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Mittwoch, 28. Juli 2010

Insel der Hundertjährigen: Vox zeigt am Sonntag einen Film über das Geheimnis des langen Lebens auf Sardinien

Am kommenden Sonntag, den 1. August 2010 zeigt der private Fernsehsender VOX um 09:25 Uhr einen Film des Fernsehmagazins der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ Format) über die neusten Erkenntnisse in Sachen Langlebigkeit auf Sardinien.

Seit 1997 kommen die Universitäten Cagliari, Sassari und eine internationale Kommission für Bevölkerungsstatistik auf die kleine, italienische Insel im Mittelmeer, um in einer Studie über Langlebigkeit zu untersuchen, was auch heute immer noch keiner so genau weiß: Warum werden ausgerechnet so viele Sarden 90 oder gar 100? Aus Tiana, in der Provinz von Nuoro, stammte beispielsweise der am 22. Januar 1889 geborene Antonio Todde, der bis Anfang 2002 der älteste Mann der Welt war. Am 3. Januar 2002 starb Tiu Todde 19 Tage vor seinem 113 Geburtstag dann an Herzversagen. Lebt es sich auf Sardinien länger?

Aus dem Sendungstext:

„Giovanni Vacca ist kürzlich hundert Jahre alt geworden und hat seinen Humor nicht verloren. Mariantonia Loddo, 103 Jahre alt, ist stolz auf ihre schönen Hände und singt von der Jugend, die viel zu schnell vergeht. Rosa Frau ist sogar 108 Jahre alt. Jeden Tag montiert sie ihre Kopfhörer und hört Radio. In Sardinien gibt es überdurchschnittlich viele Hundertjährige, nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Das Phänomen der Langlebigkeit wird von einem Forscherteam untersucht. Ist es die Genetik? Die Ernährung? Inzwischen scheint das Geheimnis gelüftet zu sein.“

Sardinien - Insel der Hundertjährigen
Sendungstermin: Sonntag, 1.08.2010, 09:25 Uhr, 50 Min., VOX
Magazin/Dokumentation

Mehr Informationen auf der Website von VOX

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Freitag, 11. Juni 2010

WM-Gucken auf Sardinien: Live-Übertragungen in Strandbars, aber kein Public Viewing oder deutsches Fernsehen

Wenn am heutigen Freitag die Fußball-WM in Südafrika beginnt, rollt auch auf Sardinien der Ball. Zumindest im italienischen Fernsehen. Public Viewing-Locations sind auf der Insel eher improvisiert aber gerade deswegen reizvoll, weil sich Fußball-Fans einfach spontan organisieren und gemeinsam mitfiebern und feiern. Fast jede Strandbar oder Dorfkneipe, die mit einem TV-Gerät ausgestattet ist, überträgt die Spiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 für seine Gäste. Wer allerdings Riesenparties mit Großbildleinwand und Fanmeile sucht, wird kaum fündig werden. Nur wenn die italienische Mannschaft ins Halbfinale kommt, kann man damit rechnen, dass die großen sardischen Städte wie Cagliari, Sassari, Alghero und Olbia spontan Großbildleinwände für WM-Parties aufstellen. Die erste Partie der Italiener findet übrigens am Montag statt. Am 14. Juni 2010 um 20:30 Uhr wird in Kapstadt die Begegnung Italien-Paraguay angepfiffen.

Wer die Fußball-WM im deutschen Fernsehen mitverfolgen will oder auch im Sardinien-Urlaub auf die Kommentare von Gerhard Delling und Günter Netzer nicht verzichten will, der schaut meist in die Röhre. Die beiden deutschen TV-Sender ARD und ZDF übertragen die Spiele der Fußballweltmeisterschaft nicht über das in Italien gebräuchliche Satellitensystem Eutelsat Hotbird, das vor allem von vielen Hotels auf Sardinien genutzt wird: Auch über das italienische Pay-TV von Sky Italia wird das deutsche Fußball-Fernsehen deswegen nicht übertragen. Das Erste hat seine Übetrgagung zum 8. Juni über Hotbird komplett eingestellt, und das ZDF zeigt während der WM-Zeit sein Spartenprogramm zdf.neo. Zusammenfassungen bietet allerdings das Programm DW-TV der deutschen Welle (sky-Kanal 543). Wer also deutsche WM-Berichterstattung sehen will, muss also seine Satellitenschüssel auf das Astra-System ausrichten oder auf das Internet ausweichen. Auch einige ARD-Wellen übertragen 20 WM-Spiele live als Vollreportagen im Hörfunkmanche davon sind auf Sardinien über Kurzwellenradios gut zu empfangen.

(Fotos: Wikimedia/Flickr Creative Commons)

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Donnerstag, 3. Juni 2010

Sardinien - Insel der Hundertjährigen: Vox zeigt einen Dokumentarfilm über das Geheimnis des langen Lebens

Lebt es sich auf Sardinien länger? Für die Universitäten Cagliari, Sassari und eine internationale Kommission für Bevölkerungsstatistik sind die bis ins hohe Lebensalter fitten Sarden schon länger von wissenschaftlichem Interesse.
Seit 1997 kommen sie auf die kleine, italienische Insel im Mittelmeer, um in einer Studie über Langlebigkeit zu untersuchen, was auch heute immer noch keiner so genau weiß: Warum werden ausgerechnet so viele Sarden 90 oder gar 100? Aus Tiana, in der Provinz von Nuoro, stammte beispielsweise der am 22. Januar 1889 geborene Antonio Todde, der bis Anfang 2002 der älteste Mann der Welt war. Am 3. Januar 2002 starb Tiu Todde 19 Tage vor seinem 113 Geburtstag dann an Herzversagen.

