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„Sardinien, Stolz und Ehre hoch zu Ross“ – Reportage am 15. Januar bei arte
Der deutsch-französische Kulturkanal arte widmet sich in seiner Sendung „360° - Geo Reportage“ einem wichtigen Aspekt der sardischen Kultur: Tradtitionen und Brauchtum rund um das Thema Reiten, Pferdezucht und Reiterspektakel. Dazu entführt der 43-minütige Film, der 2009 auf der Insel gedreht wurde, in das Dorf Sedilo in Zentralsardinien. Dort findet alljährlich das Reiterspektakel S’Ardia statt. Der Film von Regisseurin Svea Andersson läuft am Samstag, 15. Januar 2011 um 19.30 Uhr und wird zu folgenden Zeiten wiederholt: 21.01.2011 um 08.00 Uhr sowie am 22.01.2011 um 10.50 Uhr. Aus dem Sendungstext: In dem sardischen Hirtendorf Sedilo ehren die Einwohner seit mehreren Hundert Jahren ihren "Heiligen" Konstantin, der eigentlich römischer Kaiser war und ein Wegbereiter des frühen Christentums, mit der sogenannten Ardia, die eine entscheidende Schlacht Konstantins nachstellt. Dieses Reiterspektakel Anfang Juli ist der religiöse und gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres. Zehntausende Sarden und Touristen pilgern in das bergige Hinterland Sardiniens, um die einzigartige Atmosphäre der Ardia zu erleben. "360° - Geo Reportage" hat die wilden Reiter von Sedilo auf ihrem riskanten Ritt begleitet.Es sind die letzten ruhigen Tage in Sedilo, einem Bergdorf in Zentralsardinien, nahe dem Lago Omodeo. Viele der rund 2.400 Einwohner sind Hirten. Begriffe wie Ehre und Familie haben große Bedeutung, und lange Zeit war das Leben im Dorf noch von Blutrache und Entführungen überschattet. Sedilo ist ein Dorf der Reiter und Austragungsort des größten Spektakels auf Sardinien - der Ardia. Bei diesem Pferderennen zu Ehren des Heiligen und ehemaligen römischen Kaisers Konstantin geht es nicht um Geld, sondern um Ruhm und religiöse Gelübde.Schon als Jugendliche haben sich die Männer des Dorfes dafür in das Buch des Priesters eingetragen, der jedes Jahr den ersten Fahnenträger, den Anführer des Rennens, bestimmt. In diesem Jahr ist Don Agostinos Wahl auf Giovanni Mula, genannt Su Bellu - der Schöne, gefallen. Su Bellu hatte im letzten Jahr einen schweren Unfall. Eigentlich ist er noch nicht fit genug, mit Dutzenden wilden Reitern um die Kirche zu jagen. Doch er hat dem Heiligen Konstantin sein Versprechen gegeben. Allerdings ist es nicht einmal klar, ob die Ardia in diesem Jahr überhaupt stattfinden wird. Im letzten Jahr gab es einen tödlichen Sturz, und nun haben sich Inspektoren aus Rom angesagt, die neue Sicherheitsauflagen fordern, wie Unfallversicherungen, tierärztliche Kontrollen und Alkoholtests. Einige der stolzen Reiter wollen das Rennen unter diesen Umständen boykottieren. Su Bellu aber hofft, dass die Reiterkollegen einlenken und ihm als Hauptdarsteller eine schöne Ardia ermöglichen. Denn er weiß: In diesem Jahr werden es sein Name, seine Familienehre und sein Gelübde sein, die sich dann auf ewig mit der Geschichte der Ardia von Sedilo verbinden. Labels: arte.tv, Festival für Filmmusik, januar 2011, lago omodeo, Pferdezucht, Reiten, Reiterspektakel, Reporter, s'sardia, sardinien im fernsehen, sardinien im tv, sedilo, Zentralsardinien
