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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Serendipità & Materiali Murali: Luftbilder schöner Kulturlandschaften Sardiniens und plastische Malerei in San Sperate zu sehen


Im Rahmen der Kulturveranstaltung „Natura Paesaggio, Cultura“ gibt es ab dem 28. Oktober 2011 im knapp 20 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Cagliari gelegenen Museumsdorf San Sperate zwei außergewöhnliche Ausstellungen zu sehen.

"Serendipità" (Serendipität bzw.Glücksfund) heißt die Schau im Museo del Crudo mit der Francesco Cubeddu die Insel Sardinien in höchst beeindruckender Weise aus einem völlig neuen Blickwinkel präsentiert. Aus der Vogelperspektive betrachtet, verwandeln sich archäologische Ausgrabungsstätten, Ackerländer und andere Kulturlandschaften in eine faszinierende Formen- und Farbenvielfalt.

„Wie beim Serendipitätsprinzip“, erklärt der Fotograf, „haben sich die beeindruckenden Bildmotive als eine neue und überraschende Entdeckung erwiesen - als zufällige Beobachtungen auf meinen Flugreisen rund um das Eiland“. Die als Foto festgehaltenen Formen und Umrisse der Insel hat Cubeddu für seine Schau auf Leinwand drucken und rahmen lassen.

Zur gleichen Zeit gibt es in den Räumen des Museums auch die Ausstellung "Materiali Murali" mit Werke der zeitgenössischen, abstrakten und plastischen Malerei des ungarischen Künstlers Jànos Dréher zu bestaunen.

Beide Ausstellungen sind noch bis zum 27. November 2012 täglich von 17.00 bis 20.00 Uhr zu besichtigen.

Ausstellungsort:
Museo del Crudo, Via Roma 15 - San Sperate
Vernissage: 28. Oktober 2011, 19.00 Uhr

Weitere Informationen zur Kulturveranstaltung „Natura Paesaggio, Cultura“
San Sperate: Ein anspruchsvolles künstlerisches Kaleidoskop
Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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Halloween auf Sardisch? Bei Su Mortu Mortu, Is Panixieddas und Is Animeddas werden im Herzen von Sardinien alte Allerseelen-Traditionen bewahrt

Wenn Ende Oktober und Anfang November zu Allerseelen verkleidete Kinder durch die Gassen der Dörfer in Süd- und Zentralsardinien streifen und an den Haustüren klopfen, bitten sie nicht „Süßes, sonst gibt’s Saures“ wie heute in aller Welt zu Halloween. Die Traditionen rund um Allerseelen haben auf Sardinien einen viel älteren Ursprung als das amerikanische Halloween-Fest, das in den 1990-er Jahren in seiner kommerziellen Version über den großen Teich nach Europa geschwappt ist.
Su Mortu Mortu lautet der Name des Totenfestes, zu dem im zentralsardischen Nuoro durch die Stadt streifenden Kindern Walnüsse, Kastanien und Haselnüsse im Eingedenk an die Verstorbenen geschenkt werden. Dass sich heute in die Spenden so manch ein Schokoriegel oder Geldstück mischt, ist schon fast eine Fortsetzung der alten Tradition, dass die Wohlhabenden der Stadt zu Beginn der Wintermonate auch ein wenig ihres Reichtums mit den ärmeren Nuoresi teilen.
In Südsardinien und den fruchtbaren Ebenen des Campidano waren die Geschenke an die Kinder noch reichhaltiger: Früchte, Rosinen, Mandeln, Granatäpfel und Orangen füllten die Taschen der Kinder, die zum Beispiel in Decimoputzu als „Is Animeddas“, also als „die kleinen Seelen“verkleidet, am 2. November von Haus zu Haus zogen. Auch hier gelten die Spenden an die Kinder symbolisch als Pfand für die Erinnerung an die Verstorbenen der Familie.

Ossus de mortù“, ein steinharter, herbsüßer und mit Zuckerguss überzogener Mandelkeks ist ein typisches sardisches Gebäck zu Allerseelen


Vor allem Süßigkeiten gibt es hingegen in anderen Dörfern des Campidano: Dort wird das Allerseelen-Fest „Is panixieddas“ genannt und in Dolianova, San Nicolo Gerrei und San Sperate landen für die Jahreszeit typische „dolci sardi“, süße Kekse und Plätzchen auf dem Tisch und in den Taschen der Kinder: „pani de sapa“, ein mit eingekochtem Most zubereitetes, dunkelbraunes, saftiges und sirupsüßes Gebäck, oder „ossus de mortù“, ein steinharter, herbsüßer und mit Zuckerguss überzogener Mandelkeks. Sein Name, „Knochen der Toten“, spielt auf das Gedenken an die Toten zu Allerseelen an.