Am kommenden Sonntag, den 6. Juni 2010 zeigt der private Fernsehsender VOX um 00:30 Uhr einen Film des Fernsehmagazins der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ Format) über die neusten Erkenntnisse in Sachen Langlebigkeit auf Sardinien. Aus dem Sendungstext:

„Giovanni Vacca ist kürzlich 100 Jahre alt geworden und hat seinen Humor nicht verloren. Mariantonia Loddo, 103 Jahre alt, ist stolz auf ihre schönen Hände und singt von der Jugend, die viel zu schnell vergeht. Rosa Frau ist sogar 108 Jahre alt. Jeden Tag montiert sie ihre Kopfhörer und hört Radio. In Sardinien gibt es überdurchschnittlich viele Hundertjährige, nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Das Phänomen der Langlebigkeit wird von einem Forscherteam untersucht. Ist es die Genetik? Die Ernährung? Inzwischen scheint das Geheimnis gelüftet zu sein.“

Sardinien - Insel der Hundertjährigen
Sendungstermin: Sonntag, 06.06.2010, 00:30 Uhr, 50 Min., VOX
Magazin Schweiz

Mehr Informationen auf der Website von VOX

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Dienstag, 25. Mai 2010

„Viel Geschrei um schwarze Vögel“: 3sat zeigt einen Film über die Situation der Kormorane auf Sardinien

Über 150 Vogelarten leben in den Lagunenseen von Sardinien. Einige überwintern in dem etwa 13.000 ha großen Naturparadies der Insel, viele andere sind nur auf dem Durchzug.
Vor allem im Winter ist es ein atemberaubendes Schauspiel den schnatternden, piepsenden und zwitschernden Enten, Blässhühnern, Flamingos, Meerschwalben und Kormoranen zuzuschauen.
Die Sendung Netz Natur beleuchtet am morgigen Mittwoch die Situation der einst fast ausgestorben, heute wieder weit verbreiteten Kormorane und zeigt, welche weitreichenden Konsequenzen menschliche Eingriffe in die Natur haben. Aus dem Sendungstext:

„Der Himmel wird schwarz, Vögel soweit das Auge reicht. Männer feuern Petarden ab und ballern mit der Flinte. Was nach einem Hitchcock-Film klingt, ist in Sardinien Realität. Zu Tausenden und Abertausenden ziehen dort die schwarzen Kormorane jeden Morgen von ihren Schlafplätzen zur nahe gelegenen Lagune, um sich ihre Bäuche mit Tonnen von Fischen voll zuschlagen. Einst fast ausgestorben, haben sich die geschickten Wasservögel in Europa wieder verbreitet. Auch in der Schweiz sorgen Kormorane für Ärger. Fischer regen sich auf, schießen in die Luft oder auf die Vögel, und wollen sie auch in Schutzgebieten am liebsten dezimieren - mit Schützenhilfe des zuständigen Bundesamtes. Sobald es kalt wird, ziehen die Vögel aus den nördlichen Küstengebieten von Holland, Deutschland oder Dänemark bis Russland südwärts, in wärmere Zonen. In den nördlichen Brutgebieten wurden die schwarz gefiederten Konkurrenten der Fischer seit dem Mittelalter verfolgt und ihre Eier verzehrt. Mit dem Aufkommen des Insektizids DDT waren die Restbestände der Kormorane stark gefährdet, da die Aufnahme des Insektenvernichtungsmittels über die Nahrungskette zu instabilen, dünnen Eierschalen führte. Resultat: zerstörte Bruten, zerdrückt von den eigenen Eltern. Das Verbot von DDT in den 1970er Jahren und ihr Schutzstatus rettete die Vögel vor dem endgültigen Aus. Seit 1980 schnellte ihre Population in die Höhe ...“

Netz Natur: Kormorane – Viel Geschrei um schwarze Vögel
Moderation: Andreas Moser
Sendetermin: Mittwoch, 26. Mai 2010, 20.15 Uhr, 50 Min., 3sat

>> Mehr Informationen auf der Website von 3sat
>> Mehr zur Fauna auf der Insel

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Freitag, 30. April 2010

Sardinien: 3sat stellt in einem Film von Birgit Kienzle die Insel und ihre Geschichte vor

Mit 1.644.00 Einwohnern gehört Sardinien zu den europäischen Gebieten mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte.
Ihr subtropisch maritimes Klima, ihre abwechslungsreichen, hellen Sandstrände, ihre unberührten Tal- und Berglandschaften, ihr Reichtum an prähistorischen Stätten und Traditionen, ihre exquisite Küche und ihre vielgepriesene Gastfreundschaft machen die zweitgrößte Insel Italiens zu einem besonderen Ort im Mittelmeer.

