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Mittwoch, 22. Dezember 2010

In miniera tra i presepi: Krippenausstellung in einem der einst ertragreichsten Bergwerk Sardiniens, der Grande Miniera di Serbariu in Carbonia

Auch auf Sardinien kehrt in der Adventszeit und zu Weihnachten Ruhe ein.
Abseits der Hektik der großen Inselstädte lädt in diesem Jahr das knapp 30.000 Einwohner zählende Städtchen Carbonia im historischen Bergwerk von Serbariu zum Besuch einer Krippenausstellungen ein.
Seit dem 7. Dezember 2010 gibt es im Lampensaal und unter Tage im Stollen mehrere Krippen zu sehen.
Die kleinen und großen Kunstwerke aus verschiedenen Materialien können zwischen den Maschinen, den alten Werkzeugen und anderen bergbaulichen Exponaten bewundert werden. Im ehemaligen Stollen ist zudem die handgeschnitzte Krippe des einstigen Schmiedes der Kohlemine ausgestellt.

Das Bergwerk Grande Miniera di Serbariu im Südwesten von Sardinien war von 1937 bis 1964 in Betrieb. 2006 wurde die Mine restauriert und zum Museum bzw. Besucherbergwerk umfunktioniert.

Die Krippen, die bis einschließlich 6. Januar ausgestellt sind, können zu den normalen Öffnungszeiten des Museums dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr (letzter Einlass für die Besichtigung des Stollens 17.00 Uhr) besichtigt werden. Montags, 1. Weihnachtstag und 1. Januar geschlossen.

Ausstellungsort: Museo del Carbone, Grande Miniera di Serbariu - Carbonia

Weitere Informationen auf der Homepage des Museums

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Freitag, 15. Januar 2010

Joan Miró Ausstellung im Südwesten von Sardinien

Die aktuelle Joan Miró Ausstellung „Miró. Le lézard aux plumes d’or“ (dt. Die Eidechse mit den Goldfedern) zeigt in Carbonia, an der Südwestküste von Sardinien, eines der zentralen Themen im Werk des spanischen Künstlers.
In Zusammenarbeit mit der Kooperative Mediterranea e Sistema und der Region Sardinien gibt es im städtischen Museum „Museo dei Paleoambienti Sulcitani“ bis zum 7. Februar 2010 rund 40 Werke des großen Vertreters des Surrealismus zu sehen.
Der katalanische Maler, der seinerzeit auch leidenschaftlicher Graphiker war, gehört ohne Zweifel zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.
Die Ausstellung im ehemaligen Bergbau-Städtchen befasst sich deshalb vor allem mit dem graphischen Werk des großen spanischen Malers. Zu sehen gibt es eine Auswahl an Lithographien, die den Besucher in eine surreale Traumwelt entführt, in der es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geht.

Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Im Alter von 63 Jahren verlegte er seinen Wohnsitz nach Mallorca wo er bis zu seinem Tod, im Jahr 1983, lebte.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr

Die Besichtigung der Ausstellung ist im Eintrittspreis des Museums inbegriffen.

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Freitag, 27. November 2009

Sardinien-Video für Japan: Atemberaubender Werbespot „Sardegna – A Myth in the Mediterranean Sea“

Für den japanischen Markt hat das sardische Tourismus-Assesorat einen einminütigen Werbespot für Sardinien erstellen lassen. Der Spot von Regisseur Mario Giua Marassi, untermalt mit Fimmusik von Andrea Saponaro und Gabriele Valdès aus Cagliari, wurde erstmals Anfang November auf einer Handelsmesse in der japanischen Hauptstadt Tokio gezeigt.



Der beeindruckende Kurzfilm besticht durch einmalige Landschaftsaufnahmen, atemberaubende Kamerafahrten und mystische Motive. Szenen von den Ankleidevorbereitungen der Karnevalsprozessionen Sartiglia in Oristano fehlen ebenso wenig wie Bilder der kleinen Wildpferde der Giara di Gesturi. Atemberaubende Luftaufnahmen der Traumstrände der Costa Rei und Villasimius, den Steilküsten des Golf von Orosei, kurze Aufnahmen aus der Vogelperspektive über die Kornfelder des Campidano, die fruchtbare Marmilla, die unendlichen Dünenlandschaften der Costa Verde, die verlassenen Bergminen des Sulcis und das Nuraghendorf Barumini bilden einen spannenden Werbefilm, der die schönsten Seiten der Insel zeigt. Untermalt werden die fesselnden Sardinien-Bilder von einer mystischen Filmmusik – denn der Slogan für die Werbung für den japanischen Markt lautet: Sardegna – A Myth in the Mediterranean Sea.

