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Montag, 4. Januar 2010

Wetter-Chaos zu den Feiertagen: Von Sonnenschein bis hin zu Sturmböen auf Sardinien zwischen Weihnachten und Neujahr, Regen und Schnee zu Dreikönig

Am wärmsten war es am Heiligabend in Cagliari: 25 Grad und strahlender Sonnenschein, Frühlingswetter auf der ganzen Insel: Zu Weihnachten war einem auf Sardinien so gar nicht nach Tannenbaum und Schneegestöber zu Mute, sondern eher nach Sonnenbaden und in das kühle Meer springen.
Anders dann das Wetter zu Neujahr: Schwere Sturmböen haben für ein wahres Wetterchaos auf der Insel gesorgt. Starke Mistral-Winde trafen bis zu 130 Stundenkilometern auf die sardische Küste. Am schlimmsten hat es den Nordwesten zwischen Bosa und Alghero getroffen. An der Korallenriviera haben die Stürme schwere Schäden angerichtet: Die beliebten Badeziele Le Bombarde und Maria Pia sowie den Stadtstrand „Lido“ von Alghero wurden bei einer Sturmflut in großen Teilen abgetragen. Noch ist unklar, ob die Stranderosion in Alghero nur zeitweilig ist und Wetter und Wellen die Sandstreifen im Laufe des Frühjahrs wieder anschwemmen.
Stranderosion ist ein natürliches Phänomen der allmählich fortschreitenden Veränderung der Küsten. Das Phänomen kennt jeder Sardinien-Urlauber, der über mehrere Jahre denselben Strand besucht und beobachten kann, wie das Meer die Küste von Winter zu Winter verändert: Sand wird anschwemmt oder weggespült, der Wind trägt Dünen ab oder türmt neue Sandhügel auf, Bachläufe verändern ganze Strandlinien, wenn es in der kalten Jahreszeit ergiebig geregnet hat. Dennoch will Alghero seine beliebten Badeziele gegen unvorhergesehene Ereignisse schützen: In den nächsten Jahren soll massiv in Wellenbrecher, Sandvorspülungen und Wiederaufschüttungsmaßnahmen investiert werden.
Nach Sonne und Wind an Weihnachten und Neujahr hat der Wettergott für das Dreikönigsfest das nächste Wetterphänomen für die Insel parat: Für den 6. Januar 2010 sind ergiebige Regenfälle für die ganze Insel vorhergesagt, ab Donnerstag kann es in Teilen der Insel schneien, am Wochenende sogar bis zu einer Höhe von 300 bis 400 Metern über Normalnull.

(Fotos: Archiv)

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Montag, 28. September 2009

Rätselhafter Frachtcontainer vor Siniscola enthielt nur Baumaterial – Zum Wochenbeginn Sonnenschein auf Sardinien

Ein blauer Übersee-Schiffscontainer, der am vergangenen Samstagmorgen im ostsardischen La Caletta (Gemeinde von Sinicola) an den Strand geschwemmt wurde, enthält nur harmlose Ladung. Das berichten übereinstimmend mehrere italienische Nachrichtenagenturen. Zunächst war befürchtet worden, es könnte sich bei dem blauen Frachtcontainer um einen Behälter mit gefährlicher Ladung handeln, der bei den Unwettern der letzten Tage über Bord eines Schiffes gegangen sein könnte. Wie Feuerwehr und Küstenwache jetzt mitteilten, enthielt er aber nur Baustoffe und stamme vermutlich von einer Baustelle in Budoni. Möglicherweise sei der Container zwölf Meter lange Container von einem Bach ins Meer betrieben worden, berichtet die sardische Tageszeitung L’Unione Sarda.

Die Unwetter und Regenfälle der vergangenen Woche hatten rund um Olbia, Padru, Budoni, San Teodoro und Loiri Porto San Paolo schwere Schäden angerichtet. Bei Posada wurde eine Brücke der Staatsstraße 125 Orientale Sarda von dem plötzlich angestiegenen Fluss mitgerissen. Inzwischen sei die Situation an der sardischen Ostküste aber wieder unter Kontrolle, berichten Polizei und Zivilschutz. Lediglich rund um Posada werde der Verkehr von der SS125 auf die Schnellstraße SS131DCN umgeleitet, berichtet das Straßenbauamt ANAS.

Nach einem weitgehend freundlichen Wochenende können sich die Sarden und Urlauber an ein paar sonnigen Tage auf Sardinien erfreuen. Noch bis Mittwoch werden angenehme Temperaturen jenseits der 25 Grad und nur einzelne Wolken vorhergesagt. Lediglich am Donnerstag und Freitag soll es kurzfristig schlechter werden, Schauer und Gewitter sind an den beiden Tagen vor allem an der sardischen Ostküste angekündigt. Zum Wochenende hin soll es dann wieder weitgehend sonnig werden.