Am kommenden Montag, den 03.05.2010 zeigt der Kultursender 3sat den Film „Sardinien“. Aus dem Sendungstext:

„Sie leben auf einem eigenen kleinen Kontinent, sagen die Sarden von sich selbst. 'Il piccolo continente'. Auf Sardinien wohnen 1,6 Millionen Menschen, dazu kommen gut drei Millionen Schafe, zwei Millionen Rinder und Hunderttausende von Ziegen. 'Die wollen stehlen, die übers Meer kommen', sagt ein Sprichwort, das das Verhältnis der Sarden zu 'Fremden' charakterisiert. In der mindestens 8.000 Jahre alten Geschichte der Insel kamen die Fremden übers Meer, als Eroberer, Räuber, Plünderer. Und es kamen viele. Die Sarden setzten sich gegen die Eroberer, später gegen die Übermacht des italienischen Staates zur Wehr. Sardinien kann man auch aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt als 'Kontinent' bezeichnen: Das steinerne Herz der Insel ist die Hochebene Barbagia im nördlichen Teil des Gennargentu-Gebirges, wunderbare Buchtenlandschaften liegen an den Küsten und dem türkisfarbenen Meer im Norden, der Costa Smeralda. Sardinien ist für Touristen immer noch eine Insel der Abenteuer, es gibt organisierte Jeepfahrten zu den Abgründen des Sopramonte-Massivs, Ausflüge zu den Grotten der Banditen und Kanufahrten durch die Schluchten. Auch ein Essen unter freiem Himmel mit den Hirten gehört zum Programm.“

Sardinien
Film von Birgit Kienzle
Sendungstermin: Montag, 03.05.2010, 17:45 Uhr, 45 Min., 3sat

Mehr Informationen auf der Website von 3sat

Mehr Informationen über Sardinien

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Montag, 26. April 2010

Lina Braake oder die Interessen der Bank ...: ARD-Tragikomödie mit Happy End auf Sardinien

Windige Grundstücksgeschäfte einer Bank bringen das Leben der rüstigen Rentnerin Lina Braake (Lina Carstens) ins Trudeln.
Sie verliert die Wohnung, die ihr ein verstorbenen Eigentümer lebenslänglich zu Wohnzwecken überlassen hat und wird ins Altersheim abgeschoben. Hier trifft sie auf den tatkräftigen Pensionär Gustaf Härtlein (Fritz Rasp), der sich in der Finanzwelt bestens auskennt. Gemeinsam schmieden sie Pläne, um der Bank eins auszuwischen und betrügen sie um 20.000 DM. Mit dieser Summe kaufen sie für eine befreundete Gastarbeiterfamilie ein Haus auf Sardinien. Obgleich der Betrug auffliegt, hat die Bank das Nachsehen.

Dieser erste große Publikumserfolg des Neuen Deutschen Films aus dem Jahr 1974 überzeugt auch nach über 30 Jahren noch.

Aus dem Sendungstext:

„Die 81-jährige Lina Braake (Lina Carstens) hat sich stets auf das lebenslange Wohnrecht verlassen, das der Vermieter ihr schriftlich garantiert hat. Doch nach dem Tod des Hausbesitzers gehört der Altbau der Bank, die das Haus abreißen lassen will. Der windige Prokurist Wenzel (Wilfried Klaus) informiert Lina nicht über das Kleingedruckte ihres Mietvertrages, woraufhin die alte Frau die Wohnung verliert und gegen ihren Willen ins Altersheim abgeschoben wird. Die Einweisung ist ein Schock für Lina, die in der verhassten neuen Umgebung schnell apathisch wird. Doch der charmante 84-jährige Gustaf Härtlein (Fritz Rasp) schafft es, ihre Lebensgeister wieder zu wecken. Gustaf ist ein entmündigter Ex-Geschäftsmann, der sich in der Finanzwelt noch immer bestens auskennt. Mit seiner tatkräftigen Unterstützung heckt Lina einen raffinierten Plan aus und betrügt die Bank, die sie um ihre Wohnung brachte, um 20.000 Mark. Mit dem ergaunerten Geld reist Lina nach Sardinien, um einer befreundeten Gastarbeiterfamilie dort ein Bauernhaus zu kaufen - wofür sie im Gegenzug das lebenslange Wohnrecht erhält. Zwar kommt die Polizei der Betrügerin bald auf die Spur und bringt sie ins Altersheim zurück, doch dank Gustafs Vorausschau ist der Coup geglückt: Die Bank kann das Geld nicht zurückfordern, da das Haus nach italienischem Recht Linas Freunden gehört. Und Lina und Gustaf schmieden eifrig Reisepläne ...“

Lina Braake oder die Interessen der Bank ...
Spielfilm Deutschland 1974
Sendetermin: Freitag, 30. April 2010, 10.35 Uhr, 85 Min., ARD

>> Mehr Informationen auf der Website von ARD

Foto: © ARD

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Montag, 12. April 2010

Insel der Hundertjährigen: SF1 zeigt ein Film über das Geheimnis des langen Lebens auf Sardinien

Lebt es sich auf Sardinien länger? Für die Universitäten Cagliari, Sassari und eine internationale Kommission für Bevölkerungsstatistik sind die bis ins hohe Lebensalter fitten Sarden schon länger von wissenschaftlichem Interesse.
Seit 1997 kommen sie auf die kleine, italienische Insel im Mittelmeer, um in einer Studie über Langlebigkeit zu untersuchen, was auch heute immer noch keiner so genau weiß: Warum werden ausgerechnet so viele Sarden 90 oder gar 100?
Aus Tiana, in der Provinz von Nuoro, stammte beispielsweise der am 22. Januar 1889 geborene Antonio Todde, der bis Anfang 2002 der älteste Mann der Welt war. Am 3. Januar 2002 starb Tiu Todde 19 Tage vor seinem 113 Geburtstag dann an Herzversagen.

