag und die Abnahme vom Kreuz in Alghero
Processione del Cristo Morto - Karfreitagsprozessionen in Cagliari
Processione dei Misteri - Mysterienfeier in Iglesias

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Freitag, 23. Juli 2010

Das Open-Air-Festival Narcao Blues an der Südwestküste von Sardinien neigt sich seinem Ende

Seit 20 Jahren ist das Open Air Festival Narcao Blues Inbegriff für niveauvolle Musikveranstaltungen an der Südwestküste Sardiniens, so dass die kleine Stadt Narcao, an der Costa del Sud bei Carbonia, zum Blues-Mekka geworden ist.

Seit dem 21. Juli 2010 treffen sich auch in diesem Jahr für weitere zwei Tage die Größen des Blues und Rocks.

Für den heutigen Abend konnten die Veranstalter mit dem Mark Dufresne Organ Trio einen führenden Sänger und Harpspieler der US-amerikanischen Bluesszene zu einem Konzert nach Sardinien verpflichten. Seit Jahren wird der legendäre US-Bluessänger für sein Spiel auf der chromatischen Mundharmonika mit wichtigen Preisen ausgezeichnet.

Außerdem hat sich Peter Green, eine Legende der Rockmusik mit seiner Band angesagt. Der Gitarrist und Sänger hatte 1967 zusammen mit Mick Fleetwood und John McVie die erste Generation von Fleetwood Mac gründete und der Band zu Weltruhm verholfen.

Am Samstag, den 24. Juli gibt es mit dem Jon Cleary Trio hingegen einen Stilmix aus zeitgenössischer Bluesmusik, Klavier-Blues und Soul-Blues zu hören.
Den Abschluss des des Open-Air-Festivals bieten The Dirty Dozen Brass Band. Die Blasmusikformation aus New Orleans (Louisiana) wurde 1977 von Benny Jones aus den Überresten der aufgelösten Tornado Brass Band gegründet und gehört heute zu den bekanntesten und vielseitigsten Brass Bands.

Veranstaltungsort: Piazza Europa in Narcao
Vorstellungsbeginn: 21.30 Uhr
Preis: ab 15,00 Euro

Weitere Informationen auf der Homepage des Veranstalters

Mehr Veranstaltungen auf Sardinien

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Donnerstag, 1. April 2010

Sardinien: Mysterienfeiern und Osterprozessionen auf einen Blick

Unsere praktische Google-Map mit vielen Osterprozessionen der Karwoche auf Sardinien ist online!
Von Olbia im Nordosten der Insel bis Cagliari im Süden Sardiniens, von Alghero im Nordwesten des italienischen Eilands bis Orosei an der wunderschönen Ostküste: Auf unserer Karte finden Sie alle wichtigen Veranstaltungen die das Christenmysterium nachspielen oder symbolisch vergegenwärtigen.

Mehr zum Osterfest auf Sardinien

Die Prozession Lu Lunissanti in Castelsardo

Su Desclavament – die lange Karfreitagsnacht in Alghero

Processione dei Misteri in Iglesias – Mysterienfeier im Südwesten von Sardinien

Wir wünschen Ihnen sonnige Feiertage und ein gesegnetes Osterfest!


Osterprozessionen in der Karwoche auf Sardinien auf einer größeren Karte anzeigen

