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Donnerstag, 26. August 2010

“Lieder aus dem Bergbau” – Konzert der sardischen Sängerin Elena Ledda im September in Gelsenkirchen und Köln

Die bekannte sardische Sängerin Elena Ledda gibt zusammen mit Künstlern aus Nordrhein-Westfalen am 4. September für das Programm der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010 ein Konzert in Oberhausen, am Folgetag im Gelsenkirchner Consol Theater und 6. September eine Session an der Kölner Universität. Thema des Musikabends: "Lieder aus dem Bergbau"/ "Canti delle Miniere".
Die Veranstaltung umfasst neue Musikarrangements, Eigenkompositionen, vertonte Gedichte von sardischen und deutschen Bergarbeitern sowie Projektionen von Fotos über die Arbeit im Bergbau. Denn beide Regionen, die Ruhr und Sardinien, eint eine lange Bergarbeitertradition: Im im Südwesten der Insel gelegenen Sulcis-Iglesiente wurden einst im großen Stil Bodenschätze abgebaut. Die meisten Minen stehen heute still und sind beeindruckende Beispiele von Industriearchäologie. Zwischen dem Ruhrgebiet und Südwestsardinien gibt es heute einen regen Kulturaustausch: Seit dem Jahr 2002 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Oberhausen und den beiden sardischen Kohlestädten Iglesias und Carbonia.

Die ausgebildete Opernsängerin Elena Ledda gilt derzeit als die bekannteste und erfolgreichste Sängerin in sardischer Sprache. Ledda wurde 1959 in Selargius, einem Vorort von Cagliari im Süden von Sardinien geboren. Nach einem Gesangsstudium am Konservatorium in der Inselhauptstadt widmete sie sich dem sardischen Volkslied.Jahrelang bereiste sie die Insel, um die im Volksmund entstandenen sardischen Lieder zu sammeln und zu erforschen. Zusammen mit Agnes Erkens (Gesang), Laia Genc (Klavier) und Alessandro Palmitessa (Saxophon und Klarinette) arrangiert sie in mit Elementen von Klassik, Weltmusik, Volksmusik eine diese Konzertreise von Sardinien nach Deutschland.

Termine:
4. September 2010, 20 Uhr Theater Oberhausen
5. September 2010, 18 Uhr Consol Theater Gelsenkirchen
6. September 2010, 20 Uhr Universität Köln


"Lieder aus dem Bergbau"/ "Canti delle Miniere" Agnes Erkens (D) / Laia Genc (D) / Elena Ledda, Sardinien (I) / Alessandro Palmitessa (I/D)In Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen, Carbonia, Iglesias, Theater Oberhausen, Stadt Gelsenkirchen, Consol Theater Gelsenkirchen- Italienisches Kulturinstitut Köln, Twins/Ruhr

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Montag, 28. Juni 2010

Birras, Festa delle Birre Artigianali Sarde – Bierfest am 10. Juli 2010 in Guspini, Sardinien

Einmal im Jahr treffen sich Bierliebhaber aus der ganzen Insel im südwestsardischen Guspini, um handgebrautem Gerstensaft zu frönen. Bei der Festa delle Birre Artigianali Sarde am 10. Juli 2010 sind ausschließlich kleine sardische Brauereien vertreten, die ihr Produkt in Handarbeit herstellen. Egal ob Lagerbier, ober- oder untergärig, bei den Ständen der über sieben Ausstellern aus der ganzen Insel bleibt wohl kaum eine Kehle trocken! Ab 16.30 ist Fassanstich, und begleitet wird dieses gastronomische Ereignis der flüssigen Art von Musik bis spät in die Nacht. Location des Bierfestes sind die verlassenen Werkstätten des alten Bergwerks von Montevecchio. Ende der Veranstaltung ist übrigens erst, wenn alle Fässer leer sind – ab 3.30 Uhr nachts wird dem Vorhaben mit Freibier nachgeholfen.