Am kommenden Donnerstag, den 29. April 2010 zeigt das Fernsehmagazin der Neuen Zürcher Zeitung NZZ Format um 23.15 Uhr einen Film über die neusten Erkenntnisse in Sachen Langlebigkeit auf Sardinien. Aus dem Sendungstext:

„Giovanni Vacca ist kürzlich hundert Jahre alt geworden und hat seinen Humor nicht verloren. Mariantonia Loddo, 103 Jahre alt, ist stolz auf ihre schönen Hände und singt von der Jugend, die viel zu schnell vergeht. Rosa Frau ist sogar 108 Jahre alt. Jeden Tag montiert sie ihre Kopfhörer und hört Radio. In Sardinien gibt es überdurchschnittlich viele Hundertjährige, nicht nur Frauen, sondern auch Männer. Das Phänomen der Langlebigkeit wird von einem Forscherteam untersucht. Ist es die Genetik? Die Ernährung? Inzwischen scheint das Geheimnis gelüftet zu sein.“

Sardinien - Insel der Hundertjährigen
Sendungstermin: Donnerstag, 29.04.2010, 23:15 Uhr, 33 Min., SF1

Mehr über Langlebigkeit auf Sardinien

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Donnerstag, 8. April 2010

Im Herzen Sardiniens: Ein Dokumentarfilm des italienischen Regisseurs Gino Cadeggianini

Am kommenden Montag, den 12. April 2010 zeigt der Kultursender 3sat um 16.00 Uhr den Film des italienischen Autors und Regisseurs Gino Cadeggianini.
Der Filmemacher bereiste Sardinien im Jahr 2001. Herausgekommen ist ein 45-minütiges Filmkaleidoskop über Natur, Kultur, Brauchtum, Musik und kulinarische Spezialitäten der zweitgrößten Mittelmeerinsel. Aus dem Sendungstext der Produktion des Bayerischen Rundfunks:

„Sardinien, die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, ist eine mysteriöse und bezaubernde Insel, deren Einwohner noch heute zwei alte romanische Sprachen sprechen und wo zur Weihnachtszeit Mandelbäume blühen. Dort werden Traditionen gelebt und gepflegt. Der Prototyp eines Sarden ist auch heute noch der Hirte, der seine Herde über karge und unwegsame Weideflächen führt und so seinen Teil zur Produktion des beliebten Pecorino-Käses beiträgt. Hirten waren wohl auch die Erfinder der ersten Musikinstrumente, beispielsweise des 'Trimpanu', das so hohe Töne erzeugt, dass Tiere scheuen. Von den Tälern des Campidano bis zu den Granitspitzen in Gallura und den Korkeichenwäldern bei Tempio Pausania kann man sogar Spuren der Urkultur finden: 7.000 Nuraghen, wie die kegelförmigen Wohntürme der Bonnanaro-Kultur heißen, erinnern an die sardische Jungstein- und Bronzezeit. Dazu passt auch die archaisch anmutende Musik der 'Tenores' von Bonnanaro, die heute noch von einfachen Bauern mit durchdringenden Stimmen a cappella gesungen wird.“

Im Herzen Sardiniens
Film von Gino Cadeggianini
(Erstsendung 5.9.2001)
Sendungstermin: Montag, 12.04.2010, 16:00 Uhr, 45 Min., 3sat


Mehr Informationen auf der Website von 3sat

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Donnerstag, 25. März 2010

Das Gold von Cabras: Ein Film auf 3sat über Sardiniens Bottarga

Die getrockneten Fischeier der Meeräsche gehören zu den kulinarischen Köstlichkeiten der Insel.
Besonders geschätzt ist der Rogen von den Fischen aus dem Lagunensee von Cabras, an der Westküste von Sardinien. Er wird zunächst an der Luft getrocknet, danach gepresst und schließlich geräuchert.
Die kleine Köstlichkeit wird in einem Menü meist als Vorspeise, in kleinen Scheiben in einer Olivenölmarinade oder zusammen mit Artischockenscheiben gereicht. Viele Sarden richten damit aber auch ihre Nudelgerichte an. In einigen Restaurants werden die Spaghetti alle Arselle (Spaghetti mit Venusmuscheln) zum Beispiel mit geriebener Bottarga bestreut.

Am kommenden Montag, den 29.03.2010 zeigt der Kultursender 3sat den Film „Das Gold von Cabras - Sardiniens Bottarga“. Aus dem Sendungstext:

„Bottarga - getrockneter Fischrogen - ist eine Spezialität der westlichen Küstenregion auf der Mittelmeerinsel Sardinien. Früher war der Rogen ein Arme-Leute-Essen, heute ist er Bestandteil der feinen Küche. Der Film 'Das Gold von Cabras - Sardiniens Bottarga' erzählt von der Herstellung dieser einfachen, aber dennoch raffinierten Speise, und vom Alltag der Fischer und ihrer Frauen, die den Fischrogen in Fabriken verfeinern.“

Das Gold von Cabras - Sardiniens Bottarga
Film von Hilde Bechert
Sendungstermin: Montag, 29.03.2010, 17:00 Uhr, 45 Min., 3sat

Mehr Informationen auf der Website von 3sat

Mehr Informationen über die Küche der Sarden

Sardinien-Rezept: Spaghetti alla Bottarga di Cabras

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Montag, 25. Januar 2010

Noch mehr Sardinien-Dokus im TV: "Sardinien - Insel der Feen und Hirten" - ein Film über die Suche nach der sardischen Identität am 29.01.2010 in 3sat

Am Freitag, den 29.01.2010 zeigt der Kultursender 3sat die Dokumentation „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“. Sendezeit ist 16.30 Uhr. Die Sendung ist damit der zweite Sardinien-Film, mit dem man sich in dieser Woche auf den Sardinien-Urlaub einstimmen kann: EinsPlus zeigt am Tag zuvor die 45-minütige TV-Dokumentation „Länder - Menschen – Abenteuer. Sardinien“.

