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Nach Pula und Villasimius will auch Teulada, im Südwesten von Sardinien, eine Touristensteuer für den Sommer 2012 einführen
Teulada, das verschlafene Städtchen im Südwesten von Sardinien will Besucher und Gäste im kommenden Sommer zur Kasse bitten.
Um die leeren Kassen aufzufüllen, hat die Gemeinde am 19. März 2012 beschlossen, im Bilanzschema für das laufende Jahr die Touristensteuer als Posten aufzuführen.
Ab dem 1. Juni und bis zum 30. September 2012 soll künftig jeder, der in Teulada übernachtet, bis zu 1,50 Euro pro Nacht an die Gemeinde zahlen.
Wie in Villasimius und Pula soll die Steuer von den Hoteliers erhoben werden. Sie fällt für Aufenthalte in Pensionen, Agriturismi, Hotels, aber auch auf Campingplätzen an.
Die Kurtaxe beträgt 0,50 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte im Bed & Breakfast, im 1-Sterne-Hotel und in Agriturismi, 0,70 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte auf dem Campingplatz, 1 Euro pro Person und Nacht in Hotels bis 3 Sterne sowie 1,50 Euro pro Person und Nacht im 4-Sterne-Hotel. Die Übernachtungssteuer soll nur für die ersten 7 Tage erhoben werden.
Der Sonderbeitrag soll von allen Personen kassiert werden, die in Teulada übernachten, aber nicht Einwohner der Gemeinde sind. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres, Begleiter von behinderten Personen sowie Menschen, die im Gemeindegebiet arbeiten.
Der Gemeinderat hat jetzt zwei Wochen Zeit zu entscheiden ob die in der Bilanz aufgeführte Übernachtungssteuer auch wirklich eingeführt wird.
Teulada ist für Sardinien-Reisende ein noch weitgehend unbekanntes Reiseziel. Für Urlauber sind neben dem beschaulichen Städtchen vor allem die atemberaubenden Strände und die schöne Landschaft interessant, die sich um die zweitgrößte Gemeinde der Costa del Sud herum ausbreitet.
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Nach Villasimius führt auch Pula, im Südwesten von Sardinien, eine Kurtaxe für 2012 ein
Nun hat auch Pula, die schmucke Gemeinde im Südwesten von Sardinien eine Touristenabgabe für die laufende Saison eingeführt. Wie schon in Villasimius im letzten Jahr wird die Steuer von den Hoteliers erhoben. Sie fällt für Aufenthalte in Ferienwohnungen bzw. -häuser, Hotels, aber auch in Pensionen und auf Campingplätzen an.
Bezahlen müssen die Steuer alle Personen, die in Pula übernachten, aber nicht Einwohner der Gemeinde sind. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres, Studenten, Behinderte und deren Begleiter sowie Personen die im Gemeindegebiet arbeiten.
Die Touristensteuer beträgt 0,25 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte im Bed & Breakfast, im 1-Sterne-Hotel und auf dem Campingplatz, 0,50 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte in Hotels bis 3 Sterne, 1 Euro pro Person und Nacht im 4-Sterne-Hotel sowie 1,50 Euro pro Person und Nacht im 5-Sterne-Hotel. Im Monat August erhöht sich die Abgabe in den 4 bis 5 Sterne Hotels um jeweils 0,50 Euro.
Die Kurtaxe tritt nur zur Saison, vom 1. April bis 31. Oktober in Kraft.
Bürgermeister Salvatore Sanna aus Villasimius bestätigte hingegen gegenüber der Tageszeitung „L'Unione Sarda“, dass er die Touristenabgabe im Städtchen an der Südostküste in diesem Jahr vom 1. Juni bis 30. September einführen will.