Mit dem Zug durch ...Sardinien: Doku über die sardische Schmalspurbahn Trenino Verde am 1. November bei ARTE
ARTE erkundet in der mehrteiligen Reihe "Mit dem Zug durch ..." die Eisenbahnstrecken dieser Welt. Am 1. November führt die Fahrt quer über die italienische Mittelmeerinsel Sardinien. Die vom Südwestrundfunk produzierte Doku über die sardische Schmalspurbahn wird an Allerheiligen um 19.30 Uhr ausgestrahlt und eine Woche später um 14.00 Uhr wiederholt. Aus dem Sendungstext: "Wer über das Meer kommt, will uns bestehlen", lautet ein sardisches Sprichwort. Doch heute kommen vor allem Touristen übers Meer nach Sardinien und eben hier ihr Geld aus. Einige erkunden die Mittelmeerinsel mit der Eisenbahn. Dafür eignen sich besonders die landschaftlich reizvollen Schmalspurstrecken, auf denen der "Trenino verde", der kleine grüne Zug, entlang zuckelt. Schon der englische Schriftsteller D. H. Lawrence macht im Jahr 1919 diese Reise und notiert in seinem Tagebuch: "Es ist eine närrische Eisenbahn. ... Sie rattert durch Berg und Tal, nimmt gelassen die schärfsten Kurven; nicht wie das eine richtige große Eisenbahn tut, sondern mit einem tiefen Grunzen wendet sie sich und stänkert durch den Tunnel, rennt wie ein keuchendes Hündchen die Hügel hinan, tut einen Rundblick, saust in eine andere Richtung davon und schleift uns alle bedenkenlos hinter sich her." Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Reise beginnt in Pálau im Nordosten Sardiniens. Der Zug fährt in die Barbagia, jene wilde, unzugängliche Gegend, in der einst maskierte Banditen zu Hause waren und Reisende überfielen. Die Räuber lebten zurückgezogen in den Bergen. Das wohl berühmteste Banditendorf war Orgosolo, das heute für seine "murales", seine politischen Wandmalereien, bekannt ist. Feinschmecker können beim Fang und der Zubereitung der "bottarga di muggine" des "Sardischen Kaviars" zuschauen. Eine Designerin macht aus Kork Kleider und Schuhe. Und in den Bergen hört man den "canto a tenore", einen melancholischen Gesang, der unter dem Schutz der UNESCO steht. Die UNESCO wacht auch über die Nuraghen genannten Turmbauten, die das Wahrzeichen Sardiniens sind. Im Süden der Insel geht dann die Reise zu Ende.
Mit dem Zug durch ...(Deutschland, 2010, 43 Minuten), produziert vom SWR Regie: Alexander Schweitzer Montag, 1. November 2010 um 19.30 Uhr, Wiederholung: 08.11.2010 um 14:00 Labels: arte, arte.tv, Autunno in Barbagia, dokumentarfilm, dokumentation, eisenbahn, Orgosolo, Palau, Schmalspurbahnfahrt, trenino verde
Wo die alten Leute wohnen: Höhere Lebenserwartungen auf Sardinien? Diese Woche Thema bei Zoom Europa auf arte.tv
 Lebt der Sarde länger? Für die Universitäten der Inselhauptstadt Cagliari, der Provinzhauptstadt Sassari sowie einer internationalen Kommission für Bevölkerungsstatistik sind die bis ins hohe Lebensalter fitten Inselbewohner der Provinzen Nuoro, Ogliastra und Cagliari im Inland, Südosten und Süden von Sardinien schon länger von wissenschaftlichem Interesse. Seit 1997 kommen sie nach Sardinien, um in einer Studie über Langlebigkeit zu untersuchen, was bis heute eigentlich immer noch keiner so genau weiß: Warum werden ausgerechnet in diesen Gebieten so viele Sarden 90 oder gar 100? Aus Tiana, nördlich von Tonara