Aus dem Sendungstext von „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“:


In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.

Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber macher auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen.

Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari finden wir schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen "modernen Hirten".
Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten.
Nach "sardischer Identität" fragt der Film auch Musiker der populären Gruppe "Janas" bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. Sardinien ist für sie alle mehr als eine autonome Region Italiens. Sardinien ist ein kleiner, vergessener Kontinent, dessen reiche Kultur und vielfältige Natur wieder entdeckt werden müssen.


>> Mehr Informationen auch auf der Website von 3sat

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Montag, 21. Dezember 2009

Kochgeschichten Sardinien: Ein Film über die kulinarischen Genüsse auf Sardinien

Mitte des vorigen Jahrhunderts prägten Inselbeschreibungen das Bild einer primitiven Esskultur, wo sich die Bewohner Sardiniens ausschließlich von Brot, Käse, Zwiebeln und Gemüse ernährten. Heute werden die inseleigenen Produkte weltweit geschätzt.
Das Brot war und ist das Grundnahrungsmittel der Hirten und Bauern. Sehr beliebt unter den etwa hundert verschiedenen Brotsorten ist das "pane carasau", ein papierdünnes, knackiges Fladenbrot. Auch der Käse gilt als Grundnahrungsmittel: Zu allem was die Sarden essen, tischen sie auch Pecorino auf. Er wird heute noch nach alten Rezepten hergestellt. Die Wahrung traditioneller Verarbeitungsmethoden unterstützt durch eine moderne Kellertechnik gilt auch für die Weinerzeugung. In seinem Film stellt Martin Lippl die sardische Küche und die sardischen Weine vor. Ausstrahlung ist Mittwoch Mittag. Aus dem Sendungstext:

Im Inneren Sardiniens gibt es schroffe Gebirge. Diese wilde und waldige Gegend im Herzen der Mittelmeerinsel heißt Barbagia. Die Schafe der Hirten geben die Milch für den typischen Käse, die Schweine der Bauern liefern würzigen Schinken, Speck und Wurst. Kleine Ristoranti und Trattorien zaubern daraus Spezialitäten der sardischen Küche.

Kochgeschichten - Sardinien
Film von Martin Lippl
(Erstsendung 27.4.2007)

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Montag, 16. November 2009

Wo die alten Leute wohnen: Höhere Lebenserwartungen auf Sardinien? Diese Woche Thema bei Zoom Europa auf arte.tv

Lebt der Sarde länger? Für die Universitäten der Inselhauptstadt Cagliari, der Provinzhauptstadt Sassari sowie einer internationalen Kommission für Bevölkerungsstatistik sind die bis ins hohe Lebensalter fitten Inselbewohner der Provinzen Nuoro, Ogliastra und Cagliari im Inland, Südosten und Süden von Sardinien schon länger von wissenschaftlichem Interesse.
Seit 1997 kommen sie nach Sardinien, um in einer Studie über Langlebigkeit zu untersuchen, was bis heute eigentlich immer noch keiner so genau weiß: Warum werden ausgerechnet in diesen Gebieten so viele Sarden 90 oder gar 100?
Aus Tiana, nördlich von Tonara stammte beispielsweise der am 22. Januar 1889 geborene Antonio Todde, der bis Anfang 2002 der älteste Mann der Welt war. In Orroli, östlich von Barumini lebte hingegen Giovanni Frau, der mit seinen 112 Jahren zwar nicht zum Patriarchen der Welt erkoren wurde, doch 2003 immerhin offiziell der älteste Mann Europas war. Aus dem Sendungstext:

"A kent' annos" lautet ein traditioneller Gruß auf Sardinien - "auf dass du hundert Jahre alt wirst". Und tatsächlich schaffen das dort mehr als doppelt so viele wie anderswo in Europa. Aber wie kommt es zu der sardischen Langlebigkeit und was kann man von Sardiniens Erfahrung mit den Alten lernen?

Das deutsch-französische Arte-Magazin „Zoom Europa“ befasst sich mit aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft sowie Gesellschaft und zeigt, wie die Europäer leben und was ihnen wichtig ist.

Weitere Themen im Zoom der Woche: Babyboom mit Priestersegen, Neue Märkte für alte Kunden, Gute Zeiten für schlechte Sitten, Europas Tankstelle der Freiheit, Dicke Luft in Huelva.

Zoom Europa
Deutschland, Frankreich, 2009
Sendungstermin: Mittwoch, 18.11.2009, 22:45 Uhr, 50 Min., arte.