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Mittwoch, 12. Oktober 2011

„Natura, Paesaggio, Cultura“: Das Museumsdorf San Sperate lädt im Herbst zum Kulturfestival


Vom 1. Oktober bis 30. November 2011 findet im 8000 Einwohner zählenden San Sperate, knapp 20 Kilometer nördlich der Inselhauptstadt Cagliari, die Kulturveranstaltung „Natura Paesaggio, Cultura“ statt.
Für Unterhaltung der besonders aufschlussreichen Art sorgen im Museumsdorf im Süden von Sardinien Installationen, Wandmalereien, Fotoausstellungen und eine Sammlung von abgeschlossenen Dissertationen zum Thema Architektur.
Nach den ersten Tagen folgen weitere spannende Wochen gefüllt mit Veranstaltungen und Projekten.
Die Installation von etwa zehn gigantischen Fotografien entlang der Via Unione am 15. Oktober, um 18.00 Uhr geht beispielsweise den Madonnen, d.h. den Antlitzen von Müttern mit ihren Kindern nach. Special Guest ist die sardische Schriftstellerin, Theologin und Religionslehrerin Michela Murgia, die mit ihrem ersten Roman “Accabadora” weit über die Grenzen Sardiniens bekannt wurde.
Vom 10. bis 30. Oktober überzeugt die Ausstellung "ACqUA, la forma liquida della fotografia“ in der Chiesa San Giovanni täglich von 18.30 bis 20.30 Uhr mit eindrucksvollen Fotografien der Sardin Ombretta Corda.
Auf besondere Weise informiert vom 1. bis 15. Oktober Museo del Crudo in der Via Roma, von 9.30 bis 13.00 und von 16.30 bis 20.00 Uhr über die zeitgenössische italienische Architektur: Unter dem Titel „Tesi di passaggio di architetti a passeggio“ gibt es etwa 30 abgeschlossene Dissertationen zum Thema Architektur zu sehen.

Schöpfer vieler Kulturprojekte in San Sperate ist der im Museumsdorf geborene berühmte Bildhauer und Maler Pinuccio Sciola.

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Montag, 1. August 2011

Pablo Volta auf Sardinien gestorben

Der italo-argentinische Fotograf Pablo Volta, einer der erfolgreichsten Reportagefotografen der Nachkriegszeit, ist tot.
Der 85-jährige starb am vergangenen Donnerstagabend im Krankenhaus der Inselhauptstadt Cagliari.
Der für seine Mitte der 1950-er Jahre bahnbrechenden Barbagia-Reportagen bekannte Schwarz-Weiß-Fotograf, hatte 1987 seinen Wohnsitz im Museumsdorf San Sperate, im Süden von Sardinien, aufgeschlagen. Hier hatte er auch den Bildhauer und Maler Pinuccio Sciola kennen gelernt, mit dem ihn bis zu seinem Tod eine große Freundschaft verband.
Die Beisetzung des italienischen Fotografen fand am vergangenen Samstagnachmittag in San Sperate statt. Viele Trauergäste erlebten die öffentliche Andacht auf dem Platz vor der Kirche mit.

Pablo Volta wurde 1926 in Buenos Aires geboren. Der Vater war Italiener, die Mutter Argentinierin. 1932 kehrte er nach Italien zurück und hat in den 1940-er und 1950-er Jahren Haltung und Gesicht der neuen italienischen Fotografie entschieden mitgeprägt. Mit seinen Fotoreportagen der 1950er und 1960er Jahre über Unterdrückung und Wiederstand in den Dörfern der Barbagia auf Sardinien hat er Maßstäbe jenseits von Tradition und Moderne gesetzt.

Lesen Sie unser Interview mit Pablo Volta
Lesen Sie mehr über das Museumsdorf San Sperate
Lesen Sie mehr über den Maler und Bildhauer Pinuccio Sciola aus San Sperate

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Dienstag, 19. Juli 2011

“Cuncambias”- Theater, Literatur und brasilianische Rhythmen auf Sardinien in San Sperate, 20 km nördlich von Cagliari

Das Festival “Cuncambias: Per un pugno di Storie: alla conquista di un Sogno” findet vom 24. bis zum 31. Juli 2011 in San Sperate, 20km nördlich von Cagliari, statt.
Das Event im Süden von Sardinien steht unter dem Motto des Wilden Westens und beinhaltet sardische Theateraufführungen und Autorentreffen.

Täglich finden vom 25. bis zum 29. Juli ein Jugendtheaterstück um 20:00, ein Literaturtreffen um 21:00 sowie um 22:00 Uhr ein Theaterstück statt.
Am 25. wird das Festival um 22 Uhr mit einer Theateraufführung von Vito Biolchini und Elio Turno Arthemalle, zwei sardische Drehbuchautoren und Intendanten, mit dem Stück “Per un pugno di storie” eröffnet.
Bei den Autorentreffen werden verschiedenste Künstler teilnehmen; zum Beispiel die Komik-Autoren Daniele Mocci und Luca Usai sowie die Schriftsteller Marcello Fois und Luciano Marroccu.
Als musische Einlage werden am 30. Juli die Bands Zumbatuke (ab 21Uhr) und Erva Rasteira (ab 22Uhr) dem Publikum mit brasilianischen Rhythmen einheizen.
Das Festival wird am Sonntag mit einer Preisverleihung des Literaturwettbewerbs und der Ehrung des sardischen Schriftstellers Enrico Pili abgeschlossen.
Die Veranstaltungen finden an verschiedenen Orten in San Sperate statt: zum Beispiel auf dem Piazza San Giovanni, vor der Chiesa San Giovanni, im Casa Brisu, im Sa Mola und in den Straßen des Dorfes.

