|
Home
|
Alte Leier, neue Lieder: Ein Film auf 3sat über Sardinien und seine Hirten
Am kommenden Samstag, den 14. Januar 2012 zeigt der Kultursender 3sat zu früher Stunde einen Film von Peter M. Kruchen. In seiner Dokumentation "Alte Leier, neue Lieder" besucht der Filmemacher die italienische Mittelmerinsel Sardinien und seine Hirten. Aus dem Sendungstext:
„Abseits der Sandstrände und Badebuchten der Costa Smeralda findet man in den kleinen Dörfern noch das echte, unverfälschte Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muss die Menschen dort besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen. Musikalische Tradition und Moderne vereinen die acht Mitglieder der Folk-Gruppe Janas, die bei den Proben zu einem Konzert über alte und neue Lieder sprechen. Der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Hirtenbräuche zurück. In einem Tal in der Nähe von Urzulei wohnt Sebastiano Cabras, ein "moderner Hirte". Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Menschen, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind.“
Alte Leier, neue Lieder: Sardinien und seine Hirten
Film von Peter M. Kruchten
Sendungstermin: Samstag, 14.01.2012, 05:50 Uhr, 40 Min., 3sat
Mehr Informationen auf der Website von 3satLabels: 3sat, barbagia, costa smeralda, dokumentation, fernsehen, Folkgruppe, Folklore, hirten, janas, Mamoiada, Mamuthones, musik, sardinien, Seneghe, TV
Warte, bis es dunkel wird: ARTE zeigt am Freitag eine Doku über die nächtliche Welt der Fledermäuse
 Am kommenden Freitag, den 18. November 2011 stellt der deutsch-französische Fernsehsender ARTE eine Tierdokumentation vor, die dem Zuschauer die nächtliche Welt der Fledermäuse näher bringt. „Warte, bis es dunkel wird“ heißt die 45-minütige Dokumentation, die um 19.30 Uhr von Jagderfolgen und Fehlschlägen, Streitereien und Balzritualen dieser seltsamen Flattertiere berichtet. Mit viel Geduld und hohem technischen Aufwand gelangen dem Filmteam um Dietmar Nill auf Sardinien überraschende, bislang nie gesehene Bilder. Die Dokumentation erhielt 2011 den zweiten Preis für die beste Kamera auf dem diesjährigen Dokumentarfilmfestival Naturvision. Aus dem Sendungstext: „Fledermäuse gehören nicht unbedingt zu den Kuscheltieren. Manche halten sie für abstoßend und unheimlich und fürchten sich vor den nächtlichen Flattertieren, die pfeilschnell durch die Dunkelheit jagen. Trotzdem gewinnen Fledermäuse immer mehr an Fans und Fürsprechern. Jahrelang war Tierfotograf und Tierfilmer Dietmar Nill mit seinen Kollegen Brian McClatchy und Karlheinz Baumann unterwegs, um die liebenswerten Seiten der Fledermäuse im Bild festzuhalten. Die faszinierende Dokumentation beginnt im Dachstuhl einer Dorfkirche, in dem sich Fledermausweibchen jedes Frühjahr zusammenfinden, um ihren Nachwuchs auf die Welt bringen; jeweils ein einziges Junges. Wie Schimpansen oder Menschen nehmen sie ihre Säuglinge an die Brust, um sie zu stillen. Sie pflegen und säubern sie geradezu liebevoll und leisten Hilfestellung beim Flugtraining. Fledermäuse sind lichtscheu und werden erst im Dunkeln aktiv. Dann sind sie so schnell, dass man ihnen mit dem Auge nicht folgen kann. Erst hochempfindliche Zeitlupenkameras lassen die Jagd der Fledermäuse auf Nachtfalter zu einer Kette artistischer Flugmanöver werden. Was sich im Bruchteil einer Sekunde und in tiefer Nacht abspielt, wird zum atemberaubenden Drama: der Einsatz der Flughaut als Käscher in der Luft, der präzise Anflug auf eine Wasseroberfläche oder der zielgenaue Sturzflug auf Laufkäfer am Boden. Ein Höhepunkt im Leben der Fledermäuse ist zweifellos das Werben der Männchen um die Gunst der Weibchen. An besonderen Balzplätzen stellen sich die Freier zur Schau und hoffen darauf, auserwählt zu werden. Doch da das Schauspiel in dunklen, verborgenen Balzrevieren stattfindet, konnte es bislang nicht in freier Natur gefilmt werden.