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Dienstag, 15. November 2011

Warte, bis es dunkel wird: ARTE zeigt am Freitag eine Doku über die nächtliche Welt der Fledermäuse

Am kommenden Freitag, den 18. November 2011 stellt der deutsch-französische Fernsehsender ARTE eine Tierdokumentation vor, die dem Zuschauer die nächtliche Welt der Fledermäuse näher bringt.

„Warte, bis es dunkel wird“ heißt die 45-minütige Dokumentation, die um 19.30 Uhr von Jagderfolgen und Fehlschlägen, Streitereien und Balzritualen dieser seltsamen Flattertiere berichtet.
Mit viel Geduld und hohem technischen Aufwand gelangen dem Filmteam um Dietmar Nill auf Sardinien überraschende, bislang nie gesehene Bilder.

Die Dokumentation erhielt 2011 den zweiten Preis für die beste Kamera auf dem diesjährigen Dokumentarfilmfestival Naturvision.

Aus dem Sendungstext:
„Fledermäuse gehören nicht unbedingt zu den Kuscheltieren. Manche halten sie für abstoßend und unheimlich und fürchten sich vor den nächtlichen Flattertieren, die pfeilschnell durch die Dunkelheit jagen. Trotzdem gewinnen Fledermäuse immer mehr an Fans und Fürsprechern. Jahrelang war Tierfotograf und Tierfilmer Dietmar Nill mit seinen Kollegen Brian McClatchy und Karlheinz Baumann unterwegs, um die liebenswerten Seiten der Fledermäuse im Bild festzuhalten. Die faszinierende Dokumentation beginnt im Dachstuhl einer Dorfkirche, in dem sich Fledermausweibchen jedes Frühjahr zusammenfinden, um ihren Nachwuchs auf die Welt bringen; jeweils ein einziges Junges. Wie Schimpansen oder Menschen nehmen sie ihre Säuglinge an die Brust, um sie zu stillen. Sie pflegen und säubern sie geradezu liebevoll und leisten Hilfestellung beim Flugtraining. Fledermäuse sind lichtscheu und werden erst im Dunkeln aktiv. Dann sind sie so schnell, dass man ihnen mit dem Auge nicht folgen kann. Erst hochempfindliche Zeitlupenkameras lassen die Jagd der Fledermäuse auf Nachtfalter zu einer Kette artistischer Flugmanöver werden. Was sich im Bruchteil einer Sekunde und in tiefer Nacht abspielt, wird zum atemberaubenden Drama: der Einsatz der Flughaut als Käscher in der Luft, der präzise Anflug auf eine Wasseroberfläche oder der zielgenaue Sturzflug auf Laufkäfer am Boden. Ein Höhepunkt im Leben der Fledermäuse ist zweifellos das Werben der Männchen um die Gunst der Weibchen. An besonderen Balzplätzen stellen sich die Freier zur Schau und hoffen darauf, auserwählt zu werden. Doch da das Schauspiel in dunklen, verborgenen Balzrevieren stattfindet, konnte es bislang nicht in freier Natur gefilmt werden.“

Fledermäuse. Warte, bis es dunkel wird
(Deutschland 2011)
Regie: Volker Arzt
Sendetermin: Freitag, 18. November 2011, 19.30 Uhr, 43 Min., ARTE
Wiederholungen: Freitag, 25. November 2011, 14:00 Uhr, 43 Min., ARTE

>> Mehr Informationen auf der Website von ARTE
>> Hier nisten Fledermäuse auf Sardinien

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Montag, 31. Oktober 2011

„Sardinien, Stolz und Ehre hoch zu Ross“: ARTE zeigt am kommenden Freitag eine Reportage über die Ardia in Sedilo

Am kommenden Freitag, den 4. November 2011 stellt der deutsch-französische Fernsehsender ARTE eines der größten Reiterfeste Sardiniens vor.
„Sardinien, Stolz und Ehre hoch zu Ross“ heißt die 43-minütige Reportage, die um 17.00 Uhr über das faszinierende Pferderennen, zu Ehren des Heiligen Konstantin in Sedilo (Oristano) berichtet.
Im Mittelpunkt des Reiterspektakels steht Kaiser Konstantin, oder wie die Sarden ihn nennen "Santu Antine", der eigentlich gar kein Heiliger ist. Im Gebiet von Oristano und in den Dörfern Ollastra, Simaxis und Samugheo wird er aber als heiliger Krieger und Schutzherr verehrt.
Die Ardia findet alljährlich am Nachmittag des 6. und im Morgengrauen des 7. Juli in der am Ortsrand von Sedilo gelegenen Wallfahrtskirche statt.