stammte beispielsweise der am 22. Januar 1889 geborene Antonio Todde, der bis Anfang 2002 der älteste Mann der Welt war. In Orroli, östlich von Barumini lebte hingegen Giovanni Frau, der mit seinen 112 Jahren zwar nicht zum Patriarchen der Welt erkoren wurde, doch 2003 immerhin offiziell der älteste Mann Europas war. Aus dem Sendungstext: "A kent' annos" lautet ein traditioneller Gruß auf Sardinien - "auf dass du hundert Jahre alt wirst". Und tatsächlich schaffen das dort mehr als doppelt so viele wie anderswo in Europa. Aber wie kommt es zu der sardischen Langlebigkeit und was kann man von Sardiniens Erfahrung mit den Alten lernen? Das deutsch-französische Arte-Magazin „Zoom Europa“ befasst sich mit aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft sowie Gesellschaft und zeigt, wie die Europäer leben und was ihnen wichtig ist. Weitere Themen im Zoom der Woche: Babyboom mit Priestersegen, Neue Märkte für alte Kunden, Gute Zeiten für schlechte Sitten, Europas Tankstelle der Freiheit, Dicke Luft in Huelva. Zoom Europa Deutschland, Frankreich, 2009 Sendungstermin: Mittwoch, 18.11.2009, 22:45 Uhr, 50 Min., arte. >> Mehr Informationen auf der Website von arte.tvLabels: arte, ARTE F, arte.tv, Europa wird grau, Gesellschaft, Magazin, politik, sardinien, sardinien im fernsehen, TV, Wirtschaft, ZDF, Zoom Europa
Pans Erbe - Dokumentarfilm über einen Ziegenhirten auf Sardinien
 Die Erstausstrahlung des deutschen Dokumentarfilms " Pans Erbe - Ein Ziegenhirte auf Sardinien" versucht, anhand des sardischen Ziegenhirten Antonello Salis, das Hirtenleben von heute, in einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft, kennen zu lernen und die Lebenshaltung und Weltanschauung des Hauptdarstellers darzustellen. Der Film begleitet Antonello und beobachtet, wie er diesen Umbruch erlebt, dem er sich unter dem Einfluss von Politik und Gesetz nicht entziehen kann. Er besitzt in den Hügeln Südsardiniens einen einfachen Stall, der gemäß der gesetzlichen Vorschriften mit Melkmaschinen ausgestattet ist, die er jedoch nie benutzt. Er melkt seine 250 Ziegen von Hand und kennt sie sogar alle mit Namen. Seiner Meinung nach, können seiner Kollegen, die begonnen haben ihre Ziegen maschinell zu melken, diese gar nicht mehr auseinanderhalten. Antonellos besonders intensive Beziehung zu den Tieren - wie von den Vorfahren ererbt - färbt auf alle seine Tätigkeiten ab: auf die Art, wie er Käse macht, schlachtet oder bei der Geburt der Zicklein hilft. Nicht zuletzt spiegelt sich die Nähe zur Tradition auch in Antonello Steinfriesen und Skulpturen wider, die Hirtentum und mythologische Themen umkreisen. In ihnen lässt sich Pans Welt der Ziegen und Hirten noch einmal erahnen. Der 50jährige Antonello ist ausschließlich bei der Arbeit zu sehen. Für die ausgestrahlte Dokumentation ist seine Stimme untertitelt. Sendetermin: Sonntag, 16.11., Dokumentation 00:00 - 01:00 Uhr, arte >> Link zum Sendungstext bei arte.tv>> Mehr zum Melken und zur Käseherstellung auf Sardinien>> Informationen zur SchafschurLabels: arte, arte.tv, film, Hirte, Hirtenleben, Hirtentum, Käseherstellung, sardinien, schaf, Schafe Melken, Schafschur, Schäfer, TV, tv sendung, Ziegen, Ziegenhirte
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