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Montag, 18. Juli 2011

Rätsel um Fragmente prähistorischer Menhirstatuen im Zentrum von Sardinien

Eine kostbare, bisher unbekannte, Trockenmauer aus circa 300 Menhirfragmenten wurde in der archäologischen Freilandstätte "Cuccuru e Lai" in Samugheo entdeckt, dies teilte die sardische Tageszeitung Unione Sarda am 16 Juli 2011 mit.
Der Fund hat eine ganz besondere Bedeutung für die Region Barigadu, welche sich im Zentrum Sardiniens befindet, da sie sich als eine der wichtigsten prähistorischsten Sardiniens etablieren könnte, wenn nicht sogar als die Wichtigste.
Der Archäologe Mauro Perra (Direktor des Museums von Villanovaforru) gab am vergangenen Freitag in einer Pressekonferenz bekannt, dass Emerenziana Usai, welche bereits die meisten der vergangenen wichtigen Ausgrabungen in dieser Region durchführte, die wissenschaftliche Leitung der Ausgrabung übernimmt.

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Mittwoch, 11. Mai 2011

Lange Nacht der Museen auf Sardinien: Viele Ausstellungen am Samstag bis 2 Uhr nachts geöffnet


Am kommenden Wochenende öffnen viele Museen der Insel ihre Tore bis in die frühen Morgenstunden. Bei La Notte dei Musei 2011 kann man am 14. Mai von 20 Uhr bis 2 Uhr die wichtigsten Ausstellungen und Kunst-Sammlungen der Insel besuchen.

Bei der Museumsnacht in der Inselhauptstadt Cagliari kann man am 14. Mai von 20 Uhr bis 2 Uhr nachts im Museo Archeologico Nazionale die wichtigsten archäologischen Funde Sardiniens bestaunen und die Geschichte der Insel anhand der bedeutendsten Fundstücke von der Frühzeit bis in das frühe Mittelalter nachverfolgen. In der Pinakothek, die wie das archäologische Museum im ehemaligen königlichen Zeughaus am höchsten Ort des Altstadthügels untergebracht ist, kann man hingegen Ölgemälde sardischer und katalanischer Meister des 15. und 16. Jahrhunderts sowie traditionelle Schmuckstücke, Textilien, Einrichtungsgegenstände würdigen.
In der zweitgrößten Stadt der Insel öffnet die kleine Pinakothek von Sassari, das Mus'a Pinacoteca al Canopoleno di Sassari, von 20 bis 2 Uhr ihre Pforten. Das Maskenmuseum von Mamoiada in Zentralsardinien und das Museo Archeologico di Villanovaforru (22 bis 0 Uhr) mit seinen prähistorischen Fundstücken aus der Marmilla nehmen ebenfalls an der europaweiten Veranstaltung der Nacht der langen Museen teil.


>> Die Pinakothek in Cagliari
>> Archäologisches Museum Cagliari
>> Lange Nacht der Museen in Italien

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Freitag, 19. März 2010

Che. Revolucion Y Mercado: Das Kultbild mehrerer Generationen in einer Ausstellung im Süden von Sardinien

In Zusammenarbeit mit Trisha Ziff, dem UCR/California Museum of Photography und der UC Riverside zeigt das Museo del Territorio Sa Corona Arrubia in Lunamatrona eine Ausstellung über den argentinisch–kubanischen Freiheitskämpfer Ernesto Che Guevara.
Unter dem Titel "Che. Revolucion y Mercado” erzählt die Schau, im kleinen Landschaftsmuseum im Süden von Sardinien, die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt: Che Guevara, fotografiert vom Kubaner Alberto Korda am 5. März 1960.

Ein Jahr nach der kubanischen Revolution im Jahre 1959, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch Ernesto Che Guevara war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte.
Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen unsterblich und zum scheinbar meistreproduzierten Foto der Welt. Sein „encabronado y dolente“, d.h. wütender und trauriger Ausdruck, seine halblangen Haare und die Mütze mit dem bekannten Stern erlangten Kultstaus.