Mehr Informationen zum Museumsdorf San Sperate

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Freitag, 24. Juni 2011

Sagra delle Pesche: Mitte Juli steigt im Süden von Sardinien wieder das alljährliche Patronats- und Pfirsichfest in San Sperate

Die 50. Kirchweih der Pfirsiche, die berühmte Sagra delle Pesche, findet in diesem Jahr vom 12. bis 17. Juli 2011 in San Sperate statt.
Das kleine Museumsdorf im Süden von Sardinien verspricht dann wieder abwechslungsreiche Tage zwischen Kultur, Wandbildern und Kulinarischem.
Im Kunststädtchen mit den zahlreichen Wandmalereien locken im kommenden Monat viele Plätze mit Musik, Ausstellungen, aus dem Stegreif gehaltenen Poesie-Wettbewerben, Aktionen für Kinder und weiteren Darbietungen. Zudem erfreuen viele Stände den Gaumen mit süßen Pfirsichen und anderen Leckereien.

Ein besonderer Höhepunkt ist alljährlich der Ehrentag des Schutzpatrons und Namensgebers des Dorfes San Sperate am 17. Juli. Neben einer feierlichen Prozession, bei dem der Heilige auf einem Ochskarren durch die geschmückte Altstadt und Gassen des Ortes getragen wird, gibt es Darbietungen von Folkloregruppen sowie ein stimmungsvolles Feuerwerk zum Ausklang des Tages.

Mehr zum Museumsdorf San Sperate
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Weitere Informationen zu San Sperate auf Italienisch
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Dienstag, 15. Februar 2011

Campidano Film Festival in San Sperate: Filmfestspiele im Süden von Sardinien

Am vergangenen Samstag, den 12. Februar 2011, eröffnete die Gemeinde San Sperate in Zusammenarbeit mit der Region Sardinien und gemeinsam mit der Organisatorin Alessandra Piras sowie Photoreporter Pablo Volta im Museo della Terra Cruda die Filmfestspiele „Campidano Film Festival“.

Von Sonnabend bis Sonntag, den 6. März 2011, wird das Museum in der Via Roma an acht Abenden zum Spielort des Festivals.
Jeweils samstags und sonntags gibt es ab 21.00 Uhr einen Film zu sehen.
Mit von der Partie sind in diesem Jahr “Cosmonauta” von Susanna Nicchiarelli, “Dieci Inverni” von Valerio Mieli, “L’uomo che verrà” von Giorgio Diritti, “Persische Katzen” von Bahman Ghobodi, “Piombo Fuso” von Stefano Savona, “Macerie” von Giovanna Massimetti und Paolo Serbandini, “The Cove” von Louie Psihoyos, “Miral” von Julian Schnabel sowie “Il Concerto” von Radu Mihaileam.
Bei einigen Vorstellungen werden auch Vertreter des jeweiligen Filmteams zu Gast sein.

Im Rahmen der Filmfestspiele wurde am vergangenen Samstag in San Sperate auch die Fotoausstellung “Flash Back. Storia del cinema per immagini di Pablo Volta” des großen italo-argentinischen Photoreporters eröffnet.
Zahlreiche Fotos hat der heute 85-Jährige seit den 1950-er Jahren an verschiedenen Filmsets in Frankreich und Italien geschossen. Viele davon, sind in der Ausstellung zu sehen.

Die Foto-Schau und die Filmfestspiele im Museumsdorf im Süden von Sardinien enden am 6.März 2011. Der Eintritt ist frei.

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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Freitag, 22. Oktober 2010

Ognissanti und Commemorazione dei defunti: Neben Halloween-Feiern werden auf Sardinien auch alte Allerheiligen- und Allerseelen-Traditionen bewahrt

Auch auf Sardinien hat sich das Halloween-Feiern am Vorabend von Allerheiligen inzwischen eingebürgert.
Am 31. Oktober ziehen die Kinder vor allem in den größeren Städten schaurig verkleidet von Haus zu Haus und fordern die Bewohner mit „dolcetto o scherzetto“ (dt. Süßes oder Saures) auf, ihnen Süßigkeiten zu geben, weil sie ihnen sonst Streiche spielen.
Im Inland und in vielen Dörfern der Insel hat sich hingegen eine viel ältere Allerheiligen- und Allerseelen-Tradition als das amerikanische Halloween-Fest bewahrt: „Su Mortu Mortu“.
In Nuoro und der zentralsardischen Barbagia streifen die Kinder am Morgen von Allerheiligen durch die Orte und bitten um Almosen für die Verstorbenen. „Seu su mortu mortu“ jammern sie nachdem sie an den Haustüren geklopft haben, denn ihre Gebete und Fürbitten sollen das Leiden der Seelen im Fegefeuer erleichtern.
Doch auch in anderen Teilen der Insel wird dieser Brauch gefeiert. „Is Animeddas e Is Panixeddas“ oder „Su ‘ene ‘e sas ànimas” heißt er im Süden und an der Ostküste der Insel. „Seus benius po is animeddas“, „mi das fait po praxeri is animeddas“oder „carki cosa po sas ànimas” klagen die Kinder lautstark im Campidano und in der Ogliastra.
Der alte Glaube besagt, dass an Allerseelen die Seelen der Verstorbenen auf die Erde kommen. Daher werden Speisen für sie bereitgestellt, die ihre Qualen in der Hölle lindern sollen.
An Allerheiligen und Allerseelen werden vor allem „Pabassinas“, „Ossus de mortu“ und „Pani ’e saba“ gebacken, süße Plätzchen und ein buntes Früchtebrot. Neben dem Gebäck werden den Kindern vor allem Walnüsse, Kastanien, Haselnüsse, Mandeln, Granatäpfel und Orangen geschenkt. Dass sich heute unter die Spenden so manch ein Schokoriegel oder Geldstück mischt, ist schon fast eine Fortsetzung der alten Tradition, dass die Wohlhabenden der Städte zu Beginn der Wintermonate ein wenig ihres Reichtums auch mit den Ärmeren teilen.

