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Freitag, 16. März 2012

Alles Gute! Pinuccio Sciola feierte am vergangenen Donnerstag seinen 70. Geburtstag mit einem großen Fest in San Sperate


© Foto Stefania Aresu
Pinuccio Sciola aus San Sperate bringt Steine zum Klingen und gilt als Sardiniens bedeutendster Künstler der Gegenwart. Am 15. März 2012 wurde der Maler und Bildhauer 70 Jahre alt.

Mit einem großen Straßenfest, zu dem sich zahlreiche Kollegen, Freunde und Anhänger auf den Weg gemacht hatten, beging Pinuccio am vergangenen Donnerstag seinen 70. Geburtstag.
Als Auftakt zu den Geburtstagsfeierlichkeiten fand um 18.30 Uhr in der Chiesa di Santa Lucia das Konzert einer Jazz-Gruppe aus Budapest statt. Wenig später ging in der Via Enrico Marongiu dann das Straßenfest mit gegrillten Köstlichkeiten und anderen Spezialitäten aus Sardinien über die Bühne.

Pinuccio Sciola feiert
seinen 70.  © Foto
 Stefania Aresu 
Pinuccio Sciola initiierte 1968 erstmals in der Geschichte Sardiniens den „Muralismo“. Etwa 320 große- bis riesenformatige Wandbilder wurden bis heute an die Wände seines Heimatdorfes San Sperate gepinselt. Die Bilder erzählen von der Geschichte und Kultur Sardiniens bis hin zu den harten Alltags- und Lebensbedingungen.
Seine Klangsteine sind hingegen Skulpturen eines genialen Tonkünstlers, der dem Publikum einiges abverlangt: Jeder kennt den Stein als stummen Wächter der Zeit, aber dass er Töne erzeugen kann, ahnt niemand - es sei denn, man klopft auf ihn. Sciola reicht es nicht, Steine in Form zu hauen und einzuschneiden, er will der vermeintlich leblosen und stummen Materie eine Stimme verleihen, will ihre Transparenz und Elastizität zum Vorschein bringen, zu ihren Schwingungen vorstoßen, so wie er es vor langer Zeit bei den alten Mayas in Peru bewundert hat. Bezeichnend ist, dass zeitgenössische Komponisten und Musiker, wie beispielsweise der Sarde Paolo Fresu, diese Töne und Resonanzen für ganz moderne Kompositionen verwenden.

Lesen Sie mehr über den Maler und Bildhauer Pinuccio Sciola
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Ein Klangstein Pinuccio Sciolas © Foto: Stefania Aresu 


Pinuccio Sciola in seiner Werkstatt © Foto: Stefania Aresu 

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

„Natura, Paesaggio, Cultura“: Das Museumsdorf San Sperate lädt im Herbst zum Kulturfestival


Vom 1. Oktober bis 30. November 2011 findet im 8000 Einwohner zählenden San Sperate, knapp 20 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Cagliari, die Kulturveranstaltung „Natura Paesaggio, Cultura“ statt.
Für Unterhaltung der besonders aufschlussreichen Art sorgen im Museumsdorf im Süden von Sardinien Installationen, Wandmalereien, Fotoausstellungen und eine Sammlung von abgeschlossenen Dissertationen zum Thema Architektur.
Nach den ersten Tagen folgen weitere spannende Wochen gefüllt mit Veranstaltungen und Projekten.
Die Installation von etwa zehn gigantischen Fotografien entlang der Via Unione am 15. Oktober, um 18.00 Uhr geht beispielsweise den Madonnen, d.h. den Antlitzen von Müttern mit ihren Kindern nach. Special Guest ist die sardische Schriftstellerin, Theologin und Religionslehrerin Michela Murgia, die mit ihrem ersten Roman “Accabadora” weit über die Grenzen Sardiniens bekannt wurde.
Vom 10. bis 30. Oktober überzeugt die Ausstellung "ACqUA, la forma liquida della fotografia“ in der Chiesa San Giovanni täglich von 18.30 bis 20.30 Uhr mit eindrucksvollen Fotografien der Sardin Ombretta Corda.
Auf besondere Weise informiert vom 1. bis 15. Oktober Museo del Crudo in der Via Roma, von 9.30 bis 13.00 und von 16.30 bis 20.00 Uhr über die zeitgenössische italienische Architektur: Unter dem Titel „Tesi di passaggio di architetti a passeggio“ gibt es etwa 30 abgeschlossene Dissertationen zum Thema Architektur zu sehen.