Die Sarden lieben ihr Bier – immerhin trinkt der Durchschnittsinsulaner mit etwa 65 Litern pro Jahr etwa doppelt soviel Gerstensaft wie sein Landsmann vom italienischen Festland. Das griechische Wort für Sardinien - Ichnusa - steht schon seit Jahrzehnten für die bekannteste sardische Biermarke, die mittlerweile nicht nur auf der Insel beliebt ist. Das süffige blonde sardische Getränk aus Wasser, Hopfen, Mais und Malz wird mittlerweile bis nach Deutschland verkauft.
>> Mehr Informationen auf der offiziellen Website von Birras, Festa delle Birre Artigianali Sarde

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Donnerstag, 7. Januar 2010

Fußball-Nationalelf zum Regenerationscamp auf Sardinien? Deutsche Mannschaft um Jogi Löw könnte sich im Mai in Pula für die Fußball-WM vorbereiten

Die deutsche Nationalmannschaft könnte sich im Mai 2010 auf Sardinien auf die Fußball-WM in Südafrika vorbereiten. Zur engeren Wahl für das Regenerationscamp vor den Trainingseinheiten stehen nach Berichten mehrerer deutscher Medien Sardinien und Mallorca. Die unmittelbare WM-Vorbereitung, so wird spekuliert, könnte wie 1990 am Kalterer See in Südtirol stattfinden.
Auf Sardinien haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Nationalmannschaften auf Europa- und Weltmeisterschaften vorbereitet. 2004 hat die Mannschaft von England unter David Beckham ein Trainingslager auf der Insel absolviert, 2006 hat sich das deutsche Nationalteam um Jürgen Klinsmann auf Sardinien auf die WM in Deutschland vorbereitet. Auch der Dokumentarfilm Deutschland. Ein Sommermärchen des Regisseurs Sönke Wortmann, der die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zur und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zeigt, beginnt im sardischen Trainingscamp.
Vor zwei Jahren hatte die Österreichische Nationalmannschaft in Südsardinien ein Trainingscamp absolviert.
Als Austragungsort für das Regenerationstraining 2010 für Spieler und Familie der DFB-Elf um Jogi Löw steht das Luxusresort „Forte Village“ im südsardischen Pula, etwa 30 Kilometer südlich von Cagliari, im Gespräch.

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Donnerstag, 19. November 2009

Tourismus-Zahlen auf Sardinien: Mehr Besucher und kürzere Aufenthaltsdauer

Wirtschaftsflaute und Kreditkrise können dem Besucherstrom nach Sardinien nur wenig anhaben. Das geht aus den Statistiken hervor, die der sardische Tourismus-Assessor und Vize-Gouverneur Sebastiano Sannitu am gestrigen 19. November 2009 in Cagliari vorgestellt hat. Demnach hat Sardinien von Januar bis August diesen Jahres 1.873.883 Besucher aus aller Herren Länder begrüßt – das sind knapp 2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2008. Davon waren etwa 640.000 ausländische Besucher – vor allem aus Deutschland, der Schweiz und in diesem auch Jahr vermehrt aus Spanien und Frankreich. Immer noch den größten Besucheranteil haben aber Urlauber vom italienischen Festland - vor allem aus der Lombardei, Piemont und Emilia Romagna sowie dem Latium.
Einziger Wermutstropfen für die sardische Tourismusindustrie: Die Hotels, Ferienhäuser und Bed and Breakfast-Unterkünfte der Insel verzeichneten in der vergangenen Saison kürzere Aufenthaltsdauern. Die Gesamtzahl der Übernachtungen ging 2009 mit minus 0,6 Prozent leicht zurück.