Zum 1. und 2. November werden zudem die Gräber zu Ehren aller Heiligen und Verstorbenen geschmückt.

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Donnerstag, 21. Oktober 2010

„Wiedergaben – eine Hommage der Kunst an die Natur“: Gemeinsame Ausstellung von Andreas Legath und Pinuccio Sciola in Bruckmühl

Der sardische Bildhauer Pinuccio Sciola bringt Steine zum Klingen und gilt als Sardiniens bedeutendster Künstler der Gegenwart.
Er präsentiert ab Samstag, den 23. Oktober 2010 gemeinsam mit dem Maler Andreas Legath aus Kolbermoor einen Teil der jeweils geschaffenen Kunstwerke.
„Wiedergaben – eine Hommage der Kunst an die Natur“ heißt die Schau in der Galerie Bruckmühl, die Sciolas berühmte Klangsteine und Skulpturen sowie Legaths außergewöhnliche Landschaftsbilder zeigt.

Pinuccio Sciola stammt aus San Sperate, einem kleinen Dorf im Süden von Sardinien. Für seine erstaunlichen Plastiken verwendet er ausschließlich unbearbeitete Rohlinge, die er auf der ganzen Insel sucht. Im Moment bereitet Sciola unter dem Titel „Semi dell’Europa“ (dt. Saatkörner für ein friedliches Europa“) eine Europaweite Aktion vor, bei der in allen Ländern der EU zahlreiche samenförmige Steine von Bombern auf ein großes, zuvor ausgewähltes Gelände abgeworfen werden sollen.

Andreas Legath stammt aus Kolbermoor, einer kleinen Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Seit 2001 beschäftigt er sich mit der sardischen Landschaft. Im Radierzyklus „Terra Sarda“ und seinen Öl- und Acryl-Arbeiten zu diversen sardischen Landschaftssituationen, vor allem im Inneren der Insel, gelang es ihm die Seele Sardiniens zu fassen und in seine Kunst zu übertragen.

Die Ausstellung in der kleinen Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Rosenheim kann noch bis zum 28. November 2010 zu den normalen Öffnungszeiten der Galerie mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden.

Ausstellungsort: Galerie Bruckmühl, Sonnenwiechser Str. 12, Bruckmühl
Die Vernissage findet am 22. Oktober 2010 ab 19.00 Uhr in Anwesenheit beider Künstler statt. Nach der Eröffnung durch Dr. Elmar Zorn gibt es eine kleine Erfrischung mit bayerischen Schmankerln und Spezialitäten aus Sardinien. Im Rahmen der Vernissage wird Pinuccio Sciola zudem eine kleine musikalische Kostprobe seiner Klangsteine geben.

>> Weitere Informationen zur Ausstellung
>> Pinnuccio Sciola Kein Stein ist ein stummer Wächter der Zeit!
>> Kunst aus San Sperate – Portraits von Künstlern aus dem Museumsdorf
>> Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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Dienstag, 21. September 2010

Monumenti Aperti: Ende September starten die Tage des offenen Denkmals im Süden von Sardinien

Monumenti Aperti: Nach der Sommerpause im Juli und August starten auf Sardinien am kommenden Wochenende wieder die Tage des offenen Denkmals.

Das Rendezvous mit der Kultur beginnt am kommenden 25. und 26. September 2010 in San Sperate, Arbus, Monastir, Nuraminis, Samatzai, San Giovanni Suergiu, Ussana und Villasor.
Die Initiative, die noch bis Ende Oktober besteht, nahm 1997 ihren Anfang in der Inselhauptstadt Cagliari und hat sich in den vergangenen dreizehn Jahren zum Kulturereignis auf der ganzen Insel entwickelt.

Zwei Tage lang können Besucher, Schüler, Architektur-, Kunst- und Geschichtsliebhaber sich jeweils über die Sehenswürdigkeiten der teilnehmenden Städte informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten. Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von Einzelveranstaltungen ihre Stadt vor.