Schöpfer vieler Kulturprojekte in San Sperate ist der im Museumsdorf geborene berühmte Bildhauer und Maler Pinuccio Sciola.

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Freitag, 24. Juni 2011

Sagra delle Pesche: Mitte Juli steigt im Süden von Sardinien wieder das alljährliche Patronats- und Pfirsichfest in San Sperate

Die 50. Kirchweih der Pfirsiche, die berühmte Sagra delle Pesche, findet in diesem Jahr vom 12. bis 17. Juli 2011 in San Sperate statt.
Das kleine Museumsdorf im Süden von Sardinien verspricht dann wieder abwechslungsreiche Tage zwischen Kultur, Wandbildern und Kulinarischem.
Im Kunststädtchen mit den zahlreichen Wandmalereien locken im kommenden Monat viele Plätze mit Musik, Ausstellungen, aus dem Stegreif gehaltenen Poesie-Wettbewerben, Aktionen für Kinder und weiteren Darbietungen. Zudem erfreuen viele Stände den Gaumen mit süßen Pfirsichen und anderen Leckereien.

Ein besonderer Höhepunkt ist alljährlich der Ehrentag des Schutzpatrons und Namensgebers des Dorfes San Sperate am 17. Juli. Neben einer feierlichen Prozession, bei dem der Heilige auf einem Ochskarren durch die geschmückte Altstadt und Gassen des Ortes getragen wird, gibt es Darbietungen von Folkloregruppen sowie ein stimmungsvolles Feuerwerk zum Ausklang des Tages.

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Freitag, 9. Juli 2010

„Altra Moda“: Kleine aber feine Ausstellung des sardischen Bildhauer und Malers Raffaele Muscas in San Sperate

Im Süden von Sardinien zeigt eine kleine aber feine Ausstellung in San Sperate die Bilder des sardischen Bildhauer und Malers Raffaele Muscas.

„Altra Moda“ (dt. Andere Mode) heißt die Schau zum Thema Frauen, die schon am 19. Juni 2010 eröffnet wurde.

Sie präsentiert ein großes Wandbild mit drei stilisierten Mannequins sowie 12 phantastische mannshohe Frauengemälde, die wie eine Skulptur im Bild erscheinen.

Die Abbildungen des sardischen Künstlers zeigen was Frauen so alles sind: Mutter, Model, dick, dünn, alt, jung, hart und weich. Die teilweise opulent anmutenden Damen werden in einer experimentellen Mischtechnik festgehalten. Dabei bedient der Autor sich verschiedener Malweisen, wie der Kombination aus Temperamalerei im Vordergrund und Maltechnik mit Sand im Untergrund.

Mit dieser Maltechnik hat Raffaele Muscas sich eine eigenständige künstlerische Position erarbeitet und demonstriert in dieser Schau, wie interessant und vielfältig zeitgenössische Malerei sein kann.

Muscas ist nicht nur Maler, sondern ein Vollblutkünstler, der mit seinen Bildern, Murales, Skulpturen und überlebensgroßen Betonfiguren sehr erfolgreich ist. Auf die Frage, warum die idealistisch stilisierte und üppige Weiblichkeit in seinem Gesamtwerk immer wiederkehrt, antwortete er: „In diesen Figuren kann ich mich besser verwirklichen, weil es viel mehr Material gibt (lacht), in dem ich mich ausdrücken kann. Wenn man nur wenig hat, gibt es nicht so viel auszufüllen, richtig? (lacht). Das bedeutet es (lacht). Man darf keinen ungenutzten Platz lassen“.

Die Ausstellung ist noch bis Ende nächster Woche, den 18. Juli 2010, zu sehen.

Ausstellungsort: Ex Municipio, via Risorgimento 31 – San Sperate

Interview mit Raffaele Muscas

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Dienstag, 15. Juni 2010

„Altra Moda“: Am 19. Juni eröffnet in San Sperate eine Ausstellung von Raffaele Muscas

Eine kleine aber feine Ausstellung zeigt in San Sperate, im Süden von Sardinien, die Bilder des sardischen Bildhauer und Malers Raffaele Muscas.
„Altra Moda“ (dt. Andere Mode) heißt die Schau zum Thema Models und Fashion die am 19. Juni 2010 eröffnet wird. Sie präsentiert 12 Bilder mit lebensgroßen Frauen auf Leinwand, die vor zwei Jahren entstanden sind und die der Künstler extra für diese Ausstellung zusammengestellt hat.
Die opulent anmutenden Mannequins werden in einer experimentellen Mischtechnik festgehalten. Dabei bedient der Autor sich verschiedener Malweisen, wie der Kombination aus Temperamalerei im Vordergrund und Maltechnik mit Sand im Untergrund.