(Fotos: Traumstrände auf Sardinien bei Chia; Besucherstrom in San Teodoro im Sommer 2009)

>> Regione Autononoma delle Sardegna: Turismo, la Sardegna registra incrementi negli arrivi e una crescita del mercato straniero

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Donnerstag, 2. Oktober 2008

Angela Merkel traf Ignazio Contu aus Sardinien

Die Bundeskanzlerin hat gestern, am 1. Oktober 2008, rund 200 Vertreter der ersten Generation von Gast- und Vertragsarbeitern im Kanzleramt in Berlin empfangen. Unter dem Motto „Deutschland sagt Danke“ ehrte die CDU-Politikerin alle Gastarbeiter, die zwischen 1956 und 1972 nach Deutschland kamen und dazu beitrugen, aus dem kriegszerstörten Deutschland wieder eine blühende Wirtschaftsnation zu machen.

Als Deutschland Mitte der 1950er Jahre ausländische Arbeitskräfte anwarb, war Ignazio Contu aus dem 2000-Seelen-Dorf Vallermosa, in der Provinz von Cagliari, gerade mal 17. Nur wenige Jahre später, als junger Mann von 20 Jahren, setzte er sich zunächst in einen Zug nach Frankreich, dann nach Frankfurt. Er war einer der ersten Gastarbeiter der Bundesrepublik und hat, wie viele andere, hart gearbeitet. Ende der 1950er bis Anfang der 1970er Jahre kamen gut zwei Millionen Italiener als Arbeiter nach Deutschland. Sie lebten in einfachen Gemeinschaftsunterkünften und verrichteten Arbeiten, für die es ab Mitte der 1950er Jahre im Wirtschaftswunderland Deutschland immer schwieriger war einheimische Arbeitskräfte zu finden. Der heute 70jährige Ignazio Contu lebt seit 49 Jahren in Frankfurt und hat seinen Entschluss, nach Deutschland zu kommen, bis heute nicht bereut.

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Dienstag, 16. September 2008

Sardisches Theater in Berlin: Improvisationspoesie von der Insel in Deutschland

Das Sardische Kulturzentrum in Berlin präsentiert die Deutschlandpremiere des Theaterstückes SCHINEPISCI. Die junge sardische Theatergruppe "L’aquilone di Viviana" aus Serrenti nahe Cagliari bringt das moderne Sardinien auf die Bühne. Aus der Pressemitteilung:




Regisseurin und Autorin Ilaria Nina Zedda möchte auf die Situation und die
Probleme der jungen Sarden fernab vom großen Tourismus und den VIPs aufmerksam machen. Es ist die Geschichte von 5 Jugendlichen, die sich am Stadtrand treffen und innerhalb einer Nacht zu Erwachsenen werden. Drogen und Arbeitslosigkeit bestimmen ihr Leben, Verzweiflung macht sich breit, jemand besitzt eine Waffe ....

Das Besondere am neuen sardischen Theater von Ilaria Nina Zedda ist, dass sie auf alte Traditionen und Stilmittel, wie die sardische "Improvisationspoesie", zurückgreift. Daher stammt auch der Titel des Stückes: "Schinepisci". Zudem kombiniert sie mit modernen Stilmitteln wie Rap-Musik und Videos. Eine gelungene Mischung, welche die verzweifelte Suche nach Identität der jungen Sarden wiederspiegelt.

Außergewöhnlich ist dieses Stück ebenfalls in der Inszenierung des rahmenden Bühnenbildes. Dies, ein Wassertank, der nach einem über 60jährigen Original am Stadtrand von Quartucciu nahe Cagliari angefertigt wurde. Ein zugleich historischer Ort, wo einst das größte Gewächshaus Europas war und nun zu einem Treffpunkt für Drogendealer und Nichtstuer avanciert ist.