Alle Termine und Gemeinden die an der Monumenti-Aperti Veranstaltung teilnehmen

25. - 26. September
San Sperate, Arbus, Monastir, Nuraminis, Samatzai, San Giovanni Suergiu, Ussana, Villasor

2. - 3. Oktober
Gesico, Guamaggiore, Guasila, Mandas, Ortacesus, Pimentel, Senorbì, Suelli

9. - 10. Oktober
Alghero, Assemini

16. - 17. Oktober
Oristano

23. - 24. Oktober
Olbia, Sinnai

Mehr zu San Sperate, dem Museumsdorf bei Cagliari

Mehr zu Arbus an der Costa Verde

Mehr Veranstaltungen auf Sardinien

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Freitag, 27. August 2010

JazzIn'SanSperate Festival: Mercadonegro und Billy Cobham Anfang September zu Gast in Süd-Sardinien

JazzIn'SanSperate heißt das Internationale Jazz-Festival, das vom 4. bis 5. September Jazz-Fans nach San Sperate bei Cagliari lockt. In dem Museumsdorf im Süden von Sardinien gibt es an den zwei Abenden ab jeweils 21.00 Uhr bis spät in die Nacht im Giardino Megalitico („Megalith-Garten“) feinste Jazz-Konzerte zu hören.
Live zu erleben gibt es zum Auftakt am Sonnabend die Gruppe Mercadonegro: Ein Ethno-Mix aus schwarzafrikanischen und karibischen Klängen einer jungen Multikulti-Band aus der Schweiz.Highlight von JazzIn’SanSperate ist jedoch der Auftritt von Billy Cobham am Sonntag Abend, der nach seinem spektakulären Konzert im letzten Jahr beim Nora Jazz Festival im Rahmen seiner Palindrome Tour 2010 wieder auf Sardinien zu Gast ist. Der Schlagzeuger aus Panama gilt als einer der besten Jazz-Fusion-Künstler der Welt. Als Vorband spielt das Mogase Trio.




Als wunderschöne Kulisse des Jazz-Festivals dient der Megalith-Garten im Dorfzentrum mit seinen vielen Skulpturen und Klangsteinen des berühmten Bildhauers Pinuccio Sciola. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei.

>> Mehr zum Künstler- und Museumsdorf San Sperate
>> Mehr zum JazzIn'SanSperate Festival

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Freitag, 9. Juli 2010

„Altra Moda“: Kleine aber feine Ausstellung des sardischen Bildhauer und Malers Raffaele Muscas in San Sperate

Im Süden von Sardinien zeigt eine kleine aber feine Ausstellung in San Sperate die Bilder des sardischen Bildhauer und Malers Raffaele Muscas.

„Altra Moda“ (dt. Andere Mode) heißt die Schau zum Thema Frauen, die schon am 19. Juni 2010 eröffnet wurde.

Sie präsentiert ein großes Wandbild mit drei stilisierten Mannequins sowie 12 phantastische mannshohe Frauengemälde, die wie eine Skulptur im Bild erscheinen.

Die Abbildungen des sardischen Künstlers zeigen was Frauen so alles sind: Mutter, Model, dick, dünn, alt, jung, hart und weich. Die teilweise opulent anmutenden Damen werden in einer experimentellen Mischtechnik festgehalten. Dabei bedient der Autor sich verschiedener Malweisen, wie der Kombination aus Temperamalerei im Vordergrund und Maltechnik mit Sand im Untergrund.

Mit dieser Maltechnik hat Raffaele Muscas sich eine eigenständige künstlerische Position erarbeitet und demonstriert in dieser Schau, wie interessant und vielfältig zeitgenössische Malerei sein kann.

Muscas ist nicht nur Maler, sondern ein Vollblutkünstler, der mit seinen Bildern, Murales, Skulpturen und überlebensgroßen Betonfiguren sehr erfolgreich ist. Auf die Frage, warum die idealistisch stilisierte und üppige Weiblichkeit in seinem Gesamtwerk immer wiederkehrt, antwortete er: „In diesen Figuren kann ich mich besser verwirklichen, weil es viel mehr Material gibt (lacht), in dem ich mich ausdrücken kann. Wenn man nur wenig hat, gibt es nicht so viel auszufüllen, richtig? (lacht). Das bedeutet es (lacht). Man darf keinen ungenutzten Platz lassen“.

Die Ausstellung ist noch bis Ende nächster Woche, den 18. Juli 2010, zu sehen.

Ausstellungsort: Ex Municipio, via Risorgimento 31 – San Sperate

Interview mit Raffaele Muscas

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Montag, 21. Juni 2010

Keramik-Kunsthandwerk aus Sardinien: Giampaolo Mameli erhält den Valore Sardegna-Preis

Giampaolo Mameli aus San Sperate hat sich der Keramik verschrieben. Mit seiner Mischung prähistorischer Elemente und moderner Formen ist er weit über Sardinien hinaus bekannt. Jetzt wurde Mameli für seine Werke mit dem Preis „Valore Sardegna“ des Sardischen Promotionsbüros „Sardegna Promozione“ ausgezeichnet. Die Arbeit des Keramik-Künstlers verbinde in vorbildlicher Weise sardische Handwerkstratition und modernen Tourismus, urteilte die Jury bei der Verleihung im Rahmen der sardischen Keramikkunst-Ausstellung V Mostra Concorso ArteCeramica Sarda in Santa Teresa Gallura am vergangenen Sonntag.