Raffaele Muscas ist nicht nur Maler, sondern ein Vollblutkünstler, der mit seinen Bildern, Murales, Skulpturen und überlebensgroßen Betonfiguren sehr erfolgreich ist.
Auf die Frage, warum üppige Figuren in seinen Werken immer wiederkehren, antwortete er: „In diesen Figuren kann ich mich besser verwirklichen, weil es viel mehr Material gibt (lacht), in dem ich mich ausdrücken kann. Wenn man nur wenig hat, gibt es nicht so viel auszufüllen, richtig? (lacht). Das bedeutet es (lacht). Man darf keinen ungenutzten Platz lassen“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Juli 2010 zu sehen.

Ausstellungsort: Ex Municipio, via Risorgimento 31, San Sperate
Vernissage: 19. Juni 2010 um 19.00 Uhr

Interview mit Raffaele Muscas

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Montag, 14. Juni 2010

Sagra delle Pesche: Das Patronats- und Pfirsichfest in San Sperate, im Süden von Sardinien, steigt Mitte Juli

In diesem Jahr findet die 49. Sagra delle Pesche, die Kirchweih der Pfirsiche, vom 15. bis 18. Juli 2010 in San Sperate statt.
Das kleine Dorf im Süden von Sardinien verspricht dann abwechslungsreiche Tage zwischen Kultur, Wandbildern und Kulinarischem.
Im Kunststädtchen mit den zahlreichen Wandmalereien locken im kommenden Monat die Pfarrkirche, die Chiesa San Giovanni und Santa Lucia, der Megalith Garten, das Casa Tola und das Museo del Crudo mit Ausstellungen, ethnischer Musik, aus dem Stegreif gehaltenen Poesie-Wettbewerben, Konzerten, Aktionen für Kinder und vielen weiteren Darbietungen. Zudem erfreuen viele Stände den Gaumen mit süßen Pfirsichen und anderen Leckereien.
Ein besonderer Höhepunkt ist alljährlich der Ehrentag des Schutzpatrons und Namensgebers des Dorfes San Sperate am 17. Juli. Neben einer feierlichen Prozession, bei dem der Heilige auf einem Ochskarren durch die geschmückte Altstadt und Gassen des Ortes getragen wird, gibt es Darbietungen von Folkloregruppen sowie ein stimmungsvolles Feuerwerk zum Ausklang des Tages.

Weitere Informationen zu San Sperate auf Italienisch: www.sansperate.com
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Freitag, 18. Juli 2008

Sardinien, Patronatsfest und Pfirsichfest in San Sperate

San Sperate gleicht mit seinen zahlreichen Wandmalereien und anderen Kunstwerken einem zum Leben erwachten Museum. Vom 16. bis 20. Juli findet in diesem Jahr die 47. Sagra delle Pesche, die Kirchweih der Pfirsiche statt. Ein buntes Programm verspricht aber schon seit dem 13. Juli abwechslungsreiche Tage, zwischen Kultur, Wandbildern und Kulinarischem. Ein besonderes Highlight war gestern der Ehrentag des Schutzpatrons und Namensgebers des Dorfes San Sperate. Neben einer feierlichen Prozession, bei dem der Heilige auf einem Ochskarren durch die geschmückte Altstadt und Gassen des Ortes getragen wurde, gab es für Einwohnern und Gästen Darbietungen von Folkloregruppen aus Monserrato, Sant'Antioco und San Sperate sowie ein stimmungsvolles Feuerwerk zum Ausklang des Tages. Heute locken die Kirche San Giovanni und die Piazza Gramsci mit zwei weiteren super Darbietungen: einem Konzert des polyphonen Chors Kollegium Kalaritanum und einem Musikabend mit der sardischen Ethno-Rock-Gruppe Tanzenda. Ein besonderer Höhepunkt dürfte in diesem Jahr zudem das Fiat-500-Treffen am kommenden Sonntag, den 20. Juli werden. Für die Fans der Limousine mit Stahldach und serienmäßigem Sonnen-Klappverdeck Vergnügen pur!. Diverse Ausstellungen werden noch bis zum 20. Juli gezeigt. Und! Viele Stände werden den Gaumen mit süßen Pfirsichen und anderen Leckereien erfreuen. Weitere Informationen: http://www.sansperate.com/ (auf italienisch)



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