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Mittwoch, 31. März 2010

Processione dei Misteri in Iglesias – Mysterienfeier im Südwesten von Sardinien

Auch auf Sardinien wird die frühchristliche Paschafeier der alten Kirche heute in mehreren Einzelliturgien gefeiert.
Nach der Palmsonntagszeremonie, doch noch vor dem Gründonnerstags-, Karfreitags- und Auferstehungsfest wird in vielen Städten und Dörfern der Insel am Dienstag vor Ostern die Mysterienliturgie begangen. Sie bildet den Auftakt der zahlreichen eindrucksvollen Prozessionen, die das ganze Christenmysterium nicht nachspielen, sondern symbolisch vergegenwärtigen.
Am gestrigen Dienstag begann die Mysterienfeier in Iglesias außerhalb des normalen Tagesablaufes gegen 19.00 Uhr in der Chiesa di San Michele, in der Altstadt des kleinen Städtchens an der Südwestküste von Sardinien.
Die Teilnehmer der religiöse Körperschaft "Arciconfraternita del Santo Monte" waren in weiße Kutten gehüllt. Ihr Antlitz wurde durch nach oben spitz zulaufende Kapuzen, die nur einen kleinen Schlitz für die Augen freilassen, versteckt.
Sie führten sieben prächtige Standbilder mit sich herum, die das Geschick Jesu, die wichtigsten Momente seines öffentlichen Wirkens und seines Kreuzganges, darstellen: Im Gebet im Garten Gethsemane, in der Gefangennahme, in der Geißelung, der Krönung, im Gang zum Kalvarienberg, in der Kreuzigung und der Schmerzensmutter offenbarte sich der Bruderschaft und den Gläubigen das Mysterium.

Bei der Messe am heutigen Mittwoch werden die Öl-, Lorbeer-, Rosmarin und Lavendelzweige des ersten Standbildes, in dem Jesus im Gebet im Garten Gethsemane gezeigt wird, gesegnet und an die Gläubigen verteilt.

Am Gründonnerstag und Karfreitag finden zwei weitere beeindruckende Prozessionen, die in Iglesias zur traditionellen Kar-Liturgie gehören, statt: Die Processione dell’Addolorata und die Processione del Descenso.


Fotos von der gestrigen Processione dei Misteri in Iglesias

Mehr über Ostern auf Sardinien

Lu Lunissanti - Mysterienfeier in Castelsardo

Su Desclavament – die lange Karfreitagsnacht in Alghero

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Freitag, 15. Januar 2010

Joan Miró Ausstellung im Südwesten von Sardinien

Die aktuelle Joan Miró Ausstellung „Miró. Le lézard aux plumes d’or“ (dt. Die Eidechse mit den Goldfedern) zeigt in Carbonia, an der Südwestküste von Sardinien, eines der zentralen Themen im Werk des spanischen Künstlers.
In Zusammenarbeit mit der Kooperative Mediterranea e Sistema und der Region Sardinien gibt es im städtischen Museum „Museo dei Paleoambienti Sulcitani“ bis zum 7. Februar 2010 rund 40 Werke des großen Vertreters des Surrealismus zu sehen.
Der katalanische Maler, der seinerzeit auch leidenschaftlicher Graphiker war, gehört ohne Zweifel zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.
Die Ausstellung im ehemaligen Bergbau-Städtchen befasst sich deshalb vor allem mit dem graphischen Werk des großen spanischen Malers. Zu sehen gibt es eine Auswahl an Lithographien, die den Besucher in eine surreale Traumwelt entführt, in der es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geht.

Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Im Alter von 63 Jahren verlegte er seinen Wohnsitz nach Mallorca wo er bis zu seinem Tod, im Jahr 1983, lebte.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr

Die Besichtigung der Ausstellung ist im Eintrittspreis des Museums inbegriffen.

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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Freitag, 4. September 2009

