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Montag, 7. September 2009

Die kinderfreundlichsten Strände der Welt: Lonely Planet wählt Costa Rei auf Platz Eins

Der australische Verlag Lonely Planet Publications hat in seinem neuen Buch "Travel With Children" die Costa Rei zum kinderfreundlichsten Strand der Welt gewählt. Das berichtet die australische Tochter der Presseagentur Reuters. Gefolgt wird Sardinien von den Stränden von Cottlesloe in Westaustralien und dem südafrikanischen Durban sowie Stränden in Thailand, den USA und den Cook Islands. Mit Tavira in Portugal befindet sich auf Platz acht nur noch ein zweiter europäischer Strand in den Top 10 der schönsten Badeziele für Urlaub mit Kindern.


Die Traumstrände von Costa Rei im Südosten Sardiniens zählen tatsächlich zu den Schönsten der Insel. Die hellen Strandabschnitte von Cala Sinzias bis Monte Nai, hier und da unterbrochen von einigen kleinen Felsen und Dünen, werden eingerahmt von einer einsamen Berglandschaft und verwunschenen Wäldern. Seichtes, glasklares Wasser und schöner Sand, ideal zum Spielen und Burgenbauen, machen die Costa Rei ideal für große und kleine Strandfans. Aber auch strandnahe Parkplätze, die zahlreichen Strandbars und die diversen Serviceeinrichtungen dürften die Lonely-Planet-Autoren bei ihrer Wahl überzeugt haben. Nähere Informationen über die Auswahlkriterien der australischen Autoren wurden aber nicht bekanntgegeben.
Auf Sardinien hat die Nachricht über die Lonely Planet-Top Ten schnell die Runde gemacht. Der sardische Tourismusassessor Sebastiano Sannitu gab sich dementsprechend zufrieden: „Wir haben mit großer Freude vernommen, dass der Strand von Costa Rei in der Gemeinde Muravera laut Lonely Planet zu den schönsten der Welt gehört“, gab er heute auf der Website der Region bekannt. Dass es dem Lonely Planet eigentlich um die Kinderfreundlichkeit ging, scheint dabei nur ein Detail zu sein. Er wolle sich zusammen mit der Gemeinde sogleich für eine Anerkennung bei der UNESCO stark machen, so Sannitu weiter.

>> Traumstrand lockt an der Costa Rei
>> Die schönsten Badeziele von Villasimius nach Muravera

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Montag, 20. April 2009

353. Sagra di Sant Efisio in Cagliari - auf Augenhöhe mit Prinz und Prinzessin

Die meisten Menschen kennen Prinzen und Prinzessinnen nur aus den Hochglanz-Illustrierten oder Boulevard-Magazinen.
Gäste und Besucher des alljährlichen Festes zu Ehren des Heiligen Efisio in Cagliari aber können zwei Mitglieder der britischen königlichen Familie sowie eine saudische Prinzessin Anfang Mai auf Augenhöhe erleben. Einem Bericht der sardischen Tageszeitung „Unione Sarda“ zufolge soll die Inselhauptstadt nämlich Prinz Michael von Kent, seine Gattin Baronin Marie-Christine von Reibnitz und die saudische Prinzessin Raja el Daouk zum berühmtesten Fest Sardiniens eingeladen haben. Inoffiziellen Stimmen zufolge will auch Italiens Premier Silvio Berlusconi am 1. Mai dem Geheiligten Ephisius seinen Respekt zollen.

Prinz Michael von Kent, dessen voller Name Michael George Charles Franklin Windsor lautet, ist ein Enkel von König Georg V.. 1978 heiratete er in Wien die Baronin Marie-Christine von Reibnitz. Königin Elisabeth II. gewährte den Frischvermählten eine Wohnung im Kensington Palace. Prinz Michael ist Commonwealth-Präsident der königlichen Lebensrettungsgesellschaft, Großmeister der Grand Lodge of Mark Master Masons of England and Wales and its Districts and Lodges Overseas und unterstützt zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen.

Vom 1. bis 4. Mai 2009 erinnert die Sagra di Sant Efisio zum 353. Mal an das Gelübde, dass die Stadt Cagliari 1655 dem Schutzpatron von Capoterra und der Diözese Cagliari ausgesprochen hatte, als er die Inselbewohner vor der Pest rettete. Cagliaritaner und Gläubige lösen ihr Versprechen einer alljährlichen Wallfahrt Anfang Mai regelmäßig mit einer prunkvollen Trachten- und Reiterprozession ein. Vier Tage lang ziehen die Gläubigen über Giorgino und Pula bis nach Nora, wo Ephisius der Legende nach, im Jahr 345 n. Chr. sein Martyrium erlitt. Am Morgen des 4. Mai treten sie die Rückreise nach Cagliari an, die bei Anbruch der Dämmerung an der Chiesa di Sant’Efisio endet.


2006 hatte die Stadt Cagliari dem UNESCO-Komitee vorgeschlagen, die Sagra di Sant’Efisio in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen. Ziel des UNESCO-Programms ist es, die über Jahrhunderte überlieferten Traditionen wie das Fest zu Ehren des Heiligen Efisio als Teil des Kulturerbes der Menschheit zu erhalten. Über die Neueinschreibungen in diese Liste entscheidet das zwischenstaatliche Komitee im Herbst 2009.

Weitere Informationen zur Sagra di Sant’Efisio bei www.sardinien.com

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