Termin:
SCHINEPISCI
Interior design of Sardinia’s poets
Regie: Ilaria Nina Zedda

Mittwoch, 24. September 20:30 Uhr
Donnerstag, 25. September 20:30 Uhr

in der Kulturbrauerei – Kesselhaus
Sredzkistr. 1 - 10435 Berlin Prenzlauer Berg
Karten: 12/8 Euro - 030 44315151


Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Sardischen Kulturzentrums Berlin http://www.sardanet.de/.
Mehr Informationen:

Italienisches Kulturinstitut Berlin
http://www.iic-berlino.de/

Teatro Instabile di Berlino
http://www.teatroinstabileberlino.org/

Programm der Kulturbrauerei Berlin
http://www.kulturbrauerei-berlin.de/programm_der_kulturbrauerei.html

1. Schinepisci - Interior Design of Sardinnia`s Poets
http://www.kesselhaus-berlin.de/main.php

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Mittwoch, 13. Februar 2008

Österreichische Nationalmannschaft bereitet sich auf Sardinien auf die EM vor

ÖFB-Teamchef Josef Hickersberger hat am 03. Februar das Vorbereitungsprogramm für die Fußball-Europameisterschaft EURO 2008 bekanntgegeben. Unter anderem wird die österreichische Nationalmannschaft auf Sardinien auf das Turnier vorbereitet.
Der Startschuss für den finalen EM-Countdown fällt am 28. April, wenn sich die Spieler einem dreitägigen Leistungstests unterziehen müssen. Nach einem einwöchigen Urlaub steigt von 8. bis 11. Mai ein dreitägiges Trainingslager in Lindabrunn. Von dort geht es direkt weiter ins nächste Trainingslager nach Sardinien, wo das ÖFB-Team im selben Hotel wohnt, wie das deutsche Nationalteam vor der WM 2006. Den Kader für Sardinien, der zwischen 23 und 30 Spieler umfassen wird, nominiert der Teamchef noch vor der letzten Runde der österreichischen Bundesliga. Offen ist noch, wie viele ÖFB-Legionäre nach Pula reisen, wird in den internationalen Ligen doch länger gespielt als in Österreich. Nach dem Italien-Trip stehen zwei Tage Pause auf dem Programm, ehe ein einwöchiger Aufenthalt in Lindabrunn folgt.
Die Österreicher sind damit das dritte Nationalteam, dass sich in Südsardinien auf ein internationales Turnier vorbereiten. 2004 hat die Mannschaft von England unter David Beckham ein Trainingslager auf der Insel absolviert, 2006 hat sich das deutsche Nationalteam um Jürgen Klinsmann auf Sardinien auf die WM in Deutschland vorbereitet. Auch der Dokumentarfilm Deutschland. Ein Sommermärchen des Regisseurs Sönke Wortmann, der die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zur und bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zeigt, beginnt im sardischen Trainingscamp.

Link: Meldung des ÖFB: Lindabrunn, Sardinien und Graz - So läuft der EURO-Countdown für unser Nationalteam ab(Foto: ÖFB)

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Montag, 7. Januar 2008

Qualitätsoffensive bei TUIfly: Künftig kostenlose Bordverpflegung nach Sardinien

Mit einem höheren Anspruch an Service und Qualität startet TUIfly in das Jahr 2008. Schon in den ersten Januartagen beginnt dazu eine groß angelegte Werbekampagne begleitet von einer Qualitätsoffensive im Service der Fluggesellschaft.. Künftig gibt es deshalb auch auf Flügen nach und von Sardinien kostenlose Tageszeitungen und Zeitschriften sowie einen Snack sowie alkoholfreie Getränke. Es bleibt jedoch bei dem zwischenzeitlich gelernten, günstigen TUIfly-Eckpreis von 19,99 Euro pro Person und Strecke. Allerdings für weniger Plätze: Denn wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet, soll der „ehrliche Preis“ künftig bei 30 Euro inklusive Steuern und Gebühren liegen. Die Fluggesellschaft TUIfly, die aus der Zusammenführung der Charterfluggesellschaft Hapagfly und dem Billigflieger HLX entstand, fliegt seit 2003 nach Sardinien. Die gelb-roten Boeings steuern den Flughafen Olbia ab Hannover, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Stuttgart und München an sowie seit 2006 auch Cagliari in Südsardinien ab Stuttgart, München und Köln.

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