>> Interview mit Giampaolo Mameli: Der Töpfermeister Giampaolo Mameli aus San Sperate über sein Heimatdorf, sein Leben und seine Kunst

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Dienstag, 15. Juni 2010

„Altra Moda“: Am 19. Juni eröffnet in San Sperate eine Ausstellung von Raffaele Muscas

Eine kleine aber feine Ausstellung zeigt in San Sperate, im Süden von Sardinien, die Bilder des sardischen Bildhauer und Malers Raffaele Muscas.
„Altra Moda“ (dt. Andere Mode) heißt die Schau zum Thema Models und Fashion die am 19. Juni 2010 eröffnet wird. Sie präsentiert 12 Bilder mit lebensgroßen Frauen auf Leinwand, die vor zwei Jahren entstanden sind und die der Künstler extra für diese Ausstellung zusammengestellt hat.
Die opulent anmutenden Mannequins werden in einer experimentellen Mischtechnik festgehalten. Dabei bedient der Autor sich verschiedener Malweisen, wie der Kombination aus Temperamalerei im Vordergrund und Maltechnik mit Sand im Untergrund.

Raffaele Muscas ist nicht nur Maler, sondern ein Vollblutkünstler, der mit seinen Bildern, Murales, Skulpturen und überlebensgroßen Betonfiguren sehr erfolgreich ist.
Auf die Frage, warum üppige Figuren in seinen Werken immer wiederkehren, antwortete er: „In diesen Figuren kann ich mich besser verwirklichen, weil es viel mehr Material gibt (lacht), in dem ich mich ausdrücken kann. Wenn man nur wenig hat, gibt es nicht so viel auszufüllen, richtig? (lacht). Das bedeutet es (lacht). Man darf keinen ungenutzten Platz lassen“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Juli 2010 zu sehen.

Ausstellungsort: Ex Municipio, via Risorgimento 31, San Sperate
Vernissage: 19. Juni 2010 um 19.00 Uhr

Interview mit Raffaele Muscas

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Montag, 14. Juni 2010

Sagra delle Pesche: Das Patronats- und Pfirsichfest in San Sperate, im Süden von Sardinien, steigt Mitte Juli

In diesem Jahr findet die 49. Sagra delle Pesche, die Kirchweih der Pfirsiche, vom 15. bis 18. Juli 2010 in San Sperate statt.
Das kleine Dorf im Süden von Sardinien verspricht dann abwechslungsreiche Tage zwischen Kultur, Wandbildern und Kulinarischem.
Im Kunststädtchen mit den zahlreichen Wandmalereien locken im kommenden Monat die Pfarrkirche, die Chiesa San Giovanni und Santa Lucia, der Megalith Garten, das Casa Tola und das Museo del Crudo mit Ausstellungen, ethnischer Musik, aus dem Stegreif gehaltenen Poesie-Wettbewerben, Konzerten, Aktionen für Kinder und vielen weiteren Darbietungen. Zudem erfreuen viele Stände den Gaumen mit süßen Pfirsichen und anderen Leckereien.
Ein besonderer Höhepunkt ist alljährlich der Ehrentag des Schutzpatrons und Namensgebers des Dorfes San Sperate am 17. Juli. Neben einer feierlichen Prozession, bei dem der Heilige auf einem Ochskarren durch die geschmückte Altstadt und Gassen des Ortes getragen wird, gibt es Darbietungen von Folkloregruppen sowie ein stimmungsvolles Feuerwerk zum Ausklang des Tages.

Weitere Informationen zu San Sperate auf Italienisch: www.sansperate.com
Mehr zum Museumsdorf San Sperate
Mehr zum Bildhauer und Maler Pinuccio Sciola
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Sonntag, 6. Juni 2010

Sardinien: Die Tage des offenen Denkmals machen Sommerpause. Im Herbst geht es wieder weiter

Nach den Tagen des offenen Denkmals in Carloforte, Dolianova und Villacidro am vergangenen Wochenende, macht die Initiative Monumenti Aperti erst einmal Sommerpause.
Zur Saison im Juni, Juli und August kündigen die Tage des offenen Denkmals auf Sardinien Urlaub an. Erst Ende September geht es mit den ambintionierten Tagen der Mussen und Monumente weiter.

Während gestern und vorgestern das Hafenstädtchen Carloforte, das Olivendorf Dolianova und die Kirschstadt Villacidro die Türen ihrer Museen, Kirchen, Sammlungen, Galerien und Denkmäler für zahlreiche Gäste und Besucher geöffnet hatten, weht in den kommenden Sommermonaten ein Hauch von Hitzefrei durch die stillen Dörfer Sardiniens.
Erst am 25. und 26. September 2010 kehrt wieder Leben in und rund um die Städte Sardiniens ein: Bis Ende Oktober heißt es dann nämlich wieder Tag der offenen Tür in Arbus, Monastir, Monserrato, Nuraminis, Samatzai, San Giovanni Suergiu, San Sperate, Ussana, Villasor, Gesico, Guamaggiore, Guasila, Ortacesus, Pimentel, Sanluri, Senorbì, Serri, Suelli, Alghero, Oristano, Olbia, Sinnai und Bosa.
Zwei Tage lang können Besucher, Schüler, Architektur-, Kunst- und Geschichtsliebhaber sich jeweils über die Sehenswürdigkeiten dieser Städte informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten. Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von Einzelveranstaltungen ihre Stadt vor.