>> Den aktuellen Der Wetterstand von 6 verschiedenen Orten auf Sardinien finden Sie bei sardinienwetter.com

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Freitag, 25. September 2009

Schwere Regenfälle mit einem Todesopfer auf Sardinien – Wetterbesserung in Sicht

Auf Sardinien sind am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag schwere Regenfälle niedergegangen. Besonders betroffen war die Gegend zwischen San Teodoro und Siniscola im Nordosten der Insel. Bei Padru kam ein 28-jähriger Landwirt ums Leben, der mit mitsamt seinem Traktor von dem Fluss Lerno erfasst wurde und in den Fluten ertrank. Der sonst harmlose Bach hatte sich innerhalb weniger Minuten in einen Sturzbach verwandelt.
In den Gemeinden Olbia, Budoni, San Teodoro, Padru und Loiri Porto San Paolo traten Bäche über die Ufer und richteten Schäden an. In Agrustos und Budoni mussten 650 Touristen aus Sicherheitsgründen von ihren Campingplätzen evakuiert werden. Bei Ottiolu wurden einige Autos von einem Fluss ins Meer gespült. Die Nord-Süd-Hauptverbindungsstraßen SS 125 und 131 (Nuoro-Olbia) mussten zeitweise gesperrt werden.
Für den heutigen Freitag, den 25. September 2009 sind noch Schauer und Gewitter in Nordost-Sardinien angekündigt, für Sonnabend und Sonntag ist aber Wetterbesserung in Sicht. Am Wochenende soll es bei zeitweise leichter Bewölkung auch wieder warm werden: 25 Grad in Olbia und Orosei, 27 Grad in Alghero und 28 Grad in Cagliari. Spitzenreiter wird am Samstag Oristano in Westsardinien sein, wo das Quecksilber bis zu 30 Grad anzeigen soll. Surfer und Kiter dürfte das Wetter besonders freuen: An den Küsten wird es windig und kräftige Wellen sorgen für jede Menge Surfspass.

>> Mehr Informationen zu Wetter und Klima im September und Oktober auf Sardinien
>> Wettervorhersage bei sardinienwetter.com

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Montag, 26. Januar 2009

Unwetter und Sturm auf Sardinien: Der Januar verabschiedet sich stürmisch

Rekordverdächtige Windstärken und meterhohe Wellen hatten Sardinien am letzten Januarwoche im Griff. Mit bis zu 160 Stundenkilometern pfiff ein kräftiger Libeccio und Mastral-Wind um das Capo Carbonara im Süden der Insel, im nordwest-sardischen Alghero wühlte der Wind das Meer so sehr auf, dass sich ein Sprühregen aus Meerwasser über die Küstenstadt legte. Auf offener See sorgten bis zu 20 Meter hohe Wellen dafür, dass die meisten Sardinien-Fähren in den Häfen liegen blieben. Vor allem die Verbindungen zu den Inseln Carloforte und La Maddalena sowie die Strecke zwischen Korsika und Sardinien waren betroffen. Im Flugverkehr kam es zu zahlreichen Störungen: Viele Flüge nach Cagliari und Alghero wurden nach Olbia umgeleitet, auch die München-Cagliari-Maschine der TUIfly musste aufgrund starker Windböen zunächst auf dem Flughafen Olbia-Costa Smeralda landen.
Große Schäden hat das Unwetter aber nicht angerichtet: Während dasselbe Tief in Spanien und Südfrankreich für schwere Schäden und mehrere Todesopfer sorgte, kam Sardinien mit einigen umgefallenen Bäumen und niedergewehten Straßenschildern glimpflich davon.
Für die kommende Woche ist schon wieder Wetterbesserung vorhergesagt.

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Mittwoch, 5. November 2008

Wieder Schwere Regenfälle auf Sardinien: Schäden und Überschwemmungen vor allem im Norden

Am Dienstag gingen wieder schwere Niederschläge auf Sardinien nieder. Diesmal waren vor allem die Gegenden von Olbia, San Teodoro, Porto Cervo, Siniscola und Nuoro betroffen, aber auch im Süden der Insel, vor allem im Medio Campidano, gingen schwere Regenfälle nieder und ließen Flüsse über die Ufer treten und Keller vollaufen. Ein Schäfer musste mit einem Hubschrauber von einem Baum gerettet werden, weil er von den Fluten überrascht wurde. Steingroße Hagelkörner haben mehrere Schafe auf dem Capo Comino getötet, berichtet die Unione Sarda. Der Flugverkehr in cagliari war am Dienstagmorgen teilweise gestört. Erst am 22. Oktober diesen Jahres wurde der Süden der Insel, vor allem Cagliari und Capoterra, von schweren Unwettern heimgesucht. Für den Mittwochabend werden neue Starkregen vorhergesagt. Auch die sardische Nachbarinsel Korsika wurde von schweren Unwettern getroffen.