Aus dem Sendungstext:

„Es sind die letzten ruhigen Tage in Sedilo, einem Bergdorf in Zentralsardinien, nahe dem Lago Omodeo. Viele der rund 2.400 Einwohner sind Hirten. Begriffe wie Ehre und Familie haben große Bedeutung, und lange Zeit war das Leben im Dorf noch von Blutrache und Entführungen überschattet. Sedilo ist ein Dorf der Reiter und Austragungsort des größten Spektakels auf Sardinien - der Ardia. Bei diesem Pferderennen zu Ehren des Heiligen und ehemaligen römischen Kaisers Konstantin geht es nicht um Geld, sondern um Ruhm und religiöse Gelübde. Schon als Jugendliche haben sich die Männer des Dorfes dafür in das Buch des Priesters eingetragen, der jedes Jahr den ersten Fahnenträger, den Anführer des Rennens, bestimmt. In diesem Jahr ist Don Agostinos Wahl auf Giovanni Mula, genannt Su Bellu - der Schöne, gefallen. Su Bellu hatte im letzten Jahr einen schweren Unfall. Eigentlich ist er noch nicht fit genug, mit Dutzenden wilden Reitern um die Kirche zu jagen. Doch er hat dem Heiligen Konstantin sein Versprechen gegeben. Allerdings ist es nicht einmal klar, ob die Ardia in diesem Jahr überhaupt stattfinden wird. Im letzten Jahr gab es einen tödlichen Sturz, und nun haben sich Inspektoren aus Rom angesagt, die neue Sicherheitsauflagen fordern, wie Unfallversicherungen, tierärztliche Kontrollen und Alkoholtests. Einige der stolzen Reiter wollen das Rennen unter diesen Umständen boykottieren. Su Bellu aber hofft, dass die Reiterkollegen einlenken und ihm als Hauptdarsteller eine schöne Ardia ermöglichen. Denn er weiß: In diesem Jahr werden es sein Name, seine Familienehre und sein Gelübde sein, die sich dann auf ewig mit der Geschichte der Ardia von Sedilo verbinden.“


360° - Geo Reportage: Sardinien, Stolz und Ehre hoch zu Ross
(Deutschland 2010)
Regie: Svea Andersson
Sendetermin: Freitag, 4. November 2011, 17.00 Uhr, 43 Min., ARTE

>> Mehr Informationen auf der Website von ARTE

Mehr über die Ardia in Sedilo

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Freitag, 24. Juni 2011

August Sander. Eine Reise nach Sardinien: arte zeigt einen Dokumentarfilm über den berühmten deutschen Fotografen und seine Reise auf die Insel

83 Jahre ist es her, dass der berühmte deutsche Fotograf August Sander gemeinsam mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar durch Sardinien reiste.
Der Autor des Bildatlas „Menschen des 20. Jahrhunderts“ plante 1927 eine Buchveröffentlichung über die zweitgrößte italienische Mittelmeerinsel, die jedoch scheiterte.
Ausgehend vom Werk des bedeutenden deutschen Photographen hat ein Filmteam um Regisseur Reiner Holzemer die Insel durchquert, um Spuren dieser Zeit zu finden. Der Film wird am kommenden Sonntag um 00:25 auf arte ausgestrahlt.

Aus dem Sendungstext:
„Der Kölner Fotograf August Sander ist eigentlich für seine Porträtserie 'Menschen des 20. Jahrhunderts' bekannt geworden. Seine Fotografien der Insel Sardinien, die er auf einer mehrwöchigen Reise im Jahr 1927 aufgenommen hat, wurden von der Öffentlichkeit bisher kaum wahrgenommen.

