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Montag, 19. Oktober 2009

Von Sardinien nach Korsika mit Saremar: Tickets von Santa Teresa Gallura nach Bonifacio immer rechtzeitig buchen!

Seit Anfang Oktober fährt die Fährgesellschaft Saremar, die sich während der Sommermonate die Fährstrecke von Santa Teresa Gallura auf Sardinien nach Bonifacio auf Korsika mit Moby Lines teilt, die Verbindung zwischen den beiden Insel im Monopol. Die zwei täglichen Überfahrten (montags, mittwochs und freitags kommt noch eine Überfahrt am frühen Nachmittag hinzu) sind immer gut gebucht – denn die schnellste Verbindung von Sardinien auf die französische Nachbarinsel wird auch von LKWs, Kleintransportern und Reisebussen rege genutzt.
Einzige Alternative zu der 50-minütigen Überfahrt zwischen der Nordspitze Sardiniens und dem südlichsten Zipfel Korsikas ist die Strecke von Propriano nach Porto Torres, die einmal wöchentlich von der französischen Fährgesellschaft SNCM/CMN angeboten wird und immerhin vier Stunden dauert.
Die Monopolstellung der Saremar auf der wichtigsten Strecke von Sardinien nach Korsika und zurück und die stets gut gebuchten Überfahrten haben leider negative Auswirkungen für Sardinien-Urlauber, die einen Ausflug nach auf die französische Nachbarinsel unternehmen wollen: Während Tagesausflügler ohne Auto fast immer einen Platz bekommen, sollten Inselhopper mit fahrbarem Untersatz auf jeden Fall ein paar Tage im Voraus ihre Fährüberfahrt buchen. Die Strecke ist über das Internet über http://www.saremar.it/ buchbar – allerdings nur auf Italienisch. Wenn der Buchungsvorgang geklappt hat, muss der ausgedruckte Beleg vor Ort in Santa Teresa oder Bonifacio dann noch in ein von Hand ausgestelltes Boarding-Ticket eingetauscht werden. Eine andere Möglichkeit zur Buchung ist über die Hotline von Corsica Ferries, die die Saremar-Tickets ebenfalls vertreiben.
Wenn all das nicht klappen sollte, dem bleibt noch die Möglichkeit, per Telefon oder Fax zu reservieren. Allerdings können die beiden Saremar-Agenturen in Bonifacio und Santa Teresa Gallura nur Überfahrten ab dem jeweiligen Hafen buchen – die Rückfahrt muss auf der jeweils anderen Insel reserviert werden. Telefon- und Faxnummern finden Sie im sardinien.com Fährhafen-Guide für Santa Teresa Gallura.
An dieser wenig zufriedenstellenden Situation wird sich wohl auch in geraumer Zeit nichts ändern. Die Saremar Aktiengesellschaft liegt bisher noch im Vollbesitz der staatlichen italienischen Reederei Tirrenia und soll zum Jahresende an die Region Sardinien abgetreten werden. Bis eine endgültige Entscheidung über das Schicksal der Saremar, die Sardinien auch mit den Inseln La Maddalena und Carloforte verbindet, getroffen wurde, ist also kaum eine Verbesserung der Verbindungen zwischen den beiden Inseln zu erwarten.
>> Fährfahrplan der Saremar zum Download

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Dienstag, 12. Februar 2008

Stammt Kolumbus aus Sardinien? Neue Theorie über die Herkunft des Entdeckers der neuen Welt

Mit einer gewagten These tritt in diesen Tagen die spanische Autorin Marisa Azuara an die Öffentlichkeit: Christoph Kolumbus ist auf Sardinien und Sohn eines sardischen Adelsgeschlechts.
In dem kleinen Städtchen Sanluri in der sardischen Marmilla soll der neuzeitliche Entdecker des amerikanischen Kontinents als Sohn von Salvatore da Piccolomini und Isabella Alagon d’Arborea geboren sein- das behauptet zumindest die spanische Marisa Azuara in ihrem 2007 erschienen Buch „Christoval Colón. Más grande que la legenda“ (zu deutsch: „Christoph Kolumbus. Größer als die Legende.“). Demnach ist der Name Christoph Kolumbus nur ein Pseudonym und der berühmte Seefahrer stammt von der sardischen Regentin und Volksheldin Eleonora d’Arborea und der spanischen Familie Alagón von Saragossa ab. Das will die Spanierin in zweijähriger Forschung in Archiven in Cagliari, Oristano, Alghero, Turin und dem Archiv der Krone von Aragon herausgefunden haben.
Zur Zeit der Geburt Christoph Columbus um 1451 war Sardinien Teil des Königreichs von Aragon, denn seit derSchlacht von Sanluri von 1409 herrschte das nordspanische Königshaus über die gesamte Insel. So spielt diese neue These den Theorien in die Hände, nach denen der Entdecker spanische Wurzeln habe und nicht aus Genua stamme, wie zumindest Kolumbus selbst in seinem Testament behauptete. Die Erklärung für diese vermeintliche Unstimmigkeit liefert die Autorin gleich mit: Als Genuese seien im 15. Jahrhundert nicht nur die Einwohner der Stadt, sondern auch die ihrer Kolonien bezeichnet worden, und schließlich sei Sardinien auch genuesische Kolonie gewesen. Mit dem gleichen Argument beanspruchen übrigens gleich mehrere Städte im Mittelmeer, Geburtsstadt von Kolumbus zu sein. So behauptet Calvi auf Korsika, Christoph Kolumbus sei Korse - schließlich sei die sardische Nachbarinsel auch Kolonie der italienischen Seerepublik gewesen.
Ob Kolumbus nun Sarde, Spanier, Italiener, Portugiese oder, wie einige Studien behaupten, gar Norweger war, wird auch dieses Buch nicht letztendlich belegen können. Weltweit bekannt wird die Theorie aber dennoch bald werden: Der spanische Ableger des History Channel dreht in diesem Frühjahr auf Sardinien einen Dokumentarfilm über die Theorien von Arisa Azuara.

Mehr Informationen über die Herkunftsdiskussion von Christoph Kolumbus bei Wikipedia
Mehr zum Buch „Christoval Colón. Más grande que la leyenda »
(Foto: Wikimedia Commons)

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Montag, 3. Dezember 2007

Moby Lines: Heute Buchungseröffnung für den Sommerfahrplan 2008

Die Fährgesellschaft Moby Lines hat heute ihren Fahrplan 2008 zur Buchung freigegeben. Für Insel-Freunde besonders interessant: Wer rechtzeitig bucht kann viel Geld sparen! Denn für alle Strecken nach Sardinien, Korsika und Elba gibt es wieder Best-Price-Plätze ab 1 Euro für das Auto. Außerdem hat Moby Lines spezielle Camper-Fähren im Programm mit besonderen Tarifen für Wohnmobile und Camping an Bord.Bereits letzte Woche hat der Reeder Sardinia Ferries/ Corsica Ferries seine Fahrpläne für die Saison 2008 veröffentlicht und zwei neue Sommerverbindungen eröffnet: Golfo Aranci – Bastia und Piombino Bastia. Mehr Informationen und Links zur Anreise mit der Fähre finden Sie auf unserer Anreise-Seite.

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