>> Mehr Informationen auf der Website von arte.tv

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Donnerstag, 12. November 2009

Rauchzeichen - Die malerische Kulisse der sardischen Landschaft im Rudolf-Thome-Film lädt zum Träumen ein

Zum 70. Geburtstag von Rudolf Thome setzt Das Erste mit dem Spielfilm „Rauchzeichen“ die 2003 begonnen Zeitreise-Trilogie des deutschen Regisseurs fort.
Nach „Rot und Blau" und „Frau fährt, Mann schläft" feiert Thome in „Rauchzeichen“ die späte Liebe zweier 60-Jähriger, die über den Tod triumphiert.
Der Film, mit Hannelore Elsner und Karl Kranzkowski in den Hauptrollen, ist der Zukunft gewidmet: Ein erfolgreicher Geschäftsmann reist von den USA nach Sardinien, wo seine ehemalige Frau eine Pension betreibt. Die Freundin und Geschäftspartnerin der Exfrau verliebt sich in den deutsch-amerikanischen Herzensbrecher, der das verschlafene Idyll mächtig durcheinanderwirbelt. Doch die Liebe des Paares wird von zwei Todesfällen überschattet. Aus dem Sendungstext:

Annabella Silberstein (Hannelore Elsner), Meteorologin und Liebhaberin von Hölderlin-Gedichten, hat sich nach Sardinien zurückgezogen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Isabella Goldberg (Adriana Altaras) betreibt sie ein malerisch verwildertes Gästehaus fernab der Touristenströme. In dieses kleine Paradies, in dem zudem der selbst ernannten „Filmgott" Hans (Cornelius Schwalm), die „arabische Prinzessin" Leila (Serpil Turhan) und Anabellas Sohn Michael (Nicolai Thome) leben, verirrt sich Jonathan Fischer (Karl Kranzkowski), ein erfolgreicher Geschäftsmann aus Florida. Der forsche Deutsch-Amerikaner, der sich Joe nennt, ist zunächst nicht willkommen. Anabella lässt ihn stundenlang warten und dann noch einen ungewöhnlich ausführlichen Fragebogen ausfüllen - in dem er sogar seine „sexuelle Orientierung" eintragen muss. Doch der Frauenheld besteht alle Tests mit Bravour, und Anabella verliebt sich in den siegessicheren Charmeur, der sich als Isabellas Exmann und Vater von deren Tochter Jade (Joya Thome) erweist.


Rauchzeichen
Spielfilm Deutschland 2005
Buch und Regie: Rudolf Thome
Sendungstermin: Sonntag, 15.11.2009, 00:30 Uhr, 120 Min., ARD.

>> Mehr Informationen zum Film auf Das Erste

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Mittwoch, 30. September 2009

„Recital“: Der bekannte italienische Satiriker Corrado Guzzanti gastierte mit seinem jüngsten Programm im Amphitheater von Cagliari

Cagliari 30.09.2009: Gelächter über Gelächter gab es gestern Abend im Publikum, das dichtgedrängt im fast ausverkauften Amphitheater der Inselhauptstadt unter den Sternen saß und sich zweieinhalb Stunden lang keine Silbe vom neuen, köstlich politisch korrektem Programm des berühmten italienischen Kabarettisten Corrado Guzzanti entgehen ließ.
Gemeinsam mit seiner Schwester Caterina Guzzanti und Freund Marco Marzocca bewies der aus Rom stammende Komiker in seinem grandiosem Programm „Recital“, dass die italienische Satire noch lebt.


Fast drei Stunden lang boten die drei Bühnenkünstler prima Unterhaltung und lieferten reichlich Stoff zum Nachdenken über Italien im Großen und Kleinen.
Beim gestrigen Auftritt auf Sardinien wurden nicht nur die Mächtigen wie der amtierende italienische Finanz- und Wirtschaftsminister Giulio Tremonti, der ehemalige Minister für Infrastruktur sowie leitender Ermittler im Tangentopoli-Skandal Antonio di Pietro, der ehemalige kommunistische Parlamentspräsident Fausto Bertinotti und die derzeitige Ministerin für Bildung, Hochschule und Forschung Mariastella Gelmini durch den Reißwolf gedreht.
In der Maske der blonden TV-Ansagerin Vulvia , des Sektenführers Quèlo und eines geistlichen Würdenträgers zog Guzzanti mit seinem Team auch über die alltäglichen Zustände in der Republik her.
Geboten wurde politische und gesellschaftliche Satire vom Feinsten, die vor keinem Thema kniff und keinen Politiker, auch nicht Ministerpräsident Silvio Berlusconi, ungeschoren ließ.
Scharfzüngig und perfekt gespielt, handelte Guzzanti Themen wie die Finanzkrise, Steuererhöhung und –hinterziehung, schwache Opposition, Armut, Abtreibung, mangelhaftes Bildungswesen und die Rolle der katholischen Kirche in Italien ab.
Für den wortgewaltigen, scharfzüngigen Auftritt, der keine Minute Langeweile aufkommen ließ, gab es am Ende vom sichtlich zufriedenen Publikum dann auch rhythmischen Applaus, großen Jubel und Standing Ovations.