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Montag, 27. Oktober 2008

Die Ruhe nach dem Sturm: Nach dem schweren Unwetter der vergangenen Woche kehrt in Cagliari wieder Ruhe ein und der Sonnenschein kommt zurück

Das schöne Wetter ist wieder zurück in Cagliari: Am Wochenende strahlte die Sonne über die Inselhauptstadt und bei Temperaturen um die 25 Grad bevölkerten die Inselhauptstädter wieder ihren Stadtstrand Poetto.
Fast vergessen scheint das Unwetter der vergangenen Woche. Mittlerweile haben die Behörden die ersten Bilanzen gezogen: fünf Tote, zahlreiche Verletzte, Schäden in Millionenhöhe. In der am schwersten betroffenen Gemeinde Capoterra im Süden von Cagliari, wo innerhalb von drei Stunden etwa 370 Liter Regen pro Quadratmeter fielen, sind die Aufräumarbeiten aber noch lange nicht abgeschlossen. Nach wie vor gilt der Notstand, lediglich die Hauptverbindungsstraße SS195 von Cagliari Richtung Pula ist wieder hergestellt.
Inzwischen hat die Suche nach den Schuldigen für die zahlreichen Schäden begonnen. Im Gebiet von Capoterra wurde in den letzten dreißig Jahren fleißig an Flussbetten und in Hochwasser-Überschwemmungsgebieten gebaut. Seit 2004 gibt es aber auf Sardinien neue Baugesetze, die Bauvorhaben zumindest in Küstengebieten stark einschränken. Allein in Capoterra hat die Region seit 2006 in dreizehn Gemarkungen Baugenehmigungen verweigert.

Youtube-Video: Impressionen vom Poetto-Strand vom 26. Oktober 2008





Youtube-Video: Bilanz der Schäden in Capoterra vom Regionalsender Videolina



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Mittwoch, 22. Oktober 2008

Unwetter in Cagliari und Umgebung - Gewitter und starke Regenfälle in der Inselhauptstadt - Flugverkehr wieder weitgehend normal

Nach den heftigen Regenfällen des heutigen Vormittags entspannt sich die Lage in Cagliari leicht. Keller werden ausgepumpt und die massiven Wassermassen fließen langsam ab. Auch der Flugverkehr ist wieder weitgehend normal.
Noch schlimmer als die Inselhauptstadt hat es die Umgebung von Cagliari getroffen. Wie die Nachrichtenagentur ANSA berichtet, mussten Menschen in mit Helikoptern und Amfibienfahrzeugen aus ihren Häusern befreit werden. Ein Pendlerzug aus Oristano blieb kurz vor dem Hauptbahnhof Cagliari stecken.
Bei Youtube sind inzwischen die ersten Privatvideos aufgetaucht, die von den Ausmaßen des Unwetters berichten.

>> ANSA: Maltempo, Nubifragio su Cagliari





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Unwetter in Cagliari - Gewitter und starke Regenfälle in der Inselhauptstadt - Flugverkehr gestört

Starke Regenfälle gehen an diesem Morgen auf die sardische Inselhauptstadt Cagliari nieder. Überflutete Straßen und unter Wasser gesetzte Keller werden aus allen Stadtteilen gemeldet. Wegen überfluteter Straßen ist der Straßenverkehr stark behindert. Am Flughafen Cagliari-Elmas mussten am vormittag mehrere Flüge gestrichen werden, eine Maschine aus Mailand wurde sogar nach Alghero umgeleitet. Flüge von und nach Deutschland, Österreich und der Schweiz sind jedoch nicht betroffen, weil für heute keine Ankünfte vorgesehen sind.
Auch am Flughafen Olbia-Costa Smeralda kommt es im Tagesverlauf zu Verkehrsbehinderungen. Während die TUIfly-Maschine aus Hannover pünktlich landete, hatte der Airbus der Easyjet aus Berlin eine halbe Stunde Verspätung. Für den TUIfly-Flug aus Stuttgart, der heute planmäßig um 12.35 in Olbia landen soll, gibt es bisher keine Verspätungsmeldungen.
Vom Flughafen Alghero werden bisher starke Regenfälle, aber keine nennenswerten Störungen im Flugverkehr gemeldet. Die nächste Maschine aus Deutschland (Frankfurt/Hahn) nach Alghero ist für 16.45 Uhr angekündigt.

>> L'Unione Sarda: Nubifragio nel cagliaritano. Paralisi allo scalo di Elmas
>> Ankünfte in Olbia Costa Smeralda
>> Ankünfte am Flughafen Alghero
>> Ankünfte in Cagliari-Elmas

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Dienstag, 23. September 2008

Sardinien, Regenwolken bringen trübe Herbsttage

Ein Tief, das sich über Österreich und die Balkan Länder nach Süden verlagert, hat kühle Luft bis in den Mittelmeerraum geführt und ist auch nach Sardinien gelangt. Bereits heute Morgen, einen Tag nach Herbstanfang, regnete und nieselte es in den meisten Teilen der Insel. Am Nachmittag ist sogar mit einer Verschlechterung zu rechnen. Während sich am Mittwoch wieder die Sonne durchsetzten soll, breiten sich am Donnerstag und Freitag erneut Gewitter und Regenfälle aus. Trocken und sonnig bleibt es dagegen am Wochenende. Mit dem Sonnenschein steigen die Temperaturen auf 20 bis 24 Grad. Bereits am 1. und 2. Oktober können Teile Sardiniens wieder von Regenfällen und Gewitter beeinflusst werden. Da kann der Herbst ja heiter werden!
Aktuelle Wettervorhersage für Sardinien auf Sardinienwetter.com.

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