Ausgehend von Kordas Bild und den Werken anderer bekannter Fotografen, wie Vik Muniz, Pedro Meyer, Martin Parr, Marcos Lopez sowie Annie Leibovitz, versucht die Ausstellung zu erklären, warum dieses Bild zur Ikone mehrere Generationen wurde und bis heute noch so eine große Faszination ausübt.
Neben Fotos und Vintage Prints zeigt die Ausstellung bei Villanovaforru insgesamt etwa 200 Exponate, u.a. Poster, Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände und Kleinode des argentinischen Revolutionärs.
Die Ausstellung kann noch bis zum 5. September 2010 besichtigt werden.

Homepage des Museo del Territorio Sa Corona Arrubia

Weitere Ausstellungen auf Sardinien

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Donnerstag, 7. Januar 2010

Che Guevara Ausstellung ab Februar 2010 im Museum Sa Corona Arrùbia im Süden von Sardinien

Nach der, am heutigen 7. Januar 2010 erfolgreich beendeten Ausstellung „Zur Zeit der Mammuts: Der paläontologische Schatz Russlands“ startet das Museum Sa Corona Arrùbia in Lunamatrona, bei Villanovaforru mit einer besonderen Schau in das neue Jahr.
Berichten der sardischen Tageszeitung "Unione Sarda" zufolge, wird das Museum im Süden von Sardinien im Februar 2010 die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt erzählen: Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda am 5. März 1960.
“Che Revolucion y Mercato” zeigt die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Kultbildes einer ganzen Generation befasst: Ein Jahr nach der kubanischen Revolution, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch der berühmte Rebell war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte, „encabronado y dolente“, d.h. wütend und mit traurigen Augen. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen zum angeblich meistreproduzierten Foto der Welt.
Neben der Geschichte des Fotos zeigt die Ausstellung im Süden von Sardinien insgesamt etwa 200 Exponate: Nicht nur Fotografien, sondern auch Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände sowie weitere Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Die Ausstellung wird bis Juni 2010 zu besichtigen sein.



Foto Copyright: Unione Sarda

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Dienstag, 21. Juli 2009

Das Museum “Sa Corona Arrùbia” in Lunamatrona hat die Mammut-Ausstellung mit den paläontologischen Schätzen Russlands verlängert

Wegen des großen Besucherandrangs hat das Museum „Sa Corona Arrùbia“ in Lunamatrona auf Sardinien seine Wanderausstellung Al tempo dei Mammut – Il tesoro paleontologico della Russia („Zur Zeit der Mammuts – der paläontologische Schatz Russlands“) verlängert.
Bis zum 15. Dezember 2009 wird die zunächst nur bis 10. Juni geplante Schau jetzt zu sehen sein. Nach Angaben des Museums haben in den vergangen sechs Monaten rund 50.000 Besucher die Ausstellung gesehen. „Aufgrund des großen Interesses wird die Mammut-Sammlung deswegen bis Ende des Jahres zu besichtigen sein“, freut sich Alessandro Merici, Präsident des Konsortiums Sa Corona Arrubia.

In Lunamatrona sind 84 Exponate sowie 12 außergewöhnlich gut erhaltene Skelette verschiedener Mammuts zu bestaunen. Die Überreste der sogenannten „Sevsk Collection“ sind mehr als 14.000 Jahre alt und wurden in Sibirien ausgegraben. Zudem gibt es auch ein versteinertes Baby-Mammut zu sehen. Die Überreste des auf den Namen „Dima“ getauften Babys wurden ebenfalls in Sibirien entdeckt und werden zum ersten Mal öffentlich in Italien ausgestellt.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 13.00 und 15.00 bis 19.00 Uhr; Samstag und Sonntag 9.00 bis 19.00 Uhr.

Mehr zur Mammut-Ausstellung im Museum Sa Corona Arrubia in Lunamatrona

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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