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Freitag, 28. Oktober 2011

Safran, das rote Gold der Sarden: Gastro-Wochenenden in Villanovafranca und Turri im Süden von Sardinien

Die kulinarischen „Sagre dello Zafferano“ in Villanovafranca und Turri am ersten Wochenende im November stehen ganz im Zeichen des kostbaren, roten Goldes.
Am 5. und 6. November 2011 steht nämlich der Safran in den Gemeinden der Marmilla Region im Süden von Sardinien im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

Dann duftet es köstlich nach zahlreichen Speisen, denn das königliche Gewürz verfeinert nicht nur Reis- und Nudelgerichte, selbst Sausen, gebackenes Gemüse und Plätzchen werden mit der gelben Würze veredelt. Zum Nachtisch gibt es sogar Speiseeis mit Safran!

Auf den Dorfplätzen erfährt man zudem vieles über die gelbe Würze und an den Ständen kann die eine oder andere Spezialität mit oder ohne Safran erstanden werden.

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Montag, 9. November 2009

Das rote Gold der Sarden - Safranfest in Villanovafranca im Süden von Sardinien

Die freiwilligen Helfer der knapp 1500-Seelen zählenden Gemeinde in der Marmilla Region im Süden von Sardinien hatten alle Hände voll zu tun: Sie gossen die "al dente" gekochten Malloreddus-Nudeln ab, gaben sie in eine breite Terrakotta-Schüssel und vermengten sie mit der duftenden Tomaten-Safran-Soße. Hinter ihnen schöpften zwei Männer das mit Zwiebeln und Kartoffeln gekochte Lammfleisch aus einem breiten Topf. Schließlich wurden die duftenden Köstlichkeiten auf unzähligen Tellern angerichtet. Die Besucher und Gäste in der langen Schlange freuten sich, denn es ging einen Schritt weiter gen köstlich würziges Mittagessen.

Am 8. November 2009 stand Villanovafranca ganz im Zeichen des kostbaren, roten Goldes. Dorfbewohner und Gäste trafen sich am Vormittag bei gutem Wetter auf dem zentralen Dorfplatz, erfuhren vieles über die gelbe Würze und konnten an den Ständen die eine oder andere Spezialität mit oder ohne Safran erstehen.
Hinter einem dieser Stände stand Ivan. Der dreißigjährige ist Safranbauer aus Villanovafranca. Neben dem teuren Gewürz verkaufte er noch einen sehr guten, aromatisierten, selbst hergestellten Myrthenlikör und in Olivenöl eingelegtes Gemüse, wie Kardendisteln, Artischocken und Chilischoten. Er freute sich: "Das Dorf ist voll" sagte er zufrieden, "hoffentlich regnet es nicht".

Das sah seine Nachbarin genauso. Sie stellte auf dem Safranfest ihre selbstgebackenen Süßwaren aus: Sospiri, Gueffos, Pabassinis, Pardulas, Amaretti, Tiliccas und Bianchini - alle mit dem gelben Färbemittel aromatisiert. „Es ist kalt“, meinte sie, „das könnte die Menschen heute Nachmittag davon abhalten aufs Fest zu kommen“.

So war es aber nicht. Am frühen Nachmittag verdichteten sich zwar die Wolken und nach kurzer Zeit setzte teils kräftiger Regen ein, das hielt jedoch kaum Besucher davon ab, sich den Schal enger um den Hals zu ziehen, der vorbeimarschierenden Folkloregruppe aus Ottana in sardischer Karnevalskluft (Boes und Merdules) zuzuschauen und leckeres, hausgemachtes Safran-Eis zu naschen.

Doch auch Archäologisches stand beim Safran-Fest ganz oben an. Das Städtchen in der hügeligen Marmilla-Region verwöhnt seine Besucher mit einem interessanten archäologischen Museum und einem außergewöhnlichem Nuraghen-Komplex.
Der Nuraghe Su Mulinu trohnt auf einem Hügel über dem Rio-Mannu-Tal nur wenige Meter außerhalb des Ortes. In der Festung finden sich die Formen zweier Deckengestaltungen: Die des Protonuraghen (eine Vorform der klassischen Kuppelnuraghen, auch Korridornuraghe genannt) und die des Kuppelnuraghen (Nuraghe mit Gewölbdecke, auch Tholosnuraghe genannt).

Doch das eigentliche Highlight des Su-Mulinu-Nuraghen ist der in der Anlage gefundene einzigartige, fein gearbeitete Altar aus der späten Bronzezeit (~ 10. Jahrhundert v. Chr.). Archäologen zogen daraus den Schluss, dass dieser Nuraghe nicht nur als Burg und Grabbau, sondern auch als Kultstätte Verwendung fand.
Die Nuraghenfestung, die im Laufe der Jahre mehrmals erweitert und umgebaut wurde, kann übrigens nur mit Führung besichtigt werden. Die im Nuraghen gefundenen Gegenstände sind alle im Museum in Villanovafranca ausgestellt.