Corrado Guzzanti (44) gehört zu den Superstars des italienischen Kabaretts. Seine Karriere begann Anfang der 1980er Jahre als Autor. Neben Theaterfassungen schrieb er auch mehrere Texte für die satirische „Rai Uno“-Sendung Non-stop III und die „Italia 1“-Sendung l’Araba Fenice. Erst 1989 wurde Corrado Guzzanti auch als Darsteller im Fernsehen erfolgreich. Mit Showmasterin Serena Dandini spielte er in zahlreichen politisch-satirischen TV-Serien wie „Scusate l’interruzione”, „Avanzi“, „Tunnel“ und „L’Ottavo nano“. Beim Filmfestival in Rom stelle er 2006 seinen ersten Film vor: „Fascisti su Marte” (Faschisten auf dem Mars). Seit 1993 veröffentlichte er sechs Bücher in verschiedenen Verlagen.

Copyright Fotos: Paolo Succu

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Freitag, 25. September 2009

TV-Tipp: "Sardinien - Insel der Feen und Hirten". Insel-Dokumentation am 30.09.2009 im SWR Fernsehen

Am Mittwoch, den 30.09.2009 zeigt das SWR Fernsehen die Dokumentation „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“. Sendezeit ist 21.00 Uhr. Aus dem Sendungstext:

In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.

Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber macher auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen.

Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari finden wir schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen "modernen Hirten".
Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten.
Nach "sardischer Identität" fragt der Film auch Musiker der populären Gruppe "Janas" bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. Sardinien ist für sie alle mehr als eine autonome Region Italiens. Sardinien ist ein kleiner, vergessener Kontinent, dessen reiche Kultur und vielfältige Natur wieder entdeckt werden müssen.


>> Mehr Informationen auf der Website des SWR

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Donnerstag, 9. Juli 2009

Wohnen nach Wunsch – Das Haus! Deko-Soap über Claudia und Herbert Rzyski, die sich im Urlaub auf Sardinien verliebten

Nachdem Herbert Rzyskis erste Frau ihren Mann und das gemeinsame Kind Eva verließ, hat Herbert sich Hals über Kopf in Claudia verliebt. Bei einem gemeinsamen Urlaub auf Sardinien haben die beiden ihre neue Liebe vertieft. Herberts Tochter Eva aus erster Ehe hielt von der neuen Beziehung ihre Vaters allerdings gar nichts. Auch die Geburt ihrer Halbgeschwister konnte sie nicht beruhigen. Das familiäre Zusammenleben war von ständigem Streit und Rebellion geprägt.
Das Verhältnis zwischen Eva und ihrer Stiefmutter Claudia entspannte sich erst mit dem Auszug Evas aus dem Elternhaus. In der Zwischenzeit ist das Verhältnis so gut, dass sie sich nichts sehnlicher wünscht, als ihre Stiefmutter mit einer Komplettrenovierung des Hauses zu überraschen, denn das Reihenhaus, dass ihr Vater vor ca. 15 Jahren erstanden hatte, befindet sich in einem jämmerlichen Zustand. Ausstrahlung ist Sonntag Abend. Aus dem Sendungstext:

Familie Rzyski ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Es dauerte lange, bis endlich Harmonie einzog. Als Eva vor 25 Jahren zur Welt kam, war die Welt noch in Ordnung, Vater Herbert und Evas Mutter lebten in einer geräumigen Mietwohnung und das Glück schien zunächst perfekt. Diese Idylle sollte jedoch recht schnell ein Ende haben. Evas Mutter wurde das 'bürgerliche Leben' nämlich zu klein und verließ ihren Mann und ihre zweijährige Tochter quasi über Nacht. (...) Herbert verliebte sich bei der Arbeit Hals über Kopf in Claudia und bei einem gemeinsamen Urlaub auf Sardinien vertieften sie ihre neue Liebe. Dabei haben die beiden ihre Rechnung jedoch ohne Eva gemacht. (...)Wie so oft entspannte sich das Verhältnis von Stiefmutter und Tochter erst mit deren Auszug vor vier Jahren. Seither ist das Verhältnis der beiden schlagartig besser geworden. Mittlerweile verstehen sich beide so gut, dass Eva ihr rebellisches Verhalten unsagbar peinlich ist. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihrer Stiefmutter Claudia, den Herzenswunsch einer Renovierung zu erfüllen. Dies würde sie quasi als Wiedergutmachung für all den Ärger betrachten, den sie Claudia und somit der ganzen Familie zugefügt hat.

Wohnen nach Wunsch – Das Haus
Sendungstermin: Sonntag, 12.07.2009, 18:15 Uhr, 120 Min., VOX.

Mehr Informationen auf der Website von VOX

Copyright Foto: www.vox.de

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Dienstag, 30. Juni 2009

Abenteuer Alltag - Wir wandern aus! Doku-Soap über Sardinien-Auswanderer aus Münchweiler in Rheinland-Pfalz

Neues Glück auf Sardinien. Familie Sini aus Münchweil wandert mit ihren beiden Kindern auf die sonnige, italienische Mittelmeerinsel aus, um ein Restaurant zu pachten. Für diesen Traum geben Simone und Domenico ihr beschauliches Familienleben in Rheinland-Pfalz auf. Ausstrahlung ist Freitag Vormittag. Aus dem Sendungstext:

Das eigene Restaurant auf Sardinien - der große Traum von Familie Sini aus Münchweiler in Rheinland-Pfalz. Jetzt gibt es die große Chance: In einem Ferienressort auf der italienischen Insel kann die Familie ein Lokal pachten. Dafür geben Simone (36) und Domenico (40) ihr Leben in Deutschland auf und ziehen mit ihren Kindern Joshua (10) und Joel (18 Monate) nach Italien. Für Domenico geht es zurück in die alte Heimat. Er ist vor 20 Jahren nach Deutschland ausgewandert.