“ Fledermäuse. Warte, bis es dunkel wird (Deutschland 2011) Regie: Volker Arzt Sendetermin: Freitag, 18. November 2011, 19.30 Uhr, 43 Min., ARTE Wiederholungen: Freitag, 25. November 2011, 14:00 Uhr, 43 Min., ARTE >> Mehr Informationen auf der Website von ARTE>> Hier nisten Fledermäuse auf SardinienLabels: arte, dokumentarfilm, dokumentation, film, Fledermaus, Fledermäuse, Naturvision, sardinien, Spielfilm, Tierdokumentation, TV, Volker Arzt
August Sander. Eine Reise nach Sardinien: arte zeigt einen Dokumentarfilm über den berühmten deutschen Fotografen und seine Reise auf die Insel
 83 Jahre ist es her, dass der berühmte deutsche Fotograf August Sander gemeinsam mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar durch Sardinien reiste. Der Autor des Bildatlas „Menschen des 20. Jahrhunderts“ plante 1927 eine Buchveröffentlichung über die zweitgrößte italienische Mittelmeerinsel, die jedoch scheiterte. Ausgehend vom Werk des bedeutenden deutschen Photographen hat ein Filmteam um Regisseur Reiner Holzemer die Insel durchquert, um Spuren dieser Zeit zu finden. Der Film wird am kommenden Sonntag um 00:25 auf arte ausgestrahlt. Aus dem Sendungstext: „Der Kölner Fotograf August Sander ist eigentlich für seine Porträtserie 'Menschen des 20. Jahrhunderts' bekannt geworden. Seine Fotografien der Insel Sardinien, die er auf einer mehrwöchigen Reise im Jahr 1927 aufgenommen hat, wurden von der Öffentlichkeit bisher kaum wahrgenommen. Sander fotografiert auf seiner gemeinsamen Reise mit dem Schriftsteller Ludwig Mathar die Landschaft, die Architektur und die Menschen, vor allem die Bauern der Insel. Auch auf Sardinien geht es ihm darum, das Typische herauszuarbeiten, das die Menschen und das Land damals gekennzeichnet hat. August Sander hat Sardinien so wie kein anderer Fotograf porträtiert, noch dazu in einem wichtigen historischen Moment - vor dem Einzug der Moderne.“ August Sander: Eine Reise nach Sardinien Deutschland 2011 Regie: Reiner Holzemer Sendetermin: Sonntag, 26. Juni 2011, 00:25 Uhr, 27 Min., arte Wiederholung: Samstag, 2. Juli 2011, 13:50 Uhr, 27 Min., WDR >> Mehr Informationen auf der Website von arte
>> Mehr über August Sander und SardinienLabels: arte, August Sander, dokumentation, film, Köln, Ludwig Mathar, Magazin, Menschen des 20. Jahrhunderts, Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, sardinien, TV
Mit dem Zug durch ...Sardinien: Doku über die sardische Schmalspurbahn Trenino Verde am 1. November bei ARTE
ARTE erkundet in der mehrteiligen Reihe "Mit dem Zug durch ..." die Eisenbahnstrecken dieser Welt. Am 1. November führt die Fahrt quer über die italienische Mittelmeerinsel Sardinien. Die vom Südwestrundfunk produzierte Doku über die sardische Schmalspurbahn wird an Allerheiligen um 19.30 Uhr ausgestrahlt und eine Woche später um 14.00 Uhr wiederholt. Aus dem Sendungstext: "Wer über das Meer kommt, will uns bestehlen", lautet ein sardisches Sprichwort. Doch heute kommen vor allem Touristen übers Meer nach Sardinien und eben hier ihr Geld aus. Einige erkunden die Mittelmeerinsel mit der Eisenbahn. Dafür eignen sich besonders die landschaftlich reizvollen Schmalspurstrecken, auf denen der "Trenino verde", der kleine grüne Zug, entlang zuckelt. Schon der englische Schriftsteller D. H. Lawrence macht im Jahr 1919 diese Reise und notiert in seinem Tagebuch: "Es ist eine närrische Eisenbahn. ... Sie rattert durch Berg und Tal, nimmt gelassen die schärfsten Kurven; nicht wie das eine richtige große Eisenbahn tut, sondern mit einem tiefen Grunzen wendet sie sich und stänkert durch den Tunnel, rennt wie ein keuchendes Hündchen die Hügel hinan, tut einen Rundblick, saust in eine andere Richtung davon und schleift uns alle bedenkenlos hinter sich her." Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Reise beginnt in Pálau im Nordosten Sardiniens. Der Zug fährt in die Barbagia, jene wilde, unzugängliche Gegend, in der einst maskierte Banditen zu Hause waren und Reisende überfielen. Die Räuber lebten zurückgezogen in den Bergen. Das wohl berühmteste Banditendorf war Orgosolo, das heute für seine "murales", seine politischen Wandmalereien, bekannt ist. Feinschmecker können beim Fang und der Zubereitung der "bottarga di muggine" des "Sardischen Kaviars" zuschauen. Eine Designerin macht aus Kork Kleider und Schuhe. Und in den Bergen hört man den "canto a tenore", einen melancholischen Gesang, der unter dem Schutz der UNESCO steht. Die UNESCO wacht auch über die Nuraghen genannten Turmbauten, die das Wahrzeichen Sardiniens sind. Im Süden der Insel geht dann die Reise zu Ende.
Mit dem Zug durch ...(Deutschland, 2010, 43 Minuten), produziert vom SWR Regie: Alexander Schweitzer Montag, 1. November 2010 um 19.30 Uhr, Wiederholung: 08.11.2010 um 14:00 Labels: arte, arte.tv, Autunno in Barbagia, dokumentarfilm, dokumentation, eisenbahn, Orgosolo, Palau, Schmalspurbahnfahrt, trenino verde
Insel-Dokumentation am Sonntag in der ARD: Sardinien - Im Hinterland der Costa Smeralda
Mittelmeerinseln liegen bei der ARD derzeit hoch im Kurs, Das Erste, das erst am vergangenen Sonntag den Dokumentarfilm „ Korsika - Mit dem Zug von Calvi nach Ajaccio“ gezeigt hat, strahlt am Sonntag, den 18 Juli auch eine Sardinien-Dokumentation aus: „Im Hinterland der Costa Smeralda“ lautet der Titel der halbstündigen Inseldokumentation. Aus dem Sendungstext ( Sonntag, 18.07.2010, 16:00 Uhr - 16.30 Uhr, Das Erste): In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber machen auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen. Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen „modernen Hirten". Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten.
Die Sendung ist ab sofort auch im Streaming in der ARD Mediathek verfügbar Labels: ARD, costa smeralda, deutsches fernsehen, dokumentarfilm, dokumentation, hinterland, hirten, Porto Cervo, sardinien im tv
Sardinien: 3sat stellt in einem Film von Birgit Kienzle die Insel und ihre Geschichte vor
 Mit 1.644.00 Einwohnern gehört Sardinien zu den europäischen Gebieten mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte. Ihr subtropisch maritimes Klima, ihre abwechslungsreichen, hellen Sandstrände, ihre unberührten Tal- und Berglandschaften, ihr Reichtum an prähistorischen Stätten und Traditionen, ihre exquisite Küche und ihre vielgepriesene Gastfreundschaft machen die zweitgrößte Insel Italiens zu einem besonderen Ort im Mittelmeer. Am kommenden Montag, den 03.05.2010 zeigt der Kultursender 3sat den Film „Sardinien“. Aus dem Sendungstext: „Sie leben auf einem eigenen kleinen Kontinent, sagen die Sarden von sich selbst. 'Il piccolo continente'. Auf Sardinien wohnen 1,6 Millionen Menschen, dazu kommen gut drei Millionen Schafe, zwei Millionen Rinder und Hunderttausende von Ziegen. 