Sander fotografiert auf seiner gemeinsamen Reise mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar die Landschaft, die Architektur und die Menschen, vor allem die Bauern der Insel. Auch auf Sardinien geht es ihm darum, das Typische herauszuarbeiten, das die Menschen und das Land damals gekennzeichnet hat. August Sander hat Sardinien so wie kein anderer Fotograf porträtiert, noch dazu in einem wichtigen historischen Moment - vor dem Einzug der Moderne.“

August Sander: Eine Reise nach Sardinien
Deutschland 2011
Regie: Reiner Holzemer
Sendetermin: Sonntag, 26. Juni 2011, 00:25 Uhr, 27 Min., arte
Wiederholung: Samstag, 2. Juli 2011, 13:50 Uhr, 27 Min., WDR

>> Mehr Informationen auf der Website von arte

>> Mehr über August Sander und Sardinien

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Donnerstag, 28. Oktober 2010

Mit dem Zug durch ...Sardinien: Doku über die sardische Schmalspurbahn Trenino Verde am 1. November bei ARTE

ARTE erkundet in der mehrteiligen Reihe "Mit dem Zug durch ..." die Eisenbahnstrecken dieser Welt. Am 1. November führt die Fahrt quer über die italienische Mittelmeerinsel Sardinien. Die vom Südwestrundfunk produzierte Doku über die sardische Schmalspurbahn wird an Allerheiligen um 19.30 Uhr ausgestrahlt und eine Woche später um 14.00 Uhr wiederholt. Aus dem Sendungstext:


"Wer über das Meer kommt, will uns bestehlen", lautet ein sardisches Sprichwort. Doch heute kommen vor allem Touristen übers Meer nach Sardinien und eben hier ihr Geld aus. Einige erkunden die Mittelmeerinsel mit der Eisenbahn. Dafür eignen sich besonders die landschaftlich reizvollen Schmalspurstrecken, auf denen der "Trenino verde", der kleine grüne Zug, entlang zuckelt. Schon der englische Schriftsteller D. H. Lawrence macht im Jahr 1919 diese Reise und notiert in seinem Tagebuch: "Es ist eine närrische Eisenbahn. ... Sie rattert durch Berg und Tal, nimmt gelassen die schärfsten Kurven; nicht wie das eine richtige große Eisenbahn tut, sondern mit einem tiefen Grunzen wendet sie sich und stänkert durch den Tunnel, rennt wie ein keuchendes Hündchen die Hügel hinan, tut einen Rundblick, saust in eine andere Richtung davon und schleift uns alle bedenkenlos hinter sich her." Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Reise beginnt in Pálau im Nordosten Sardiniens. Der Zug fährt in die Barbagia, jene wilde, unzugängliche Gegend, in der einst maskierte Banditen zu Hause waren und Reisende überfielen. Die Räuber lebten zurückgezogen in den Bergen. Das wohl berühmteste Banditendorf war Orgosolo, das heute für seine "murales", seine politischen Wandmalereien, bekannt ist. Feinschmecker können beim Fang und der Zubereitung der "bottarga di muggine" des "Sardischen Kaviars" zuschauen. Eine Designerin macht aus Kork Kleider und Schuhe. Und in den Bergen hört man den "canto a tenore", einen melancholischen Gesang, der unter dem Schutz der UNESCO steht. Die UNESCO wacht auch über die Nuraghen genannten Turmbauten, die das Wahrzeichen Sardiniens sind. Im Süden der Insel geht dann die Reise zu Ende.

Mit dem Zug durch ...(Deutschland, 2010, 43 Minuten), produziert vom SWR
Regie: Alexander Schweitzer
Montag, 1. November 2010 um 19.30 Uhr, Wiederholung: 08.11.2010 um 14:00

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Montag, 16. November 2009

Wo die alten Leute wohnen: Höhere Lebenserwartungen auf Sardinien? Diese Woche Thema bei Zoom Europa auf arte.tv

Lebt der Sarde länger? Für die Universitäten der Inselhauptstadt Cagliari, der Provinzhauptstadt Sassari sowie einer internationalen Kommission für Bevölkerungsstatistik sind die bis ins hohe Lebensalter fitten Inselbewohner der Provinzen Nuoro, Ogliastra und Cagliari im Inland, Südosten und Süden von Sardinien schon länger von wissenschaftlichem Interesse.
Seit 1997 kommen sie nach Sardinien, um in einer Studie über Langlebigkeit zu untersuchen, was bis heute eigentlich immer noch keiner so genau weiß: Warum werden ausgerechnet in diesen Gebieten so viele Sarden 90 oder gar 100?
Aus Tiana, nördlich von Tonara stammte beispielsweise der am 22. Januar 1889 geborene Antonio Todde, der bis Anfang 2002 der älteste Mann der Welt war. In Orroli, östlich von Barumini lebte hingegen Giovanni Frau, der mit seinen 112 Jahren zwar nicht zum Patriarchen der Welt erkoren wurde, doch 2003 immerhin offiziell der älteste Mann Europas war. Aus dem Sendungstext:

"A kent' annos" lautet ein traditioneller Gruß auf Sardinien - "auf dass du hundert Jahre alt wirst". Und tatsächlich schaffen das dort mehr als doppelt so viele wie anderswo in Europa. Aber wie kommt es zu der sardischen Langlebigkeit und was kann man von Sardiniens Erfahrung mit den Alten lernen?

