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Donnerstag, 5. Februar 2009

Vortragsreihe und Diaschau in Cagliari auf Sardinien: Tet Arnold von Borsig – der vergessene Fotograf

Im Rahmen des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus organisiert der deutsch-italienische Kulturverein ACIT am 12. Februar 2009 in Cagliari eine Vortragsreihe und Foto Diaschau mit dem Titel „Tet Arnold von Borsig – Il Fotografo Dimenticato“ (dt. Tet Arnold von Borsig - der vergessene Fotograf).
Der 1899 in Berlin geborene Fotograf floh 1934 aus Deutschland, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Er setzt sich zunächst nach Italien ab, wo er Kontakt zu Intellektuellen und Antifaschisten unterhielt und sich der Fotografie näherte. Später wanderte er nach New York aus, wo er sich bis zu seinem Tod im Jahre 1972 niederließ.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Tet Arnold von Borsig mehrmals als Fotograf nach Europa zurück. In den 1950er und 1960er Jahren war er auf Sardinien, wo er die archaischen Lebensformen der Inselbewohner dokumentierte. Aus der Bekanntschaft und Freundschaft mit dem berühmten sardischen Archäologen Giovanni Lilliu entstand der posthum veröffentlichte Bildband „Sardinien“.
In einem Künstlergespräch diskutieren Titus Heydenreich, Prof. Dr. Emerit. am Institut für Romanistik der Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Giovanni Lilliu und Prof. Eduardo Blasco Ferrer der Universität Cagliari am kommenden Donnerstag über den fast vergessenen deutschen Fotografen. Es moderiert Dr. Bert Krämer.

Beginn der Veranstaltung: 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Biblioteca Universitaria, Sala Settecentesca
Via dell’Università 32
I – 09100 Cagliari

Weitere Informationen:
Acit Cagliari
Via Palomba 64
I - 09129 Cagliari
Tel./Fax: +39/070/42965
E-Mail: acitcagliari@tiscali.it

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Mittwoch, 19. November 2008

Aktuelles „Zibaldone“-Heft erscheint im Dezember - Thema der Nummer: Sardinien

Im Dezember 2008 erscheint die aktuelle Nummer der »Zeitschrift für Italienische Kultur der Gegenwart - Zibaldone« im Stauffenburg Verlag.
Das neue Heft eröffnet Sardinienfans auf 179 Seiten einen aktuellen Einblick in die Kultur- und Sprachgeschichte der Sarden und lockt mit Beiträgen über Grazia Deledda, Maria Giacobbe, D.H. Lawrence, Carlo Levi, Ernst Jünger, den Fotografen Tet Arnold von Borsig und Texten von Flavio Soriga, Milena Agus sowie Dichtern in sardischer Sprache.

Das deutschsprachige Magazin Zibaldone berichtet über italienische Kultur, Lebensart und Geschichte und richtet sich an alle Italienfans. Heft für Heft werden Debatten mit Streifzügen ins Kulinarische, Historische und Künstlerische geführt. Die Zeitschrift, die von Schriftstellern, Journalisten und Wissenschaftlern geschrieben wird, wurde mit dem Premio Montecchio und dem Premio Nazionale per la Traduzione ausgezeichnet.

Aus dem Inhalt des Sardinien Heftes:
Flavio Soriga: «Una volta ero a Bologna [...]»
Georges Güntert: Grazia Deledda: Nobelpreisträgerin mit Volksschulabschluss
Claudio Natoli: Der Faschismus in Sardinien
Birgit Wagner: Maria Giacobbe, eine europäische Autorin
Friedrich Wolfzettel: Das mythische Sardinien bei D.H. Lawrence und Carlo Levi
Godehard Schramm: «Wunderbare Augenblicke». Ernst Jüngers unerschöpfliche ‹Sardische Heimat›
Titus Heydenreich: Sardinien im Blick des Photographen Tet Arnold von Borsig
Birgit Wagner: Maria Giacobbe, eine europäische Autorin
Marco Cerruti: Bemerkungen zur jüngsten sardischen Erzählliteratur
Gonaria Floris: Der Mond im Brunnen. Über den Roman ‹Mal di pietre› von Milena Agus
Nicola Tanda: Die neue zweisprachige Literatur in Sardinien
Andrea Deplano: Mehrstimmigkeiten: ‹Launeddas› und ‹Canto a Tenore›

Heft No. 46: Sardinien
Erscheinung: Dezember 2008

Einzelpreis: EUR 12,- / SFr 21,80 (zzgl. Versandkosten)
Heftumfang: 179 Seiten
Weitere Informationen und Bestellung



Zibaldone - Zeitschrift für italienische Kultur der Gegenwart
Herausgegeben von Thomas Bremer und Titus Heydenreich

Erscheinungsweise: halbjährlich
Jahresabonnement: EUR 18,– / SFR 32,- (zzgl. Versandkosten)
Einzelpreis: EUR 12,- / SFr 21,80 (zzgl. Versandkosten)
Heftumfang: ca. 160 Seiten

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