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Villasimius führt überraschend Kurtaxe für 2011 ein
Villasimius, der kleine Ferienort an der Südostküste von Sardinien, führt die im letzten Jahr abgeschaffte Kurtaxe überraschend wieder ein. Dies bestätigte Bürgermeister Salvatore Sanna gegenüber der neuen sardischen Tageszeitung „Sardegna 24“. Die Kurtaxe tritt vom 1. Juli bis 31. August 2011 in Kraft und betrifft das gesamte Gemeindegebiet von Villasimius. Sie wird auf Ferienwohnungen bzw. -häuser, Hotels, aber auch auf Pensionen und andere Beherbergungsformen erhoben. Von der Kurtaxe enthoben sind Freiluft-Anlagen wie beispielsweise Campingplätze. Bezahlen müssen die Steuer alle Personen, die in Villasimius übernachten, aber nicht Einwohner der Gemeinde sind. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres und Personen die im Gemeindegebiet arbeiten. Die Kurtaxe beträgt 0,50 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte in Ferienhäusern, Agriturismi, Residencen, Pensionen und Privatunterkünften, 1 Euro pro Person und Nacht für Aufenthalte in Hotels bis 3 Sterne sowie 2 Euro pro Person und Nacht in 4 bis 5 Sterne Hotels und muss direkt vor Ort im Hotel oder beim Gastgeber entrichtet werden. Mehr Informationen über VillasimiusLabels: Campingplatz, Ferienhaus, Hotel, Kurtaxe, sardinien, Steuer, Villasimius, Übernachtung
Europäischer Gerichtshof: Luxussteuer auf Privatflugzeuge und Luxusyachten auf Sardinien verstößt gegen Gemeinschaftsrecht
Die Sondersteuer auf Privatflugzeuge und Yachten über 14 Metern Länge aus den Jahren 2006 bis 2008 verstößt gegen Gemeinschaftsrecht sowie den Grundsatz der Dienstleistungsfreiheit und stellt eine staatliche Beihilfe dar. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg heute entschieden. Die umstrittene Tassa sul Lusso (Luxussteuer) hatte die letzte sardische Regionalregierung unter Gouverneur Renato Soru eingeführt, um Tourismus, Umweltschutz und Wachstum ins Lot zu bringen und einen ausgeglichenen Haushalt zu präsentieren. Dazu sollten Zweitimmobilien, Privatyachten über 14 Meter Länge sowie auf Sardinien startende und landende Privatflugzeuge zur Kasse gebeten werden. Die Steuer betraf allerdings nur auf Sardinien nicht ansässige Privatpersonen und Firmen. Der Europäische Gerichtshof urteilte jetzt, dass dadurch gegen die Grundsätze des freien Wettbewerbs verstoßen wurde, weil durch die Steuer nichtsardischen Dienstleistungsunternehmern ein Wettbewerbsnachteil entsteht. Die Sonderabgaben lösten vor allem unter Besitzern von Privatyachten und Multimilliardären, die im Sommer auf Sardinien weilen, Unmut aus. Während das italienische Verfassungsgericht die regionale Steuer auf Zweitimmobilien am Meer und auf eventuelle durch den Verkauf solcher Immobilien erzielten Wertsteigerungen bereits im Februar 2008 für verfassungswidrig und nichtig erklärte, wurden Yachten und Flugzeuge auch 2008 noch besteuert. Die in diesem Jahr neu gewählte Regionalregierung von Ugo Cappellacci, die das Urteil aus Luxemburg heute begrüßte, hatte die Steuern 2009 abgeschafft. Wie und in welcher Art die jetzt für unrechtmäßig erklärte Steuer zurückgezahlt werden muss ist noch völlig unklar. Bei dem Urteil aus Luxemburg handelt sich um ein Vorabentscheidungsersuchen des italienischen Verfassungsgerichts, das noch in einem nationalen Rechtsspruch urteilen muss. Gegen das sardische Gesetz hatte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi geklagt. (Foto: Europäischer Gerichtshof in Luxemburg. Quelle Wikimedia) >> Pressemitteilung des Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften: Die sardische Regionalsteuer auf zu touristischen Zwecken durchgeführte Landungen von Flugzeugen und Booten, die von Personen mit steuerlichem Wohnsitz außerhalb der Region erhoben wird, verstößt gegen das Gemeinschaftsrecht>> L’Unione Sarda: Turismo, la Corte Europeaboccia la tassa di Soru>> sardinien.com: Sardinien: Luxussteuer auf Zweitimmobilien am Meer unzulässig>> sardinien.com: Haushalt 2009: Keine Luxussteuer und Kurtaxe auf SardinienLabels: europäischer gerichtshof, Haushaltsplan 2009, Immobilien am Meer, Luxussteuer, Privatjets, renato soru, silvio berlusconi, Steuer, ugo cappellacci, urlauber, wettbewerb, Yachten
Haushalt 2009: Keine Luxussteuer und Kurtaxe auf Sardinien