'Die wollen stehlen, die übers Meer kommen', sagt ein Sprichwort, das das Verhältnis der Sarden zu 'Fremden' charakterisiert. In der mindestens 8.000 Jahre alten Geschichte der Insel kamen die Fremden übers Meer, als Eroberer, Räuber, Plünderer. Und es kamen viele. Die Sarden setzten sich gegen die Eroberer, später gegen die Übermacht des italienischen Staates zur Wehr. Sardinien kann man auch aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt als 'Kontinent' bezeichnen: Das steinerne Herz der Insel ist die Hochebene Barbagia im nördlichen Teil des Gennargentu-Gebirges, wunderbare Buchtenlandschaften liegen an den Küsten und dem türkisfarbenen Meer im Norden, der Costa Smeralda. Sardinien ist für Touristen immer noch eine Insel der Abenteuer, es gibt organisierte Jeepfahrten zu den Abgründen des Sopramonte-Massivs, Ausflüge zu den Grotten der Banditen und Kanufahrten durch die Schluchten. Auch ein Essen unter freiem Himmel mit den Hirten gehört zum Programm.“ Sardinien Film von Birgit Kienzle Sendungstermin: Montag, 03.05.2010, 17:45 Uhr, 45 Min., 3sat Mehr Informationen auf der Website von 3satMehr Informationen über Sardinien Labels: 3sat, dokumentation, fernsehen, Magazin, Reisen, sardinien, Spezialitäten Sardinien, Strand Sardinien, TV
Das Gold von Cabras: Ein Film auf 3sat über Sardiniens Bottarga
Die getrockneten Fischeier der Meeräsche gehören zu den kulinarischen Köstlichkeiten der Insel. Besonders geschätzt ist der Rogen von den Fischen aus dem Lagunensee von Cabras, an der Westküste von Sardinien. Er wird zunächst an der Luft getrocknet, danach gepresst und schließlich geräuchert. Die kleine Köstlichkeit wird in einem Menü meist als Vorspeise, in kleinen Scheiben in einer Olivenölmarinade oder zusammen mit Artischockenscheiben gereicht. Viele Sarden richten damit aber auch ihre Nudelgerichte an. In einigen Restaurants werden die Spaghetti alle Arselle (Spaghetti mit Venusmuscheln) zum Beispiel mit geriebener Bottarga bestreut. Am kommenden Montag, den 29.03.2010 zeigt der Kultursender 3sat den Film „Das Gold von Cabras - Sardiniens Bottarga“. Aus dem Sendungstext: „Bottarga - getrockneter Fischrogen - ist eine Spezialität der westlichen Küstenregion auf der Mittelmeerinsel Sardinien. Früher war der Rogen ein Arme-Leute-Essen, heute ist er Bestandteil der feinen Küche. Der Film 'Das Gold von Cabras - Sardiniens Bottarga' erzählt von der Herstellung dieser einfachen, aber dennoch raffinierten Speise, und vom Alltag der Fischer und ihrer Frauen, die den Fischrogen in Fabriken verfeinern.“ Das Gold von Cabras - Sardiniens Bottarga Film von Hilde Bechert Sendungstermin: Montag, 29.03.2010, 17:00 Uhr, 45 Min., 3sat Mehr Informationen auf der Website von 3satMehr Informationen über die Küche der SardenSardinien-Rezept: Spaghetti alla Bottarga di Cabras Labels: 3sat, Bottarga, cabras, dokumentation, fernsehen, Fischrogen, Küche der Sarden, Magazin, Oristano, Rogen von der Meeräsche, sardinien, Spezialitäten Sardinien, TV, Westküste von Sardinien
Noch mehr Sardinien-Dokus im TV: "Sardinien - Insel der Feen und Hirten" - ein Film über die Suche nach der sardischen Identität am 29.01.2010 in 3sat
Am Freitag, den 29.01.2010 zeigt der Kultursender 3sat die Dokumentation „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“. Sendezeit ist 16.30 Uhr. Die Sendung ist damit der zweite Sardinien-Film, mit dem man sich in dieser Woche auf den Sardinien-Urlaub einstimmen kann: EinsPlus zeigt am Tag zuvor die 45-minütige TV-Dokumentation „Länder - Menschen – Abenteuer. Sardinien“.Aus dem Sendungstext von „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“: In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.
Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber macher auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen.
Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari finden wir schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen "modernen Hirten". Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten. Nach "sardischer Identität" fragt der Film auch Musiker der populären Gruppe "Janas" bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. Sardinien ist für sie alle mehr als eine autonome Region Italiens. Sardinien ist ein kleiner, vergessener Kontinent, dessen reiche Kultur und vielfältige Natur wieder entdeckt werden müssen. >> Mehr Informationen auch auf der Website von 3satLabels: 3sat, costa smeralda, dokumentarfilm, dokumentation, Iglesiente, janas, Sardinien - Insel der Feen und Hirten, sardinien im fernsehen, Tenores di Bitti, TV, tv sendung
Mein Traumhaus am Meer – Sardinien-Doku heute um 15.55 bei Vox
Der Rechtsanwalt Paul-Gerhard und seine Frau Verena haben über einen Makler ein wunderschönes Haus auf Sardinien gekauft. Es stehen große Veränderungen bevor: Die Beiden planen den Bau eines Pools. Zusammen mit ihrem Makler laufen die Planungen an - der Platz wird ausgesucht und vermessen. Gemeinsam überlegen die drei, welche Baumaterialien am besten geeignet sind.Außerdem soll die Umrandung des Kamins im Inneren des Hauses verändert werden. Der Immobilienvermittler schlägt einen Ginepro-Stamm vor - das ist das Holz des Wachholders. Die Sendung „ Mein Traumhaus am Meer“ läuft heute, Freitag den 23. Oktober 2009 um 15.55 Uhr bei VOX. Labels: auswandern, Cala Ginepro, Doku-Soap, dokumentation, mein traumhaus am meer, sardinien, sardinien im fernsehen, villa mit pool
TV-Tipp: "Sardinien - Insel der Feen und Hirten". Insel-Dokumentation am 30.09.2009 im SWR Fernsehen
Am Mittwoch, den 30.09.2009 zeigt das SWR Fernsehen die Dokumentation „Sardinien - Insel der Feen und Hirten“. Sendezeit ist 21.00 Uhr. Aus dem Sendungstext: In den 60er Jahren entdeckten die Deutschen den Süden; der Ismaelitenführer Aga Khan entdeckte Sardinien. An der Costa Smeralda ließ der milliardenschwere Geschäftsmann exklusive Ferienanlagen und noble Hotels bauen, wie das Cala di Volpe bei Porto Cervo. Fortan genoß Sardinien den Ruf eines Badeparadieses für die Schönen und Reichen.
Smaragdgrün und glasklar ist das Wasser fast um die ganze Insel herum, und Badeurlauber macher auch heute einen Großteil der Touristen aus. Aber sehen die Sonnenhungrigen das wahre Sardinien? Die Einheimischen verneinen das. Die Gallura mit ihren Korkeichenwäldern, die Karstgebirge des Supramonte oder die einsamen Dörfchen des Iglesiente - das ist echtes, unverfälschtes Sardinien. Wer die Insel wirklich kennenlernen will, muß vor allem aber die Menschen besuchen, die ihre Identität bewahren, indem sie alte Traditionen pflegen.
Das Filmteam besucht die Tenores von Bitti, deren polyphone Gesänge auf die uralte sardische Hirtenkultur verweisen. Auch der Maskenschnitzer in Mamoiada führt den Ursprung seiner Mamuthones genannten Holzmasken auf alte Bräuche der Hirten zurück. In den archäologischen Museen von Nuoro und Sassari finden wir schließlich Bronzefiguren aus nuraghischer Zeit, die Hirten und ihre Tiere darstellen. Sardinien und seine Kultur waren jahrtausendelang vom Viehnomadentum geprägt. Und heute? In einem Tal in der Nähe von Urzulei trifft das Filmteam Sebastiano Cabras, einen "modernen Hirten". Nachdem Sebastiano seine Arbeit im Telekommunikationsbereich verloren hat, hält er Ziegen, Schafe und Schweine, baut Gemüse an und macht Wein. Einer von vielen tausend Teilzeit-Hirten, die notgedrungen zu einer traditionellen Lebensweise zurückgekehrt sind. Wie gesagt: Die Sarden waren immer auch Hirten. Nach "sardischer Identität" fragt