Das sardische Fremdenverkehrs-Assessorat will mit Werbeaktionen im Land der aufgehenden Sonne für die Insel als Ferienziel werben. Besonders in den 1990-er Jahren war Sardinien als Reiseziel für Urlauber aus Japan beliebt – bis zu 22.000 Gäste pro Jahr kamen bis vor zehn Jahren nach Sardinien. Diese Zahl ging in den letzten Jahren aber stark zurück. Neben Tourismus soll mit den Werbemaßnahmen auch der Außenhandel angekurbelt werden. Sardinien exportiert zahlreiche, vor allem hochwertige landwirtschaftliche Produkte in das Land der aufgehenden Sonne. Besonders exklusive Olivenöle und der bekannte Gelbflossenthunfisch aus Carloforte sind in Japan gefragte Spezialitäten.

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Dienstag, 21. Juli 2009

Mare e Miniere – Musik, Tanz und Unterhaltung in der Region Sulcis Iglesiente an der Südwestküste

Mare e Miniere heißt der festliche Saisonauftakt im Südwesten von Sardinien in den Regionen Sulcis Iglesiente und Costa Verde.
Nach dem Debüt der italienischen Jazzband Enzo Avitabile & I Bottari di Portico und des Black- Music-Sängers Luca Jurmann am 27. Juni und am 4. Juli 2009 stimmt ein Konzert der Jazzgitarristen und Brüder Bebo und Massimo Ferra am 24. Juli in der Arena Fenicia in Sant’Antioco auf eine bunte Sommersaison ein.
Gesungene Poesie und Lesungen in Iglesias, Buggerru und Carloforte am 4., 5. und 6. August bieten nicht nur Interessantes über die lateinamerikanische Dichterin Alfonsina und die tragisch-komischen Abenteuer der venezianischen Sängerin Lucia de Jani, die im 16. Jahrhundert gelebt hat, sondern auch ganz allgemein zum Thema Mittelmeer.
Künstler aller Gattungen präsentieren an weiteren 9 Terminen (08., 17., 20., 21., 22., 25., August sowie am 4., 5. und 12. September) in verschiedenen Ortschaften des Südwestens die unterschiedlichsten Performances. Zu sehen und hören gibt es dann die Tanztheatervorstellung „Approdi – Storie di Mare“ von Romano Usai, die Tanzvorstellung „Danze Eretiche“ des Harmonia Ensembles, ein gefühlvolles Konzert mit Texten der sardischen Schriftstellerin Mariangela Sedda, ein magisches Incontro zwischen der sardischen Sängerin Franca Masu und dem innovativen Interpreten des korsischen Liedes, Stephane Casalta, die funky-jazzigen Lieder der Gruppe Abnoba, einen geistreichen Vortrag des neapoletanischen Theaterschauspielers Peppe Barra, die ergreifende Geschichte „Naufragio“ von Marcello Fois, die von einem 1940 in deutsche Hände gefallenem Häftlingsschiff erzählt, und ein großes Abschlusskonzert unter der Leitung von Mauro Palmas.
Die Ortschaften, die der Veranstaltung als Kulisse dienen, befinden sich an der wunderschönen Südwestküste in den Regionen Sulcis Iglesiente und Costa Verde: Sant’Anna Arresi, Carloforte, Sant’Antioco, Iglesias, Buggerru, Fluminimaggiore, Guspini, Gonnesa, Carbonia, Arbus und Villamassargia.
Am 4. September lädt Alghero zudem zu einem einmaligen „El Alma de Cuba“-Abend ein: Im Teatro della Maddalena kann man dann für ein paar Stunden in die Seele des karibischen Inselstaates eintauchen.

