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Montag, 30. August 2010

Sagra della Mandorla: Im September großes Mandelfest im Zentrum von Sardinien

Das große Mandelfest am 11. und 12. September 2010 wird in diesem Jahr zum 19. Mal zahlreiche Freunde der leckeren Steinfrucht nach Baressa locken.
Das knapp 750 Einwohner zählende Dorf im Zentrum von Sardinien liegt nördlich der kleinen Gemeinde Siddi, im Herzen der Marmilla.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 15.00 Uhr und erstreckt sich über die Straßen der Altstadt.
Hier zeigen Kunsthandwerker ihre Produkte, Künstler ihre Exponate und Gastronomiestände bieten dazu typische Speisen der Region. Ab 18.30 Uhr gibt es Folkloredarbietungen der „Sos Mamuthones und Sos Issohadores“ aus Mamoiada“, der Gruppe “Folk Sant’Isidoro“ aus Baressa und der Gruppe “Folk Sa Jara” aus Tuili.
Am zweiten Sonntag im September startet das Fest schon um 9.00 Uhr morgens. Besucher und Urlauber können verschiedene Ausstellungen besuchen, sich über alte Berufe informieren und den Einkaufsbummel kulinarischer Köstlichkeiten in gemütlicher Atmosphäre genießen.
Ab 17.30 Uhr dreht sich alles um die Mandel: Ein leckeres Mandelgebäck, das später probiert werden kann, wird zubereitet. Zum Verdauen gibt es danach bis spät in den Abend Folklore, Spaß und Musik.

Mandeln sind reich an Vitamin E. Bei uns sind Mandeln überwiegend aus der Weihnachtsbäckerei bekannt. Auf Sardinien werden Mandeln meist für die Zubereitung von Gebäck und Kuchen verwendet.

Weitere Informationen und das Programm

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Freitag, 19. März 2010

Che. Revolucion Y Mercado: Das Kultbild mehrerer Generationen in einer Ausstellung im Süden von Sardinien

In Zusammenarbeit mit Trisha Ziff, dem UCR/California Museum of Photography und der UC Riverside zeigt das Museo del Territorio Sa Corona Arrubia in Lunamatrona eine Ausstellung über den argentinisch–kubanischen Freiheitskämpfer Ernesto Che Guevara.
Unter dem Titel "Che. Revolucion y Mercado” erzählt die Schau, im kleinen Landschaftsmuseum im Süden von Sardinien, die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt: Che Guevara, fotografiert vom Kubaner Alberto Korda am 5. März 1960.

Ein Jahr nach der kubanischen Revolution im Jahre 1959, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch Ernesto Che Guevara war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte.
Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen unsterblich und zum scheinbar meistreproduzierten Foto der Welt. Sein „encabronado y dolente“, d.h. wütender und trauriger Ausdruck, seine halblangen Haare und die Mütze mit dem bekannten Stern erlangten Kultstaus.

Ausgehend von Kordas Bild und den Werken anderer bekannter Fotografen, wie Vik Muniz, Pedro Meyer, Martin Parr, Marcos Lopez sowie Annie Leibovitz, versucht die Ausstellung zu erklären, warum dieses Bild zur Ikone mehrere Generationen wurde und bis heute noch so eine große Faszination ausübt.
Neben Fotos und Vintage Prints zeigt die Ausstellung bei Villanovaforru insgesamt etwa 200 Exponate, u.a. Poster, Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände und Kleinode des argentinischen Revolutionärs.
Die Ausstellung kann noch bis zum 5. September 2010 besichtigt werden.

Homepage des Museo del Territorio Sa Corona Arrubia

Weitere Ausstellungen auf Sardinien

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Donnerstag, 7. Januar 2010

Che Guevara Ausstellung ab Februar 2010 im Museum Sa Corona Arrùbia im Süden von Sardinien

Nach der, am heutigen 7. Januar 2010 erfolgreich beendeten Ausstellung „Zur Zeit der Mammuts: Der paläontologische Schatz Russlands“ startet das Museum Sa Corona Arrùbia in Lunamatrona, bei Villanovaforru mit einer besonderen Schau in das neue Jahr.
Berichten der sardischen Tageszeitung "Unione Sarda" zufolge, wird das Museum im Süden von Sardinien im Februar 2010 die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt erzählen: Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda am 5. März 1960.
“Che Revolucion y Mercato” zeigt die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Kultbildes einer ganzen Generation befasst: Ein Jahr nach der kubanischen Revolution, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch der berühmte Rebell war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte, „encabronado y dolente“, d.h. wütend und mit traurigen Augen. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen zum angeblich meistreproduzierten Foto der Welt.
Neben der Geschichte des Fotos zeigt die Ausstellung im Süden von Sardinien insgesamt etwa 200 Exponate: Nicht nur Fotografien, sondern auch Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände sowie weitere Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Die Ausstellung wird bis Juni 2010 zu besichtigen sein.



Foto Copyright: Unione Sarda

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