Das deutsch-französische Arte-Magazin „Zoom Europa“ befasst sich mit aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft sowie Gesellschaft und zeigt, wie die Europäer leben und was ihnen wichtig ist.

Weitere Themen im Zoom der Woche: Babyboom mit Priestersegen, Neue Märkte für alte Kunden, Gute Zeiten für schlechte Sitten, Europas Tankstelle der Freiheit, Dicke Luft in Huelva.

Zoom Europa
Deutschland, Frankreich, 2009
Sendungstermin: Mittwoch, 18.11.2009, 22:45 Uhr, 50 Min., arte.

>> Mehr Informationen auf der Website von arte.tv

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Montag, 9. Februar 2009

ARTE porträtiert fünf "Inseln des Mittelmeeres": Dokumentation über Sardinien am Donnerstag

Ab heute, Montag den 9. Februar 2009 stellt der deutsch-französische Kultursender ARTE Korsika, Kreta, Mallorca, Sardinien und Zypern vor.
Den Anfang macht am Montag der Film "Korsika - Die wilde Schönheit". Sardinien wird am Donnerstag, 12. Februar 2009 um 20.15 Uhr vorgestellt. Das dem Sendungstext:


Während an den Küsten der Tourismus zunimmt und das Leben in den letzten Jahrzehnten große Veränderungen erfahren hat, haben sich weite Regionen des Hinterlandes ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Der vierte Teil der Dokumentationsreihe zu den "Inseln im Mittelmeer" zeichnet ein Porträt dieses Hinterlandes und seiner Menschen, allerdings nicht, ohne einen Abstecher an die Küsten der Insel zu machen. Er begegnet Hirten, Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren.


>> Mehr Informationen zum TV-Programm von Arte

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Mittwoch, 12. November 2008

Pans Erbe - Dokumentarfilm über einen Ziegenhirten auf Sardinien

Die Erstausstrahlung des deutschen Dokumentarfilms " Pans Erbe - Ein Ziegenhirte auf Sardinien" versucht, anhand des sardischen Ziegenhirten Antonello Salis, das Hirtenleben von heute, in einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft, kennen zu lernen und die Lebenshaltung und Weltanschauung des Hauptdarstellers darzustellen.

Der Film begleitet Antonello und beobachtet, wie er diesen Umbruch erlebt, dem er sich unter dem Einfluss von Politik und Gesetz nicht entziehen kann. Er besitzt in den Hügeln Südsardiniens einen einfachen Stall, der gemäß der gesetzlichen Vorschriften mit Melkmaschinen ausgestattet ist, die er jedoch nie benutzt. Er melkt seine 250 Ziegen von Hand und kennt sie sogar alle mit Namen. Seiner Meinung nach, können seiner Kollegen, die begonnen haben ihre Ziegen maschinell zu melken, diese gar nicht mehr auseinanderhalten.
Antonellos besonders intensive Beziehung zu den Tieren - wie von den Vorfahren ererbt - färbt auf alle seine Tätigkeiten ab: auf die Art, wie er Käse macht, schlachtet oder bei der Geburt der Zicklein hilft. Nicht zuletzt spiegelt sich die Nähe zur Tradition auch in Antonello Steinfriesen und Skulpturen wider, die Hirtentum und mythologische Themen umkreisen. In ihnen lässt sich Pans Welt der Ziegen und Hirten noch einmal erahnen.

Der 50jährige Antonello ist ausschließlich bei der Arbeit zu sehen. Für die ausgestrahlte Dokumentation ist seine Stimme untertitelt.

Sendetermin: Sonntag, 16.11., Dokumentation 00:00 - 01:00 Uhr, arte
>> Link zum Sendungstext bei arte.tv
>> Mehr zum Melken und zur Käseherstellung auf Sardinien
>> Informationen zur Schafschur

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