der Film auch Musiker der populären Gruppe "Janas" bei den Proben zu einem Konzert, den Arzt und Schriftsteller Giorgio Todde in Cagliari und den Archäologen Silvano Loris bei den Ausgrabungen eines nuraghischen Heiligtums nahe Oliena. Sardinien ist für sie alle mehr als eine autonome Region Italiens. Sardinien ist ein kleiner, vergessener Kontinent, dessen reiche Kultur und vielfältige Natur wieder entdeckt werden müssen. >> Mehr Informationen auf der Website des SWR Labels: costa smeralda, dokumentarfilm, dokumentation, Iglesiente, janas, Sardinien - Insel der Feen und Hirten, sardinien im fernsehen, swr, Tenores di Bitti, TV, tv sendung
Sarah Wiener: Karwoche auf Sardinien. Dokumentation über die Osterfeierlichkeiten in Castelsardo am Donnerstag auf 3sat
Sarah Wiener, nach eigenen Angaben Deutschlands prominenteste Köchin, ist in der Karwoche nach Sardinien gefahren. Im Norden der Insel, im mittelalterlichen Castelsardo wird das Leiden Christi auf besondere Weise begangen. Das will sie miterleben - und dabei in die Kochtöpfe schauen. Sarah Wiener taucht in dem Film ein in die Welt der Confraternitá, der Bruderschaft von Castelsardo. Sie lernt, wie auf Sardinien gekocht wird: Artischockensalat, Gnochetti, Ostergebäck. Und sie fährt hinaus auf das Land, um zu sehen, wie die Artischocken geerntet und Pecorino, der würzige sardische Käse, gemacht wird. 3sat zeigt die Dokumentation am Donnerstag, den 09.04.2009 um 15 Uhr. Labels: 3sat, castelsardo, dokumentation, dvd, essen und trinken, fernsehen, Filmemacher, karwoche, länder menschen abenteuer, ostern, Sarah Wiener, sardinien
ARTE porträtiert fünf "Inseln des Mittelmeeres": Dokumentation über Sardinien am Donnerstag
Ab heute, Montag den 9. Februar 2009 stellt der deutsch-französische Kultursender ARTE Korsika, Kreta, Mallorca, Sardinien und Zypern vor. Den Anfang macht am Montag der Film " Korsika - Die wilde Schönheit". Sardinien wird am Donnerstag, 12. Februar 2009 um 20.15 Uhr vorgestellt. Das dem Sendungstext: Während an den Küsten der Tourismus zunimmt und das Leben in den letzten Jahrzehnten große Veränderungen erfahren hat, haben sich weite Regionen des Hinterlandes ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Der vierte Teil der Dokumentationsreihe zu den "Inseln im Mittelmeer" zeichnet ein Porträt dieses Hinterlandes und seiner Menschen, allerdings nicht, ohne einen Abstecher an die Küsten der Insel zu machen. Er begegnet Hirten, Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren. >> Mehr Informationen zum TV-Programm von Arte Labels: arte, dokumentation, fernsehen, fähre nach sardinien, korsika, korsika in der presse, Kreta, Mallorca, Mittelmeer, sardinien, sardinien im fernsehen, Zypern
Götz George wird 70: Der Sardinien-Fan erzählt in einer Doku von seiner Lieblingsinsel
 Am 23. Juli 2008 feiert Götz George seinen 70. Geburtstag. Die ARD würdigt dieses Jubiläum mit drei Filmen, in denen Götz George jeweils die Hauptrolle spielt, und einer Dokumentation über den Schauspieler. In der 30-minütigen Doku schwärmt der Sardinien-Fan mit großer Liebe und Stolz von „seiner“ Insel Sardinien. Neben Berlin ist die Insel seit 30 Jahren mittlerweile sein erstes Zuhause, aus dem er die Ruhe und Kraft für seine Arbeit, dem Drehen in Deutschland, schöpft. „Ich glaube, ich werde meine letzten Jahre am Meer verbringen“, so George in dem Film, der am Mittwoch im Ersten ausgestrahlt wird. Eine Begegnung mit Götz George zum 70. Geburtstag Film von Marika Ullrich Sendungstitel: Nicht reden, machen (WDR) Sendungsdatum: Das Erste, Mittwoch, 23.07.2008 um 21:45 Uhr Länge: 30 Minuten Mehr Informationen zur SendungMehr Informationen zu Götz GeorgeMehr Informationen zu Götz George bei sardinien.com(Foto: Wikimedia Commons) Labels: biografie, dokumentation, fernsehen, götz george, sardinien, sardinien im fernsehen, star