 Das Regionalparlament hat am 7. Mai 2009 seinen Haushalt 2009 endgültig verabschiedet. Nach den Beratungen der letzten Wochen stimmten die Abgeordneten am vergangenen Donnerstag auch den Anträgen zu, die die Abschaffung der Luxussteuer und der Kurtaxe auf Sardinien zum Inhalt hatten. Damit werden für Yacht- und Jetbesitzer in Zukunft keine Abgaben bei Ankunft im sardischen Hafen bzw. Flughafen mehr fällig. Auch Erholungsorte auf Sardinien werden künftig keine „Tassa di Soggiorno“ (Aufenthaltssteuer) mehr erheben. Letztes Jahr hatte Villasimius, der kleine Küstenort an der Südostküste, als erste Gemeinde auf Sardinien die ungeliebte Steuer eingeführt. Ende Mai 2008 hatte dann auch die Gemeinde Sorso, bei Sassari, beschlossen dem Beispiel von Villasimius zu folgen. Die im Regionalhaushalt 2007 der Vorgängerregierung beschlossene Kurtaxe sollte helfen Unterhalt, Verwaltung und Anschaffung von Erholungseinrichtungen der einzelnen Gemeinden zu finanzieren. Dabei stand es den Gemeinden der Insel frei eine Kurtaxe zu erheben oder nicht. Labels: Campingplatz, Ferienhaus, Haushaltsplan 2009, Hotel, Kurabgabe, Kurtaxe, Luxussteuer, renato soru, sardinien, Sorso, Steuer, ugo cappellacci, Urlaub., Villasimius, Übernachtung
Nach der Luxussteuer schafft Cappellacci auch die Kurtaxe auf Sardinien ab
 Nach Abschaffung der Luxussteuer plant der neugewählte Inselgouverneur Ugo Cappellacci für den Haushalt 2009 nun auch das Aus für die Kurtaxe. Dies berichtete Tourismus-Referent Sebastiano Sannitu am vergangenen Donnerstag der sardischen Tageszeitung „Unione Sarda“. Künftig sollen Erholungsorte auf Sardinien keine „Tassa di Soggiorno“ (Aufenthaltssteuer) mehr erheben dürfen. "Die Position der Region ist eindeutig: Wir sind keine Freunde der Kurabgabe und wir sehen keine Notwendigkeit für eine Kurtaxe. In Zeiten genereller Krise soll der Tourismus auf Sardinien nicht noch benachteiligt werden“, meint Sannitu. Als erste Gemeinde auf Sardinien hatte Villasimius, der kleine Küstenort an der Südostküste, die ungeliebte Steuer eingeführt. Ende Mai 2008 hatte dann auch die Gemeinde Sorso, bei Sassari, beschlossen dem Beispiel von Villasimius zu folgen. Die im Regionalhaushalt 2007 der Vorgängerregierung beschlossene Kurtaxe sollte helfen Unterhalt, Verwaltung und Anschaffung von Erholungseinrichtungen der einzelnen Gemeinden zu finanzieren. Dabei stand es den Gemeinden der Insel frei eine Kurtaxe zu erheben oder nicht. Nur ein Jahr nach Einführung der Kurtaxe fordern die neugewählte Regierung und der Hotelverband der Provinzen Sassari und Olbia Tempio nun wieder freie Gemeinden und Erholungsorte auf Sardinien. Der regionale Städte- und Gemeindetag Anci sieht allerdings keinen Anlass, die bisherige Linie der Vorgängerregierung von Renato Soru in Sachen Kurtaxe zu verändern: „In einer Zeit, in der die Gemeinden immer auf der Suche nach Einnahmequellen sind, sollte die Wahlfreiheit der Kommunen, eine Abgabe einzunehmen oder nicht, bestehen bleiben.“ Auch Salvatore Sanna, Bürgermeister von Villasimius, sprach sich gegen den Verzicht auf die Abgabe aus. „Im Gemeindehaushalt, der im Januar 2009 verabschiedet wurde, sind die veranschlagten Einnahmen aus der Kurtaxe schon enthalten. Was tun? Ein Verzicht ist unrealistisch. Die befürchtete Flucht der Touristen hat 2008 nicht stattgefunden. Im Vergleich zum Vorjahr haben wir zur Saison 14,1% mehr Gäste verzeichnet“, sagt Sanna. Heute wurde der Haushaltsentwurf 2009 in erster Lesung dem Regionalparlament zugeleitet. Es bleibt also abzuwarten, höchstwahrscheinlich wird er aber so verabschiedet. Labels: Campingplatz, Ferienhaus, Hotel, Kurabgabe, Kurtaxe, Luxussteuer, sardinien, Sorso, Steuer, Urlaub., Villasimius, Übernachtung
Villasimius bestätigt Kurtaxe für 2009
 Die im letzten Jahr eingeführte Kurtaxe soll auch in der Saison 2009 beibehalten werden. Dies bestätigte Bürgermeister Salvatore Sanna vor zwei Wochen gegenüber der sardischen Zeitung „La Nuova Sardegna“. Die Kurtaxe tritt vom 15. Juni bis 15. September in Kraft und betrifft das gesamte Gemeindegebiet von Villasimius. Sie wird auf Ferienwohnungen bzw. -häuser, Hotels, Apartmenthotels aber auch auf Campingplätze, Pensionen und andere Beherbergungsformen erhoben. Das im Südosten der Insel liegende Villasimius hatte letztes Jahr als erste Gemeinde auf Sardinien die „Tassa di Soggiorno“ eingeführt. Kurze Zeit später hatte auch die im Nordwesten gelegene Gemeinde Sorso, bei Sassari, ihre Gäste zur Kasse gebeten. Ob Sorso die Kurtaxe in dieser Saison abschafft oder beibehält, hat Bürgermeister Antonio Spano noch nichts offizielles verlauten lassen. Labels: Campingplatz, Ferienhaus, Hotel, Kurtaxe, Luxussteuer, sardinien, Sorso, Steuer, Villasimius, Übernachtung
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