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Samstag, 1. August 2009

Die Nacht in San Teodoro– Night Market, Chillen und Abhotten an der Ostküste

San Teodoro ist zweifellos das Zentrum des Nightlife an der nördlichen Ostküste Sardiniens. Von Orosei bis Olbia bietet kein Ferienort mehr als die kleine Gemeinde am berühmten La Cinta-Strand. Von 20 bis 2 Uhr nachts bieten Künstler, Handwerker, Goldschmiede und Torrone-Stände ihre Waren auf einem schön gemachten Night Market an. Dazwischen lassen zahllose Bars, Kneipen, Pizzerien, Restaurants und Eisdielen ihre Feriengäste nicht verhungern. Und wer vom Trubel genug hat, kann im lounge-artigen Chillout-Bereich des Ambra Day oder am Pool des Bal Harbour ein wenig entspannen, bevor es in die zahlreichen Diskos in der Umgebung geht.
Neben San Teodoro entwickelt sich aber auch das beschauliche Porto Ottiolu zum Ziel der Nachtschwärmer. Das traditionsreiche Pata Pata sorgt schon seit Jahren für schlaflose Partynächte – und hat in diesem Jahr sein Angebot aufgestockt. Nicht nur die schicke Lounge Bar und Restaurant Trillionaire wollen den Locations an der Costa Smeralda Konkurrenz machen – selbst der italienische Schlagerstar Umberto Smaila hat seine traditionsreiche Disko von der Costa Smeralda nach Budoni verlagert.

>> Mehr Infos zum Nachtleben auf Sardinien
>> Chill Out an der Strandpromenade- Die Nacht an der Ostküste (Cala Gonone, San Teodoro, Nuoro und Lanusei)
>> Das bunte San Teodoro
>> Hip und VIP in smaragdgrünen Nächten: Nightlife an der Costa Smeralda

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Dienstag, 28. Juli 2009

Waldbrände auf Sardinien gelöscht – Region stellt Soforthilfen zur Verfügung. 70 Prozent der Brände wurden absichtlich gelegt

Die Waldbrände, die in der vergangenen Woche Teile Sardiniens verwüstet haben, sind gelöscht. Am schwersten betroffen waren Teile der Gallura um Budoni und Loiri, sowie das Meilogu in Nordwest-Sardinien und Teile der Provinz Medio-Campidano. Etwa 25.000 Hektar Wald und Buschland fielen den Flammen zum Opfer, berichtet die Tageszeitung Il Sardegna. Besonders traurig: 70 % der Brände wurden absichtlich gelegt, lediglich ein knappes Drittel der Feuer wurde durch Selbstentzündung oder defekte Stromleitungen verursacht. Die Region Sardinien hat in einer Eilentscheidung drei Millionen Euro Soforthilfe für Bauern und Viehzüchter versprochen. Insgesamt werden wohl 80 Millionen Euro an Hilfsmittel zur Verfügung gestellt.
Inzwischen wurden viele der brandauslösenden Zünder von der Polizei sichergestellt. In Tempio-Pausania wurden zwei Personen verhaftet, denen Brandstiftung zur Last gelegt wird. Vermutet wird, dass Bodenspekulation die kriminelle Energie der Brandstifter antreibt.Bei den Bränden der vergangenen Woche kamen zwei Bauern in Nordsardinien ums Leben und 1.200 Nutztiere verbrannten in den Flammen. Auch wenn die Brände der vergangenen Woche gelöscht sind, bleiben Feuerwehr und Zivilschutz in Alarmbereitschaft.

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