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Freitag, 17. Februar 2012

Im Krimi „Die Leiden des Commissario Curreli“ ermittelt der Hauptkommissar aus Sardinien auf der italienischen Apenninhalbinsel

Manchmal wird man strafversetzt. Bisher war Hauptkommissar Giacomo Curreli nur in seiner Heimat Sardinien tätig. Doch nun muss er reisen: Nach Rom, Fidenza, Parma und Turin.
Wenn er auf der Apenninhalbinsel mit Unterstützung seines jungen Mitarbeiters Marchini auf Mörderjagd geht, stehen skurrile Fälle, geheimnisvolle Täter, seltsame Opfer und brillante Einfälle im Vordergrund.
Ein todgeweihter Lehrer und ein drogenabhängiger Toter mitten im Cäsarsforum in Rom, kostbare Reliquien in Fidenza, parapsychologische Erscheinungen bei Nuoro, unschuldige Mörder in Parma und vieles mehr: In den acht kuriosen Kurzkrimis, die der Autor Marcello Fois in seinem Band „Die Leiden des Commissario Curreli“ (it. Piccole storie nere) vereint hat, ist alles so unwirklich und surreal!
Commissario Curreli lässt sich jedoch nicht täuschen und zieht aus jedem noch so kleinen Detail seine Schlussfolgerungen. Er macht dies mit einem fast schon kindlichen Glauben an die Gerechtigkeit, viel Originalität und Ausdauer, und stellt am Ende fest, dass doch alles genau so passiert sein könnte, wie es zu Anfang schien.
Die acht eigenständigen Mordfälle werden durch eine Rahmenhandlung über das Ehepaar Curreli locker zusammengehalten. Deshalb ist neben der Aufklärung der einzelnen Fälle auch noch die Beziehung des Commissario zu seiner auf Sardinien gebliebenen Ehefrau spannend, auch wenn der Leser nur stückchenweise etwas davon erfährt. Ein Krimi mit Anspruch und einer Atmosphäre nahe am Roman Noir!

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Donnerstag, 12. Januar 2012

Europa Erlesen: Sardinien-Band erkundet die Mittelmeerinsel

Was gehört zum Wesentlichen der sardischen Kultur, seiner Geschichte und seiner Bewohner, das dem Urlauber verschlossen bleibt? Die Herausgeber des Büchleins „Europa Erlesen Sardinien“ haben sich auf Spurensuche begeben und aus verschiedenen Werken unterschiedlicher Autoren eine tiefgehende Sardinien-Anthologie zusammengestellt, die sich abseits der Insel-Idylle bewegt.

Die Auswahl an Textauszüge ist so vielfältig und vielseitig wie es Land und Leute auf der italienischen Mittelmeerinsel sind. Erzählungen, Novellen, Romane und Reisebilder stehen neben Briefen, Beiträgen, Volksliedern und Gedichten. Außer den klassischen sardischen Autoren wie Grazia Deledda, Giuseppe Dessì und Gavino Ledda, den beiden Aufklärern Antonio Gramsci und Emilio Lussu sind auch Vertreter  der Gegenwartsliteratur wie etwa Sergio Atzeni, Marcello Fois, Milena Agus, Michela Murgia, Salvatore Niffoi oder Massimo Carlotto repräsentiert. Es fehlt auch nicht an reisenden Schriftstellern aus dem deutschen Sprachraum wie etwa Peter Handke, Ernst Jünger, Max Leopold Wagner oder Heinrich von Maltzan.

Der gebundene Band im Handtaschenformat nimmt den Leser mit auf eine literarische Reise durch die Insel, wobei es dem Leser überlassen bleibt, sein Sardinien zu finden. Ein schönes Büchlein zur Einstimmung, doch auch ein Buch der Erinnerungen, in dem Sardinien-Kenner Bekanntes und viel Neues entdecken.