Concordia Vocis – 18. Intenationales Vokalfestival im Süden von Sardinien

Deutschland, Spanien, Russland, Schweden, Slowenien und Italien singt – so tönt es beim 18. Internationalen Vokalfestival Concordia Vocis, das in diesem Jahr schon seit dem 25. August 2009 an verschiedenen Spielstätten in Cagliari, Iglesias und Tortolì stattfindet.
Unter den zahlreichen Teilnehmern finden sich Chor- und Ensemblesänger, die bis zum 11. Oktober 2009 die Lust am Singen verbindet und den Zuhörern ein buntes Programm von Chor-, Sakral- und Volksmusik bieten.
In einer langen Chornacht geben sich am heutigen Freitag, dem 4. September 2009 in der Purissima-Kirche in Iglesias der Stadtchor und das Dufay-Ensemble die Ehre. Das Nürnburger Ensemble, das auf selten aufgeführte Musik des späten Mittelalters und der Renaissance spezialisiert ist, wurde Anfang der 1990-er Jahre von Musikprofessor Eckehard Kiem in Freiburg gegründet. Am 5. und 6. September gibt es die mystischen Klänge des Dufay-Ensembles dann auch in der frühchristlichen Kirche San Saturnino in Cagliari und in der Sant’Andrea-Kirche in Tortolì zu hören.
Vom 8. bis 10. September präsentiert das russische Vokalensemble “Anima” unter der Leitung von Victor Smirnov in der Inselhauptstadt und Iglesias eindrucksvolle Abende mit vorwiegend gregorianischer aber auch populärer Choralmusik.
Mit dabei sind zudem vom 13. bis 16. September vorzügliche Ensembles wie die Tenores di Bitti Remunnu 'e Locu und der schwedische St. Jacob’s Chamber Choir. Nach einer kleinen Pause geht es am 25. und 26. September und am 4. und 11. Oktober in Cagliari und Tortolì mit Künstlern aus Piemont und Sardinien weiter. Im Mittelpunkt des Programms der Ensembles Torino Vocalensemble, Ensemble Vocale Echos, Coro dell’Associazione Musicale “Gioacchino Rossini” und Coro Polifonico del C.U.M. e Ensemble Vocale Epigramma '98 stehen religiöse Arien, klassische Melodien und südamerikanische Volkslieder.

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Dienstag, 21. Juli 2009

Narcao Blues – Open-Air-Festival diese Woche an der Südwestküste von Sardinien

Seit 19 Jahren ist das Open Air Festival Narcao Blues Inbegriff für niveauvolle Musikveranstaltungen an der Südwestküste Sardiniens. So ist die kleine Stadt Narcao, an der Costa del Sud bei Carbonia, zum Blues-Mekka geworden.
Vom 22. bis 25. Juli 2009 treffen sich hier in diesem Jahr Größen des Blues und Rocks.
Den Anfang macht am 22. Juli Angelo „Leadbelly“ Rossi. Der italienische Bluesman wird heute als Nachfolger seines großen afrikanischen Vorbildes Leadbelly gefeiert. Sein Gitarrenspiel und seine Lieder wechseln von bitter und anklagend bis versöhnlich und friedlich.
Authentischen Mississippi Delta Blues und serbischen Blues gibt es am 23. Juli mit Watermelon Slim & The Workers und Ana Popovic zu hören. Die verschiedenen Musikstile (akustischer Blues, zeitgenössische Bluesmusik und Schubgitarren-Blues) des Vertreters des Mississippi Delta Blues Bill Homans und die bluesigen Gesänge der serbischen Bluesgitarristin Ana Popovic versprechen ein atemberaubendes Konzert.
Neben dem Sänger und Harpspieler Lynwood Slim und dem besten italienischen Gitarristen Murizio Pugno geben sich am 24. Juli auch die ehemaligen Hauptvertreter der Flower Power- und der Psychedelic-Bewegung Eric Burdon & The Animals die Ehre.
Den Abschluss des Open-Air-Festivals bieten am 25. Juli Roberto Ciotti, der in Italien zu den Großen des Blues zählt und die Roy Roberts with Gnola R&B Band.

Veranstaltungsort: Piazza Europa in Narcao
Vorstellungsbeginn: 21.30 Uhr
Preis: ab 10,00 Euro
Abo für alle vier Abende: 30,00 Euro

Weitere Informationen auf der Homepage des Veranstalters: http://www.narcaoblues.it/

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Mare e Miniere – Musik, Tanz und Unterhaltung in der Region Sulcis Iglesiente an der Südwestküste