Weitere Informationen und das Programm gibt es unter : http://www.mareeminiere.it/

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Dienstag, 7. April 2009

Sulcis und Iglesiente - die schönsten Strände und Badeziele an der Südwestküste von Sardinien

Das Gebiet des Sulcis Iglesiente bietet zahlreiche wunderschöne Strände mit feinem oder grobkörnigen Sand, duftenden Macchia-Sträuchern, glasklarem Wasser und mediterraner Landschaft.
Kilometerlange Dünenstrände und einmalige Buchten aber auch imposante Industriedenkmäler, antike Stätten sowie menschenleere Bergregionen prägen diesen Küstenstrich, dem die beiden Inseln Sant’ Antioco und San Pietro vorgelagert sind.
Frühen Eroberern bot sich das Sulcis Iglesiente als günstiger Ausgangspunkt für ein Vordringen auf die italienische Mittelmeerinsel. Die ersten, die über das Meer kamen, waren die Phönizier, dann kamen die Punier. Sie hatten es auf die verschiedenen Mineralien abgesehen, dessen Adern sich durch das gesamte Gebiet ziehen. Silber, Blei, Zink, Kupfer, Eisen und Kohle lockten später auch Römer, Pisaner und Spanier an. Deshalb sind auch heute noch die Ruinen von Lagerhallen, Förderanlagen sowie Bergschächten an oder in der Nähe vieler Strände zu sehen. Entdecken Sie die schönsten Badeziele entlang der Südwestküste Sardiniens.

Mehr Informationen über das Sulcis Iglesiente und seine Strände gibt es bei Sardinien.com



Größere Kartenansicht

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Dienstag, 24. März 2009

Sonne, Wind und Einsamkeit: Ein Ausflug am Rande des Sulcis Iglesiente



Wenn Ende März noch Wind und Wetter auf Sardinien regieren, die Sonne aber langsam die Übermacht gewinnt, ist ein Ausflug an die wilde Südwestküste Sardiniens am Rande des Sulcis Iglesiente besonders schön. Schroffe Küsten, saftig grüne Büsche und duftende Sträucher, einsame Buchten und Strände und herrliche Ausblicke: Zeit zum Durchatmen und Alltag vergessen. Auch wenn der Wind noch so pfeift und das Meer tobt, lohnt sich ein Ausflug an die Küste. Der Frühling lässt in diesem Jahr ein wenig auf sich warten und nur ganz Mutige stürzen sich jetzt schon in die Fluten.

Wind und Wellen in Cala Domestica: Baden ist noch nicht angesagt

Gerade an der wilden Westküste Sardiniens sind Wellengang und Wind um diese Zeit noch gefährlich. Dafür hat man den Küstenabschnitt von Nebida bis Portixieddu, die Traumbucht Cala Domestica und das windumtoste Capo Pecora fast für sich allein!



Blick von Capo Pecora in Richtung Portixieddu

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Donnerstag, 24. Juli 2008

Sardinien: Mari e Miniere – Musik, Kunst und Unterhaltung in der Region Sulcis Iglesiente an der Südwestküste

Mari e Miniere heißt der festliche Saisonauftakt in der Region Sulcis Iglesiente an der Südwestküste von Sardinien. Nach dem Debüt des italienischen Schriftstellers Stefano Benni und des sardischen Regisseurs Enrico Pitzianti am 20. und 21. Juli stimmt ein Konzertfilm zu Ehren des großen Dokumentarristen Fiorenzo Serra am 28. Juli im S’Ortu Mannu von Villamassargia auf eine bunte Sommersaison ein. Zwei Fotoausstellungen in Iglesias über die Arbeit in den Bergwerken und die Landschaftlichen Schönheiten dieser Region bieten nicht nur Interessantes für Erwachsene. Musiker aller Stilrichtungen präsentieren an 13 Tagen (29.07, 01., 09, 11., 13., 14., 19., 22., 24., 27. und 30.08 sowie 03. und 05.09) und in verschiedenen Orten der Region die unterschiedlichsten Musikrichtungen: der klassische Sound des Bogen-Quartetts Archaea Modern Strings, die Magie des argentinischen Tango, die gefühlvollen Lieder der Gruppe Avion Travel sowie die Jazz-Elemente des Kontrabassisten Riccardo Lay und des Sängers Sergio Cammariere, das geistreiche Sprechtheater der Sizilianerin Patrizia Laquidara und die melancholische Trompete des Fabrizio Bosso. Am 13. und 19. August gibt es zudem zwei kulinarische Abende in Villamassargia und Gonnesa mit Spezialitäten der Region.
Die Ortschaften die der Veranstaltung als Kulisse dienen, befinden sich an der wunderschönen Südwestküste in der Region Sulcis Iglesiente: Carloforte, Iglesias, Sant’Anna Arresi, Gonnesa, Sant’Antioco, Villamassargia und Carbonia.
Weitere Informationen: Centro Servizi Culturali Carbonia, Telefon: +39/0781/671527, E-Mail: umanitaria.carbonia@tiscali.it;

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