Doku Sarah Wiener: Karwoche auf Sardinien jetzt auch auf DVD
Die SWR -Dokumentation Sarah Wiener: Karwoche auf Sardinien, die am 16.03.2008 um 17.15 Uhr im SWR Fernsehen in der Reihe Länder-Menschen-Abenteuer ausgestrahlt wird, ist jetzt auch auf DVD erschienen. Wir haben die DVD schon einmal vorab für Sie angeschaut. Sarah Wiener taucht in der Doku, die im letzten Jahr in Castelsardo gedreht wurde, ein in die Welt der Confraternitá, der singenden Bruderschaft, und lernt auch, wie gekocht wird auf Sardinien. Die Starköchin nähert sich mit allen Sinnen dem sardischen Lebensstil an, geht mit den Artischockenbauern auf die Felder, rollt die typische sardische Malloreddus-Pasta in handgeflechteten Körben und lernt, wie sardische Schäfer ihren würzigen Pecorino-Käse herstellen. Sie bäckt mit Mandeltorte, Pardulas und Pane Carausau und kocht Zicklein mit Sarfran und Malloreddus mit Salsiccia-Sugo. Der DVD sind Rezeptkarten beigelegt. Auch ein wenig Küchenkritik muss erlaubt sein: Genaugenommen würde eine sardische Köchin niemals Basilikum in ihren Salsiccia-Sugo geben! Schöne Bilder, tolle Stimmungen- eine gelungene Sardinien-Doku, die ab sofort auch bei Amazon erhältlich ist! Labels: dokumentation, dvd, karwoche, kochen, länder menschen abenteuer, ostern, Sarah Wiener, sardinien, sugo
Sarah Wiener: Karwoche auf Sardinien
Sarah Wiener, nach eigenen Angaben Deutschlands prominenteste Köchin, ist in der Karwoche nach Sardinien gefahren. Im Norden der Insel, im mittelalterlichen Castelsardo wird das Leiden Christi auf besondere Weise begangen. Das will sie miterleben - und dabei in die Kochtöpfe schauen. Sarah Wiener taucht in dem Film ein in die Welt der Confraternitá, der Bruderschaft von Castelsardo. Sie lernt, wie auf Sardinien gekocht wird: Artischockensalat, Gnochetti, Ostergebäck. Und sie fährt hinaus auf das Land, um zu sehen, wie die Artischocken geerntet und Pecorino, der würzige sardische Käse, gemacht wird. Der SWR zeigt die Dokumentation am 16.03.2008 um 17.15 Uhr im SWR Fernsehen in der Reihe Läner-Menschen-Abenteuer. Mehr Informationen zur Sendung auf der Website des Senders. Labels: analoges fernsehen, castelsardo, dokumentation, Filmemacher, karwoche, länder menschen abenteuer, ostern, Sarah Wiener, sardinien, swr
Wildes Sardinien - Dokumentarfilm über der einzigartige Landschaften und die Mufflons auf Sardinien
 Der Dokumentarfilm "Wildes Sardinien" von Andrea Rüthlein aus dem Jahr 2007 läuft am 24. Januar 2007 auf arte. Hier ein Ausschnitt aus der Programminformation: [Der Film] erzählt von den Bemühungen, die als gefährdet geltende Wildschaf-Population auf Sardinien zu untersuchen, um ihren Erhalt zu gewährleisten. Denn die Mufflons auf Sardinien sind die letzte Urpopulation ihrer Art in Europa. lebt in der zentralen Bergregion des sardischen Nationalparks Gennargentu, sorgsam überwacht von Wildbiologen, die das weitgehend unbekannte Verhalten dieser Schafswildart erforschen. Vor allem über die Brunftzeit gibt es kaum Daten. Doch von einer erfolgreichen Brunft hängt die Zukunft der letzten Urwildschafe ab- und ihr Bestand auf der Insel ist heute gefährdet. Mehr Informationen auf der website von arteLabels: analoges fernsehen, barbagia, der Patronin der Seefahrer und höchste Schutzheilige von Sardinien, dokumentarfilm, dokumentation, gefährdete Tierart, mufflon, supramonte, tv sendung, wildschaf
|
| |
© Sardinien.com -
info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung
|
|