Mare e Miniere heißt der festliche Saisonauftakt im Südwesten von Sardinien in den Regionen Sulcis Iglesiente und Costa Verde.
Nach dem Debüt der italienischen Jazzband Enzo Avitabile & I Bottari di Portico und des Black- Music-Sängers Luca Jurmann am 27. Juni und am 4. Juli 2009 stimmt ein Konzert der Jazzgitarristen und Brüder Bebo und Massimo Ferra am 24. Juli in der Arena Fenicia in Sant’Antioco auf eine bunte Sommersaison ein.
Gesungene Poesie und Lesungen in Iglesias, Buggerru und Carloforte am 4., 5. und 6. August bieten nicht nur Interessantes über die lateinamerikanische Dichterin Alfonsina und die tragisch-komischen Abenteuer der venezianischen Sängerin Lucia de Jani, die im 16. Jahrhundert gelebt hat, sondern auch ganz allgemein zum Thema Mittelmeer.
Künstler aller Gattungen präsentieren an weiteren 9 Terminen (08., 17., 20., 21., 22., 25., August sowie am 4., 5. und 12. September) in verschiedenen Ortschaften des Südwestens die unterschiedlichsten Performances. Zu sehen und hören gibt es dann die Tanztheatervorstellung „Approdi – Storie di Mare“ von Romano Usai, die Tanzvorstellung „Danze Eretiche“ des Harmonia Ensembles, ein gefühlvolles Konzert mit Texten der sardischen Schriftstellerin Mariangela Sedda, ein magisches Incontro zwischen der sardischen Sängerin Franca Masu und dem innovativen Interpreten des korsischen Liedes, Stephane Casalta, die funky-jazzigen Lieder der Gruppe Abnoba, einen geistreichen Vortrag des neapoletanischen Theaterschauspielers Peppe Barra, die ergreifende Geschichte „Naufragio“ von Marcello Fois, die von einem 1940 in deutsche Hände gefallenem Häftlingsschiff erzählt, und ein großes Abschlusskonzert unter der Leitung von Mauro Palmas.
Die Ortschaften, die der Veranstaltung als Kulisse dienen, befinden sich an der wunderschönen Südwestküste in den Regionen Sulcis Iglesiente und Costa Verde: Sant’Anna Arresi, Carloforte, Sant’Antioco, Iglesias, Buggerru, Fluminimaggiore, Guspini, Gonnesa, Carbonia, Arbus und Villamassargia.
Am 4. September lädt Alghero zudem zu einem einmaligen „El Alma de Cuba“-Abend ein: Im Teatro della Maddalena kann man dann für ein paar Stunden in die Seele des karibischen Inselstaates eintauchen.

Weitere Informationen und das Programm gibt es unter : http://www.mareeminiere.it/

Mehr Veranstaltungen auf Sardinien

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Donnerstag, 24. Juli 2008

Sardinien: Mari e Miniere – Musik, Kunst und Unterhaltung in der Region Sulcis Iglesiente an der Südwestküste

Mari e Miniere heißt der festliche Saisonauftakt in der Region Sulcis Iglesiente an der Südwestküste von Sardinien. Nach dem Debüt des italienischen Schriftstellers Stefano Benni und des sardischen Regisseurs Enrico Pitzianti am 20. und 21. Juli stimmt ein Konzertfilm zu Ehren des großen Dokumentarristen Fiorenzo Serra am 28. Juli im S’Ortu Mannu von Villamassargia auf eine bunte Sommersaison ein. Zwei Fotoausstellungen in Iglesias über die Arbeit in den Bergwerken und die Landschaftlichen Schönheiten dieser Region bieten nicht nur Interessantes für Erwachsene. Musiker aller Stilrichtungen präsentieren an 13 Tagen (29.07, 01., 09, 11., 13., 14., 19., 22., 24., 27. und 30.08 sowie 03. und 05.09) und in verschiedenen Orten der Region die unterschiedlichsten Musikrichtungen: der klassische Sound des Bogen-Quartetts Archaea Modern Strings, die Magie des argentinischen Tango, die gefühlvollen Lieder der Gruppe Avion Travel sowie die Jazz-Elemente des Kontrabassisten Riccardo Lay und des Sängers Sergio Cammariere, das geistreiche Sprechtheater der Sizilianerin Patrizia Laquidara und die melancholische Trompete des Fabrizio Bosso. Am 13. und 19. August gibt es zudem zwei kulinarische Abende in Villamassargia und Gonnesa mit Spezialitäten der Region.
Die Ortschaften die der Veranstaltung als Kulisse dienen, befinden sich an der wunderschönen Südwestküste in der Region Sulcis Iglesiente: Carloforte, Iglesias, Sant’Anna Arresi, Gonnesa, Sant’Antioco, Villamassargia und Carbonia.
Weitere Informationen: Centro Servizi Culturali Carbonia, Telefon: +39/0781/671527, E-Mail: umanitaria.carbonia@tiscali.it;

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