Alle Termine und Gemeinden die an der Monumenti-Aperti Veranstaltung nach der Sommerpause teilnehmen

25. – 26. September 2010
Arbus, Monserrato, San Giovanni Suergiu, Monastir, Nuraminis, Samatzai, San Sperate, Ussana, Villasor

2. – 3. Oktober 2010
Gesico, Guamaggiore, Guasila, Ortacesus, Pimentel, Senorbì, Suelli, Sanluri, Serri

9. – 10. Oktober 2010
Alghero

16. – 17. Oktober 2010
Oristano

23. – 24. Oktober 2010
Olbia, Sinnai

30. – 31. Oktober 2010
Bosa

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Freitag, 21. Mai 2010

San Sperate - alles schön bunt im Museumsdorf im Süden von Sardinien

Erstmals in Italien widmet sich ein Fahrbahnsanierungs-Projekt farbigem Asphalt.
Gelb, rot oder blau – schöne bunte Straßen: Die knapp 8000 Einwohner zählende Gemeinde San Sperate, im Süden von Sardinien, hat beschlossen, dass Asphalt nicht immer eintönig und langweilig sein muss. Eine italienische Firma aus Modena lieferte jetzt Muster eines gefärbten Bitumens, das für das Projekt „Colore Identità“ zum Einsatz kommen könnte.

Schirmherr des Vorhabens, das in Zusammenarbeit mit den Universitäten in Ferrara und Mailand sowie dem Creative Workshop Officinevida durchgeführt wird, ist der berühmte Bildhauer und Maler Pinuccio Sciola.
„Künftig wird es so sein, dass in Teilen des historischen Ortszentrum, sowie auf den Wegen entlang der drei Kirchen des Dorfes eingefärbter Asphalt zum Einsatz kommt“, erklärt der Künstler. „Die Planung sieht außerdem vor, dass der verschiedenfarbige Bitumen die Aufmerksamkeit für besondere Bereiche, wie zum Beispiel Kreuzungen und Fußgängerüberwege, stärkt“, erläutert er weiter.

Für Sciola, der im April 2010 zum Präsidenten der Regionalen Landschaftsschutzkommission ernannt wurde, ist bunte Oberflächensanierung in dem Städtchen nördlich von Cagliari ein spannendes, aber auch normales Projekt. „Es ist schon öfter vorgekommen, dass wir den grauen Straßen und Mauern des Dorfes ein bunte Gemälde verpasst haben“, sagt der Künstler. „Spannend war und ist es, die Kreativität und das Engagement der Schüler und Bevölkerung aktiv in das Projekt mit einzubinden“.

Die Diskussionen und Beleuchtung der themenspezifischen Inhalte dieses Projektes wurden in den letzten Wochen abgeschlossen. 1,5 Kilometer Straße sollen ab September 2010 mit dem bunten Bitumen asphaltiert werden "Zunächst sollen die Fahrwege saniert werden, die sich im schlechtesten Zustand befinden“ erklärt Sciola. „In den nächsten Jahren soll der bunte Asphalt dann auch auf weiteren Fahrbahnen aufgetragen werden“.

Was fehlt, ist nur noch die Auswertung der Bevölkerungsumfrage zu den Farben. Zur Auswahl standen rot, blau, grün, gelb, lila und beige. Ersten Beurteilungen zufolge ist eine Vorliebe für grün erkennbar, doch auch andere Farben erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Ist die Farbfrage einmal geklärt, wird der Asphalt auf die Fahrbahnen aufgetragen. Die Freigabe für den Verkehr wird aller Voraussicht nach spätestens Ende des Jahres erfolgen.

Gegenüber der Sardinien.com-Redaktion verriet Sciola, dass „Colore Identità“ jedoch nicht sein einziges Projekt in diesem Jahr ist. Seit wenigen Tagen ist nun ein weiterer seiner berühmten Klangsteine fertiggestellt. Die in den hellen Kalksteinbrocken eingefrästen Gittermuster überraschen mit einer atemberaubend großen Klangwirkung. Zu hören und zu bewundern gibt es den neuen Klangstein bald in einer Ausstellung des Design Museums La Triennale in Mailand. Weitere neue Skulpturen des bedeutendsten sardischen Künstlers der Gegenwart gibt es auch in Santa Teresa di Gallura und in Bortigiadas, einem kleinen Dorf in der Provinz Olbia-Tempio zu sehen.

„Sardinien ist die schönste Skulptur im Zentrum des Mittelmeers“, erklärt Sciola abschließend. „Mein Traum, der mich auch immer wieder zu neuen Projekten anregt, ist es, auf der Insel eine dauerhafte, internationale Bildhauerwerkstatt zu gründen, in der Künstler aus aller Welt sardischen Gesteinsbrocken neues Leben einhauchen und beeindruckende Kunstwerke schaffen“.

Mehr über den Maler und Bildhauer Pinuccio Sciola
Mehr über das Museumsdorf San Sperate
Mehr über das Projekt Colore Identità

Copyright Foto mit den Mustern des gefärbten Asphalts : Officinevida

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Donnerstag, 25. März 2010

Frühlingsfestival in San Sperate: Das Sound Spring Festival im Süden von Sardinien bringt Misfits auf die Bühne

Am 16. April 2010 dröhnen in San Sperate die schnörkellosen Songs der US-amerikanischen Horror-Punkband Misfits durch die Nacht.
Auf dem Sportplatz des Museumsdorfes nördlich der Inselhauptstadt Cagliari bringt die 1977 in Lodi (New Jersey) gegründete Band ihre 2009 erschienene EP zur Aufführung.
„Land of the Death“ heißt das neue Mini-Album um Bassist und Sänger Jerry Only, dessen Name sich an den gleichnamigen Film des Grusel-Movie-Regisseurs George A. Romero anlehnt.
An ihrem einzigen Sardinien-Termin spielen die Misfits nicht nur neue Songs, sondern ballern auch ihre größten Hits durch die Boxen. Doch es gibt auch italienischen Hardcore Punk zu hören. Am dritten Freitag im April tritt die Postpunk-Gruppe Il Teatro degli Orrori als Co-Headliner vor Misfits und nach der sardischen Rockabilly-Punk-Band The Giannies beim Sound Spring Festival im Süden von Sardinien auf.