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Weitere Informationen zu Nuraghen


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Mittwoch, 4. November 2009

Safran in Turri, Villanovafranca und San Gavino Monreale: Gastro-Wochenenden im Süden von Sardinien

Reis, Suppen, Saucen, Gemüse und Gebäck mit Safran: Auf Sardinien haben Hausfrauen und Köche das gelbe Gewürz lieben gelernt. Wer die sardische Safran-Küche in vollen Zügen auskosten möchte, kann in den kommenden Wochenenden eines der drei kleinen Safran-Feste in der Marmilla zum Schlemmen besuchen.

Die kulinarischen „Sagre dello Zafferano“ am ersten und zweiten Wochenende im November bieten zudem eine einzigartige Gelegenheit, den Traditionen und Menschen aus der Region Medio Campidano näher zu kommen.

Vom 7. bis 8. November 2009 steht der Safran in den Dörfern Turri und Villanovafranca im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Es duftet köstlich nach zahlreichen Speisen, denn das königliche Gewürz verfeinert nicht nur Reis- und Nudelgerichte, selbst Sausen, gebackenes Gemüse und Plätzchen werden mit der gelben Würze veredelt. Zum Nachtisch gibt es sogar Speiseeis mit Safran!
Genauso gel geht es vom 13. bis 15. November 2009 weiter südlich bei der „19. Mostra Regionale dello Zafferano DOP" in San Gavino Monreale zu. Das kleine Städtchen westlich von Sanluri ist das Zentrum der sardischen Safranproduktion und feiert alljährlich nach der Safran-Ernte ein großes Fest. Neben Safran-Gerichten gibt es aber auch viele andere regionale Spezialitäten zu probieren. Interessierte können sich zudem drüber informieren, wie die zarten Safranblüten in Handarbeit geerntet werden.

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Donnerstag, 9. Oktober 2008

Sardinien, "Olimpiade del Gioco Tradizionale della Sardegna" - historisch überliefete Spiele der Jugend in Villanovafranca

„Olimpiade del Gioco Tradizionale della Sardegna“ heißt die Veranstaltung am kommenden Wochenende in Villanovafranca in der Region Marmilla. Die Olympiade historisch überlieferter Spiele ist seit vier Jahren ein festes Sportereignis für Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 16 Jahren. Die Idee dazu entwickelten die Gemeinden des Konsortium Sa Corona Arrubia in Zusammenarbeit mit der Region Sardinien.
Am 12. Oktober 2008 können Kinder, Jugendliche und Erwachsenen ab 9.30 Uhr und bis in den späten Nachmittag hinein, historisch überlieferte Bewegungsspiele aus vergangenen Jahrhunderten kennen lernen.
An den Start gehen 310 Teilnehmer aus 22 Gemeinden der Insel, die in sieben Gruppen unterteilt sind und sich in folgenden Spielen gegenüberstehen: Su giogu 'e su fusti, Arcu, Cuaddeddus de canna, Cadiredda santa, Cuaddu proceddu, Su xricu, Dinai (a pistincai), Pencaneddu, Badruffa, Biccus, Brillias, Luna monta, Carruccius, Su giogu ‘e su cinieddu, Sattiu cun sa funi, Pimpirimponi, Processionis. Mit von der Partie in diesem Jahr auch eine Delegation von Kindern aus Palästina, die Spiele und Tänze ihrer Kultur vorstellen.

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Dienstag, 25. März 2008

Sardinien: Am 3. Mai 2008 beginnt die Veranstaltung „Monumenti Aperti“, drei Wochenenden der offenen Tür in verschiedenen Städten der Insel

An drei Wochenende im Mai öffnen die Städte Cagliari, Capoterra, Pula, Sarroch, Quartu Sant’Elena, Villa San Pietro, Villanovafranca, Arbus und Alghero abwechselnd ihre Pforten für Besucher und Gäste sowie Schüler und Kulturinteressierte. Zwei Tage lang kann man sich jeweils über die Sehenswürdigkeiten dieser Städte informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten. Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von Einzelveranstaltungen ihre Stadt vor.
Die folgenden Termine bieten einen Überblick über alle Angebote der Tage der offenen Tür 2008:
3. und 4. Mai 2008 Cagliari, Capoterra;
10. und 11. Mai 2008 Pula, Sarroch, Quartu Sant’Elena, Villa San Pietro;
17. und 18. Mai 2008 Villanovafranca, Arbus, Alghero;

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