Abenteuer Alltag - Wir wandern aus!
Sendungstermin: Freitag, 03.07.2009, 09:25 Uhr, 42 Min., Kabeleins.

>> Mehr Informationen auf der Website von Kabeleins

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Montag, 22. Juni 2009

Abenteuer Alltag - Wir wandern aus! Doku-Soap über Sardinien-Auswanderer aus Hamburg

Familie Wilkens-Zipperich zieht mit Sack und Pack von Hamburg nach Sardinien und will im Süden noch einmal von vorn anfangen. In einer Kabeleins-Sendung zieht es die Familie auf die sonnige, italienische Mittelmeerinsel. Ausstrahlung ist Donnerstag Vormittag.
Aus dem Sendungstext:
Ohne Job und ohne Sprachkenntnisse, aber mit viel Optimismus im Gepäck wollen Thorsten Zipperich (39) und Marion Wilkens (35) mit ihren vier Kindern in Italien noch einmal ganz von vorne anfangen. In Hamburg sieht der arbeitslose Messebauer Thorsten keine berufliche Zukunft mehr. Auf Sardinien soll alles besser werden. Wenigstens haben sie dort Unterstützung, denn Marions Schwester Martina und ihr italienischer Lebensgefährte Stefano sind mit von der Partie. (...) Thorstens großer Traum ist eine eigene Bar. Marion hat ganz andere Pläne: Sie will mit Martina einen eigenen Laden eröffnen.


Abenteuer Alltag - Wir wandern aus!
Sendungstermin: Donnerstag, 25.06.2009, 09:20 Uhr, 42 Min., Kabeleins.

>> Mehr Informationen auf der Website von Kabeleins

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Mittwoch, 20. Mai 2009

Bei Hirten und Höhlenforschern: ARD-Ratgeber-Sendung Reise über das Unbekannte Sardinien

Sardinien, die zweitgrößte Insel im westlichen Mittelmeer, ist nicht nur ein beliebtes italienisches Badeziel sondern auch ein Paradies für Wanderer, Bergsteiger und Höhlenforscher: Davon handelt die ARD-Ratgeber-Sendung Reise am kommenden Sonntag, den 24. Mai 2009 um 16:30 Uhr.
Das wahre Sardinien erlebt man erst, wenn man die Küste verlässt und ins gebirgige Inselinnere fährt: Stein-, Kork- und Flaumeichen, Kastanien- und Haselnussbäume, die Bergwelt von Gennargentu und Supramonte, Granit- und Kalksteinklippen - so erleben Urlauber die Barbagia im Herzen der Insel. Mittendrin charmante mittelalterliche Granitstädtchen und Luftkurorte, Ausgangspunkte für Touren durch das Gennargentu-Massiv, zur 1834 m hohen Punta La Marmora, zum "Villaggio di Tiscali" - den viereckigen Steinhütten im Inneren des Tiscali-Bergpalastes -, durchs Lanaittutal mit den Ruinen des Nuraghendorfes "Sa Sedda e Carros" oder einfach nach Orgosolo, das einst berüchtigte Banditendorf .

Sendetermin: Sonntag, 24. Mai, 16.30 Uhr, ARD

>> Link zum Sendungstext bei DasErste.de

Mehr zur Barbagia


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Mittwoch, 12. November 2008

Pans Erbe - Dokumentarfilm über einen Ziegenhirten auf Sardinien

Die Erstausstrahlung des deutschen Dokumentarfilms " Pans Erbe - Ein Ziegenhirte auf Sardinien" versucht, anhand des sardischen Ziegenhirten Antonello Salis, das Hirtenleben von heute, in einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft, kennen zu lernen und die Lebenshaltung und Weltanschauung des Hauptdarstellers darzustellen.

Der Film begleitet Antonello und beobachtet, wie er diesen Umbruch erlebt, dem er sich unter dem Einfluss von Politik und Gesetz nicht entziehen kann. Er besitzt in den Hügeln Südsardiniens einen einfachen Stall, der gemäß der gesetzlichen Vorschriften mit Melkmaschinen ausgestattet ist, die er jedoch nie benutzt. Er melkt seine 250 Ziegen von Hand und kennt sie sogar alle mit Namen. Seiner Meinung nach, können seiner Kollegen, die begonnen haben ihre Ziegen maschinell zu melken, diese gar nicht mehr auseinanderhalten.
Antonellos besonders intensive Beziehung zu den Tieren - wie von den Vorfahren ererbt - färbt auf alle seine Tätigkeiten ab: auf die Art, wie er Käse macht, schlachtet oder bei der Geburt der Zicklein hilft. Nicht zuletzt spiegelt sich die Nähe zur Tradition auch in Antonello Steinfriesen und Skulpturen wider, die Hirtentum und mythologische Themen umkreisen. In ihnen lässt sich Pans Welt der Ziegen und Hirten noch einmal erahnen.

Der 50jährige Antonello ist ausschließlich bei der Arbeit zu sehen. Für die ausgestrahlte Dokumentation ist seine Stimme untertitelt.

Sendetermin: Sonntag, 16.11., Dokumentation 00:00 - 01:00 Uhr, arte
>> Link zum Sendungstext bei arte.tv
>> Mehr zum Melken und zur Käseherstellung auf Sardinien
>> Informationen zur Schafschur

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