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Montag, 5. September 2011

Marina Café Noir: Festival für angewandte Literatur Mitte September im Süden von Sardinien

Wer Zeit und Lust auf Literatur, Ausstellungen, Musik und Show hat, kann Mitte September in Cagliari, im Süden von Sardinien, vorbeischauen. Autorinnen und Autoren aus Italien und anderen Ländern treffen sich im Spätsommer in den engen charmenten Altstadtgassen der Inselhauptstadt Sardiniens zum Festival für angewandte Literatur.„Marina Café Noir“ heißt die Veranstaltung, zu der Autoren, Künstler, Galerien, Boutiquen, Händler und Kneipenwirte vom 15. bis 18. September 2011 einladen. In einer bunten Mischung aus Lesungen, Theaterstücken, Konzerten, Ausstellungen und Showeinlagen dreht sich in „Sa Marina“, dem alten Hafenviertel der Inselhauptstadt, alles um Krimis und düstere Geschichten.

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Mittwoch, 27. Juli 2011

Jutta Speidel und Bruno Maccallini: Zwei Esel auf Sardinien: Komische Sommerlektüre eines prominenten Autorenpaars


Vom Drahtesel zum Esel – nachdem Jutta Speidel und Bruno Maccallini in ihrem Bestseller „Wir haben gar kein Auto...“ aus dem Jahr 2009 per Rad die Alpen überquert haben, satteln die beiden jetzt um: Auf zwei Eseln wollen sie zur Hochzeit eines Cousins in der sardischen Provinz. Die im Juni 2011 erschiene Sommerlektüre führt das ungleiche Schauspielerpaar zu bettelarmen Bauern, ohne Strom, Handyempfang und fließend Wasser, dafür reichlich Fil’e Ferru-Schnaps, Madenkäse und Schafmist, zu einem spanischen Marchese mit Ödipus-Komplex, sardischen Waschweibern und afrikanischen Erntehelfern. Übernachtet wird in einsamen Nuraghenbauten und mächtig verstaubten Gutshöfen. Ob sie es trotz aller widriger Umstände rechtzeitig auf die sardische Großfamilienhochzeit schaffen? Nicht fehlen dürfen natürlich die typisch deutsch-italienischen, Männlein-Weiblein-Verständigungsschwierigkeiten und unterschiedlichen Sichtweisen auf die Dinge.

Zur sardinien.com-Rezension von Jutta Speidel und Bruno Maccallini: Zwei Esel auf Sardinien

Rezension bei Spiegel Online Kultur

Link zum Roman bei Amazon

Jutta Speidel und Bruno Maccallini bei der Vorstellung ihres neuen Buchs bei Markus Lanz im ZDF

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Dienstag, 29. Juni 2010

7. Festival Letterario della Sardegna - Literaturfestival in Gavoi im Herzen von Sardinien

Das 7. Literaturfestival Sardiniens wird in diesem Jahr vom 1. bis 4. Juli 2010 stattfinden. Am Veranstaltungsort in Gavoi, einem schönen Bergdorf im Herzen der Insel, gibt es drei Tage lang von morgens bis abends Lesungen, Überlegungen und Diskussionen rund um das Thema Literatur. Nicht nur literarische Größen sondern auch junge Publizisten geben sich dann in dem kleinen Ort in der Barbagia die Ehre.
Mit von der Partie ist in diesem Jahr der deutsche Schriftsteller Peter Schneider, der von der Professorin für deutsche Literatur an der Università degli Studi della Tuscia in Viterbo interviewt wird. Außerdem gibt es zwei Lesungen aus den Werken des in diesem Jahr verstorbenen Autors J.D.Salinger. Am Sonntag stellt sich der bekannte italienische Talkshow-Gastgeber Giovanni Floris den Fragen des Publikums.
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Veranstalters: http://www.isoladellestorie.it/ sowie das Programm zum Download.
Für alle, die in Gavoi in diesem Jahr nicht dabei sein können, überträgt das Internetportal tiscali.it die Veranstaltung in diesem Jahr im Live-Stream.

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Freitag, 26. Juni 2009

6. Festival Letterario della Sardegna - Literaturfestival in Gavoi im Herzen von Sardinien

Das 6. Literaturfestival in Gavoi wird in diesem Jahr vom 3. bis 5. Juli 2009 stattfinden. Zahlreiche Autorinnen und Autoren werden an dem Festival teilnehmen.
Am Veranstaltungsort in Gavoi, einem schönen Bergdorf im Herzen der Insel, gibt es drei Tage lang von morgens bis abends Lesungen, Überlegungen und Diskussionen rund um das Thema Literatur. Nicht nur literarische Größen sondern auch junge Publizisten geben sich dann in dem kleinen Ort in der Barbagia die Ehre. Mit von der Partie ist in diesem Jahr der deutsche Schriftsteller Ingo Schulze dessen aktueller Roman ‘Adam und Evelyn’ im Herbst in Italien erscheinen wird.
Ziel des Festivals ist es wesentlich dazu beizutragen, Sardinien als Kulturraum bekannt zu machen.