Misfits gilt als Begründer des Horrorpunk. Die Punkband, deren Name sich an Marilyn Monroes gleichnamigen letztem Film (dt. Nicht gesellschaftsfähig) anlehnt, wurde Ende der 1970-er Jahre von Glenn Danzig gegründet, der vor allem durch seine markante Stimme auffiel. Nach der vorübergehenden Auflösung der Gruppe im Jahre 1983 wurde Danzig 1995 bei der Wiedervereinigung von der melodischen Stimme Michale Graves abgelöst. Seit 2002 hat Jerry Only neben dem Bass nun auch den Gesang übernommen. Die 2009 veröffentlichte EP „Land of the Dead“ wurde in folgender Besetzung aufgenommen: Jerry Only Gesang und am Bass, Dez Cadena von Black Flag an der Gitarre und Robo am Schlagzeug.
Das Logo der Band, der Crimson Ghost, ist ein Film-Serial aus dem Jahr 1946.

Veranstalter: KUNTRA live and events
Veranstaltungsort: Sportplatz in San Sperate
Konzertbeginn: The Giannies 21.30 Uhr, Il Teatro degli Orrori 22.00 Uhr, Misfits 23.30 Uhr
Tickets: ab 17,00 Euro

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Freitag, 12. Juni 2009

JazzIn'SanSperate Festival: Einen Vorgeschmack auf das 5. European JazzExpo-Festival im Herbst

JazzIn'SanSperate heißt das Internationale Jazz-Festival, das vom 26. bis 28. Juni 2009 Jazz-Fans nach San Sperate bei Cagliari lockt.
In dem Museumsdorf im Süden von Sardinien gibt es von 21.00 Uhr bis spät in die Nacht im Giardino Megalitico („Megalith-Garten“) vier ausgewählte Jazz-Konzerte zu hören. Live zu erleben gibt es die Gruppe Enzo Avitabile & I Bottari di Portico aus der Region Kampanien, die Straßenband Funk Off aus Florenz, das Sunflower Quartet aus Cagliari und die lateinamerikanischen Klängen der Leonel Zuniga & Havana Street Band aus Kuba, die es auch beim Herbstfestival in Cagliari zu hören sein werden.
Ein Jazz-Cocktail in zahlreichen Tonalitäten: Der musikalische Bogen reicht vom traditionellen Jazz über afroamerikanische Rhythmen bis hin zu Samba und Swing.
Als wunderschöne Kulisse des Jazz-Festivals dient der Megalith-Garten im Dorfzentrum mit seinen vielen Skulpturen und Klangsteinen des berühmten Bildhauers Pinuccio Sciola. Eintritt frei.

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Montag, 8. Juni 2009

Das Museo del Crudo zeigt David Al faro Siqueiros in San Sperate

Die Gemeinde San Sperate startet mit einer neuen Ausstellung in den Sommer. In Zusammenarbeit mit der Mexikanischen Botschaft, der Universität von Cagliari und dem Museum Siqueiros in Mexico City zeigt das Museo del Crudo („Ziegelmuseum“) in San Sperate vom 12. Juni bis 12. Juli 2009 eine große David Alfaro Siqueiros-Ausstellung.
Die Schau, die das Phänomen der Wandmalerei beleuchtet, zeigt zahlreiche Werke des 1974 verstorbenen mexikanischer Maler und Grafikers sowie Arbeiten der von ihm gegründeten Schule für Muralismus.
Die ersten Wandbilder des berühmten Muralisten entstanden 1923 und zeigen sein ausgeprägtes Engagement gegen die Unterdrückung und Ausbeutung.
Mitte der 1970er Jahre arbeitete auch der bekannte sardische Bildhauer Pinuccio Sciola aus San Sperate mit dem großen Siqueira zusammen. Als Pinuccio ihm damals die Fotos wandmalender Kinder aus San Sperate zeigte, sagte er gerührt: „Ahora estoy seguro que el muralismo nunca morirà” (Nun bin ich sicher, dass der Muralismus nie aussterben wird).
Die Ausstellung im Ziegelmuseum ist eine Hommage an den Verstorbenen, der mit seinen großen Wandmalereien in die Mexikanische Kunstgeschichte einging.

Museo del Crudo, Via Roma, San Sperate
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 13.00 und von 17.00 bis 21.00 Uhr. Montag geschlossen.
Vernissage am 12. Juni 2009 um 17.00 Uhr.
Am 27. Juni 2009 findet zudem eine internationale Tagung zum Thema Dal muralismo a nuove forme di Arte Urbana (Vom Muralismus zu neuen Formen von Street Art)

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