Das Literaturfestival ist eine Veranstaltung des Kulturvereins „Associazione Culturale Isola delle Storie“ dem der sardische Schriftsteller und herausragender Vertreter des Italienischen Roman Noir Marcello Fois vorsitzt. Unterstützt wird das Festival von der Gemeinde Gavoi, der Region Sardinien, der Provinz Nuoro und der Stiftung Banco di Sardegna.

Im Rahmen des Literaturfestivals gibt es in Gavoi auch eine schöne Ausstellung des französischen Fotografen Stanislas Guigui zu sehen.

Das Eröffnungskonzert, bei dem die italienische Sängerin Petra Magoni vom berühmten Komponisten und Kontrabassspieler Ferruccio Spinetti begleitet wird, findet am Abend des 2. Juli 2009 im Garten der Grundschule statt.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Veranstalters: www.isoladellestorie.it

Weitere Veranstaltungen auf Sardinien

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Mittwoch, 19. November 2008

Aktuelles „Zibaldone“-Heft erscheint im Dezember - Thema der Nummer: Sardinien

Im Dezember 2008 erscheint die aktuelle Nummer der »Zeitschrift für Italienische Kultur der Gegenwart - Zibaldone« im Stauffenburg Verlag.
Das neue Heft eröffnet Sardinienfans auf 179 Seiten einen aktuellen Einblick in die Kultur- und Sprachgeschichte der Sarden und lockt mit Beiträgen über Grazia Deledda, Maria Giacobbe, D.H. Lawrence, Carlo Levi, Ernst Jünger, den Fotografen Tet Arnold von Borsig und Texten von Flavio Soriga, Milena Agus sowie Dichtern in sardischer Sprache.

Das deutschsprachige Magazin Zibaldone berichtet über italienische Kultur, Lebensart und Geschichte und richtet sich an alle Italienfans. Heft für Heft werden Debatten mit Streifzügen ins Kulinarische, Historische und Künstlerische geführt. Die Zeitschrift, die von Schriftstellern, Journalisten und Wissenschaftlern geschrieben wird, wurde mit dem Premio Montecchio und dem Premio Nazionale per la Traduzione ausgezeichnet.

Aus dem Inhalt des Sardinien Heftes:
Flavio Soriga: «Una volta ero a Bologna [...]»
Georges Güntert: Grazia Deledda: Nobelpreisträgerin mit Volksschulabschluss
Claudio Natoli: Der Faschismus in Sardinien
Birgit Wagner: Maria Giacobbe, eine europäische Autorin
Friedrich Wolfzettel: Das mythische Sardinien bei D.H. Lawrence und Carlo Levi
Godehard Schramm: «Wunderbare Augenblicke». Ernst Jüngers unerschöpfliche ‹Sardische Heimat›
Titus Heydenreich: Sardinien im Blick des Photographen Tet Arnold von Borsig
Birgit Wagner: Maria Giacobbe, eine europäische Autorin
Marco Cerruti: Bemerkungen zur jüngsten sardischen Erzählliteratur
Gonaria Floris: Der Mond im Brunnen. Über den Roman ‹Mal di pietre› von Milena Agus
Nicola Tanda: Die neue zweisprachige Literatur in Sardinien
Andrea Deplano: Mehrstimmigkeiten: ‹Launeddas› und ‹Canto a Tenore›

Heft No. 46: Sardinien
Erscheinung: Dezember 2008

Einzelpreis: EUR 12,- / SFr 21,80 (zzgl. Versandkosten)
Heftumfang: 179 Seiten
Weitere Informationen und Bestellung



Zibaldone - Zeitschrift für italienische Kultur der Gegenwart
Herausgegeben von Thomas Bremer und Titus Heydenreich

Erscheinungsweise: halbjährlich
Jahresabonnement: EUR 18,– / SFR 32,- (zzgl. Versandkosten)
Einzelpreis: EUR 12,- / SFr 21,80 (zzgl. Versandkosten)
Heftumfang: ca. 160 Seiten

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